News Nach KI-Klonen von Adobe-Apps: Entwickler erstellt Open-Source-Kopien von Microsofts Office-Apps

Ich als BSD/Linux nutzer sehe jetzt nicht zwingend für mich eine andere Alternative als bisher zu nutzen. Auch ohne Adobe oder MS Produkte vermisse ich nichts.
 
zelect0r schrieb:
Die Start geschwindigkeit ist super :) Und auch der Launcher sehr bequem.

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Ich fänds schön, wenn dabei gleich auch ein paar Nervpunkte wegfielen. Ich hab Adobe-Produkte zwar nie benutzt, aber mir geht immer gegen den Strich, wenn Programme ihre eigene GUI implementieren, weil sie dann oft etablierte Standardverhaltensweisen nicht umsetzen.
 
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Orim_70 schrieb:
Ein Profi der 10.000 Bilder im Monat durch den RAW-Konverter - kommerziell - durchschiebt, zahlt exakt das Gleiche wie der Familien-Vater, der 100 Bilder im Jahr hochwertig bearbeiten will - fair, oder?
Das ist doch bei Einmal-Kauf genau so? Du möchtest somit Nutzungsbasierte-Preise, man bezahlt pro Bild das man bearbeitet? Oder allenfalls Zeitbasiert?
 
@Brrr Na klar pro Bild, haben sie ja jetzt mit den Tokens für KI-Bearbeitung genau so eingeführt, aber sich beim normalen Abo über ein Jahrzehnt dagegen gewehrt.

Im Prinzip finanziert der Hobby-Knipser die Profi-Fotografen, die dafür ihre schützende Hand über Adobe halten (sieht man ja auch hier im Thread schön) und brav Influencer Arbeiten gratis für Adobe erledigen. Ein sich selbst erhaltender Monopolismus ... der nun zu Grabe getragen wird :daumen:

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit ...
 
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blackiwid schrieb:
Dazu muss man wissen das in proprietärer Software sehr oft Schadsoftware drin versteckt ist, da man nicht in den Source rein schauen kann, obs eingeblendete Werbung ist oder Rootkit oder Telemetrie die man nicht los wird, oder oder...

Hier hast nicht nur das es Opensource ist sondern auch noch in nem Flatpak, oft lauft der Moderne Dreck auch noch in Browsern also extrem Langsam und Ineffizient.
Wenn du das Binary von OpenSource Software nicht selbst erzeugst, oder der zumindest den Hash des heruntergeladenen Binaries nicht mit dem Hash vergleichst von jemanden dem du traust dass er nichts in das Binary hinzugefügt hat, bist du in dem Punkt nicht besser dran als bei Closed Source Software.
 
Bin gespannt wann die ersten Meldungen erscheinen das Unternehmen oder Behörden gehackt, verschlüsselt usw. sind weil sie Nachbau von Office verwendet haben.
 
subcontractor schrieb:
Schlies ein Claude Abo für vier Wochen ab und sag dem Ding das es den Code in dem Github repository auf Fehler und Backdoors checken soll :-)
Das ist doch Blödsinn! Wer nichts von Security und Softwareentwicklung versteht dem bringt das ernstzunehmend herzlich wenig.
Sich blind auf die Aussagen eines LLM's zu verlassen (ja ich hab grob eine Ahnung wie gut aktuelle Modelle wie Opus 5.5 im Code lesen und Sicherheitslücken finden sind) ist trotzdem einfach nur grob fahrlässig.

subcontractor schrieb:
Im Grunde genommen geht es jetzt noch so richtig los mit Software weil man vieles mit ner Ai selber und schnell erledigen kann was früher nur wenigen Experten vorbehalten war und ewig lange gedauert hat bis es jemand umgesetzt hat.
Das ist hingegen imho durchaus was dran.
Es wird zwar für guten und sicheren Code voraussichtlich mindestens 'ne ganze Weile trotzdem noch diverse Erfahrung in dem Gebiet benötigt um das ordentlich zu orchestrieren (fehlerfrei lauffähige Software ist was anderes als gute Software ist was anderes als sichere Software...) aber niemand kann heute wissen wie das ganze in z. B. 5 Jahren aussieht.

Was allerdings heute schon durch LLM's massiv herabgesetzt ist, ist die Hemmschwelle, Zugangsschwelle und Komplexität um Programmieren zu lernen.
Weil, wenn man das ganze ernst nimmt, LLMs eben noch viel besser darin sind dir Code, Algorithmen und Prozesse mit unendlicher Geduld genau so zu zu erklären, wie du es individuell brauchst.
 
