Mischen is possible?

blauescabrio

Lt. Commander
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Aus der Aufrüstung von zwei anderen PC sind die folgenden Speichermodule übriggeblieben. Damit würde ich jetzt gerne dieses Mainboard https://de.msi.com/Motherboard/MPG-Z390-GAMING-PLUS/support voll bestücken. Als CPU sitzt ein I5-9400F drauf.
Dummerweise haben die Module verschiedene Taktraten und Timings. Das BIOS hat via XMP nun alle vier Module auf 3000 MHz und 15-17-17-35 eingestellt. Die grauen Module haben zwar langsamere Timings, laufen nun aber mit 200 MHz weniger. Können die deswegen vielleicht die schnelleren Timings vertragen? Oder ist das alles Pfusch, und sollte ich 55 € in zwei neue, zueinander passende Module investieren?

RAM Mischen.jpg
 
jo, wenns langsamer laufen, vertragens schärfere timings. overall und unscharf gemeint.

aber wenns stabil ist: belass es!
die 200mhz sind das, was ich peanuts nenne. insbesonders, weil sie jetzt bessere timings fahren.
 
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Wie teste ich jetzt, ob die wirklich stabil laufen? MemTest86?
 
jo, das mal, und dann natürlich real world, sprich: zocke was, surfe mit vielen tabs, sowas
tu was mit ausreichend großen bildern, wende filter an, halt alles was den ram auszulastet, kurz: benutze heftig!
 
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XMP Auschalten.
Und 3000Mhz, 15-16-16-35 @1.35V
oder 3200MHz, 16-18-18-36 @ 1.35V.
Sollte gehen.
 
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Das ist typisches Risiko und bedarf manueller Anpassung da Ramfehler sehr sporadisch sind
Wäre es ecc ram wäre das egal aber bei rdimm hilft nur sehr lasche timings zu nehmen das mainboard kann richtig liegen aber gewiss ist das nicht.
Das hatte ich zu ddr2 zeiten lernen müssen am ende muste ich die ram-module auf ddr2 667mhz und lacheste timings stellen müssen damit es lief auch wegen oc der cpu übern fsb
Misch Bestückung ist nie ne gute idee
Schlimmstenfalls muss jedec laufen was ddr4 2133 bedeutet mit cl22 22 22 40
Sub timings werden für gewöhnlich vom mainboard bestimmt. Darum verwende ich immer identische ramriegel.
 
+1 für den Titel 🙂
 
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Kenne auch jemandem bei dem 2x 8GB Aegis mit 1x 16GB Crucial einwandfrei mit 3200 laufen:freak:

Ich persönlich würde so ein Risiko aber nicht eingehen, aber wenn du das Zeug eh da hast, dann kann mans ja mal probieren.
Viel Glück!
 
Nickel schrieb:
XMP Auschalten.
Und 3000Mhz, 15-16-16-35 @1.35V
oder 3200MHz, 16-18-18-36 @ 1.35V.

Für alle vier gemeinsam? Getrennte Einstellung pro Bank oder sogar pro Modul scheinen nämlich nicht zu gehen.



Micke schrieb:
+1 für den Titel 😉

Sorry, es war bereits etwas später und zu dem Zeitpunkt fiel mir echt nichts Gescheites mehr ein ...



MoRex schrieb:
Ich persönlich würde so ein Risiko aber nicht eingehen, aber wenn du das Zeug eh da hast, dann kann mans ja mal probieren.

Wie gesagt: Die 55 € für neue Module wären nicht das Thema. Es geht hier darum, dass die Dinger eh da sind und jetzt sofort und in diesem Moment einsatzfähig sind. Als "sauber" empfinde ich das selber nicht.


Passmark MemTest86 läuft gerade. Der Windows Speichertest lief durch im DOS-Modus, startete den PC dann neu, zeigte mir aber kein Ergebnis an. Bedeutet das bereits durchgefallen?
 
