NAS bzw. Meine Vorstellung

ismon

Lieutenant
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Dez. 2006
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Guten Tage zusammen,

Ich bin aktuell auf der suche nach einem geigneten Speicher/Backup System fürs Heimnetzwerk.
Ich versuche meine Vorstellung mal zu beschreiben.

Ich hätte gerne eine Art Nas welches ich ins Heimnetzwerk integriere. Das System sollte ca. 1tb Speicher bieten.
Daten möchte ich per WLAN auf dem Gerät speichern. Dabei muss das Gerät selbst kein WLAN besitzten. Soweit sollte das alles kein Problem. Jetzt aber das wichtigste.
Ich hätte gerne das dass Gerät selbst jede Nacht in einer festgelegten Zeit, z.b. zwischen 0 und 6 Uhr alle Daten die im Laufe das Tages aktualisiert wurden auf ftp Server überträgt. So das quasi alle Dateien die auf dem Gerät gespeichert werden auch immer auf einem ftp server aktuell vorliegen.
Wenn es geht sollte das Gerät auch nicht so viel Strom verbrauchen und etwas Media Streaming beherrschen.

Hat jedem eine Idee wie sich das realisieren läßt? Am liebsten wäre mir ein Gerät.

Vielen dank schonmal für ein paar Tipps.

Simon
 
Also ein NAS von Qnap ist schon mal nicht falsch aber eine Funktion per FTP die Daten zu replizieren sehe ich bei meinem TS119 nicht. Hier kann man nur auf andere QNAP NAS Backup Jobs erstellen, sollte auch über entfernte Standorte laufen wenn ich das hier richtig sehe.
Aber dein FTP könnte sich ja mit dem 1. NAS verbinden und einen Sync Job ausführen, das sollte machbar sein.
Wenn du etwas mehr Kohle für das NAS übrig hast dann empfehle ich dir mindestens das Qnap TS 119, Leistungsstärkerer Prozessor, mehr RAM, Passiv kein Lüfter.
 
Erstmal vielen dank für die bisherigen Antworten. Die Qnap TS 119 sieht schonmal ganz interessant aus.
Vielleicht noch kurz zum Hintergrund. Ftp als Protokoll ist nicht unbedingt Pflicht. Der verwendete Onlinespeicher (strato hi drive) unterstützt alle gängigen Protokolle, z.b. Webdav.
 
Dann kannst du die FAQ von strato nutzen und rsync verwenden mit dem QNAP NAS: http://www.strato-faq.de/2286

Ich habe die Fritzbox verwendet, da ich auf diese Weise den Onlinespeicher direkt am NAS mounten konnte und diesen dann als Samba Freigabe direkt im Netzwerk verfügbar machen konnte.
 
Ganz einfach und billiger als jeder Vorschlag der hier genannt wurde.

1. NDAS NetDisk Gehäuse mit 1 TB oder 2 TB Festplatte kaufen Von IOCell
2. Freie Software Synchronisier Backup Programm runterladen gibt es ja genug

Preis ca. 100 bis 120 €
 
Aha ok, wie sieht die Konfiguration dann aus?
Ist die NET Disk dazu in der Lage die Daten automatisch mit dem HIDrive zu syncen.
Was ich nicht möchte ist das ein Rechner nur Synchronisation zwischen NAS und HIDrive notwendig ist.

Aktuell sieht für die die Lösung Qnap TS 119 in Verbindung mit diese Konfiguration an besten aus:
http://forum.qnapclub.de/viewtopic.php?f=80&t=10667&p=61031&hilit=hidrive#p61031

Was meint Ihr.
Das sollte doch eine gute/sichere Lösung für unter 300 Euro sein oder?
 
@ Complication

Totatler blödsinn was Du da abläßt.
Informiere Dich erst mal richtig.
Man kann auf die Platte mit max. 64 Rechner'n GLEICHZEITIG !!! drauf zu greifen.
Man kann max. 8 Geräte dieser Art in ein Netzwerk einbauen.

Hier der Beweis:
http://www.iocellnetworks.com/product/351une.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Network_Direct_Attached_Storage#Aufbau_und_Technik

@ gecko1234
Ja das ist möglich, wie oben schon geschrieben gibt es genug software die das Datensynchronisieren beherschen auch mit einem ftp. Weil die Platte oder Platten ja vom FTP im Netzwerk auch vorhanden sind.
Wenn die Software es direkt nicht übers Netzwerk kann, dann kann man von dem FTP Server eine Feste Netzwerkverknüpfung machen. Dann wird diese Platte auch als normale Festplatte angezeigt.

Hier eine Software kostet allerdings etwas. Ist aber die beste die es gibt.
http://www.iocellnetworks.com/product/sync.php
 
Zuletzt bearbeitet:
Schwachsinn - dann ist es kein NDAS sondern ein NAS. Fragt sich nur wie das geht ohne TCP/IP oder andere Netzwerkprotokolle :freak:
http://de.iocellnetworks.com/solutions/ndas_com.php
Block level storage (user has full control of storage)
Block Level Storage entsprich iSCSI und kann niemals von mehreren Clients auf die selben Daten zugegriffen werden.
Internet Zugriff ist nicht möglich:
Strong security (Limited to local network, safe from Internet hacking)
Was der Hersteller als erhöhte Sicherheit verkaufen möchte :evillol:
Die Hälfte der Sprüche auf der Hersteller Seite stimmen nicht und sind reines Marketing - ich frage mich wie deren Block Level Access 6 mal schneller sein soll als 80 MB/s? Und vor allem wenn ein QNAP NAS das ebenso zusätzlich und vor allem parallel kann mit iSCSI Targets?

