News Nach massiver Kritik: Microsoft ermöglicht De­instal­lation von OneDrive Photo

mischaef

Kassettenkind
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Windows wird immer mehr zum Fragezeichen, diese Art Zwangsbeglückungen nerven gewaltig, da überrascht es mich nicht, dass immer mehr alternative Betriebssysteme genutzt werden.
 
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Wolfgang.R-357: schrieb:
Windows wird immer mehr zum Fragezeichen
Wird?! Im Prinzip ist es eigentlich schon seit Win 10 untragbar geworden ;)
 
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Weiter so MS!
"Sie haben Ihr Ziel in 1856 Schritten erreicht. Das gilt für die PRO, nicht für die HOME Version (54.375)."
 
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Überraschungen in einem Betriebssystem:
✅ eine praktische Funktion finden, die es schon immer gab, von der man nichts wusste
🚫 etwas, das unangekündigt und ohne ausdrückliche Zustimmung auftaucht

Danke M$. Ich bin kurz vor Dual Boot auf der Hauptkiste und einem Linux System als primärem OS.
Zum Arbeiten bin ich mit Ubuntu und später Mint schon seit fast 10 Jahren sehr happy, auf dem Legion Go seit über einem Jahr mit CachyOS ebenfalls.
Die Bequemlichkeit und ab und an mal Bleeding Edge Hardware haben mich auf meinem Mainrig zum Zocken dann bisher noch an Windows halten lassen. Das Eis wird dünner, es bleibt ein wenig irrationale FOMO beim Gedanken Windows abzuschaffen und der Mehraufwand zwei Systeme zu pflegen (wobei Windows den Großteil der Pflegearbeit einnimmt, weil es seltener gebootet werden wird).
 
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Ein Windows-Lite wäre eine tolle Variante oder zumindestens eine voll anpassbare wo ich alles rauswerfen kann was ich will.
Für die, die nur zocken wollen so wie ich.
Nutze es halt noch wegen Anti-Cheat, aber produktiv bin ich damit nicht.

Bin ja schon froh, dass es Programme wie WinSlop gibt, mit denen man ne Menge Ballast über Bord werfen kann.

Oder noch besser: Anti-Cheat unter Linux!
 
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SFFox schrieb:
Die Bequemlichkeit und ab und an mal Bleeding Edge Hardware haben mich auf meinem Mainrig zum Zocken dann bisher noch an Windows halten lassen.
Vielleicht wäre Virtualisierung mit PCI-E Passthrough eine Option.. Bin so eine Weile gefahren und habe bei Bedarf kurz die Win-VM in Linux gestartet und hatte nahezu die gleiche Performance wie nativ. Hatte auch Dual Boot und hab einfach die Festplatte mit durchgereicht. Später habe ich das nicht mehr benutzt und bin nun ausschließlich bei Linux.
 
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AahhFreshMeat schrieb:
Ein Windows-Lite wäre eine tolle Variante oder zumindestens eine voll anpassbare wo ich alles rauswerfen kann was ich will.
Gibt es doch (Google nutzen)
Meine WIN 11 Installation ist ohne die ganze Bloatware, ohne bestimmte Tools (die ich nicht brauche da ich sie entweder nicht nutze oder bessere installiert habe).

Klappt wunderbar und während der Installation wird der ganze Dreck einfach übersprungen und nicht installiert. Viel weniger Icons im Startmenü, weniger Programme die ich nachträglich deinstallieren müsste.
 
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@FWSWBN
Habe vorher die Version via Rufus angepasst, und dann per WinSlop hinterher nochmal aufgeräumt.

Dürfte aber alles gern noch rudimentärer werden.
 
Sinnvoller wäre die Personen Markierung wie bei Photo Legacy wieder statt nur rein OneDrive.
Aber das ist ja entfernt worden im Standart.
 
FreshLemon schrieb:
Vielleicht wäre Virtualisierung mit PCI-E Passthrough eine Option.. Bin so eine Weile gefahren und habe bei Bedarf kurz die Win-VM in Linux gestartet und hatte nahezu die gleiche Performance wie nativ. Hatte auch Dual Boot und hab einfach die Festplatte mit durchgereicht. Später habe ich das nicht mehr benutzt und bin nun ausschließlich bei Linux.
Das ist natürlich auch ein Weg, aber eliminiert den early hardware adopter pain point nicht. Ich hatte Probleme damals mit RDNA2 zu release und kleinere aber ebenfalls vorhandene Probleme mit RDNA4. Das ist natürlich irgendwo ein Luxus Problem aber eben auch ein Linux Problem.

Das wird in Zukunft besser, je nötiger es für die Hersteller wird, für early support auf Linux zu sorgen, wenn die Userbase auf eine kritische Masse ansteigt und das tut sie. Später aufrüsten geht natürlich auch, ist aber spätestens seit dem Mining Boom (und jetzt KI Krise) ein Glücksspiel, wenn es z.B. die erste LKW Ladung GPUs zur UVP gibt und danach nur noch zu Scalperpreisen. Wann und ob Preise sinken ist nur noch Glücksspiel.

