MMX300, X-Fi Fatal1ty FPS Panel und die gute Impedanz

radoxx

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Hi Leute :)

Bin in ca einer Woche stolzer Besitzer eines Beyerdynamik MMX 300 Manufaktur.
Das HS besitzt eine Impedanz von 32Ohm, also nichts besonderes.

Möglicherweise aber, werde ich auf einen Beyerdynamik DT770 mit 250Ohm Impedanz wechseln, sollte mir der Klang des MMX300 missfallen.

Ist der Verstärker im Frontplanel der X-Fi Fatal1ty FPS ausreichend stark, um den 250Ohm Lautsprecher zu treiben, oder bräuchte ich einen Verstärker?

Und nochmal ne ganz andere Frage:

Ich bin elektronisch sehr gut drauf, kenn mich mit Kennwerten und sonstigem gut aus, bin aber kein Audiotechniker: warum wählen Enthusiasten meistens die 600Ohm oder 250Ohm Varianten?
Soundtechnisch macht das doch keinen Unterschied, außer dass man verstärken muss, um die Masse (also der Treiber) in Bewegung zu bringen. Oder liegt es etwa daran, die bewegte Masse feiner kontrollieren zu können?


mfg Markus aka radoxx
 
Impedanz? Bitte einlesen.

Geringer gehaltene Masse anzutreiben ist zwar ein Vorteil, bedeutet aber weiterhin nicht, das ein Kopfhörer dadurch besser klingt. Es gibt auch niederohmige massearme Kopfhörertreiber, die den Hochohmvorteil zunichte machen, aber trotzdem ohne Kopfhörerverstärker nicht gut laufen. Das sind doch recht herstellerbezogene Philosophien.

Zum Fatality I/O Bay kann ich wenig sagen. Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, das es nur ein abgespecktes Creative I/O Bay ist und dieses ist für sensitiv schwache und hochohmige Kopfhörer einfach nicht ausgelegt. Jedenfalls schafft weder das I/O Bay noch die Soundkarte selbst, meinen 250 Ohm Kopfhörer über normale Sprachlautstärke hinaus zu betreiben. Ansich werden meine Hifi-Kopfhörer besser über meinen Hifi-Verstärker angetrieben, was sich im besserer Bühne, Impulstreue und Auflösung bemerkbar macht.

Steht was zum Verstärker des I/O Bays im Handbuch?
Ohne Leistungsdaten oder irgendwelche Angaben wird nämlich auch nix gescheites verbaut sein.

Die Creative Karten sind zudem aufgrund ihrer Zielgruppe und Treiberoptimierung keine guten Hifi-Komponenten.

Gruß
 
danke :) hab so danach gesucht, dass ich ganz vergessen habe, bei beyerdanmik selbst zu suchen ^^

danke auf jeden Fall!

Welche Soundkarte könntest du mir denn für HiFi Genuss empfehlen?
Habe Gehört die Asus Xonar ist da recht gut... allerdings ist die X-Fi bei Games um vieles weiter...
 
Es gibt durchaus auch "high-endige" Kopfhörer mit 32 Ohm Impedanz.

Ist halt eine Frage des Designkonzepts.
Ein eindeutiges besser/schlechter kann man da nicht grundsätzlich angeben.

Genausowenig ist ne X-Fi nicht grundsätzlich nur pro Spiele und ne Xonar nicht grundsätzlich nur pro Musik.
Diese Pauschalisierungen sind der absolute Mist. Wenn man sich was neues zulegen möchte muss man wissen WAS man schwerpunktmässig damit machen möchte und sich dementsprechend ein wenig einlesen.

Übrigens ist der MMX300 im wesentlichen ein DT770 nur mit einem Mikrofonbügel ergänzt.
Ich bezweifle sehr das du den Unterschied zwischen dem 250 Ohm und 32 Ohm Treiber heraushörst.
Beim MMX300 hat man auf den 32 Ohm Treiber zurückgegriffen weil einige Soundkarten und so ziemlich alle Onboardsound-Chipsätze nicht genug Leistung bringen um in Verbindung mit nem 250 Ohm Treiber noch ausreichend hohe Schalldruckpegel zu bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab mich natürlich schon ein wenig informiert....

Beyerdynamik sagt, dass der 250Ohm Treiber neutraler klingt als ein 32Ohm Treiber, da im Bassbereich weniger Masse bewegt wird...

Denke aber, dass das "Problem" mit einem anständigem Vorverstärker wieder ausgeglichen wird...

Außerdem behaupte ich mal auf der Stelle, dass ein Musikalischer Unterschied zwischen X-Fi und Xonar (um nur diese 2 als Beispiel zu nennen) kaum möglich ist. Selbst ein guter "HD"-Onboard Sound liefert schon ganz brauchbare Ergebnisse.


Nichtsdestotrotz: Das MMX-300 ist Klasse ;)
 
da im Bassbereich weniger Masse bewegt wird...

wieso soll die masse des treibers sich denn ändern? und was hat das mit bass zutun? beiden aussagen kann ich keinen sinn abgewinnen. und wenn, dann hat es jedenfalls nichts mit impedanz zutun.

so long and greetz
 
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