Mit dem Fahrstuhl abgestürzt, hilft dieser Trick?

Re: geht das?

Green Mamba schrieb:
Falsch!
Die Erdbeschleunigung ist unabhängig von der Masse! ;)
Die Fallgeschwindigkeit wird nur durch den Luftwiderstand gebremst. Der Fahrstuhl wird dementsprechend gebremst, die Person nicht. Daher ist die Person fast schwerelos, kann aber noch leichtfüßig am Fahrstuhlboden stehen während dem Fall.
Das haben die mal bei Galileo oder so gebracht. Die Leute klebten an der Decke, zumindest für eine gewisse Zeit. Dies kann man evtl. auch durch einen "Zeitvorteil" den der Fahrstuhl selber hat evtl. erklären!
 
r!xXx schrieb:
Also nehmen wir an ein Fahrstuhl hat aus irgeneinem Grund einen Defekt und stürtz in die Tiefe hinab, außerdem nehmen wir an das dieser teils aus Glas oder Plexiglas besteht so das wir hinaus sehen können.......ihr ahnt es vielleicht schon.

Ich muss da mal den Spielverderber spielen ;)

Es kaum eine Möglichkeit, dass ein Aufzug in die Tiefe stürtz wie einem immer in diesen Hollywood-Filmen sugerriet wird.

Da bei einem Seilaufzug der vollbesetzte aufzug an einem Seil hängen kann, aber in der Regel mit einer 5-10 fachen Sicherung daranhänt, was soviel heißt, dass der Aufzug an 5-10 Drahtseilen hängt. Sollten alle Seie reisen, besitz der Aufzug eine Kontrolle der Geschwindigkeit, welche dann den Aufzug ausbremst. Sollte dieses Sicherheitssystem versagen, besitz der Aufzu an der unterseite noch 4 Krallen die sich bei zu hoher Geschwindihkeit, dann in den Führungsschienen dann verkeilen.

Und zu Zuverlässigkeit der Aufzüge:

Es gab in Europa noch keine Tote durch einen Aufzugabsturzes, was den Aufzug zu dem sichersten Vorbewegungs mittel macht :D

@Topic

Ich denke, dass es auf die zurück gelegte Strecke des Aufzuge ankommt da:

Masse hat ja die Eigenschaft, dass sie ihren mometanen Zustand beibahlten möchte: keine Bewegung oder eine bestimmte Bewegung.

Durch die Beschleunigung durch den Fall des Aufzuges wir die Masse (Mensch) immer mehr beschleunigt.

Um nun bei Aufschlag nach oben hüpfen zu können, muss der Kraft, welche durch die Fallbeschleunigung entstanden ist, mit einer höheren Kraft entgegen gewirkt werden, als durch den Fall entstanden ist.

Beispiel:

Ein Mann mit einem Gewicht von 80kg hat eine Erdanziehung von ~800N
Durch einen Fall vom 1 Meter erhöt sich die Kraft um den Faktor 10.

Nehmen wir an, dass der Fall des Aufzuges 50m beträgt. Durch diese 50m wurde der Mann mit seinen 80kg auf eine Energie von 800x10x50 beschleunigt. Was dann 400KN sind, welche 40Tonnen entsprechen.

Und ein Mensch kann mit einem Sprung keine 40T Kraft erzeugen.

Mit dem blabla von oben bin ich mir zwar nicht ganz so sicher, aber ich denke, dass es stimmen sollte.

Wenn mir jemand beweisen kann, dass ich falsch liege, dann soller er es tun. (Karma folgt :))

CU Rockzentrale
 
Ich würde sagen: theoretisch wie auch praktisch würde man sich hinterher solche Gedanken nicht mehr machen, bzw. kann sich solche Gedanken nicht mehr machen.
Da die eigene Masse dann = der Fahrstuhlmasse = Matsch!

Ich war noch nie gut in Physik und im Hochsprung auch nicht, also könnte ich weder theoretisch noch praktisch überleben. :freak:
 
nochmal:

theroretisch kann man durch hochspringen überleben...klar gibt es die Einschränkungen,dass die Fahlstuhldecke usw. runterkommt blabla und das man die Gegenkraft nicht aufbringen kann ist auch klar...man Jungs aber es ist theoretisch nunmal möglich!

Oder kann jemand jetzt mal nen physikalischen grund bringen warum es nicht möglich ist? anstatt hier rumzulabern?
 
Rockzentrale schrieb:
@Topic

Ich denke, dass es auf die zurück gelegte Strecke des Aufzuge ankommt da:

Masse hat ja die Eigenschaft, dass sie ihren mometanen Zustand beibahlten möchte: keine Bewegung oder eine bestimmte Bewegung.

