Nafeldmonitore gesucht

4nt1h3ld schrieb:
Also mal ehrlich wieso sollte ein Heimkinowasauchimmerlautsprecher oder eine Regalbox besser für mittlere Distanzen klingen als ein 5-8" Monitor? Nur weil der als NAHfeld gelabelt ist? Diese Angabe bezieht sich NUR auf Abhörarbeit, da diese Boxen einfach ZU KLEIN sind um auf weitere Entfernung feine nuancen wiederzugeben. Ragalboxen wären dafür ebenfalls ZU KLEIN.
Es gibt ZIG "Nahfeldmonitore" mit 8", die ich im Nahfeld (also PC bereich, was dann meist 40cm-100cm entfernung ist) niemals empfehlen würde, weil das VIEL zu nah dran ist.

Beim Fernsehen, und Filme gucken am heimischen TV willst du keinen perfekt neutralen, klinischen analytischen sound. Das ist zu steril, und alles andere als wirklich Sinnvoll.

Bzw, mal anders gefragt. Warum sollte man unbedingt einen Aktiven Nahfeldmonitor aus dem Studio bereich zum heimischen TV gucken nutzen?
Aktive Nahfeldmonitore sind keine absolut-perfekte pauschal Lösung für alles, jeden, jeden ort, jede entfernung.

Ich würde nen gebruachten Verstärker nehmen, und eher sowas: http://www.redcoon.de/B200365-KEF-C...&xtor=SEC-35&gclid=CKyX5IL4nr0CFZHJtAod4AYASw
Da hat man ehrlich gesagt mehr von für den Fernseher, als mit Studio gedöns..

WENN nahfeldmonitore, dann mit abstand am ehesten die KRK Rokit RP5 G3: http://www.thomann.de/de/krk_rp5_rokit_g3.htm
Da diese bassiger abgestimmt sind als der rest, dürfte das auf die entfernung und bei dem Einsatzgebiet weit eher harmonieren.
 
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Ich sag es mal so es müssen nicht unbedingt Nahfeldmonitore sein ich will nur keine 1,20m hohe Lautsprecher haben mir reichen 30-45cm hohe Lautsprecher vollkommen. Nen Verstärker hätte ich eigentlich recht ungern da es für mich ein Staubfänger mehr wäre.
 
@Eisholz:
Also ich kanns hören und kann mir nicht vorstellen, dass es andere nicht können, wenn sie Boxen haben die exakt genug spielen können.
Allerdings ist bei mir wie gesagt die Grenze auch noch im MP3 bereich und nicht erst bei Flac oder was auch immer.

Das manche Leute die 128kbit/s als schöner empfinden beweißt übrigens, dass sie einen Unterschied sehrwohl wahrnehmen.
Das ist das gleiche Phänomen wie die Analogfanatiker, die einfach den Sound nicht "voll" genug finden wenn das kratzen der Schallplattennadel fehlt (denn die meisten von denen haben keinen besonders guten Spieler, und wenn´, dann müssen sie ihre sündhafte investition rechtfertigen.
Ergänzung ()

@Darkseth88: Natürlich sind Monitore nicht für alle Anwendungen geeignet, aber der Klang ist nunmal (auch beim Fehrnsehn) eine persönliche Präferenz.
Wenn man also den linearen Sound mag (und ich tue dass) dann spricht nichts gegen Nahfeldmonitore zum Fernsehn.
Und da hier jemand nach eben solchen sucht und auch aktive Lautsprecher möchte bieten sie sich eben an.
Im übrigen kann man auch zu Studiomonitoren einen Subwoofer nachrüsten falls einem der Bass fehlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die einfache Behauptung "Also ich kanns hören" war noch nie ein Argument, denn auch sogenannte Kabelklanghörer tun genau dasselbe; sie behaupten, dass sie Unterschiede zwischen Kabel A und Kabel B hören können.
Wenn man dann mal einen solchen Kabelklanghörer überzeugt hat an einem Blindvergleich teilzunehmen (die meisten lehnen es ab, warum bloß?;)), ist kollektives Versagen angesagt.:evillol:
Also, bevor mir niemand in einem Blindvergleich bewiesen hat, dass er/sie Unterschiede hört, glaube ich grundsätzlich gar nichts, behauptet wird auf dieser Welt immer sehr schnell, wenn's an die Beweisführung geht, scheitert's meist mit dem "Also ich kanns hören".

