MS Office Dschungel

AwesomSTUFF

Rear Admiral
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Moin moin,

also es ist Folgendes. Ich arbeite in nem mittelständischen Produktionsunternehmen. Mein Cheffe will nun für die Büromitarbeiter ednlich mal die Office Versionen vereinheitlichen. Nein - OpenOffice steht nicht zur Auswahl, da die Geschäftsführer unbedingt Outlook haben wollen - und das Outlook einzeln offenbar nur geringfügig weniger als Outlook im Ofice Paket kostet.

Also wir haben ein Angebot von unserem Systemhaus bekommen. 189€/ Office Home and Business plus MwSt natürlich. Bei 10 Lizenzen mal eben 2.249€. Aussage vom Systemhaus: preilich ist da NULL Spiel.

Jetzt hab ich mal im Netz bissl geschaut. Aber ich komme nicht klar mit den ganzen Bezeichnungen. Hoffe es gibt hier Leute, die mir da weiter helfen können.

Was ist zB
- MS FPP Office Home and Business 2010 ? Und warum ist es doppelt so teuer wie die normale Home and Business?

Warum ist es eine ProduktKeyCard 50€ teurer als die normale Home and Business inkl DVD?

Gibt es nicht irgendwie günstigere Volumenlizenzen für Unternehmen? Ich hab mir die zugehörige Seite von Microsoft schon angesehen (Office 2010 - Microsoft) - die Zahl der Möglichkeiten ist ja schier erschlagend.

Alternativ kann mir auch einfach nur jemand sagen, wo man vielleicht etwas günstiger (gibt es OEM/SB oder sowas?) an ein relativ aktuelles Office Paket (2007 aufwärts) mit Outlook dabei bekommt oder ob man den Preis einfach so als FIX hinnehmen muss?


LG Dave
 
Schätz, da wird sich nicht groß was machen lassen. Dadurch verdient sich Microsoft eben dumm und dämlich!
 
FPP = Full Packaged Product
PKC = Product Key Card (nur für Office Pre-Install PC's gedacht)
OEM = Nur für Verkauf mit Hardware gedacht
VLM/OLM = Volume/Open Licencse - Volumszertifizierung, meist auch teurer als FPP.

aufpassen vorallem, es gibt Home & Student als auch Home & Business - ersteres hat kein Outlook dabei.

189,00 Netto ist bei uns im Unternehmen ein relativ vernünftiger Preis - wird also passen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Volumlizens ist auch nur Teurer weil man die so oft installieren kann wie man will. bzw hat halt mehrere Lizenzen enthalten. Wie genau der Preis ist würde ich mich bei Microsoft informieren, kann günstiger sein als 4x FPP Home and Business zu holen (FPP enthält immer eine Lizenz für 3 PCs).
 
Visceroid schrieb:
OEM = Nur für Verkauf mit Hardware gedacht

In der Theorie schon. Per Gesetz ist aber beschlossen wurden das auch OEM-Lizenzen einzeln verkauft werden können (auch ohne Hardware =)).

@TE: Schau dir doch einfach mal www.softwarebilliger.de an. Da gibt es diese OEM-Lizenzen einzeln zu kaufen.
 
MoinMoin,

Home & Student sieht auch keine kommerzielle Nutzung vor, so dass das fehlende Outlook das kleinste Problem ist.

Office Home & Business PKC liegt im Einkauf (Distribution) bei ca. 145-155.- EUR (netto). Der VK sollte dann bei 185.- bis 202.- EUR (brutto) liegen.

Man sollte jedoch aufpassen, wieviele Lizenzen man jeweils erhält:
- Home & Student FFP: 3 Lizenzen
- Home & Business FFP: 1x beliebiger Rechner, 1x mobiler Rechner (== 2x Notebook oder 1x PC + 1x Notebook)
- PKC-Varianten enthalten immer nur eine Lizenz.

Bei Volumenlizenzen kann man nicht beliebig oft installieren. I.d.R. lizenziert man ein entsprechenden Kontingent und kann dieses dann nutzen. Das ist sinnvoll, wenn man Windows (Desktop & Server) und Office immer auf den aktuellen Stand halten will: bei den meisten Varianten erhält man immer die aktuellen Versionen der jeweiligen Programme.

Wenn ihr im weitesten Sinne im EDV-Bereich aktiv seid, dann könnte evtl. das Action Pack eine Alternative sein.

HTH,
Chris
 
Hallo,
Es gibt auch die Möglichkeit eine Officeversion auf einem Server zu hinterlegen und die benötigten Clients (Arbeitsplatz-PCs) öffnen dann die Officeanwendungen. Sollte keine Geschwindigkeitseinbußen bringen und spart enorm viel Kosten, da (I) nur eine Lizenz benötigt wird und (II) nur einmal Updates und so weiter installiert werden müssen und so alle auf dem gleichen Versionsstand sind. Ein IT'ler sollte sowas schon hinbekommen.

