Hallo Leute,
helft mir bitte kurz mit meinem persönlichen NAS-Start.
PC-Bastel Erfahrung vorhanden:
ich habe über die Jahrzehnte schon etliche PCs gebaut darunter auch SFF/ITX. Mit dem Thema NAS beschäftige ich mich nun aber zum ersten Mal intensiver. Was ich auf jeden Fall möchte, ist ein System mit trueNAS und nichts proprietäres von Synology o.Ä.
Ich habe mich mal bei https://pcpartpicker.com/builds/ durch alles mit NAS gesucht und da sind schon einige spannende und recht leicht realisierbare Vorlagen dabei.
Die Eckpunkte
Ich stelle mir 3-4x 2TB Ironwolf HDDs vor um Raid 5 oder 6 zu betreiben. Irgendwelche sonstigen Fails an einer Selbstbau NAS sehe ich nicht als riesen Problem, da sich die Komponenten leicht ersetzen lassen. Ziel sind Backups auf eine Nextcloud bei Hetzner bzw. Ziel für Timemachine Backups und LAN Sichern Sync/Zugriff auf Daten. Das Case soll im Bereich von 10 bis 20 Litern liegen.
Besonderheiten NAS vs. "Mini PC"
Im Gegensatz zu normalen Projekten zu SFF/ITX PCs gibt es aber doch gravierende Unterschiede. Speziell die Leistungsaufnahme spielt beim Betrieb 24/7 doch eine bedeutende Rolle. Auch die Komponenten sollten möglichst langlebig sein. Ältere Hardware ist meistens eher energiehungrig und ich muss auch zugeben, dass ich aktuell keinen Überblick habe, welche Leistung und damit Generationen von Mainboards/Chipsets/CPU/Ram infrage kommen. Generell bin ich ein großer Fan von "tinkering" - Lüfterkurven anpassen, CPU undervolten usw. usf. - was davon bei einer NAS Sinn und Unsinn ist, muss ich wohl erst noch herausfinden.
Bisher denke ich, dass LGA1151, LGA1700 oder AM4 adäquate Plattformen wären, für die es auch mehr als genug Gebrauchtteile zu finden gibt. Ich stelle jedoch fest, dass AM4 Gebrauchtteile nicht ganz günstig sind und bei Intel bin ich mir ob der Energieeffizienz nicht schlüssig.
Die Drives
Der generelle Konsens scheint zu sein, dass wir bei NAS auf die klassische Magnetplatte setzen. Für mich war und ist das im ersten Moment nicht eindeutig klar, weil Flash-Speicher beim Fail i.d.R. noch lesbar bleiben. Auch die MTBF ist bei den Ironwolf mit 1 Mio. h eigentlich nicht besser als bei klassischen NVMe oder SATA SSD. Der Umstand 3,5" vs. 2,5" vs. M.2 wirkt natürlich entscheidend auf die Größe und Auswahl des Gehäuses. In Vergangenheit habe ich teilweise SATA SSD Stackweise verbaut ähnlich wie der Kollege hier - thermisch sicher nicht ideal, aber kompakt.
ITX mit 3,5" Drives wird wohl am Gebrauchtmarkt nur mit wenigen Cases wie bspw. dem Jonsbo N2, Jonsbo N3 realisierbar sein.
(Spoiler: Sackgasse) Teilesuche als Entwurf: Plattform AM4 oder LGA1700 mit Gebrauchtteilen für 4x 3,5" HDD und ITX Mainboard
Doch jetzt habe ich das Jonsbo N4 auf Kleinanzeigen gefunden. 20 Liter und öffnet den Weg für μATX und damit eine viel breitere Auswahl an Mainboards. Ich denke diesen Weg werde ich gehen, auch wenn ich das Case vermutlich nicht viel unter Geizhalspreis finden werde. Neuer Plan, Jonsbo N4, günstiges μATX Mainboard, CPU, RAM Bundle auf Basis AM4 oder LGA1700, Netzteil im Bereich 450-600 Watt dazu und dann die 4 Festplatten.
Ich bin mir sicher dass hier jemand ist, der in den letzten Minuten selbst ein ähnliches Projekt umgesetzt hat?
Danke für Tipps
helft mir bitte kurz mit meinem persönlichen NAS-Start.