Bitte erst mal die Basics kennen bevor du mir erzählst ich solle mich richtig informieren
http://de.wikipedia.org/wiki/NDAS
 
@ Complication

Komisch nur das ich so ein Gerät schon seit ca. 2 Monaten hier stehen habe.
Und bei mir geht das alles ohne TCP/IP weil der Treiber ein eigenes Protokoll hat darum kann man ja aus dem www nicht dranne kommen. Und die 80 MB/S stimmen auch.

Kann Dir auch gerne Fotos machen wenn Du es immer noch nicht kappierst :-)

Aber mir egal kauft Euch ruhig die scheiß teuren Nas-Server weiter LOL laut lach.

Und wie man eindeutig auf dem zweiten Bild erkennen kann gleichzeitiger Zugriff möglich !!!!!
 

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Ja ganz toll - ich kann auch 8 iSCSI Targets auf meinem NAS einrichten und auf alle kann unter der selben IP zugegriffen werden. Nur kann auf Blocklevel eben immer nur einer gleichzeitig auf eine Datei zugreifen. Das ist es auch was die Treiber beim NDAS koordinieren du Spaßvogel und deshalb gehts auch nur im lokalen Netz damit die Zugriffe switchen können.

Und wenn jemand schreibt 6-fache Geschwindigkeit eines NAS und das NAS kann schon 80 MB/s, dann frag ich mich wie du 480 MB/s durch dein Gbit-LAN schickst. Lesen hilft:
ich frage mich wie deren Block Level Access 6 mal schneller sein soll als 80 MB/s?

Es ist ja schön dass du ein Gerät da stehen hast - nur hat das absolut überhaupt nichts mit dem zu tun was der Threadersteller hier wollte. Was du willst weiss ich nicht.
Vielleicht noch kurz zum Hintergrund. Ftp als Protokoll ist nicht unbedingt Pflicht. Der verwendete Onlinespeicher (strato hi drive) unterstützt alle gängigen Protokolle, z.b. Webdav.
Geht mit keinem NDAS und ist daher völlig irrelevant hier.
 
Ganz einfach, weil die Berichte zur zeit nicht auf dem aktuellen stand sind.
Da die Geräte rausgekommen sind wo es noch keine Nas Server mit 1 Gbit gab sondern nur mit 100 Mbit.
Das ist mir auch klar das das nicht 6 mal schneller ist wie ein aktueller Nas Server, habe ich auch nie behauptet hier in diesem Thread.

Und das mit der sicherung und übertragung zum ftp und vom ftp runter geht.
Macht ein Kollege von mir, der hat einen Allnet 6600 bei sich stehen.
Und zwar gleicht der seine Daten jede 45 Minuten ab mit allen Rechnern die im Netzwerk sind.
 
Und nur innerhalb seines lokalen Netzwerks - was also macht man dann mit dem Strato hidrive das nicht im Netzwerk ist? Wieder völlig sinnloses Zeug diskutiert hier.:rolleyes:
Der Allnet 6600 ist eine NAS und kein NDAS.

Bin dann mal raus.
 
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So gestern ist die QNAP TS 119 gekommen. Ich werde über Wochenende mal die oben beschrieben Konfiguration rsync testen.
Ich gebe Bescheid obs so funktioniert.
 
So ich habe das NAS am Freitag noch in Betrieb genommen und erstmal alle Daten drauf kopiert. Im Anschluss habe ich wie oben beschrieben per Console den RSYNC eingerichtet.
Und siehe da, es funktioniert genau so wie ich es mir vorgstellt habe. Es werden einmal täglich alle auf dem NAS geänderten Daten auf HIDRIVE kopiert/aktualisiert//gelöscht.
Das ganze ist so konfiguriert das RSYNC automatisch um 1 Uhr startet und dann über die Nach die Daten aktualisieren kann. Das funktioniert nach den ersten 3 Tage sehr zuverlässig.

Mit dem Twonky habe ich auch schon ein etwas gepsielt. Sieht soweit auch gut aus.

Alles in alle eine super Lösung! Genau so waren meine Vorstellungen.

Vielen Dank an alle.
 
So jetzt habe ich leider doch ein kleines Problem dem rsync. Und zwar habe ich nach dem Backup einer Datei mit vielen Unterverzeichnissen gemerkt das einige dieser Unterverzeichnisse nicht per rsync übertragen wurden. Auch nach mehrmaligem neustarten von rsync wurden diese Verzeichnisse ignoriert.
Mir ist dann aufgefallen das der einzige Unterscheid von den betroffenen Verzeichnissen zu den anderen ist das diese mit mit einem Kleinbuchstaben im Verzeichnisnamen anfangen.
Ich hab den Verzeichnisnamen dann so geändert das er mit einem Großbuchstaben beginnt und siehe da nun werden die Verzeichnisse verarbeitet.

Leider konnte ich das Problem dann in einem kleinen Test nicht mehr so nachvollziehen.

Jetzt habe ich natürlich angst das sowas häufiger vorkommt.
Ich will das Backup ja nicht jeden Tag überwachen.

Hat jemand Erfahrung mit rsync, vielleicht sogar mit meinem Problem?

Vielen Dank vorab.
 
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ich habe rsync schon des öfteren in produktiven umgebungen eingerichtet und nie festgestellt, dass gross- oder kleinschreibung da was ausmacht - ich würde da eher auf berechtigungen tippen. schau dir in der console mal mit ls -la an, ob der ordner evtl. für den cronjob ausführenden user net erreichbar ist?

ansonnsten lass rsync doch mal mit einer der untenstehenden option loggen was es da tut.

-i, --itemize-changes output a change-summary for all updates
--log-file=FILE log what we're doing to the specified FILE
 
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