News Modulare Maus: Ninox Astrum fragt nach 65.000 $ auf Indiegogo

Bei dem Meer an Mäusen, meiner Meinung nach total sinnlos.
Eine Form wird man sich aussuchen oder sich daran gewöhnen und sowieso nicht mehr wechseln.

Eine modulare Maus hätte zu viele Stellen, die schmutzig werden können und verschleißen oder anfälliger für Defekte sind. Je weniger Bauteile, desto robuster.
 
Highspeed Opi schrieb:
Bei dem Meer an Mäusen, meiner Meinung nach total sinnlos.
Eine Form wird man sich aussuchen oder sich daran gewöhnen und sowieso nicht mehr wechseln.

Eine modulare Maus hätte zu viele Stellen, die schmutzig werden können und verschleißen oder anfälliger für Defekte sind. Je weniger Bauteile, desto robuster.
Stimmt auch wieder, wie oft musste ich Laufrollen für den Mousball reinigen, da ist der Sensor schon sehr angenehm.
 
Es ist jetzt nicht so, als wäre dies der erste Hersteller, der hier versucht Innovation auf den Markt zu bringen. Da gab es schon andere, ebenso mit verstellbaren Mäusen, voll mechanisch, robust gebaut und trotzdem kamen sie nicht wirklich an - MadCatz z.B. Es gibt wirklich so viele Hersteller, unter anderem auch unbekannte Marken, dass so eine Maus hier überhaupt nichts besonderes ist.

Die Masse greift zu bekannten Marken aus dem Hause Razer und Logitech, BenQ, SS, Roccat. Gerade Logitech hat wirklich grundsolide Hardware, technisch up to date und haptisch können sich auch viele damit anfreunden oder daran gewöhnen (habe mich selbst an eine 403 gewöhnt).
 
zufallsfogel schrieb:
Ich persönlich bin auch erst immer skeptisch wenn ich ein kickstarter/crowdfunding projekt ansehe.
Blind unterstützen wegen eines Videos und paar Konzepten oder Prototypen finde ich auch Käse.

Ich persönlich würde mich auch erst immer informieren, wer der Projektgründer ist und wie durchdacht das Konzept ist.

In diesem Fall handelt es sich um eine Maus die ninox von einer externen Firma fertigen lassen wird.
Die Firmware und Software kommt von einem Experten.
Der einzige Grund wieso hier ein crowdfunding gestartet wurde, war weil der Eigentümer nicht das Kapital hat die Werkzeuge für die Herstellung der Maus hat.

Im Grunde kann diese Firma also Mäuse auf gutem Niveau herstellen, hat dies aber bisher nur mit OEM Gehäusen gemacht, weil billiger.

In dem Fall finde ich, dass man recht bedenkenlos unterstützen kann, wenn man das Produkt wirklich unbedingt will.
Ok, kann jeder tun. Aber ich kaufe fertige Produkte und nicht die Chance evtl. mal eines zu erhalten und trage dabei 100% des Risikos ohne Chance Einfluss auf das Produkt oder die Firma zu nehmen. Erzähl das mal professionellen Risikokapitalgebern...die Lachen dich aus. Die wollen eine sehr hohe Verzinsung und Einfluss auf das Unternehmen/Produkt in das sie investieren. Dagegen ist Crowdfunding eine absolute Lachplatte. Die Baker tragen 100% des Risikos und haben 0 Einflußmöglichkeiten, geschweige denn rechtliche Mittel irgendetwas für ihr Geld zu bekommen...

greetz
hroessler
 
Angesichts der Tatsache das der CEO (bst in etwaigen Foren) bereits zwei Maeuse auf den Markt gebracht hat, wenn auch OEM Designs, sollte das ganze deutlich weniger Risikobehaftet sein. Abgesehen davon gibt es aktuell einfach nichts vergleichbares auf dem Markt. Alleine die Tatsache das man seine eigenen Teile der Maus mit dem 3D Drucker drucken kann hat mich komplett vom Konzept ueberzeugt. Fuer Maus-Enthusiasten die ein ergonomisches sowie federleichtes Eingabewerkzeug besitzen moechten, sei es aus ergonomisches oder competetiven Gruenden, fuer die ist das einfach ein sehr tolles Produkt.

Aber ich kann auch nachvollziehen das viele dieses Konzept nicht unbedingt moegen. Interessiert man sich nicht fuer die Moeglichkeit leicht die Form zu aendern bzw. die Sensorposition anzupassen, fuer den gibt es dann wahrscheinlich bereits sehr gute Alternativen am Markt.
 
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hroessler schrieb:
Die Baker tragen 100% des Risikos und haben 0 Einflußmöglichkeiten, geschweige denn rechtliche Mittel irgendetwas für ihr Geld zu bekommen...

Welcome star citizen.
 
