Nachhaltigkeit im Alltag - Erfahrungen der Community

@Hutzear Funktioniert halt nicht. Sieht man ja. Slebst wenn man die unleugbaren Fakten vorlegt, entsteht bei Menschen wie dir keine Einsicht. Die Auswirkungen müssen aber alle ausbaden und nicht nur du. warum sollte ich das aktzeptieren? DIe Auswirkungen durch dein VErhalten auf mich sind erheblich massiver als anders herum.
 
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Nur das Menschen wie Ich, weltweit in erdrückender Mehrheit sind und man möglichst andere Individuen in Ruhe lässt, anstatt Vorschriften auf oktroyieren zu wollen.
 
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Genau das ist das Problem.... Du bist ein echter Blitzmerker. Die MEhrheit handelt nicht selbstverantwortlich und nachhaltig, trotz Fakten und besserem Wissen. Genau deshalb Bedarf es leider Zwang und Gesetze. Weil mein Lebensumwelt gilt es auch zu schützen gegen Ignoranten. Zumindest in der westlichen Welt leben wir halt nicht in einer reinen Mehrheitsdemokratie, die eine Diktatur der Masse wäre. Sich auf die reine Mehrheit zu berufen reicht, zum Glück, nicht aus.
 
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@Hutzear
Sieh es mal so:
Ich würde ja meine Batterien einfach im nächsgelegenen Gewässer entsorgen, ebenso Farben und Lacke.
Ist ja meine Sache und du hast ja deine Ruhe wenn ich das mache.

Aber hey, ist verboten weil es die Umwelt für alle schädigt.

Da wir nicht diskutiert, wieso ist es dann so unrealistisch das man Fleischkonsum über z.b. den Preis massiv reguliert wenn keine Einsicht entsteht?


Oder mal was konkretes aus einer Zeit die du selbst miterlebt hast:

Rauchen überall, im Büro und am Arbeitsplatz - Nichtraucher müssen das eben erdulden.

als ich angefangen habe in meiner Firma standen auf jedem Flur und in fast jedem Zimmer Aschenbecher.
heute quasi undenkbar.
 
Erkekjetter schrieb:
Die MEhrheit handelt nicht selbstverantwortlich und nachhaltig, trotz Fakten und besserem Wissen.
Die Mehrheit schätzt einfach die Privatsphäre.

Erkekjetter schrieb:
Genau deshalb Bedarf es leider Zwang und Gesetze.
Ziemlich autoritär diese Geisteshaltung.(Zwang)
Erkekjetter schrieb:
Weil mein Lebensumwelt gilt es auch zu schützen gegen Ignoranten.
Weil "dein" Lebensumwelt es auch zu "schützen" gilt, gegen Ignoranten.

Nimm es mir nicht böse, aber das Niveau entbehrt jeglicher Diskussionsgrundlage. Du hast ein gefestigtes Weltbild und bist nicht kompromissbereit, wie man es bei Personen deiner Geisteshaltung gewohnt ist.

Ich könnte dann jetzt mit Zahlen und "Fakten", oder "Quellen", ankommen, die dann ohnehin gekonnt ignoriert würden. Sag doch einfach, dass du an keinerlei Selbstverbesserungsprozess interessiert bist, der durch offenem Diskurs zu Stande kommt.

Es wurde hier CH4 angesprochen. Was fehlt ist ln(2)/λ und dann sieht die Welt wieder anders aus, mal abgesehen, dass das Thema Klima und Nachhaltigkeit meist vermischt werden und es daneben auch viele, deutlich gravierendere Probleme für ein Groß der Menschheit gibt, spielt das Thema weltweit eine ziemlich untergeordnete Rolle.
Corto schrieb:
Ich würde ja meine Batterien einfach im nächsgelegenen Gewässer entsorgen, ebenso Farben und Lacke.
Ist ja meine Sache und du hast ja deine Ruhe wenn ich das mache.
Das lernt jeder Fahrschüler, dass 1 Tropfen Öl bereits 1m³ Wasser verschmutzen. Ist hier also subjektiv gerechtfertigt.
Corto schrieb:
Da wir nicht diskutiert, wieso ist es dann so unrealistisch das man Fleischkonsum über z.b. den Preis massiv reguliert wenn keine Einsicht entsteht?
Und da wären wir auch wieder beim Subjektiven. Nun verzichtet jemand in Deutschland auf Fleisch, der gesamtgesellschaftliche Gewinn ist nicht einmal messbar, der Einschnitt in die Freiheit eines Individuums, samt Stigmatisierung enorm.
 