Durch die Beschleunigung durch den Fall des Aufzuges wir die Masse (Mensch) immer mehr beschleunigt.

Um nun bei Aufschlag nach oben hüpfen zu können, muss der Kraft, welche durch die Fallbeschleunigung entstanden ist, mit einer höheren Kraft entgegen gewirkt werden, als durch den Fall entstanden ist.

Beispiel:

Ein Mann mit einem Gewicht von 80kg hat eine Erdanziehung von ~800N
Durch einen Fall vom 1 Meter erhöt sich die Kraft um den Faktor 10.

Nehmen wir an, dass der Fall des Aufzuges 50m beträgt. Durch diese 50m wurde der Mann mit seinen 80kg auf eine Energie von 800x10x50 beschleunigt. Was dann 400KN sind, welche 40Tonnen entsprechen.

Und ein Mensch kann mit einem Sprung keine 40T Kraft erzeugen.

CU Rockzentrale

Weiß zwar auch nicht, ob es stimmt, aber hört sich nach ner recht guten physikalischen Begründung an.

Selbst wenn es nicht im Detail stimmen sollte, ist es vom Prinzip her doch einleuchtend.

(oder war ich doch so schlecht in Physik?)
 
Man könnte auch die Treppe nehmen, dann ist sogar egal ob der Fahrstuhl aus Glas oder sonstwas ist :D...

ok ok, der war schlecht...

Selbst wenn man abspringen könnte, die Absprunggeschwindigkeit wäre wohl um einiges langsamer als die Fallgeschwindigkeit*. Sicherer wäre es, sich auf den Boden zu legen, da dann zumindest der Aufprall mit diesem einen nicht schon sämtliche Knochen brechen würde. Aber auch das wäre im Fall schwierig, wenn man nicht gerade Raumfahrer ist.

(Würde alledings gerne mal wissen, wie die Personen im Fahrstuhl dessen Masse annehmen sollten...:freak:)

*EDIT: sehe gerade, daß sich Rockzentrale schon darüber Gedanken gemacht hat: ergo, die Absprungkraft müßte so hoch sein, daß man sich dadurch schon die Knochen brechen würde...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich versteh nicht so ganz, was es in diesem Fall für eine Rolle spielen soll, dass der Fahrstuhl aus Glas ist.

Ist es nicht auch so, dass je härter und widerstandsfähiger das Material des Fahrstuhls ist, desto größer wirkt sich die Kraft des Aufpralls sich auf den Innenraum aus?!

Ist doch zumindest auch bei Autos so.
 
"Beispiel:

Ein Mann mit einem Gewicht von 80kg hat eine Erdanziehung von ~800N
Durch einen Fall vom 1 Meter erhöt sich die Kraft um den Faktor 10.

Nehmen wir an, dass der Fall des Aufzuges 50m beträgt. Durch diese 50m wurde der Mann mit seinen 80kg auf eine Energie von 800x10x50 beschleunigt. Was dann 400KN sind, welche 40Tonnen entsprechen.

Und ein Mensch kann mit einem Sprung keine 40T Kraft erzeugen."

warum 800 und dann mal 10?
F=m*g kraft = masse * gravitation
80*10 ist 800
dann mal 50 kommt 40000N heraus das sind 40kN
aber wenn ich das richtig verstanden habe wendest du dann F/g an um die dimension gewicht zu errechnen
Das währen aber dann 4t weil sich eine 0 kürzt durch dividieren durch 10 und die 3 fallen weg weil die grunddimension kilo sind

PS: Ich musste schon einige zeit über die formeln nachdenken also nicht wundern wenns falsch sien könnte :)
 
Na wenigstens einer auf meinen Schwachfug reingefallen, oder lasgo? Glas bewirkt nur, daß wir als Außenstehende uns den Vorfall genüßlich angucken können (und sehen, wie r!xXx bei seinem Versuch zerschellt) :D.

Na toll Burschi, ob du nun von 4 oder 40 Tonnen geplättet wirst, ist doch mal nun richtig Latte...(nein, ich rechne jetzt nicht nach :D)
 
Erdbeschleunigung: 9.81 m/s²
Das heißt ohne Luftwiderstand und Reibung erreicht eine Masse nach einer Sekunde die Geschwindigkeit von 35.32 km/h. Das entspricht einer Fallhöhe von ca. 5m.
Da dürfte selbst ein guter Hochspringer Probleme bekommen diese Beschleunigung im Bruchteil einer Sekunde zu erreichen. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Physik ist doch das Buch mit den 7 Siegeln, oder??