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TM5 oder Karhu RAM Test (kostet was) kann man auch nehmen, laufen unter Windows und man kann nebenher (bedingt) was machen.
 
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Fast drei Jahre später: Der gemischte RAM läuft immer noch stabil. Und bei den heutigen Preisen bin ich echt froh, diesen Reste-RAM aufgehoben bzw. weiterverwendet zu haben. Haben 32 GB DDR4 damals tatsächlich nur 55 € gekostet? Man hat sich ja schon fast an die heutigen Preise gewöhnt. Zumindest vom Anblick her; nicht beim Bezahlen. Dass ich 1 TB PCIe 4.0 SSDs von Lexar für 35 € gekauft habe, weiß ich sicher, weil ich neulich noch eine alte Rechnung gefunden habe.
 
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blauescabrio schrieb:
Haben 32 GB DDR4 damals tatsächlich nur 55 € gekostet?
Möglich, ein paar Jahre vorher, 2019 um genau zu sein, hab ich für 32 GB 3600er CL16 Riegel 300 € hingeblättert. Ich verstehe die Aufregung über die Preise daher sowieso nicht... zum Schluss waren das Dumping-Preise und alle tun jetzt so, als wären das die normalen Preise gewesen. Bei Hardware hat man immer einen Preisverfall, war schon immer so, bleibt auch immer so. Von Ausnahmen wie begehrte/ eher seltene Teile natürlich abgesehen. Ich kann mich noch an meine Sandy Bridge CPU erinnern, bei der es völlig unwirtschaftlich gewesen wäre, da noch den gebrauchten Nachfolger zu kaufen. AM4 war damals der bessere Schritt gewesen, nutze ich ja gerade auch noch. ;)
 
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Ich hab auch eine bunte RAM Mischung in meiner Kiste... Hab aktuell 2x 3200MHz und 2x 3600MHz auf 4x 3600MHz mit angepassten Haupttimings laufen. Subtimings hab ich nicht eingestellt. Rennt seit knapp 2 Monaten stabil auf 3600MHz CL20-20-20-40 CR1. Reicht mir für alles aus. Da ich kein Jäger des letzten Frames bin ist mir Stabilität wichtiger.

Gerade Star Citizen vernascht ja RAM. Da waren 32GB zu wenig. Anno1800 Lategame ebenfalls. Sind bei mir aber auch die einzigen Spiele die mehr als 32GB RAM benötigen.

Wäre gern auf DDR5-5600MHz oder mehr gegangen bei 64GB aber das wären weit über 600 Euro für NoName Module oder gar 800 für Markenspeicher. Fällt aus wegen is nicht. Dann einfach so.

Gruß
Holzinternet
 
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Das ist meiner Meinung nach der richtige Weg.

Ich habe unlängst ein A520M Phantom Gaming 4 wiedergefunden, das aus einer Aufrüstaktion übriggeblieben war. Eine 1 TB PCIe 3.0 SSD fand sich, einen 5700X gab es im Blitzkaufangebot für 139 €, der Rest an Komponenten lag auch in der Restekiste - nur RAM eben nicht. Ich habe vier 8 GB Module DDR4-2666 von Samsung bei ebay gefunden für 100 €, mit hp Aufkleber auf der Rückseite. Also reinrassiger Office-RAM, der für 19-19-19-43 bei 1,2 V vorgesehen war. Läuft bei mir mit 3200 MT/s, 18-20-20-40 bei 1,35 V. Mit TestMem5 in der Heavy @ anta777 Konfiguration getestet; ist stabil. Beim Gaming merkt man gar nicht, dass da im Prinzip nur Abfallspeicher in der Kiste steckt. Habe mir noch ein paar billige ARGB-RAM-Cooler bei Ali geholt, nun ist er sogar optisch gamingtauglich.
 
blauescabrio schrieb:
Haben 32 GB DDR4 damals tatsächlich nur 55 € gekostet?
https://geizhals.de/?phist=1798024&age=9999

Unter 40€. Für 32GB. Bestpreis nach rund 10 Jahren DDR4.

