Ich finde es mehr als beachtlich, was die Jungs (und Mädels natürlich auch) da innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt haben. Das sind ja keine Hobbyprojekte - oder irgendwas, das im Rahmen einer Seminararbeit entstanden wäre. Da steckt einfach auch sehr viel Know How und professionelle Vorgehensweise drin. Angefangen mit dem ganzen Clean-Room - Ansatz, der Auswahl der Werkzeuge, der professionellen Doku etc. pp.
Das ist schon großes Kino und hat meinen vollen Respekt.
Es gibt im Artikel allerdings einen wichtigen Aspekt, der bei der Diskussion m. E. zu kurz kommt: Software kann man "nachbauen", neu programmieren oder von einer KI entwickeln lasse, Was auf diese Weise NICHT geht, ist das einfache Kopieren des Cloud-Speichers, der mit vielen dieser Standard-Anwendungen verbunden ist.
Ich selbst nutze Office-365 nur noch sehr selten, um ein paar alte Schätzchen im docx oder sogar noch doc-Format korrekt öffnen und anzeigen zu können. Viel wichtiger ist mir mittlerweile der umfangreiche OneDrive-Speicher, den ich zusammen mit meinem Family-Account erhalte.
Für 8 Euro (oder so) im Monat erhalte ich nicht nur den Zugriff auf alle Anwendungen aus der Office-Reihe, sondern bekomme auch noch 5 x 1TB Cloudspeicher sozusagen als "Dreingabe".
OK, ich könnte mir vorstellen, dass das bei den Adobe-Abos ein bisschen anders aussieht. Aber ganz ehrlich: Adobe weine ich auch keine einzige Träne nach. Die haben schon so oft Software aufgekauft, um sie dann zu vernichten - und die haben schon so oft ihre treuen Kunden eiskalt im Regen stehen lassen.
Da hält sich mein Mitleid wirklich sehr in Grenzen.
Am Ende trifft es mit Microsoft und Adobe keinen sprichwörtliche "Armen" oder "Unschuldigen". Beide Konzerne haben in der Vergangenheit schon oft gezeigt, dass sie weder im Umgang mit Kunden, noch im Umgang mit dem geistigen Eigentum anderer besonders zimperlich sind.
Deshalb: ArtCraft go!!! Meinen Support habt ihr erst mal ... 👍🫡👍