Das Konzept finde ich irgendwie nutzlos. Am Ende nutzt man doch eh nur eine Form und da kann man sich auch gleich die Form als ganze Maus kaufen, ohne modulare Zusatzteile, die dann nur irgendwo im Keller rum gammeln. Dazu kommen die Probleme einer modularer Maus, die den „Vorteil“, den man nie nutzen wird, weil man ja eh nur eine Form nutzt, nicht aufwiegen. Oder gibt es wirklich Leute die sagen: „Ach, gestern war Montag, da hatte ich eine ergonomische Maus, heute am Dienstag nutze ich immer eine gerade Form... Gut, dass meine Maus die Form wechseln kann...“
 
Zuletzt bearbeitet:
Da mache ich sofort mit. Meine Ninox Venator ist die beste Maus, die ich je hatte. Dieses Unternehmen gehört unterstützt.
 
Aus was für einem Material ist denn die "Oberschale" der Maus? Und ist diese Beschichtet wie z.B. bei Roccat & Co.?
Ich suche ja schon ne Weile, nach einer Maus für lange Hände ohne diese dämliche Beschichtungen, da sich diese nach wenigen Jahren einfach auflöst und man die Maus dann a. schlechter reinigen kann und b. diese auch noch blöd aussieht. Diese Maus wirkt für mich dabei zunächst interessant, allerdings ist sie mit 133mm nur 1mm länger als die G502, die für meine Hand einfach zu kurz war...

Das Konzept der Maus finde ich alles in Allem in Ordnung: der verstellbare Sensor kann durchaus von Vorteil sein und die verschiedenen Teile zur Ergonomie-Anpassung sowie die Möglichkeit zum 3D-Drucken von Teilen verspricht auch eine Anpassung an viele Hand-Formen/ Vorlieben dan die Maus-Form (ja, man tauscht da später die Teile sicher nicht mehr aber so haben mehr Nutzer die Möglichkeit die für sich am besten geeignete Form zu finden). Auf der anderen Seite haben wir aber mit hoher Wahrscheinlichkeit höhere Spaltmaße und eventuell eine etwas fragil wirkende Verarbeitung, durch die tauschbaren Teile.
 
Ich finde den MadCat-Ansatz besser, bei dem die Maus an sich mechanisch veraendert wurde. Die Maus hier ist eher, wenn man sich nicht sicher ist, was man wirklich haben moechte und verschiedene Stile ausprobieren will.

@hroessler: Geh mal mit deinen 65E zu einem professionellen Risikokapitalgeber, der lacht dich aus :rolleyes:
Kickstarter funktioniert, wenn die Innhaber wissen was sie tun, bzw. den Umfang abschaetzen koennen. Bei der Maus werden die wichtigsten Komponenten von einem erfahrenen OEM gefertigt und sie wirkt auch nicht zu billig.
Wer jetzt allerdings eine komplette Neuerfindung mit Entwicklungsaufwand dahinter fuer einen Bruchteil der martkueblichen Kosten finanziert, dem ist nicht mehr zu helfen.
 
Axxid schrieb:
Ich finde den MadCat-Ansatz besser, bei dem die Maus an sich mechanisch veraendert wurde. Die Maus hier ist eher, wenn man sich nicht sicher ist, was man wirklich haben moechte und verschiedene Stile ausprobieren will.

@hroessler: Kickstarter funktioniert, wenn die Innhaber wissen was sie tun, bzw. den Umfang abschaetzen koennen.
Du hast das Hauptproblem erkannt...Glückwunsch!

greetz
hroessler
 
zufallsfogel schrieb:
Es gibt eben sehr wohl Alleinstellungsmerkmale beim Sensor: nämlich dass dieser verstellbar ist. Die meisten achten darauf einfach nicht und kaufen eine Maus die gut in der Hand liegt. Am Ende hat man dann aber im Zweifelsfall Riesenprobleme speziell in FPS games wenn die Position des Sensors nicht stimmt; da kann die Maus noch so bequem sein.
Was ich nicht ganz aus dem Video und den News herausbekommen habe:
Lässt sich der Sensor auch in der Höhe verstellen?

Ich benötige Mäuse mit einer möglichst geringen Lift-off, da ich verhältnismässig oft die Maus auf dem Mauspad anhebe, daher wäre ein hoher Lift-Off nur störend, da die Maus beim Anheben noch lange "weiterarbeitet".

Ansich finde ich das Konzept der Maus aber großartig!

Cya, Mäxl
 
c2ash schrieb:
Und wie viele schon sagten, gibt es im Bereich der Mäuse so eine gigantische Auswahl...

Die Auswahl ist nicht gigantisch, es sind alles Kopien von Kopien einer Kopie - bei Roccat findest keinen guten Sensor (diese OWL Eye was auch immer Dinger taugen nichts und tilten rum ab ~10-15 M/S)
Bei Logitech bekommste Backsteine mit schlechten Reibungseigenschaften und nahe/bis hin zu selbst triggernde Maustasten.
Die Mäuse von Zowie haben keinen Grip und sind nicht für auch nur die kleinste Perle Schweiß geeignet.