Habe ich damals einigen empfohlen, sie mögen ihre Kiste mit Ram voll laden.
Was war in der Regel die Antwort?
"Leistung kauft man, wenn man sie braucht - Geldverschwendung".

Nun kostet ein solches Kit über 200€.
 
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Zwirbelkatz schrieb:
Habe ich damals einigen empfohlen, sie mögen ihre Kiste mit Ram voll laden.
Was war in der Regel die Antwort?
"Leistung kauft man, wenn man sie braucht - Geldverschwendung".
Diese Regel hatte damals ihre Richtigkeit und trifft auch heute auf die Mehrheit der Komponenten zu. So etwas wie aktuell bzw seit der Mining-Einführung gab es bis dato auch nicht: Hardware kannte nur 2 Richtungen: Veralten und im Preis fallen.

Ausnahmen gab es natürlich auch damals schon immer, bestimmte CPUs z. B. haben auf dem Gebrauchtmarkt oft so viel gekostet, dass es unwirtschaftlich war die CPU aufzurüsten (siehe mein Posting oben). Auch jetzt beobachtet man das wieder (z. B. 5800X3D auf Kleinanzeigen, einfach lächerlich die Preise).

Hardware war damals viel zu kurzlebig, als dass man Kisten damit zumüllen würde. Oder willst du gestehen, dass du jetzt Kisten voller DDR4, DDR3, DDR2 und DDR-Speicher hast? Der Verlust würde durch die Preissteigerung von DDR4 wahrscheinlich gar nicht ausgeglichen.
 
DDR4 ist jetzt schon 11 Jahre auf dem Markt, für Mainstream. Vermutlich begleitet er uns noch mal min. 3 Jahre. Von damaligen Zeiten, also DDR2 oder DDR3, war nicht die Rede und im Idealfall erkennt man an, dass sich die Märkte ändern. Ganz richtig, Teile halten erheblich länger als früher.

Genau dort setzt meine Kritik an. Einige geben immer noch Empfehlungen auf Grundlage von Wechselzyklen der frühen 2000er. Trotz Mining, trotz Pandemie, trotz neuerdings Speicherkrise.

Zusätzlich erkennt man dies an der Diskussion darum, wie umfangreich ein Mainboard ausgestattet sein darf; obwohl Mainboards mittlerweile über 8 Jahre halten können. Doch nicht nur dies. Die Erwartungshaltung an niedrige Einkaufspreise ist folglich ähnlich schief. Weswegen manches Mal das Ende des Hobbys an die Wand gemalt wird.

Intel soll im Herbst eine Plattform bringen, die 3 Generationen unterstützen können soll. Das wäre eine erfreuliche Kursänderung.

@DarkSoul
 
DarkSoul schrieb:
Oder willst du gestehen, dass du jetzt Kisten voller DDR4, DDR3, DDR2 und DDR-Speicher hast?
Ich hab's getan! Die ganzen DDR3-Kisten habe ich "damals" für 37,99 € alle kompromisslos vollgemacht - völlig egal, ob sie jemals wieder zum Einsatz kommen würden oder nicht (sie haben aber alle ihre dankbaren Nutzer gefunden).

Screenshot 2026-06-11 133123.png


Zwirbelkatz schrieb:
obwohl Mainboards mittlerweile über 8 Jahre halten können.
Halten können? Wenn nicht gerade von Asus (die haben tatsächlich das einzige Z390 Mainboard gebaut, das mir sehenden Auges im laufenden Betrieb mit Bluescreens weggestorben ist), sind 12 und mehr Jahre die Regel. Selbst Butter&Brot-Platinen wie die PC Mate-Reihe aus der Z97-Ära laufen bei mir noch völlig fehlerfrei.
 
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