Nachhaltigkeit im Alltag - Erfahrungen der Community

Erkekjetter schrieb:
Ethischer für wen? Für den Menschen?

Wenn es um tierethik geht führt nichts an wild vorbei.
 
q.e.d.
nachweislich hast du meinen Beitrag also ignoriert. Ich sag ja, selektives lesen vom feinsten und absolut null Bereitschaft aus der Diskussion etwas mitzunehmen oder das eigene Handeln in irgendeiner Form zu hinterfragen, die Faktenlage wird dabei vollständig ignoriert. Es geht nur darum zu rechtfertigen warum man nichts ändern muss. Warum bist du dann also hier im Thread? Denn das wäre das eigentliche Threadthema...
 
Stovi schrieb:
Deshalb habe ich ein Kirschkernkissen für die Kinder.

Die Dinger waren mir schon immer suspekt, aber es musste erst das Körnerkissen mitsamt der Mikrowelle abrauchen, bis jemand auf mich hört.

Sollten heutige Wärmflaschen tatsächlich so minderwertig sein, wie die Pauschalausrede und die negativen Bewertungen nahelegen, muss eben jeden Abend der Umluftherd eine halbe Stunde laufen. Ob das so nachhaltig ist, wie ein bisschen heißes Leitungswasser ? Naja, egal. Peanuts.
 
Vernünftige Wärmflaschen halten mindestens 5 Jahre (Flashy, Frosch...), ist aber auch abhängig von der (richtigen) Nutzung und irgendwann auch eine Sache der Hygiene.
 
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Ihr haut euch ja ganz schön auf die Nuss. Relax Leude.

Allen Rindfleisch-Liebhabern kann ich Strauß empfehlen, das ist doch bestimmt deutlich co2-ärmer und geschmacklich richsch stabiel 💪😁
 
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Ernährung und Mobilität sind die sensibelsten Themen der Menschen, da sie das alltägliche Leben wohl am stärksten beeinflussen. Wenn man mehr Menschen überzeugen möchte, nachhaltiger zu leben ist es einem gut geraten hier einen Gang runter zu schalten und die Leute nicht zu vergraulen.

Meine Philosophie ist es erstmal nichts zu verschwenden:
-ich nutze meine Elektrogeräte, bis sie irreparabel kaputt sind.
-schmeiße kein Essen weg
-ich trage meine Kleidung bis kaputt ist und tausche sie nicht aus, bloß weil ein anderer Trend vorherrscht
-ich vermeide die ganze Kosmetik und Chemie industrie, das meisten Verschmutzungen im haushalt lassen sich mit Kernseife reinigen.
-Ich heize meine Räume nicht unnötig auf

Das sind schon Sachen, die man einfach im Alltag umsetzen kann um nachhaltiger zu leben. Dann macht es auch nichts aus, wenn man mal hier und da die „Umweltsau“ ist, nur weil man mal klimaschädliches biorindfleisch oder wild aus Neuseeland kauft.
 
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Die Masse kauft/isst nicht "mal" Fleisch. Die Masse kauft/isst täglich Fleisch. Und das ist ein Problem und wird so nicht mehr möglich sein. Da braucht man nicht so tun als müsste man die Leute mit Samthandschuhen anfassen. Denn wenn es so weitergeht, kommen die Konsequenzen auch nicht mit Samthandschuhen. Sondern eher so wie beim Sprichwort, dass der Dildo der Konsequenzen ohne Gleitgel kommt.

Um mal wieder Fakten sprechen zu lassen: Im Schnitt isst der deutsche 53,2 kg. Rechnet man Vegetarier/Veganer heraus, kommen wir auf ca. 62 Kilogramm Fleisch Pro Jahr pro Kopf. Das sind um die 170g am Tag. Berücksichtigt man nun noch, das manche eben tatsächlich nicht täglich Fleisch essen und einen erheblich geringeren Pro Kopf verbrauch haben, müssen mehrere Millionen Deutscher täglich 200g Fleisch und mehr essen. Anders kommen diese Zahlen nicht zusammen.

Diese Menge ist auch ernährungsbiologisch nicht zu rechtfertigen. Das liegt weit, wirklich weit über den Mengen Fleisch, die man idealerweise essen sollte, wenn man Vegetarisch/vegan nicht zur Bedingung macht. Hier Einschnitte zu machen und den Konsum zu verringern ist also wirklich einfach möglich und wäre, neben der CO2 Thematik auch 100% im Bereich Gesundheit absolut zu empfehlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich garantiere dir, wir werden auch in den nächsten 20-50 Jahren nicht 7,2 Mio Tonnen Fleisch künstlich erzeugen, die allein in DE jedes Jahr verzehrt werden. Weltweit wird aktuell 320 Mio tonnen verzehrt, Mitte dieses Jahrhunderts werden es voraussichtlich 470 Mio Tonnen sein. Künstliches Fleisch wird, ohne Konsumeinschränkungen, auf absehbare Zeit keine Lösung sein. Das ist schlicht Tagträumerei.