Und jetzt kommts: der Grund für die Razer die ich hier aufm Tisch habe ist: mangelnde Auswahl.

Bei mir kommen ganz viele Punkte ins Kaufkriterium rein:

Gripeigenschaft,
Schweißverträglichkeit,
Reibungswiderstand (Mausfüße),
Kabelwiderstand,
Form (am Besten Symmetrisch und hier gibt es nur die Roccat Kova 2016, die aber nen versauten Sensor hat),
Oberflächenbeschaffenheit (Dreck abweisend, haftende, raue oder glatte Oberfläche was auch immer den Zweck erfüllt),
Sensor = nur Optisch,
Maustastenanordnung (insbesondere Daumen und generell Zusatztasten),
Gewicht (wobei das hier im + - steht mit der Gleiteigenschaft, weil aus 80g können durch schlechte Mausfüße eben auch 500g werden, siehe Logitech G402,G502, G403 aka Backsteine usw.),
und zu guter letzt muss das Teil auch noch im richtigen Gefühl klicken können, ohne einem ständig Abos automatisch abzuschließen weil du aus versehen geatmet hast.

Es gibt keine einzige Maus die das alles erfüllt.
 
Ich kaufe grundsätzlich keine teuren Mäuse mehr.
Am ende ärgere ich mich ja doch nur.

Fast alles neuschrott oder zu wucherpreisen jenseits von hundert euro.
 
Was ich schade finde nachdem ich den Hersteller angefragt habe ist es nur möglich je Seite 2 Tasten anzubauen....
 
Idee ist sicher interessant. Aber eine Ersparnis von 5%. Da muss ma schon mit dem Hammer geföhnt sein wenn man da mitmacht. Ich investiere immer hin Zeit und Geld. Da muss schon mehr bei rausspringen.
Wenn ich mich an die Kickstarter Odyssee Mionix NAOS erinnere, da sind 5% definitiv viel zu wenig.

Wobei ich die NAOS wirklich gelungen finde. Müsste lügen die Maus kam aber mindesten 1,5 Jahr nach geplanten Release Datum.
 
@eax1990

Dann viel Glück bei der Suche nach der perfekten Maus, ich befürchte das Du die nie finden wirst.
Im Gegensatz zu Dir komme ich mir der G502 und der Roccat Kone hervorragend zurecht, die Probleme die Du beschreibst hatte ich noch bei keiner dieser Mäuse - aber ich bin auch kein Pro Gamer.

Zu dieser Maus,
Ok, eine weitere "innovative" Maus auf dem Markt...
Nach meinen, negativen, Erfahrungen mit modularen Mäusen (hier: Madcatz) stehe ich dem Konzept sehr kritisch gegenüber. Alles was man tauschen konnte quietschte und knirschte irgendwie, hat man die gewünschte Form einmal gefunden schmeißt man die nicht benötigten Teile in den Müll. Meine Auffassung von Nachhaltigkeit ist eine Andere.
Dann sieht mir das Teil irgendwie nach einem voll Hartplastik Bomber aus - Igitt und dazu noch in Hochglanz weiss - noch mehr Igitt.
Zu Crowdfunding wurde ja schon genug geschrieben, für die Firma sichlich eine saubere Sache zur Kapitalbeschaffung, man erhält zinslos Kapital gegen ein Versprechen das man aber nicht einhalten muss.
Der Geber gibt Geld für eine Katze im Sack die er evtl. in einem oder zwei Jahren geliefert bekommt.
Für mich das nix, dafür gibt es schon zu viele gute Mäuse auf dem Markt, wenn man nicht unbedingt die hohen Ansprüche von eax1990 hat, so wie ich zum Beispiel.
 
Überzeugt mich nicht.
Wieso sollte ich eine Maus x-mal umbauen?

Die Ideen mit den modularen Sachen klingen in der Theorie immer ganz nett,
aber in der Praxis wird es einfach nicht so genutzt wie vom Erfinder gedacht.
 
Persönlich fange ich mit so einem modularen Konzept nichts an, aber mir kahm gerade der Gedanke, dass so eine Maus in einer Firma/Arbeitsplatz von mehreren Mitarbeitern optimal genutzt werden könnte für jeden.
Ob das die Effizienz des jeweiligen Mitarbeiters erhöht, ist dann eine andere Frage.
Also eine Nische für so ein Produkt gibt es denke ich schon.
 
Vitec schrieb:
(...) dass so eine Maus in einer Firma/Arbeitsplatz von mehreren Mitarbeitern optimal genutzt werden könnte für jeden.

Ui na wenn die Firma bei Mäusen sparen muss dann gibt es glaub grössere Sorgen.
 
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