Viele Grüße,
Orpho
 
Shadowlike schrieb:
In der Theorie schon. Per Gesetz ist aber beschlossen wurden das auch OEM-Lizenzen einzeln verkauft werden können (auch ohne Hardware =)).
Deswegen habe ich ja auch "gedacht" geschrieben und nicht bestimmt ;)

In Österreich wird es zumindest bei den Betriebssystemen so wie du geschrieben hast gehandhabt.
Bei den Office Versionen war Microsoft da etwas komplizierter und haben die mitgekaufte Hardware geprüft (bei einem Kunden von uns).
Keine Ahnung wie das in Deutschland gehandhabt wird.

@Inzaghx Nur bei Home & Student und dort nur im selben Haushalt. D.h. du darfst dass z.B. nicht bei dir und bei einem Freund der woanders wohnt installieren.

@orpho: Ändert Lizenztechnisch nichts da du auch für den Zugriff auf den Server Lizenzen nach der Anzahl der Benutzer benötigst.
 
@Visceroid Doch schon, da diese nicht als Server-Versionen verwendet werden, sondern nur als ein User, somit nur eine Lizenz...
 
Laut Microsoft musst bei bei einer Terminalserver Verwendung trotzdem pro User der darauf zugreifen kann eine Lizenz haben.
Weiters musst du ja auch pro User für den Terminalserver eine Lizenz haben.
 
@Visceroid Ok, kann ja sein. Kannst Recht haben. Wieder ein Grund mehr in Geld in den M....soft-Rachen zu schmeißen. Warum müssen eingentlich die 2003, 2007 und 2010 immer wieder was Neues sein. Geldraffgier einmal dahingestellt.
 
Ich weiß, unsere Firmenkunden jammern auch immer... die würden am liebsten alle noch Office 2003 haben, kriegt man aber nicht mehr :(

Ist aber halt mal so.. zuerst kommt ein Betriebssystem, kurz darauf die passende Office Suite dafür.

Immerhin sinds noch keine jährlichen Updates wie bei Fifa/NHL/NBA & Co. von EA :)
 
@Visceroid Arbeite auch noch lieber mit der 2003, obwohl ich auch die 2007 und durch Update die 2010 Version habe... Es ist ja nicht alles schlecht, der Formeleditor ist z.B. besser geworden.
 
Naja - allerdings wenn man mal schaut -bei uns auf der Arbeit sind die Rechner noch Celeron, zT P4 mit XP drauf. Jetzt die neueren PCs - da hat das Systemhaus für gutes Geld die CPU Generation von vor 2 Jahren untergebracht (echt frech was die für nen Office Rechner mit der Technik von 2009 verlangen).

Das Problem ist - unser PPS System ist nicht mit Win7 kompatibel- weil es wohl noch nen DOS unterbau hat oder so. Also kann auch nicht auf Win7 so einfach umgestiegen werden.

Allerdings ärgert es mich, dass man sich das mit OpenOffice nicht genauer überlegt hat..füür die paar Lezute wär das optimal. Zudem die alle eh keinen Plan von Berechnungsfunktionen haben und kaum ne Tabelle in Excel oder Wodr hinbekommen.
 
Es gibt auch Alternativen zu Outlook...

@xdave78 Bin der gleichen Meinung mit den Anforderungen für ein Officeprogramm, dass diese nicht zu hoch sein sollten. Für Laptops ein K.O.-Kriterium, da diese dann auch mehr Akku-Leistung verbrauchen.
 
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Ja, das weiss ich. Ich habe Thiunderbird in Benutzung und finde es grossartig. Da hab ich sogar ein WebDAV für eingerichtet wo man Kalender ablegt. Allerdings ist mein Chef überzeugt (keine Ahnung) dass er sein IPhone nur mit Outlook synchronisieren kann...?

PS: Hab grad gelesen, dass es auch dafür ne andere Lösung gibt. Naja mehr als vorschlagen kann ich es ja auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja in betrieblicher Natur muss man das machen, was Cheffe sagt =). Klar M$ kostet halt Geld. Da wir aber bei uns halt auch nur M$-Produkte (OS, Server, Office) verwenden, kann dadurch auch die beste Harmonität unter den Programmen gewährt werden.

Das einzige was uns aufgrund der Nutzer im Haus zu schaffen macht, ist der Umstieg von XP auf Win7^^. Dabei klappt es von Office 2003 auf Office 2010 doch auch ^^.

Aber definier mal mittelständiges Unternehmen von der Useranzahl her =).
 
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