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User38:
Sorry, du verstehst Software Entwicklung ganz grundsätzlich nicht. Open Source macht Software nicht unsicherer, sondern sicherer (weil statt einiger weniger Entwickler, 1.000/10.000 Entwickler den Code kontrollieren), aber ja natürlich ... trotzdem gib es keine 100% Sicherheit.

Nur Microsoft selbst sagt, daß in der Zwischenzeit 20-30% des Windows Codes von AI geschrieben wurde.
Zerstört jetzt dein Weltbild wohl restlos, daß AI sogar auf OS Ebene zum Einsatz kommt, oder?
 
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@Snapuman Warum soll das Quatsch sein wenn du nen Bot die Code analyse machen lässt?

Die Dinger sind super wenn etwas analysiert werden soll und sie geben ihre Ergebnisse in natürlicher Sprache aus. Code können Ai um Klassen besser analysieren als Menschen.

Geh mal davon aus das ein bezahltes Security Audit mittlerweile mit Ai gemacht wird. Das muss sogar so sein weill Hacker mittlerweile alles mit Ai machen.

Und warum soll es überhaupt "Hemmschwellen" geben bzw was ist an deinen"Hemmschwellen" positiv zu verstehen?

Programmierer sind keine Götter, sondern auch nur Menschen die verdammt viele Bugs in Programme einbauen und grob fahrlässige Fehler über Jahrzehnte nicht erkennen....!

Da vertraue ich genauso gerne Claude oder GPT wenn es um eine Einschätzung geht.

Mal davon abgesehen das jetzt jeder ein Security Audit machen kann.

Einfach die Guthub URL in Claude reibkopieren und Claude machen lassen. ;-D
 
@subcontractor Erst mal geht es darum (wie im richtigen Leben) überhaupt die richtigen Fragen zu stellen...

Und natürlich verwenden Profis die bezahlte Security Audits machen längst alle LLMs in ihrem Prozess.
Die können (neben vorher die richtigen Fragen zu stellen) die Ausgaben aber aufgrund ihrer Erfahrung auch richtig und sicher interpretieren - das ist ja genau der Punkt!

Und natürlich sind (gute) Programmierer keine Götter - kA was der polemische Schwachsinn hier soll, ich hab nichts dergleichen behauptet oder angedeutet - aber es sind Menschen die auf eine sehr spezifische Art zu denken gelernt haben.

Aber so überzeugt wie du hier scheinst, glaub was du meinst zu glauben und mach doch direkt 'ne Security Audit/Consulting Bude auf - da ist richtig Kohle zu holen wenn man's gut macht!
 
Ich habe die Suite über den ArtCraft Launcher mal installiert. Besonders der Photoshop-Klon und das Video-Bearbeitungsprogramm interessieren mich. Näher beschäftigen tue ich mich damit aber wohl erst am Wochenende.

Edit. Der MS-Office-Klon wird für mich wohl nicht interessant sein. Ich habe mich jetzt auch schon zu sehr an LibreOffice gewöhnt.
 
Bei ALPHA Software die gratis zur Verfügung gestellt bekomme und die keine paar Wochen Entwicklung hinter sich hat, ist es für mich als Endanwender sonnenklar, daß hier kein Versuchslauf vorher mit 1000enden Usern inkl. Bug-Reporting im Vorfeld statt gefunden hat.

Das ist ja exakt der Grund warum hier eine ALPHA überhaupt veröffentlicht wurde und der aktuelle Entwicklungsstatus der Software sowohl per Text als auch per Versionsnummer ("photocraft-0.7.0-windows-...") gut erkennbar ist. Natürlich ist die Software derzeit nicht für den produktiven Einsatz gedacht.

Im Gegensatz zu Microsoft und Co., wo man bei gekaufter Software gerne Mal als Testdummy eingesetzt wird (jeder der Windows on ARM seit längerem verwendet, weiß genau was ich meine), würde ich das für GRATIS Software gerne machen.

Interessant wird nun nur, wie lange es dauert bis es fertig entwickelt wird (bei z.B. Linux dauert mir persönlich das oft viel zu lange) und produktiv nutzbar wird.

Übrigends liest sich der Golem Artikel bereits wie eine geschalten Anzeige von Adobe für mich, den mit keinem Wort wird obiger Umstand (das die Software sich noch in Entwicklung befindet und eine erste ALPHA ist) erwähnt.

Ein Schelm der Böses denkt ... genau so ein Guerilla-Marketing erwarte ich von den Amis in den kommenden Wochen. Jetzt wird aus allen Rohren zurück geschossen.
 
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Orim_70 schrieb:
Übrigends liest sich der Golem Artikel bereits wie eine geschalten Anzeige von Adobe für mich, den mit keinem Wort wird obiger Umstand (das die Software sich noch in Entwicklung befindet und eine erste ALPHA ist) erwähnt.
Das stimmt schon, ein paar "noch" an der richtigen Stelle hätten dem Artikel ganz gut gestanden.
Aber als aktuelle Bestandsaufnahme gelesen deckt er sich letztlich durchaus mit anderen Reviews von Menschen aus dem Metier.