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Richtig, solange es nicht im Großen - durch Gesetze und Regelungen - zu einer Verhaltensänderung der Masse kommt, tut sich garnix.


Was meinst du mit der Halbwertszeit? Kannst du mal kurz erklären was das für die Einsparung von Klimaschädlichen Stoffen bedeutet?
 
Bitte nicht auf den Troll eingehen. Der User hat keinerlei Interesse an einer Diskussion und möchte hier ausschließlich seinen Müll abladen.
 
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Hutzear schrieb:
Sollte meiner Meinung nach jeder selbst entscheiden.
Absolut. Bin auch eher für ein Momentum, dass sich durch Einsicht und Erfahrung aufbaut und in der Lage wäre, eine größere Gruppe Menschen intrinsisch zu persönlicher Verhaltensanpassung zu motivieren, weil auch das in der Regel am nachhaltigsten funktioniert.

Wir haben in unserem Wohlstand und unserer Gesellschaft ja die Wahl, wie wir was in welchen Mengen konsumieren.

Nach meiner Beobachtung ändert sich das auch bereits, besonders in jüngeren Generationen.
 
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Ok, wir sind auf Seite 54 und über 1000 Kommentare, und viel wurde schon geschrieben, aber ich finde es Schade dass es in einem Thread, in dem es darum gehen sollte wie man nachhaltig(er) leben kann, ständig darum geht ob man nachhaltiger leben sollte.
 
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Das ist ein sehr guter Punkt, @Nilson .

Wie und mit welcher Wirkung sollte tatsächlich zentrales Thema sein.

Nachhaltigkeit in Frage zu stellen, gehört eher nicht dazu.
 
Hutzear schrieb:
Die Mehrheit schätzt einfach die Privatsphäre.
Was hat das mit Privatsphäre zu tun? Was ist das denn für ein absurder Strohmann?
Hutzear schrieb:
Ziemlich autoritär diese Geisteshaltung.(Zwang)
Wenn man keine Argumente hat, dann kommt man auf sowas. Ignoriert ein Teil der gesendeten Aussage und unterstellt einfach komplett absurden Mist auf der Schiene ad hominem.
Hutzear schrieb:
Nimm es mir nicht böse, aber das Niveau entbehrt jeglicher Diskussionsgrundlage.
Ach so, na dann! MEine Lebensumwelt zu schützen bzw. einen Anspruch darauf zu erheben entbehrt jeglciher Diskussionsgrundlage. Aber das Recht, dass du dir reinpfeifen kannst was du willst, ohne Notwendigkeit und oftmals in ungesundem Maße bereits, das ist natürlich zu schützen und die DIskussionsgrundlage. Hier kommt wieder eine Doppelmoral und Arroganz hervor...
Hutzear schrieb:
Die ist ebenfalls in diesen BErechnungen enthalten. Wenn ich umrechne, wie Emthan sich als CO2 Aquivalent verhält, dann wird natürlich auch auch das berücksichtigt. ODer glaubst du allen ernstes, dass wissenschaftliche Quellen dies nicht berücksichtigen und du schlauer bist als der wissenschaftliche Konsens? ODer ist deine Unterstellung, dass die gebrachten Quellen dies bewusst unterlassen?

Nilson schrieb:
und viel wurde schon geschrieben, aber ich finde es Schade dass es in einem Thread, in dem es darum gehen sollte wie man nachhaltig(er) leben kann, ständig darum geht ob man nachhaltiger leben sollte.
Wird einem leider permanent von der "libertären" Leugnertruppe bzw. den immer selben Usern aufgedrückt. MEhrmals angemerkt, dass der Thread immer wieder derailt wird. Von den selben handvoll Usern. es passiert leider zu wenig.
 
