Nas Selbstbau

moustik

Cadet 1st Year
Registriert
Jan. 2015
Beiträge
11
Hallo :)

möchte mir gerne einen Nas zusammenbauen und möchte eure Meinung haben, ob das ganze so zusammen passen wird wie ich mir das vorgestellt habe :)

Bei der Festplatte steht nur eine, kommen aber mehrere rein :)

Beim PiccoPsu genügt da die 80W version?

Als Software hab ich an openmedia vault gedacht

Mfg Steve
 

Anhänge

  • Unbenannt.JPG
    Unbenannt.JPG
    96,4 KB · Aufrufe: 447
Was soll dein Nas alles können? Evtl. wäre der Apollo Lake Pentium J4205 die bessere Wahl.
 
Hallo :)

also der Nas sollte hauptsächlich als externe Festplatte dienen, die auch von der Familie von aussen ereichbar sein soll.

Filme soll er auch streamen können. Die Enigma-Recyver sollen auch darauf speichern resp absielen können.

Und alles was noch kommen soll (weiss ja nie)
 
Da gehen aber nur 4 Festplatten auf dem Board :(

und hab keine m2 Port für die M2 Sssd wo ich nutzen wollte, damit ich keinen Sata Anschlus verschwende ;)

Mfg Steve
 
was soll den für ein os drauf, boote doch vom usb stick.
 
Hab ich doch oben geschrieben :) --> Als Software hab ich an openmedia vault gedacht

Usb Stick steht wieder über, und ich wollte alles in der Kiste verstauen :p


Mfg Steve
 
Ich weis nicht ob man einem Pico Netzteil 4 platten und nem Celeron zutrauen kann.

Aber zum Mainboard würde ich auch zu dem J3455 raten. Gerade für den Dauerbetrieb ist die geringe tdp schon besser.

Wegen den Anschlüssen. Die kann man über den PCI-E Slot nachrüsten. Ich hatte in meinem Server die hier
https://www.amazon.de/Syba-PCI-Expr...580419&sr=8-1&keywords=sata+controller+4+port

Lief auf anhieb auch mit Linux


Zum Thema USB Stick. Kannst du auch intern verbauen
https://www.amazon.de/DELOCK-Kabel-...TF8&qid=1494580570&sr=8-1&keywords=usb+header

Gibts bestimmt auch mit 3.0. Aber meine CentOS installation auf USB Stick hat nach 2 Wochen den geist aufgegeben. Stick kaputt
 
Zuletzt bearbeitet:
moustik schrieb:
die auch von der Familie von aussen ereichbar sein soll.
Hast du das nötige Fachwissen einen Server der frei erreichbar ist so abzusichern, dass mit Sicherheit nur Befugte Zugriff bekommen und hast du die Zeit diesen Server regelmäßig zu warten, dich über aktuelle Sicherheitsprobleme der verwendeten Software zu erkundigen und sie selbst zu patchen?

Nur um das klar zu stellen:
Ein von außen erreichbares System ist deutlich aufwändiger als eine schnell zusammengeklickte Netzwerkfreigabe im LAN.
Wenn du das Fachwissen und die Zeit zur Wartung nicht aufbringen kannst, wird das Teil auf kurz oder lang zur Virenschleuder! Es reicht nicht aus, einfach ein FreeNas o.Ä. kurz zu installieren bzw. einen Guide durchzuklicken und das wars.

In meinem Fall ist das Fachwissen zwar (teils) vorhanden aber vor allem fehlt mir die Zeit mich um einen gesicherten Betrieb zu kümmern.
Deshalb habe ich mich letztendlich für ein Fertig-Gerät entschieden, welches die entsprechenden Funktionen schon mit sich bringt und regelmäßige Sicherheitsupdates direkt vom Hersteller bezieht. In meinem Fall die Qnap Turbo Station TS-431P. Ich möchte dir nichts ausreden, nur klar machen, wieviel Aufwand der kurze Satz "von außen erreichbar" mit einer "Bastel-Lösung" bedeutet. ;)
 
ah sorry hab ich direkt überlesen :D

Also ich würde mir einen USB Stick besorgen (mit SLC Speicher) und das davon booten lassen. Sie SSD ist rausgeschmissenes Geld in meinen Augen. Wie viel Platz soll denn insgesamt auf dem NAS sein wenn dir 4 Sata Ports nicht reichen?
 