Gruß, Eisholz
 
back top topic,
hier geht es nicht um Kabelklang, Vodoo, demagnitisierte CD's, "ich höre aber ob das mit Lame oder mit dem fraunhofer mp3 codec gemacht wurde....., ich habe einen längeren als ihre alle etc".....

Es geht darum dem User hier eine geeignete Soundlösung für sein TV zu empfehlen, die zwischen 300 und 500€ kosten darf und dabei das beste für ihn bietet. imho ist das ein aktives System in Größe eines Regal- LS, die er ohne Aufwand an seine Asus Xonar stx anschließen kann,
 
Also eigentlich ist es mir herzleich egal ob du mir nun glaubst oder nicht, was ich mit der Aussage ursprünglcih betonen wollte ist, dass man mit Nahfeldmonitoren im Gegensatz zu Home Entertainment Produkten doller auf die Qualität achten muss, weil sie eben exakt dafür konstruiert wurden jedes Geräusch hörbar zu machen. Ich weiß nicht ob du Erfahrungen mit solchen Geräten hast, aber zB bei PC Games, wo ja die Aufnahmequalität aus Speicherplatzgründen oft stark eingeschränkt ist, höre ich von Bekannten ein ums andere Mal "Hä was war denn das für ein Rauschen? das gibts bei mir nicht" Wenn ich ihnen dann aber aufzeigen kann das jenes Rauschen immernur auftritt wenn ein bestimmtes Geräusch abgespielt wird, dann glauben sie mir dass meine Boxen nicht kaputt sind und ihre das Geräusch einfach nicht abspielen können.
Man wundert sich manchmal wieviel man dann doch hört.
 
"Ich weiß nicht ob du Erfahrungen mit solchen Geräten hast"

Ich nutze neben meinen großen nuLine 102 noch die nuBox 381, welche zwar passiv, aber auch als Abhörmonitore geeignet sind. Ich habe auch schon gelesen, dass die nuBox 381 von Studios als Monitor genutzt werden. KLICK und KLICK

Gruß, Eisholz
 
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4nt1h3ld schrieb:
alles unter MP3 320kbit/s kann auch der Laie als schlechte Qualität erhören

Komisch alle Blindtests beweisen das Gegenteil. Absoluter Schwachsinn, was du hier verzapfst... bitte wissenschaftlich Denken :)

OT:

Ich würde die nuPro A-20 für insgesamt 500€ nehmen. Sind in anthrazit noch kaufbar und passen ganz gut für den Anwendungsbereich
 
Der Adam a5x ist ein Superteil, allerdings für 340€ pro Stück sehr viel teurer als du angegeben hattest (Studiomonitore werden eigentlich immer einzeln verkauft).
 
4nt1h3ld schrieb:
Also mal ehrlich wieso sollte ein Heimkinowasauchimmerlautsprecher oder eine Regalbox besser für mittlere Distanzen klingen als ein 5-8" Monitor? Nur weil der als NAHfeld gelabelt ist? Diese Angabe bezieht sich NUR auf Abhörarbeit, da diese Boxen einfach ZU KLEIN sind um auf weitere Entfernung feine Nuancen wiederzugeben. Regalboxen wären dafür ebenfalls ZU KLEIN.
Nein, das bezieht sich nicht nur auf die Größe, sondern vor allem auf das Abstrahlverhalten. Ein Nahfeldmonitor ist im Schalldruck und Abstrahlverhalten auf ein völlig anderes Abhörfeld optimiert als ein Midfieldmonitor.

4nt1h3ld schrieb:
Man sollte aber bedenken, dass Produzenten mit Studiomonitoren abhören, was bedeutet, dass man mit solchen näher an den Orginalen Klang kommt.
Das stimmt so leider auch nicht. Beim Mastering wird nicht für Studiomonitore optimiert, sondern die Monitor sind nur Hilfsmittel, um für andere Abhörgeräte zu optimieren. Das ist heutzutage z.B. immer noch sehr oft das Autoradio. Kein Popularmusik-Produzent wird z.B. einen Klang erzeugen, der nur auf hochwertigen Lautsprechern Spaß macht, ganz im Gegenteil. Durch die Neutralität der Monitore kann aber jemand, der diesen Klang sehr gut kennt und bewerten kann, den gewünschten Sound optimal auf "schlechte" Lautsprecher und das sehr wichtige Monoverhalten anpassen.

