Nach Abitur Ausbildung/Studium - Vorschläge

chico-ist

Lt. Commander
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Hey Leute,

habe seit gestern mein Abi in der Tasche (3.3 :freak:) und stehe jetzt vor der Entscheidung, wie es weitergehen soll. Ich möchte gerne irgendetwas in Richtung Web/Werbe-Design machen, da ich mich sehr für die Arbeit mit Photoshop etc. begeistern kann und generell an kreativen Aufgaben Spaß finde. Web-Design erfordert aber u.A. sehr gute Programmierfähigkeiten, weshalb ich mich gerne auf Layout/Foto-Design beschränken würde.

Was gibt es da für Berufsmöglichkeiten? Ausbildung oder doch erst lieber Studium? Wie sind die Verdienst/Aufstiegschancen in dem Segment? Praktikum wäre natürlich auch 'ne Lösung, allerdings befürchte ich, dass ich da ganz schnell zum Kaffee holen degradiert werde und letzten Endes kaum etwas lernen kann.

Meine Eltern sitzen mir schon die ganze Zeit im Nacken und zwingen mich, langsam eine Entscheidung zu fällen, weil sie wissen, dass ich das ganze ohne Druck gerne etwas hinauszögere. Also, vielleicht könnt ihr mir ja ein paar gute Denkansätze liefern, um meine Zukunftspläne etwas konkreter darstellen zu können.

Danke!
 
1. Mach dir wegen dem ABI mal keinen großen Kopf :D (mein ABI war auch nicht besser :D)
2. Ich würde erst eine Ausbildung suchen, sollte dir das dann nicht reichen kannst du immernoch studieren gehen. (so habe ich das gemacht, und würde es jederzeit wieder machen).
 
Hi,

Web-Design erfordert aber u.A. sehr gute Programmierfähigkeiten, weshalb ich mich gerne auf Layout/Foto-Design beschränken würde.

Nein, das ist nicht so. Ein wenig Programmierkenntnisse schaden nicht, aber bei uns können die Designer maximal ein paar fetzen HTML oder CSS. Den Rest machen die mit Design-Programmen.

Verdienst und Aufstieg hängt immer davon ab, wo du bist, wie gut du bist etc... kann man nie pauschal sagen.

VG,
Mad
 
meph!sto schrieb:
2. Ich würde erst eine Ausbildung suchen, sollte dir das dann nicht reichen kannst du immernoch studieren gehen. (so habe ich das gemacht, und würde es jederzeit wieder machen).
Völliger Unsinn. Wenn klar ist das man Studieren gehen will, dann ist das einfach nur verschwendete Lebenszeit. Strenggenommen ist es auch noch Geldverschwendung da man erst später ein anständiges Gehalt einstreichen kann.

Je Jünger man sich bewirbt, desto besser!


P.S.: Ein 3,3 Abi ist schon grottig... Sei froh, dass das später keinen mehr interessiert. Wenn das ABI auch nur annähernd Deine tatsächlichen Leistungen wiederspiegelt, dann musst Du im Studium richtig gas geben... Das ist vom Schwierigkeitsgrad überhaupt kein Vergleich.
 
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Hi,

Völliger Unsinn. Wenn klar ist das man Studieren gehen will, dann ist das einfach nur verschwendete Lebenszeit.

Da gebe ich dir völlig recht. Wenn der TE sicher studieren will sollte er das auch gleich angreifen :)

VG,
Mad
 
also ich habe mein abi mit 3,2 bestanden ... was an sich auch nicht toll ist . aber eine intelligente personalführung im unternehmen schaut nicht primär auf die noten - sondern eher auf das bereits vorhandene können in bezug auf die richtung in die es gehen soll !

ich würde dir zu einer ausbildung raten. erstens verdienst du (wenig) dabei, zweitens macht es fast keinen unterschied ob du im endeffekt mit einem studium oder einer ausbildung arbeiten gehst .

manche firmen begrüßen sogar die ausbildung - da studenten im allgemeinem vom normalen geschäftsbetrieb in einem unternehmen keine ahnung haben, und somit oft auf die schnauze fliegen !

in der ausbildung lernst du schon viel darüber wies in der freien wildbahn zugeht. und bekommst eventuell keinen schonwaschgang wie die studenten - und du lernst disziplin : du musst aufstehen und pünktlich in der arbeit sein. und auch deine zeit erfüllen . im studium wird so mancher faul ;)
 
Zum Praktikum:
Wenn Du irgendwo zu einer kleineren Firma gehst wirst wohl kaum Kaffe holen,
Die sind meist für jede Hilfe dankbar.

Zum Studium: Wäre medien-Design nicht etwas für Dich? Da ist dann, je nach Hochschule, höchstens etwas Web-Zeg dabei (was man nicht wirklich als programmieren bezeichnen kann). Und das musst Du eh verstehen, um wirklich arbeiten zu können.