Nilson schrieb:
in einem Thread, in dem es darum gehen sollte wie man nachhaltig(er) leben kann,
Ich denke die Meisten sind genau deswegen hier und es gab diesbezüglich auch schon einen guten Austausch aber so ein Thema scheint auch immer wieder bestimmte User zu triggern und Schnappatmung auszulösen die sich in ihrer persönlichen Freiheit bevormundet fühlen. Das ist einfach nur anstrengend denn man will den Müll ja nicht einfach so stehen lassen, aber mittlerweile melde ich solche User einfach sofort. Sonst kommt keine konstruktive Diskussion mehr zustande.
 
Corto schrieb:
Früher war garnichts nachhaltiger.
Falsch! Früher, das ist noch gar nicht so lange her, waren die allermeisten Geräte noch jederzeit reparierbar und hielten per se deutlich länger als heute. Das nennt man nachhaltig. Lebensmittel kamen in den meisten Fällen aus der unmittelbaren Umgebung und wurden nicht zur "Veredelung" (eher um EU Subventionen zu kassieren) kreuz und quer durch Europa gekarrt. Nutztiere wurden nicht in industriell organisierten Massenzuchtbetrieben gehalten, sondern in kleinen Einheiten, wo sie jederzeit Auslauf und entsprechende Freiflächen hatten.

Das war alles weitaus nachhaltiger als die auf wenige Betriebe konzentrierte Produktion, deren Erzeugnisse auch noch xfach quer durch den Kontinent gekarrt werden, um noch den letzten Cent an EU Subventionen rauszuquetschen.
 
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areiland schrieb:
Früher, das ist noch gar nicht so lange her, waren die allermeisten Geräte noch jederzeit reparierbar und hielten per se deutlich länger als heute. Das nennt man nachhaltig.
Das kenne ich auch noch. Von Röhrenfernsehern fange ich nicht an, als es noch kleine Geschäfte gab, in denen man sie reparieren ließ, aber auch bei Elkos die dann zum Ausfall des Flachbild-TV's führten. Da schraubte man ihn auf, ging zum Elektroladen, holte sich einen entsprechenden Kondensator, lötete ihn ein und meist waren das Cent Beträge und der Plasma(damals) funktionierte wieder.
 
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areiland schrieb:
Das war alles weitaus nachhaltiger als die auf wenige Betriebe konzentrierte Produktion, deren Erzeugnisse auch noch xfach quer durch den Kontinent gekarrt werden, um noch den letzten Cent an EU Subventionen rauszuquetschen.
Ein Blick zurück: In den 70er-Jahren steuerte Westberlin auf einen Müllnotstand zu. Der Senat erwog den Bau einer zweiten Verbrennungsanlage, die Bürgerinitiative „Grüne Hand“ protestierte. Auch aus diesem Grund entschied sich der Senat für die vermeintlich einfachere Variante, den Müll im Osten abzuladen und schloss einen Vertrag mit der DDR.
Die Entsorgung in der DDR war für die Unternehmen und die Kommunen aus dem Westen unschlagbar günstig. Illegale Lieferungen an dem zwischen dem Westberliner Senat und DDR-Behörden vereinbarten Vertrag vorbei gestalteten sich vergleichsweise einfach. Es fehlten die demokratischen Kontrollinstanzen. Außerdem waren die DDR-Umweltstandards in den 80er Jahren niedriger als die der Bundesrepublik: Keine der Deponien verfügte über eine Basis-Abdichtung. Zeitweise exportierte Westberlin 80 Prozent seines Abfalls in die DDR.
Der letzte veröffentlichte Geschäftsbericht des Deponiebetreibers MEAB aus dem Jahr 2017 zeigt: 11.720.000 Euro kosten Sanierung und Nachsorge der Deponien jährlich, etwa zwei Drittel davon – 7.650.000 – verschlingt der Giftmüllstandort Vorketzin nordwestlich von Potsdam.

Ulrich Stock vom Landesumweltamt: „Der gesetzliche Ansatz geht davon aus, dass die Nachsorgephase endlich ist und dass man dann nach einer gewissen Zeit die Beobachtung beenden kann. Für Vorketzin muss man allerdings sagen, dass dieser Dichtwandtopf auf unabsehbare Zeit zu bewirtschaften ist. Und bei einer Deponie der Größe von Schöneiche gehe ich auch davon aus, dass da ein Ende der Nachsorge nicht absehbar ist.“

Auch die nächsten Generationen werden für den damaligen Müllexport von West nach Ost zahlen müssen. Gefährliches Erbe statt „Win-Win“-Situation also.
https://www.deutschlandfunk.de/westmuellexport-in-die-ddr-dreck-gegen-devisen-100.html

Vielleicht verstehst du nun, wieso hier anekdotische Evidenz niemanden weiter bringt.
 