Du kennst den Spruch "Selbstsicheres Auftreten, trotz absoluter Ahnungslosigkeit!" bestimmt auch, oder? :rolleyes:

Aber es heißt doch auch "Learning by doing", also rein in den Fahrstuhl und ab damit! :evillol:
 
mein Physikbuch hat keine 7 siegel, ja das weiß ich auch wenn ich nie reinschaue :D
 
Ich versuche es mal anders: Wie hoch kann ein Mensch springen? Der Hochsprung-Weltrekord liegt afaik irgendwo bei knapp 2,50 Meter, allerdings mit Anlauf. Das sollte im Aufzug Probleme bereiten, also sage ich mal 1,50 Sprunghöhe aus dem Stand können maximal erreicht werden.

Da der Mensch im Aufzug mit der gleichen Geschwindigkeit fällt wie die Kabine, und diese Geschwindigkeit in Abhängigkeit von der Fallhöhe zunimmt, kann der Mensch in der Kabine daher den Aufprall nur soweit verringern, wie er einer um 1,5 Meter reduzierten Fallhöhe entsprechen würde.

Selbst, wenn er den absolut richtigen Zeitpunkt des Absprungs erwischt, die Aufzugkabine nicht zermatscht wird, und was man auch sonst noch an Rahmenbedingungen braucht, spielt das jenseits von 10 Metern Fallhöhe irgendwie keine Rolle mehr. ;)

Viele Grüße, Tiguar
 
Naja da ja keine gescheiten EInräge kommen schreibe ich halt mal ausführlich meine Gedanken die ich in vorhrigen Beiträgen versucht zu erwähnen habe...allerdings wohl bei keinem ankam!

Also es ist wohl klar das die Erdanziehung 9,81m/s² sind und das als Beschleiunigung und nicht als gleichmässige Geschwindigkeit...also z.b nach 4 s hätte man eine Geschwindigkeit von >100 km/h, ein Mensch wird kaum mit derselben Geschwindigkeit nach oben springen können, könnte er es, würde er sich sein Hirn ziemlich beschädigen, wegen der Trägheit der Masse! Nun Theoretisch ist ein sich retten aber trotdem möglich...klar würden auch alle Knochen etc. von so nem Sprung brechen...aber wir sind inner THEORIE!

2.Mäglichkeit:

Im Fahrstuhl besteht ein "geschlossenes System",d.h.es ist vollkommen egal was man macht...da man die Bewegung des System machen muss!

Nen Beispiel:Ne Fliege die in nem 100km/h fahrenden Auto 10km/h fliegt kann ja auch nicht 110km/h fliegen^^Trotzdem würde ne Fliege wenn das Auto nen Unfall hat und gerade nach hinten Richtung Kofferraum fliegt ( Unfall ist Vorne || Auto fährt 100km/h) mit 100km/h nach Vorne prallen...

in diesem Fall wäre nen überleben nicht möglich^^

Edit.

@b-runner ich weiss dass das patzig war *g*,aber wir drehten und drehten uns hier im Kreis und da ist Patzigkeit manchmal ganz gut...man wird nimmer ignoriert^^Musst mich halt a bissl aufspielen :)
 
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ich denke man muss nocheinmal ovn vorne beginnen, wenn der springer noch im fluge springt dürfte er es aber schaffen, denn wie oben schon wer gesagt hat ist er in der zeit des fluges nahezu schwerelos.

edit zu dem der über mir steht
die fliege legt für sich selber 10km/h zurück aber im effektiven legt sie 110km/h zurück
Das is so als würdest du mit der Straßenbahn fahren.

Ich denke weniger das die fliege nach vorne fliegt weil sich ja in der luft in der sie fliegt nicht so viel ändert.
 
Zuletzt bearbeitet:
@LaNa19: Schon reichlich patzig, sowas:
Naja da ja keine gescheiten EInräge kommen schreibe ich halt mal ausführlich meine Gedanken die ich in vorhrigen Beiträgen versucht zu erwähnen habe...allerdings wohl bei keinem ankam!
:rolleyes:

@Topic: Das sollte man diejenigen fragen, die den Absturz eines Aufzugs überlebt haben und vorher hochgesprungen sind - wenn weltweit niemand zu finden sein sollte, hätten wir mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch eine Antwort...
 
@ Burschi1620: Aber was bedeutet denn Schwerelosigkeit? Entweder ist keine Gravitation vorhanden, was nicht möglich ist. Oder man fällt in einem geschlossenen Bezugssystem genauso schnell wie seine Umgebung. Wie z.B. an Board eines Parabelflugs, und auch in der ISS ist das nicht anders. ;)

Diesen Moment der relativen Schwerelosigkeit hat der Mensch in der Kabine aber nur im Scheitelpunkt seines Sprungs; vorher fällt er langsamer, nachher sogar schneller als die Kabine. Wobei hier immer unterstellt werden muss, das die Kabine nicht mit 1 g nach unten beschleunigt wird, sondern wegen der Reibung von Luft und Führungsschienen langsamer fällt.