Fairerweise "vermarkten" sich die Starcraft Apps aber auch selbst nicht explizit als "nur erste Alpha" in der Entwicklung...
 
Snapuman schrieb:
Das stimmt schon, ein paar "noch" an der richtigen Stelle hätten dem Artikel ganz gut gestanden.
Aber als aktuelle Bestandsaufnahme gelesen deckt er sich letztlich durchaus mit anderen Reviews von Menschen aus dem Metier.

Fairerweise "vermarkten" sich die Starcraft Apps aber auch selbst nicht explizit als "nur erste Alpha" in der Entwicklung...
Wie geschrieben für produktiven Einsatz würde ich die Software noch nicht nehmen, allerdings beeindruckt mich z.B. wie PDFCraft moderne Hardware nutzt und hier bei mir auf ARM64 durch die PDFs fetzt. Kein Vergleich mit der jämmerlichen Adobe Umsetzung die immer noch auf PRISM setzt und damit emuliert wird.

So letztklassig von Adobe, da sie sowieso sich auf macOS als Haupt-Plattform konzentriert haben und dort native ARM-Versionen schon längst zur Verfügung stehen. LrC läuft nach 2 Jahren Windows on ARM immer noch als x64 Datei, weil die "Portierung" halt ... ach ... so mühsam ist und Arbeit macht.

Das Kassieren der Abo Beiträge geht hingegen ruckzuck von der Hand, komisch? :D
 
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Nun gut Fairerweise war Adobe's PDF Umsetzung Acrobat (oder der noch erbärmlichere Acrobat Reader) doch schon immer die schlecht-möglichste Implementation überhaupt (zumindest in Sachen Ressourcen Verbrauch und Usability unter Windows), oder?

Ich hab jedenfalls diesen gottlosen und arschlahmen Ressourcenfresser namens Acrobat Reader gnadenlos von jedem System geschmissen seit es alternative PDF Clients gab. Acrobat hab ich aber (zum Glück) nie nutzen müssen.
 
Rickmer schrieb:
Es gab da in der Vergangenheit diverse Gerichtsprozesse wo bestimmt wurde, dass reverse engineering nicht verboten ist solange demjenigen der es durchführt der Code nicht bekannt ist und nur eine Reihe an Funktionsbeschreibungen gegeben wird.

Das ist schon richtig, aber die Gesetze basieren alle auf einer Welt ohne KI. Gesetze müssen ja auch mit der Zeit gehen. Das Internet war auch mal wilder Westen.
Ich kann natürlich sagen: Naja Reverse enginering ist nicht illegal, aber es war bisher halt auch einfach nicht möglich, dass jeder Hans und Franz einfach ein wenig Geld in eine KI geschmissen hat und sich Programm XY reverse enginered hat.

Die Diskussionen müssen wir führen, ansonsten machen sich viele das Leben sehr einfach. Es mag ja im ersten Moment mal sexy klingen wenn man sagt: Ha Microsoft und Adobe, ihr seid Eh uncool! Aber wenn man der KI keine Grenzen setzt, werden sich viele ganz schnell umschauen. Der Boomerang kommt irgendwann zurück.
 
Brrr schrieb:
Wenn du das Binary von OpenSource Software nicht selbst erzeugst, oder der zumindest den Hash des heruntergeladenen Binaries nicht mit dem Hash vergleichst von jemanden dem du traust dass er nichts in das Binary hinzugefügt hat, bist du in dem Punkt nicht besser dran als bei Closed Source Software.
1. könnte das ne K.I. machen klar wenn du der einzige bist der so high prio ist das er ne veränderte Binary hat, dann sicher, aber ich bin da sicher nicht das höchste Ziel.
2. ja was spricht dagegen die per Distributionen zu verbreiten, solange denen niemand mit Klagen droht ist das gut denkbar und du redest ja von Opensource insgesamt nicht nur dieser Software. Die Distris haben 1 Paket für alle also entweder verteilen sie an alle Schadsoftware oder nicht und dann fällts auf. Und ja das tut es sah man jetzt bei Archlinux mit AUR, obwohl das natürlich kein offizielle Archlinux Pakete sind also man vom Risiko wusste.
3. verteilen die das auf der Homepage als Flatpak, dadurch hat man auch ne Sandbox die einen schützen kann.
4. wenn man noch paranoider ist, wette ich das die Windows Binary anders als Photoshop sicher in Wine gut laufen könnte, dann redet das Program nicht mal direkt mit dem Computer.
 
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