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Hinzukommt, dass manche Sachen, die heute tatsächlich ggf. "schlechter" sind, nicht automatisch damals alles nachhahtliger machen als heute. Nur weil manches wenige damals besser war wird dadurch der overall Dreck nicht besser.
Ebenso kommt hinzu, dass etwas nicht zwingend besser ist, was augenscheinlich so wirkt. Reparierbarkeit muss nicht zwingend nachhalttiger sein. Denn wenn ich kaputte Geräte statt zu reparieren recycle und das nachhaltig, ist das immer noch besser als etwas zu reparieren, es dadurch etwas länger zu nutzen, es am ende dann aber doch wegzuwerfen und dann gar nicht zu recyclen.
 
Meine kleinen Beiträge zur Nachhaltigkeit:
Ich habe einen Mehrwegthermobecher für meinen täglichen Becher Cappuccino.
Ich habe einen 3D-Drucker und repariere damit viel Second-Hand-Spielzeug, damit es (meine) Kinder weiternutzen können.
Alte Kleidung, die funktioniert, ich aber nicht mehr mag, gebe ich beim DRK ab.
Wasserqualität ist bei uns gut, also kaufe ich keine Flaschen mehr, sondern trinke Rohrperle.
 
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Ein Tipp zu etwas nachhaltigerer Mobilität:

Wem die aktuellen Spritpreise zu hoch sind, der denke mal darüber nach, wie wenig ein Auto kostet, welches man nicht nutzt.

Mit Fahrrad, ÖPNV und zu Fuß kommt man auch von A nach B. Das funktioniert zwar lange nicht für alle, aber wo es funktioniert, da sollte es im Sinne der nachhaltige(re)n Mobilität auch genutzt werden.
 
Hutzear schrieb:
Sollte meiner Meinung nach jeder selbst entscheiden.
Ich musste wirklich lachen. Da wird in mehreren Posts detailliert aufgeführt, was Fleischkonsum bedeutet und dann kommt dein maximal unterkomplexer Kommentar reingeflattert, statt etwas Handfestem.

Auch ich hatte schon ein oder zwei ausführliche(re) Posts mit Zahlen geschrieben, die zeigen, dass diese ständig populistisch propagierte Eigenverantwortung nicht funktioniert. Und das, obwohl man häufig hört, wie wenig Fleisch die Leute ja essen würden. Und nur regional und whatever.

Wie kann man bei so erdrückenden Zahlen immer wieder die selben Phrasen schreiben, die zudem auch nichts Gehaltvolles zum Thema beitragen? Die eigenen Entscheidungen funktionieren bei dem Thema Klima halt schlecht, denn was interessiert Menschen wie dich oder Tomislav das Klima in Zeiten, in denen ihr nicht mehr am Leben seid? Tomislav hat das ja schon mehrfach auch so geschrieben. Es ist natürlich sein Recht, keine Frage. Aber genau da muss angesetzt werden, indem Systeme verändert und damit wirklich große Hebel in Bewegung gesetzt werden.

Der Beitrag zum Klimawandel jeder einzelnen Person beschränkt sich eben nicht nur auf diese Person. Die Allgemeinheit muss geschützt werden.
 
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areiland schrieb:
waren die allermeisten Geräte noch jederzeit reparierbar und hielten per se deutlich länger als heute.
Ich würde eher sagen das es früher weniger Möglichket gab Schrottprodukte zu kaufen. Prinzipiell sind die Geräte heute nicht weniger langlebig, solange man auf den Hersteller achtet. Vor allem bei Küchengeräten oder Werkzeugen habe ich mit etablierten Hersteller (hustBosch) positive Erfahrungen gemacht. Da kann ich für die 20 Jahre alte Küchenmaschine immer noch jedes Teil für schmales Geld einzeln nachkaufen.
Bei manchen Werkzeugen würde ich mich ja mittlerweile sogar freuen wenn die endlich mal kaputt gehen würden...
 
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