Daher kann der Mensch im Aufzug zwar durch seinen Sprung relativ langsamer fallen als die Aufzugskabine selbst, er kann aber - von geringen Fallgeschwindigkeiten bzw. geringen Fallhöhen mal abgesehen - nie hinreichend stark abspringen, um die Fallgeschwindigkeit des Aufzugs komplett auszugleichen.

Das geschlossene Bezugssystem Mensch - Aufzugskabine wird übrigens imho durch den Aufprall aufgelöst, im wahrsten Sinne des Wortes. :evillol: Dann zählen nur die Relativgeschwindigkeiten der aufprallenden Gegenstände und Menschen zum feststehenden Boden des Aufzugsschachtes.

CU, Tiguar
 
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Mir kommt da noch ein Gedanke in den Sinn, welcher schon ansatzweise schon genannt wurde:

Falls man doch in der Lage wäre die Karft die durch die Beschleunigung des Aufzuges entsteht zu über winden, käme es noch auf die Sprunggeschwindigkeit.

Angenommen der Aufzug bewegt sich im Moment des Absprunges mit 20km/h und man spring ab, dass man 20km/h erreicht so steht man dann praktisch von ausen (auserhalb des Aufzuges z.B. auf einem Stockwerk) betrachtet in der Luft für einen kurzen Moment.
Durch die weitere Abwärts bewegung des Aufzuges müsste man dann an der Decke hängen.

Um aber nicht an der Decke zu hängen müsste das sich in der Luft befinden so kurz wie möglich sein.

Bei 20km/h bewegt sich der Aufzug in 0,5s (Sprungzeit: vom Boden abspringen bis zum wieder aufkommen) ~2,7m

Wenn man nun 0,5m hoch springt selber eine Körperhöhe (im Sprung) von ca. 1,2m hat befindet man sich am höchsten Punkt des Sprunes bei 1,7m.

Den höchsten Punkt des Sprunges hat man dann bei ca. 0,25s

In dieser Zeit kommt einem die Aufzugsdecke dann bei 20km/h ~1,4m, entgegen.

also müsste der Aufzug schon mal 3,1m hoch sein. Damit wir uns den Kopf nicht an der Decke anschlagen rechnen wir nochmals 10cm hinzu, was dann mal eine Höhe von 3,2m Aufzugshöhe ergibt.

Da wir aber nach dem Errichen des höchsten Punkt des Aufzuges nicht gleich wieder mit 20km/s nach unten fallen, benötigen wir eine Beschleunigungsstecke um wieder auf 20km/h zu kommen. Hierbei ergibt sich ja dann da Problem, dass sich der Aufzug durch sein Eigengewicht selber auch weiterbeschleunigt.

Um aber schneller zu beschleunigen wie der Aufzug müsste man schwerer sein.

Da aber dieser Fall nicht eintritt, dass die zu befördernde Person schwerer ist wie der Aufzug, so kann die Person nicht wieder schneller nach unten beschleunigen wie der Aufzug und deshalb sollte, dann die Person wie schon erwähnt dann an der Decke kleben. :D

Und dies wäre dann auch ein Grund weshalb die Höhe des Aufzuges egal ist, da man dann sowieso an der Decke hängt:

Edit:

Mir fällt ja ein, dass der Aufzug dann steht wenn man wieder aufkommt:

Daher stimmt die letzt vermutung nur dann wenn sich der Aufzug weiter nach unten bewegt.

Und nach der Rechnung oben müsste der Aufzug wenn er in dem Moment zu stehen kommt wie die Person den höchsten Punkt erreicht, dann der Aufzug bei 20km/h 3,2m hoch sein.

Wenn aber die Person zu früh abspring keblt sie an der Decke, weil der Aufzug einem eine größere Strecke entgegen kommt.

@Burschi1620

Auch wenn es nur 4T Wären die zu überwinden wären wäre es egal, da man so eine Kraft nicht als Mensch aufbringen kann in einem Sprung.

Also ich hoffe, dass auch diese Gedanken einen richtigen Ansatz bilden :D

Cu Rockzentrale
 
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schön er klärt von tiguar und rockzentrale und ich denke ich ziehe mich jetzt mal mit meinen physik kenntnissen zurück, hab zwar alles verstanden aber trotzdem hab ich erst ein jahr hinter mir wo ich in physik wirklich aufgepasst habe :D

Klar kann ein mensch nicht einen sprungkraft von 4t bewirken, aber es is doch shcon ein unterschied zwischen 40t und 4t ;)
 
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