Schau Dir den Beruf des technischen Redakteurs an. Da hast Du sowohl Layout als auch Design dabei. Der Schwerpunkt liegt aber auf Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben und verfassen von verständlichen Texten. Wenn Du doch mehr Richtung Design willst wäre technischer Illustrator sehr interessant. In diesen beiden Bereichen ist es relativ einfach einen Job zu finden.
 
Für eine Ausbildung in diesem Jahr ist es jedoch schon reichlich spät. Manchmal haben Unternehmen aber noch freie Plätze auch weiter fortgeschritten im Jahr. Ausbildungsbeginn ist ja in der Regel im August und uns wurde damals immer gesagt, man solle sich 1 Jahr vorher bewerben. Das ist natürlich jetzt das Maximum, aber du bist schon spät dran. Also hop hop: Entscheidung fällen und dann bewerben.

Würde ebenfalls erstmal eine Ausbildung bzw. ein einjähriges Praktikum oder Ähnliches anstreben. Das kann dir ggf. auch auf die Ausbildung angerechnet werden - musst du dann aber glaube ich mit dem Arbeitsamt abklären oder so, damit das genehmigt wird - war bei meinem Bruder jetzt auch so.
Für ein Studium ist dein Abischnitt vielleicht nicht ausreichend!? Das weiß ich aber nicht. Da müsstest du dich mal erkundigen nach NCs und möglichen Unis / FHs, die für dich im Umkreis in Frage kommen würden.

Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei der Suche und viel Spaß bei dem, wofür du dich letztlich entscheidest - aber wie gesagt: gib Gas. Momentan hast du ja auch "Ferien". Da kannste ja flott mal Bewerbungen schreiben. :-)
 
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Wenn du ein Praktikum Richtung Layout/Design willst, frag doch mal bei den örtlichen Werbeagenturen nach ob die dich für 2-3 Monate nehmen.

Mein Bruder hatte mal ein Praktikum bei einer Werbeagentur - der durfte dort richtig bei Projekten mitwirken. 2-3 Monate sollten gut reichen um dir zu zeigen ob das längerfristig was für dich ist.
 
lazsniper schrieb:
ich würde dir zu einer ausbildung raten. erstens verdienst du (wenig) dabei, zweitens macht es fast keinen unterschied ob du im endeffekt mit einem studium oder einer ausbildung arbeiten gehst .

manche firmen begrüßen sogar die ausbildung - da studenten im allgemeinem vom normalen geschäftsbetrieb in einem unternehmen keine ahnung haben, und somit oft auf die schnauze fliegen !
Mein Gott was schreibt ihr ein Schwachsinn! Bei uns (großes Beratungsunternehmen) brauchst Du Dich ohne abgeschlossenes Studium gar nicht erst bewerben.

Solche Ratschläge sind nicht nur völlig falsch sondern obendrein auch noch gefährlich für den Karriereweg des fragenden!
 
Der TE weiß doch überhaupt gar nicht was er will? Also auch gar nicht ob er überhaupt studieren will.
Ich wollte anfangs gar nicht studieren, doch während der Ausbildung habe ich mich umentschieden und habe dann ein Studium angefangen.
Und zu behaupten eine Ausbildung vor einem Studium sei verschwendete Lebenszeit, halte ich für eine sehr gewagte Aussage.
Fachliche Kompentenz muss man gar nicht unbedingt gewinnen, aber ich merke selbst, dass eine vorherige Ausbildung gewisse Sozialkompetenzen vermittelt, die man an einer FH/UNI nicht zwingend erlernt.

Edit: das Unternehmen, bei dem ich meine Abschlusspraktika- / arbeit ableisten werde, sind froh dass ich eine Ausbildung absolviert habe (wurde mir persönlich gesagt), denn so würde man die grundlegenden Fähigkeiten mitbringen um im Team zu arbeiten und man wisse wie man sich in einem Unternehmen verhält.
 
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Mit einem Abi 3,3 hast du in allen zulassungsbeschränkten Fächern, in denen die Note mit einfließt schonmal eher schlechte Karten. U.U. kannst du es dir daher gar nicht aussuchen.

Deshalb: Beides in Erwägung ziehen und auf beides bewerben. Das was dann an Feedback kommt muss dir als Grundlage dienen, was du machen kannst - sinnvollerweise sollte das möglichst nahe an dem sein was du auch machen willst. :D Letzteres ist bei vielen ein Problem, oftmals bekommt man die Erkenntnis erst nach Abschluss einer Ausbildung/Studium, dann ist es allerdings zu spät. Fröhlich der, der glücklich richtig gewählt hat. ;)

Generell ist in der heutigen Zeit ein Studium (hinsichtlich Job-Sicherheit, Gehalt, Zukunftssicherheit, persönlicher Entwicklung => sprich Marktwert des Arbeitnehmers) sinnvoll. Viele merken, dass eine Ausbildung doch eher langweilig und verschwendete Zeit ist. Im Zweifel lieber mal etwas Praxisluft schnuppern bei Tag der offenen Türen zB.