Monitore sind nicht automatisch die besseren Boxen, nur weil sie professionell benutzt werden. Sie haben einfach einen völlig anderen Einsatzzweck. Als Spaßboxen würde ich sie niemals verwenden wollen, dafür eignet sich ein vernünftiger Regallautsprecher von Nubert besser.
 
@Joobix: Dass es im Endeffekt auch im Auto relativ gut klingt heißt ja nicht dass es im Studio schlechter klang oder?
Im Endeffekt kann man das schwer einschätzen. Und was das Abstrahlverhalten angeht so haben im unteren Preissegment wenige Monitore nennenswerte Waveguides und die Speaker kann man meißt auch einzeln für Selbstbauprojekte Kaufen also wo soll da der Unterschied liegen?

Im Endeffekt kann man das sowieso nur einschätzen wenn man selbst probe hört.

@Reziel: Wenn du sie dir Leisten kannst dann wirst du sicherlich viel spaß mit denen haben 580€ sind aber immernoch weit mehr als 500€ mMn.
Soweit ich gehört habe sind die a5x sowohl bei Produzenten als bei normalen Hörern sehr beliebt und ich kann dir zumindest sagen, dass auch die F5'er ausgezeichnet klingen und da werden die a5x noch ein bisschen mehr zu bieten haben.
 
Cokocool schrieb:
Komisch alle Blindtests beweisen das Gegenteil. Absoluter Schwachsinn, was du hier verzapfst... bitte wissenschaftlich Denken :)

Doch es gibt definitiv Leute, die das hören können - wenn man einen Hörschaden oder auch eine veranlagte Abweichung zu einem normal funktionierenden Gehör hat. ;)

mp3 so wie alle anderen verlustbehafteten Codecs bauen ja in erster Linie darauf, Signalanteile wegzulassen, die man eh nicht heraushören kann - bzw. die ein Mensch mit gesundem oder gewöhnlichem Gehör nicht heraushören kann! Hört man aufgrund eines Hörschadens z.B. tiefe oder besonders hohe Frequenzen nicht mehr gut, können diese natürlich benachbarte Frequenzen nicht mehr völlig überdecken, welche mp3 aber weglassen würde weil es davon ausgeht, dass sie überdeckt werden.

Hat man in einem Frequenzbereich Defizite, oder ist man in einem Bereich überempfindlich, funktioniert das ganze nicht mehr und der Codec lässt Frequenzen weg, die man dann eigtl. doch wieder herausgehört hätte.

Bei Menschen mit gesundem/normalem Gehör ist jedoch bei mp3 320kbit/s normalerweise Schluss mit dem Heraushören.
 
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M-Audio M3-6

Falls es bei Nahfeldern bleiben soll. Man kann Höhen, Mitten und Tiefen flexibler einstellen als bei anderen Nahfeldern ( die bieten meist nur Anpassungen um 3dB, evtl noch Cutoffs, einige bieten auch gar keine Einstellung ). Man kann sie also in HiFi-Lautsprechern verwandeln, wenn man möchte.

Dennoch würde ich im Wohnzimmer zu AVR + Regalboxen raten, da vor allem die komfortablere Lautstärkeregelung gegeben ist. Vor allem anschlusstechnisch gibt es viel weniger Probleme, da man alle Soundquellen an den AVR anstöpseln kann. Mit Nahfeldern wird das eine Qual, ich verspreche es dir!
 
Habs mir mittlerweile anders überlegt, bau mir lieber nen kleinen HTPC fürs Wohnzimmer. Danke euch trotzdem für eure Mühe.
 
4nt1h3ld schrieb:
@Joobix: Dass es im Endeffekt auch im Auto relativ gut klingt heißt ja nicht dass es im Studio schlechter klang oder?
Was ich damit sagen wollte, ist nur, dass der Klang oft sehr viel filigraner abgestimmt werden könnte, wenn das Mastering FÜR Studiomonitore erfolgen würde. Es erfolgt aber halt nur MIT Studiomonitoren. Daher kann man meiner Ansicht nach nicht sagen, dass Studiomonitore erst den vom Produzenten erwünschten Klang wiedergeben. Studiomonitore sind für mich wie Probenräume. Super, um zu arbeiten, aber auftreten will man eigentlich in einer anderen Akustik. Aber auch hier gilt, das ist immer Geschmackssache.

Falls es bei Aktivlautsprechern mit Monitorcharakteristik bleiben soll, wären die nuPro A-20 aber auch mein Favorit für dieses Szenario.
 
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