PC-Bastel Erfahrung vorhanden:
ich habe über die Jahrzehnte schon etliche PCs gebaut darunter auch SFF/ITX. Mit dem Thema NAS beschäftige ich mich nun aber zum ersten Mal intensiver. Was ich auf jeden Fall möchte, ist ein System mit trueNAS und nichts proprietäres von Synology o.Ä.
Ich habe mich mal bei https://pcpartpicker.com/builds/ durch alles mit NAS gesucht und da sind schon einige spannende und recht leicht realisierbare Vorlagen dabei.
Die Eckpunkte
Ich stelle mir 3-4x 2TB Ironwolf HDDs vor um Raid 5 oder 6 zu betreiben. Irgendwelche sonstigen Fails an einer Selbstbau NAS sehe ich nicht als riesen Problem, da sich die Komponenten leicht ersetzen lassen. Ziel sind Backups auf eine Nextcloud bei Hetzner bzw. Ziel für Timemachine Backups und LAN Sichern Sync/Zugriff auf Daten. Das Case soll im Bereich von 10 bis 20 Litern liegen.
Besonderheiten NAS vs. "Mini PC"
Im Gegensatz zu normalen Projekten zu SFF/ITX PCs gibt es aber doch gravierende Unterschiede. Speziell die Leistungsaufnahme spielt beim Betrieb 24/7 doch eine bedeutende Rolle. Auch die Komponenten sollten möglichst langlebig sein. Ältere Hardware ist meistens eher energiehungrig und ich muss auch zugeben, dass ich aktuell keinen Überblick habe, welche Leistung und damit Generationen von Mainboards/Chipsets/CPU/Ram infrage kommen. Generell bin ich ein großer Fan von "tinkering" - Lüfterkurven anpassen, CPU undervolten usw. usf. - was davon bei einer NAS Sinn und Unsinn ist, muss ich wohl erst noch herausfinden.
Bisher denke ich, dass LGA1151, LGA1700 oder AM4 adäquate Plattformen wären, für die es auch mehr als genug Gebrauchtteile zu finden gibt. Ich stelle jedoch fest, dass AM4 Gebrauchtteile nicht ganz günstig sind und bei Intel bin ich mir ob der Energieeffizienz nicht schlüssig.
Die Drives
Der generelle Konsens scheint zu sein, dass wir bei NAS auf die klassische Magnetplatte setzen. Für mich war und ist das im ersten Moment nicht eindeutig klar, weil Flash-Speicher beim Fail i.d.R. noch lesbar bleiben. Auch die MTBF ist bei den Ironwolf mit 1 Mio. h eigentlich nicht besser als bei klassischen NVMe oder SATA SSD. Der Umstand 3,5" vs. 2,5" vs. M.2 wirkt natürlich entscheidend auf die Größe und Auswahl des Gehäuses. In Vergangenheit habe ich teilweise SATA SSD Stackweise verbaut ähnlich wie der Kollege hier - thermisch sicher nicht ideal, aber kompakt.
ITX mit 3,5" Drives wird wohl am Gebrauchtmarkt nur mit wenigen Cases wie bspw. dem Jonsbo N2, Jonsbo N3 realisierbar sein.
(Spoiler: Sackgasse) Teilesuche als Entwurf: Plattform AM4 oder LGA1700 mit Gebrauchtteilen für 4x 3,5" HDD und ITX Mainboard
- Case (Preise 50 bis 150 EUR)
Jonsbo Gehäuse scheinen gebraucht kaum zu finden zu sein - auf Kleinanzeigen ein einziger Treffer jedoch bereits verbaut. Silverstone DS380 wäre eine Alternative oder In-Win IW-MS04. - Mainboard / CPU / Ram
Ein Bundle aus AM4 X570 + Ryzen 3600 + 32 GB Noname RAM für 350 EUR
Doch jetzt habe ich das Jonsbo N4 auf Kleinanzeigen gefunden. 20 Liter und öffnet den Weg für μATX und damit eine viel breitere Auswahl an Mainboards. Ich denke diesen Weg werde ich gehen, auch wenn ich das Case vermutlich nicht viel unter Geizhalspreis finden werde. Neuer Plan, Jonsbo N4, günstiges μATX Mainboard, CPU, RAM Bundle auf Basis AM4 oder LGA1700, Netzteil im Bereich 450-600 Watt dazu und dann die 4 Festplatten.
Ich bin mir sicher dass hier jemand ist, der in den letzten Minuten selbst ein ähnliches Projekt umgesetzt hat?
Danke für Tipps