VM ist ebenfalls eine schöne Möglichkeit, mit einer Virtuellen Platte spart man sich sogar eine echte separate Partition oder gar separate SSD, aber der Pflegeaufwand bleibt identisch.
Windows muss mir einfach noch etwas mehr weh tun und mich oft genug nerven, dann wird mein Trotz schon über die anderen Painpoints hinweg springen :D
 
SFFox schrieb:
Das ist natürlich auch ein Weg, aber eliminiert den early hardware adopter pain point nicht. Ich hatte Probleme damals mit RDNA2 zu release und kleinere aber ebenfalls vorhandene Probleme mit RDNA4.
Aber die GPU ist doch dann in Windows, nicht mehr in Linux. Solltest du das so machen, wie ich vorgeschlagen habe. Idealerweise hast noch eine iGPU, dann kannst beide Systeme gleichzeitig nutzen. Hab ich auch so gemacht.
 
@FreshLemon Also auch wenn eine GPU im Host System nicht vollständig supported ist, kann man sie virtuell komplett weiter leiten ans Guest System?

Monitore dann an die iGPU hängen kommt dann ggf. an Grenzen mit Multi Monitor Setups bzw. die dGPU im Host System nutzen, wenn die Bildausgabe über die iGPU läuft (das geht ja relativ painless unter Linux und unter Windows, aber ein paar % Leistung bleiben dann natürlich auf der Strecke durch die "Umleitung").

Aber nice, thx für die Info :)
 
SFFox schrieb:
Das wird in Zukunft besser, je nötiger es für die Hersteller wird, für early support auf Linux zu sorgen, wenn die Userbase auf eine kritische Masse ansteigt und das tut sie.
Mit Glück vllt. in 50 Jahren und man knappert dann an vllt. 15% Marktanteil.
Wüsste aber nicht wo das plötzliche Wachstum herkommen sollte.
Maximal wird Valve zu einem zweiten Apple, was das Image angeht, dann könnte es was werden mit den 15%.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Microsoft reagiert" - "anhaltende Kritik" - "ungefragten Installation"

Ich frage mich wirklich was da bei Microsoft los ist. So langsam sollten sie es doch merken, dass sie nicht für immer damit durchkommen, Anwender- bzw. Kundenwünsche zu ignorieren und statt dessen einfach so weiter zu machen, wie ungefragt Zeug zu installieren, Anwender Zwangsbeglücken mit KI und dem ganzen Mist... und dazu noch an der Lizenz-Preisschraube zu drehen bei dieser Qualität. Irgendwann kommt der Kipppunkt und ich glaube, er kommt sehr bald.

Ich bin jetzt seit 24 Jahren in der IT Berufstätig und es gab bei Microsoft immer "Formschwankungen". Aber so etwas wie jetzt habe ich noch nie erlebt. Das ist keine Schwankung mehr, das ist eine böswillige Ausnutzung ihrer Marktmacht und das völlige Ignorieren der Kunden und auch der Community.

Bei uns in der Firma arbeiten wir inzwischen mit höchster Prio an einer MS-Exit Strategie. Das wäre noch vor ein paar Jahren völlig undenkbar gewesen. Aber ein Warten auf bessere Tage und ein "weiter so" wäre aus meiner Sicht absolut fahrlässig. Ich bin gespannt, wie sich die IT Welt insgesamt verändern wird. Meiner Meinung nach erleben wir gerade den Anfang vom Ende des Windows Monopols.

Ich kann daher nur jedem empfehlen, sich mit Alternativen wenigstens auseinander zu setzen.
 
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SFFox schrieb:
Also auch wenn eine GPU im Host System nicht vollständig supported ist, kann man sie virtuell komplett weiter leiten ans Guest System?

Monitore dann an die iGPU hängen kommt dann ggf. an Grenzen mit Multi Monitor Setups
Ja, am beispiel einer AMD Karte wird die Karte dann nicht an amdgpu (Kerneltreiber) gebunden, sondern an virtio_pci. Das geschieht also schon auf Kernelebene.
Das bedeutet im Umkehrschluss, du musst den Zweitmonitor an der iGPU lassen, wenn du beide OS gleichzeitig sehen willst. Linux kann die dGPU im Passthrough zustand nicht mehr verwenden.
 
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"Einfach Lösung" kein Microsoft Konto haben und somit auch kein OneDrive. :freak:
 
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stefaninho schrieb:
Ich frage mich wirklich was da bei Microsoft los ist.
In der Softwareentwicklung nennt man das Dogfooding. Das hilft, denn es verschafft ihnen direkten Einblick in die Misere.

Hilft halt nicht wenn eine nicht gerade kleine Menge an Entwicklern intern mit MacBooks unterwegs ist oder die Leute so desillusioniert sind, dass Sie gar nichts mehr mit bekommen.
 
Was Schadsoftware klassifiziert

✅Ungefragt Apps installieren
✅Vorgang dem Kunden verbergen
✅Ungefragt Daten sammeln
✅Erschwerte oder Unmögliche Deinstallation
✅Ressourcen des Rechners nutzen
 
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AahhFreshMeat schrieb:
@FWSWBN
Habe vorher die Version via Rufus angepasst, und dann per WinSlop hinterher nochmal aufgeräumt.

Dürfte aber alles gern noch rudimentärer werden.
Löblich und beeindruckend. Aber leider traurig, dass man zu solchen Maßnahmen greifen muss,
um sich vor seinem OS (-Datenkrake. -Angriffsflächen. Leistung+) zu schützen.
 
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