Die Verwendung eines USB-Sticks als Datenträger für das OS ist möglich, führt aber auch gerne zu trägen Reaktionen des OS und einer längeren Bootdauer.

@Xes
Notfalls lässt man den Zugriff auf das NAS nur per VPN zu.
 
Schau mal hier --> NAS Advanced 3.0 mit Kaby-Lake 4-Thread Pentium, 6x SATA und M.2

Grundsätzlich gefällt mir auch nicht, dass dein Wissen vermutlich nicht ausreicht, um das NAS Internet-fähig zu machen. Da wäre eine Fertig-Lösung deutlich einfacher.

Warum brauchst du mehr als vier SATA?

Nachtrag:
Das Backup vergisst du hoffentlich nicht. Zur Info: Raid ist kein Backup! Ein Backup sollte auch getrennt an einem anderen Ort gelagert werden.
 
Zuletzt bearbeitet: (Nachtrag)
Ich würde auch den Intel Pentium G4560 nehmen, der hat wesentlich mehr Leistung und kann auch mit dem Boxed Kühler sehr leise betrieben werden. So hast du für später noch Reserven falls etwas dazu kommen soll.

Ob ein Pico-PSU Netzteil ausreicht weiß ich nicht. Vor allem da du hier Sata adapter brauchst/brauchen wirst.

OMV basiert auf Debian Wheezy (7), aktuell ist Debian Jessie (8.8) und selbst das bekommst nur mit viel mühe von ner m.2 SSD gebootet.
Nimm lieber einen USB-Stick oder eine kleine 32GB SATA-SSD. Im Betrieb wirst du keinen Unterschied zur m.2 SSD merken, vor allem da OVM alles in den RAM lädt und die SSD dann nur noch selten anrührt.

Und statt z.B. 4x eine 3TB HDD zu kaufen würde ich lieber 3x 6TB kaufen und in ein RAID5 packen.
Geringerer Stromverbrauch (da jede weitere Festplatte ihren "Mindeststrombedarf" hat) und bessere Aufrüstmöglichkeiten.

Falls du ein Software-RAID verwendest, benötigst du evtl. eine kleine USV (Software-RAID vertragen sich sehr schlecht mit Stromausfällen) und/oder ein Cache-Device, das du im Software-RAID konfigurierst.
 
Zuletzt bearbeitet:
moustik schrieb:
Usb Stick steht wieder über, und ich wollte alles in der Kiste verstauen :p

Ich habe das so gelöst, dass ich eine USB-Bracket intern verklebt habe und dort den USB-Stick angeschlossen. Zusätzlich habe ich noch einen Kühlkörper an der USB-Stick geklebt.
 
Für den vorgesehenen Einsatzzweck reicht ein Fertig-NAS vollkommen aus und ist dazu sparsamer mMn
 
Pro HDD muss man ganz grob 5-10 Watt einkalkulieren. Im Idle schalten sie sich größtenteils ab, aber beim Startvorgang ziehen sie dagegen kurzzeitig etwas mehr als im normalen Betrieb. Es hängt also stark davon ab wie viele bei dir "mehrere" sind. 2? 4? 6? Da du dich weiter oben schon negativ darüber geäußert hast, dass "nur 4 Platten" gehen, deutet es darauf hin, dass du Richtung Maximalausbau abzielst.

In einem Review zum G3930 hat ein Testsystem mit 8 GB RAM und einer 240 GB SSD ~30-40W verbraucht. Füge noch 6 HDDs hinzu und du liegst bei grob 90-100 W "worst case". Ich hab selbst keine Erfahrungen mit den PicoPSUs, aber ob 80W da wirklich ausreichend dimensioniert sind, bezweifle ich irgendwie. Im Idle mag das gut gehen, aber ich hätte irgendwie kein gutes Gefühl dabei. Wäre die CPU jetzt etwas Richtung J1900 oder so sähe das schon anders aus, weil der deutlich sparsamer ist.

Ich kann mich aber der Meinung nur anschließen, dass als simples Datengrab mit etwas Streaming ein Fertig-NAS vermutlich die bessere Wahl ist.
 
Zurück
Oben