NAS Eigenbau

Crazy Driver

Ensign
Registriert
Jan. 2011
Beiträge
182
Hallo,

Ursprünglich wollte ich mir ein vorgefertiges NAS kaufen.
Allerdings habe ich hier gelesen, dass dessen (so wie bei allen anderen Fertig-NAS) Performance bei Verschlüsselung sehr schwach ist, da deren CPUs keine AES können.

Deshalb wollte ich mir mein eigenes NAS bauen.

Was mir wichtig ist:
  • max. ca. 300 - 400 € kosten
  • schnelle Lese- und Schreibgeschwindigkeiten
  • ... auch bei Verschlüsselung
  • CPU: einen von den neuen Intel Atom C2000 wegen der AES-NI unterstützung (für Verschlüsselung)
  • max. 50W gesamt
  • HDD 24/7 tauglich
  • leise

Was mir nicht so wichtig ist:
  • Betriebsystem: vermutlich irgendein Linux (Ubuntu?)
  • HDD-Kapazität (~1 TB)
  • Mainboard: Eines für Intel Atom C2000 (FCBGA1283)
  • Netzeil: egal

Da ich keine Ahnung habe, wie teuer die Mainboards für die neuen CPUs sein werden, weiß ich auch nicht, ob ich mit 300 - 400 € auskomme.

Habt ihr noch alternative Ideen für ein NAS mit schneller Verschlüsselung?
 
Allgemein wäre Interessant in wie weit der Atom ausgelastet ist mit der Verschlüsslung und was dann wirklich herauskommt.
Ka in wie weit es da (schon) Benchmarks gibt.

Als System irgendwas Debian artiges nehmen (Ubuntu zum selber machen oder OMV was ein fertiges NAS System ist).
 
Zuletzt bearbeitet:
da es die COUs (soviel ich weiß) noch genauso wenig gibt wie die passenden MoBos, ist das im Moment ja noch reines Gerate.
Die Frage ist ja auch wie viele SATA Anschlüsse du benötigst usw.

Und bei einem 24/7 Betrieb halte ich 50W schon ein recht "mageres" Ziel (also man sollte bei einem modernen Rechner auch mit deutlich weniger auskommen). Über den Sinn brauchen wir nicht streiten, manchmal denke ich, dass die Strompreise noch viel zu niedrig sind...

Außerdem würde ich inzwischen wohl eher auf eine der fertigen NAS OS Systeme setzen, da gibt es wohl inzwischen verschiedene.
Ich hatte früher selber meinen Unix Server im Keller laufen. Man bekommt das alles ohne Probleme hin, aber man muss doch an verschiedene Dinge denken. Mein Fehler war z.B., dass ich den SMART Daemon perfekt konfiguriert hatte, der auch einen Monat lang mails verschickt hat, aber an den root account. Und da ich mich auf der Kiste nie direkt eingelogt habe, habe ich die erst bei der Datenrettung gesehen :(
Das ist nur ein Beispiel, das bei einer "vorgekauten" Lösung (hoffentlich) nicht vorkommt.
 
Wie funktioniert denn die Verschlüsselung?
Ein Paßwort kannst Du da ja schlecht eingeben, blieben also Schlüsseldateien und die müßten irgendwo im Netzwerk liegen, oder wie geht das?
 
Man muss ja nicht die NAS Software selber konfigurieren,
da gibt es ja nun OpenMediaVault (Debian Basis) und FreeNAS (FreeBSD Basis) die das schon gemacht haben und wirklich gut laufen.
Der Unterschied zwischen einer fertigen Lösung und einer gekauften ist mehr oder weniger nur der Preis.

Jonas92 schrieb:
Für schnelle Lese Schreibraten brauchst du ne gute Netzwerkkarte, zb die Intel

Ist wirklich absolut unnötig. Der Flaschenhals ist CPU (bei Verschlüsslung) und die HDD Lese/Schreibrate.
 
Zuletzt bearbeitet:
hi!

die meisten home/sb- nas tauschen cpu performance gegen geringen stromverbrauch

mainboards mit den neuen server atoms sind noch nicht verfügbar, die grossen serverhersteller
werden bevorzugt behandelt

nimm ein q87 mainboard, einen aktuellen i3 oder i5 aus der 'T' serie und ein hochwertiges netzteil
ab 250w (aes-ni unterstützung ab i3), dann hast du vermutlich auch mehr glück bei der linux treiber-
unterstützung als beim neuen atom

die schreib/leseperformance ist damit nicht das problem, besonderes augenmerk solltest du auf deine
netzwerkkonfiguration richten

ich verwende als massenspeicher fürs bs eine kleine ssd, den rest kannst du nach je nach gusto
mit oder ohne raid bestücken
hdds: siehe hier
 
Zurück
Oben