MPlayer encodierfähig machen

andyz74

Cadet 3rd Year
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Hallo zusammen!

Hab schon einige Versuche gestartet, MPlayer (unter Linux) so zu compilieren, dass man damit Videos komprimieren kann, wobei ich in diesem Fall nicht auf die FFMPEG-Codec-Sammlung zurückgreifen will, sondern auf XVid, oder -noch besser- auf x264.

Hat irgendjemand (der nicht Linux-Übergott sondern Ottonormalverbraucher) es schon geschafft, MPlayer mit x264-Support zu compilieren (oder auch als rpm zu installieren) und dann eine entsprechende Befehlszeile erarbeitet, die Videos in guter Qualität erzeugt?

Auch denkbar wäre eine Lösung die ein anderes befehlszeilenorientiertes Programm aufbietet, mit dem man via x264 komprimieren kann.

Greetz, Andy
 
Schau mal hier:
http://www.mplayerhq.hu/DOCS/HTML-single/en/MPlayer.html#codec-x264

Da steht wie man die x264 Library installiert. Nach der Doku muss man dann einfach Mplayer neu compilieren. ./configure soll dann alles selbstständig erkennen.

"mencoder -ovc help" zeigt dann alle unterstützen Codecs an.

Wenn du mal auf gentoo-wiki.com nach "mencoder" suchst, wirst du ein paar Beispielzeilen finden. Bis jetzt habe ich mit Mencoder nur MP4s erstellt für meinen IPod :)


Sieht ungefähr so aus: mencoder video.mpg -o video.avi -ovc x264 -oac lavc
Für das nötige Feintuning musst du erstmal selber sorgen.


Unter gentoo geht das übrigens noch etwas einfacher. Dort fügt man "x264" zu seinen USE-Flags hinzu und lässt MPlayer neu installieren. Fertig :)


mfg
aki
 
Zuletzt bearbeitet:
Das von Dir aufgeführte Dokument bei mplayerhq ist mir bekannt, allerdings habe ich dabei das Problem, dass ich an meinem Linux-Rechner nicht online bin und somit das
svn co svn://svn.videolan.org/x264/trunk x264
in dieser Weise nicht durchgeführt werden kann.
 
Da gibts das ganze als Tarball:
ftp://ftp.videolan.org/pub/videolan/x264/snapshots/

Ansonsten könnte man den svn-Befehl aber an einem anderen Linux-Rechner ausführen und das Ergebnis per USB-Stick kopieren. Anders wirst du es mit dem Tarball ja auch nicht machen :)


mfg
aki
 
...sofern man einen anderen Linux-Rechner hat. ;) (was bei mir nicht der Fall ist)

Aber den Tarball kann man ja auch so downloaden und dann via USB-Stick an sein Ziel bringen, wie Du schon gesagt hast.

Dankeschön für die Mühen! :)
 
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