Ich stelle dir erneut die Frage: Wie war das gleich nochmal mit der Bildung und dem eigenverantwortlichen Verhalten? Wann genau zeigt sich das bei dir, wo du doch so sehr darauf pochst?
 
Erkekjetter schrieb:
Durch Reparaturmöglichkeit wird ein ein Produkt nicht per se nachhaltiger...
Aber genau so wird ein Produkt nachhaltig.
Erst die Möglichkeit, etwas lange zu benutzen, schafft die Grundlage für die Nachhaltigkeit.

Die Wegwerfprodukte, die ich oft beim Großmarkt in der Geräterückgabe oder im Wertstoffhof in der Elektronikkiste sehe, beweisen das ja in hoher Zahl.

Erkekjetter schrieb:
Ich antworte mal genauso auf persönlicher Schiene. Deine mangelnde Lesekompetenz zu kompensieren ist nicht meine Aufgabe. Ja, das fehlen 2-3 Kommas, das macht den Satz definitiv nicht vollständig unverständlich. Aber so kann man halt toll ein stichhaltiges Argument diskreditieren ohne inhaltlich etwas erwidern zu müssen...
Ja, ja, wenn man unverständliches Zeug schreibt, sind immer die anderen Schuld.

Erkekjetter schrieb:
Reparaturmöglichkeit ersetzt vernünftiges recyclen nicht.
Das gehört natürlich dazu.

Erkekjetter schrieb:
Und was das recyclen angeht, sah es damals eben richtig mies aus. Der Müll landete auf der Kippe, Ende der Story.

Es ging auch anders, als in der Wegwerfgesellschaft:
mit SERO.
Wer keine Rohstoffe hat, muß sie wiederverwerten.

Leider hat das der kapitalistischen Wirtschaft völlig widersprochen und ist von der Bildfläche verschwunden nach 1990.
 
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Rote Rose schrieb:
ich nutze meine Elektrogeräte, bis sie irreparabel kaputt sind
Man schaue sich nur mal die Hardware mancher User an und wie nachhaltig und zwingend notwendig sie doch so ist.

Nun werfe ich es niemanden vor, der sich gerade macht und dazu steht. Was allerdings nicht geht, ist A sagen und B machen.
Rote Rose schrieb:
schmeiße kein Essen weg
Halte ich genauso, wird noch schnell runtergeschlungen bevor es weg fliegt, außerdem lernt man so verantwortungsvoll einkaufen zu gehen und sich zu überlegen, was im Warenkorb landet.
Rote Rose schrieb:
ich trage meine Kleidung bis kaputt ist und tausche sie nicht aus, bloß weil ein anderer Trend vorherrscht
Sehe ich genauso, habe zwar meine berufliche Kleidung, oder auch wenn man mal ausgeht, aber ansonsten trage ich stinknormale weiße/schwarze Shirts vom Discounter im 5er Pack, weil mir sowas wie Mode egaler nicht sein könnte.

Rote Rose schrieb:
Ich heize meine Räume nicht unnötig auf
Halte ich ab meiner ersten Wohnung genauso, wieso sollte man auch den ganzen Bau heizen, wenn man sich ohnehin nur hauptsächlich in einem Raum aufhält.
 
wuselsurfer schrieb:
Aber genau so wird ein Produkt nachhaltig.

wuselsurfer schrieb:
Das gehört natürlich dazu.
Nichts anderes sage ich. Um zu bewerten, ob was wie nachhaltig ist sind einzelne Kriterien allein nicht ausreichend. Das argument hier war, früher war nachhaltiger weil reparierbar. Und ich sage, so kann man das nicht beurteilen.
 
wuselsurfer schrieb:
Es ging auch anders, als in der Wegwerfgesellschaft:
mit SERO.
Uns Kindern hat es damals viel Spaß gemacht mit dem Handwagen los zu ziehen und das gesammelte (Flaschen und Altpapier) abzugeben. War dann immer mal ein gutes Taschengeld für das Freibad im Sommer und die Pommes.

Auch heute sammle ich noch alles was anfällt und sich beim Schrotthändler zu Geld machen lässt.
Glas, Kleidung und so geht in die entsprechenden Container und sollte doch mal was an Essen nicht mehr genießbar sein freuen sich die Mädels im Hühnergarten darüber und legen mal ein extra Ei.
 
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wuselsurfer schrieb:
Leider hat das der kapitalistischen Wirtschaft völlig widersprochen und ist von der Bildfläche verschwunden nach 1990.

umso erschreckender finde ich es wenn Kinder der oberen Mittelschicht, vollgestopft mit Designer Klamotten, AirPods und Langstreckenflügen sich als klimaretter inszenieren.
 
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@Rote Rose Hast du denn Argumente mit Inhalt gegen deren Positionen?

Immerhin haben diese Kinder mit ihrer erfolgreichen Klage vor dem Bundesverfassungsgericht im Jahr 2021 im Sinne der Nachhaltigkeit mehr erreicht als du mit deiner persönlichen Lebensweise. Denn sie haben den Gesetzgeber zur Handlung gezwungen und damit notwendige systemische Veränderung erwirkt.
 
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