Wenn du daher eher in den Tag hineinlebst und große Probleme hast, dich selbst zu motivieren, überlege dir eine Ausbildung. Wenn du begeisterungsfähig bist, Aufopferungsbereitschaft hast und ein Ticken masochistisch veranlagt bist, dann studiere.
 
Verstehe nicht, was an einem Abi mit 3,3 so schlimm sein soll. Geht doch in Ordnung.

Was bringt es einem, wenn er in Deutsch/Englisch/Biologie/was weiss ich gute Noten hat, wenn er Maschinenbau studieren will oder sowas. Solange man keinen zulassungsbeschränkten Studiengang machen will, ist es doch egal, ob man ein Abi mit 4,0 oder 1,0 hat.
 
Najoa... so verkehrt ist das garnicht erst eine Ausbildung zu machen. Was ist denn wenn er anfängt zu studieren und nach 4 Semestern oder so das Studium schmeißt. Macht sich auch super im Lebenslauf.... "Ja warum haben sie denn nach 4 Semestern das Studium geschmissen?!"

Ich persönlich kenne nen paar Leute die UMBEDINGT studieren wollten und dann später abgebrochen haben weil es überhaupt nicht für sie gepasst hat. Ich hab erst den Weg der Ausbildung gewählt und spiele derzeit mit dem Gedanken noch zu studieren... und wenn es mir nicht gefällt hab ich immer noch meine Ausbildung in der Tasche!

€dit: Der Cloue wäre natürlich eine duales Studium :D
 
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Killermandarine schrieb:
Verstehe nicht, was an einem Abi mit 3,3 so schlimm sein soll. Geht doch in Ordnung.

Was bringt es einem, wenn er in Deutsch/Englisch/Biologie/was weiss ich gute Noten hat, wenn er Maschinenbau studieren will oder sowas. Solange man keinen zulassungsbeschränkten Studiengang machen will, ist es doch egal, ob man ein Abi mit 4,0 oder 1,0 hat.

1. das und 2. ist der Abi-Schnitt schon ein Hinweis auf die Lernbereitschaft. Ein Studium ist nicht ohne - ohne die angesprochenen teils masochistischen Züge gehört man ganz schnell zu den 40-60%, die nach den ersten Semestern gehen bzw. gegangen werden. :D
 
Naja, wenn man jetzt ein Studium eines Bereiches wählt, von dem man überhaupt keine Ahnung hat, dann mag das vielleicht zutreffen. Aber es gibt ja auch Studiengänge, bei denen es nicht so sehr auf das auswendig Lernen, sondern auf das Verstehen/auf die Fähigkeiten ankommt. Muss ja nicht jeder Medizin oder Jura studieren.

Jemand, der schon seit seinem 5. Lebensjahr Leichtathlethik macht wird sich im Sportstudium wahrscheinlich leichter tun, als jemand, der noch nie in seinem Leben richtig Sport gemacht hat (so wie ich), wobei man da wahrscheinlich auch viel auswendig lernen muss.
 
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Den Abi-Schnitt als Hinweis auf die Lernbereitschaft zu werten, finde ich sehr mutig!
Ich bin im 6. Semester Elektrotechnik und gehöre zu den 20% die das in der Regelstudienzeit schaffen werden mit einer 2 vor dem Komma.
Der Abi-Schnitt sagt rein gar nix über die Person und seinen Fähigkeiten aus.
 
meph!sto schrieb:
Der Abi-Schnitt sagt rein gar nix über die Person und seinen Fähigkeiten aus.

Dito. Aber bei Elektrotechnik muss man ja wahrscheinlich nicht viel Lernen, sondern einfach intelligent sein, oder?
 
Ich würd zuerst auch einmal das Studium wagen. Weil einen Job kann man sich nachher immer noch suchen. Und wenn einem das Studium nicht taugt bzw. nichts für einen ist, dann kann man das bei einer Bewerbung immer noch plausibel erklären und sich herausreden ...

Und bei einem abgschlossenem Studium ist die Abi-Note wirklich egal ;)

Außerdem wenn einem etwas interessiert, dann wird man da auch mit dementsprechend mehr Motivation reingehen und es durchziehen :)
 
Wenn du mit "Lernen" Auswendiglernen meinst, dann kann ich dir zum Teil Recht geben.
Vieles ist reines Verstehen und da hilft einem auswendiglernen kaum weiter.
 
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