NAS Server für Musik an Hifi Anlage

3v3R

Cadet 4th Year
Registriert
Mai 2008
Beiträge
71
Hallo,

erstmal vorweg, seit Tagen les ich mich durch zig Foren, Tests und Seiten um alles rund um das Thema NAS etwas besser zu verstehen.

Mein Anliegen ist, meine mittlerweile etwas gewachsene Musik Sammlung, welche schon auf den aktuellen PC kopiert wurde, an meine Hifi Anlage zu streamen. Da ich gleichzeitig auch, mehr oder weniger, auf der Suche nach einem CD Player war, sprang mir der Yamaha CD-N500 Netzwerkplayer ins Auge, welcher super zu meinen restlichen Hifi Bausteinen passen würde.

Jetzt könnte man natürlich den PC mit dem Player verbinden und fertig wäre die Geschichte aber bei einem Gaming Rechner, welcher schon paar Jahre auf dem Buckel hat und bei idle sicherlich irgendwas zwischen 60-80W aus der Dose zieht, ist es dann doch nicht einfach. Deswegen bin ich auf NAS Server gestoßen, speziell auf die von Synology.

Ich hab von der ganzen Materie leider absolut keine Ahnung, deswegen beschreib ich einfach mal was ich gern hätte und mal schauen ob dies überhaupt so möglich ist wie ich es mir vorstelle.

Den NAS Server würde ich an meine Fritzbox 3370 anschließen, genau wie auch den Yamaha Netzwerkplayer. Die Musik würde ich nochmal verlustfrei auf meinen normalen PC kopieren und von dort aus auf den NAS. Der Yamaha Player würde dann wohl die Musik auf dem NAS finden? und ich könnte mit wenig Strom gezielt und schnell meine gesamte Musik an der Hifi Anlage wiedergeben ohne ständiges CD wechseln an der Anlage?!

Erstmal ausgesucht habe ich mir:

http://geizhals.at/de/yamaha-cd-n500-silber-a843250.html
http://geizhals.at/de/synology-diskstation-ds213j-a934964.html

Jetzt frage ich mich

1. Geht das so wie ich mir das vorstelle?
2. Welchen Synology NAS Server bräuchte ich für diesen Anwendungsbereich?
3. Der NAS Server würde nur sporadisch und keinesfalls dauerhaft in Betrieb sein, nicht ganz sinnvoll für einen Server, ich weiß aber dennoch so einsetzbar trotz häufigen Hoch- und Runterfahren?
4. Gibt es andere Varianten? Sollte dennoch etwas hochwertiges sein, ansonsten kann ich meine Musik auch weiterhin am PC über Logitech System hören oder DJ am CD Player spielen... ;)
5. Der Preis, der Yamaha liegt aktuell bei ca. 450€, bis 800€ wäre ich bereit, sprich 350€ für NAS + Festplatten. Wenn die Leistung da zu gering sein sollte, würde ich es auch zur Not noch aufstocken aber 800€ für beides ist eigentlich die Grenze.

Über Tipps und Ratschläge zu dem Thema würde ich mich sehr freuen.
 
Wieso willst Du die Musik vorher nochmal auf den Rechner kopieren?

1. ja
2. Wenn der Player Flac(also lossless) kann- wovon ich ausgehe- und nichts transkodiert werden muss, reicht der213j
3. Kann man machen, würde ich aber abraten. Die Platten fahren sich nach einer gewissen Zeit in den Standby und dann ist der Stromverbrauch recht niedrig. Warum würde ich abraten? Auf dem Ding läuft Linux. Wenn Du jetzt auf die Idee kommst Musik hören zu wollen, dauert es etwa 5 Minuten bis gebootet wurde und das streaming vernünftig läuft.
4. Ich würde nicht soviel für den Player auslegen. Ich würde eher nach einem Receiver schauen, der den Netzwerkpart übernimmt. Airplay ist (wenn Du Apple Geräte nutzt) außerdem auch super. Oder aber eine Box kaufen (zB von WD), die auch Filme streamen kann.

Neben der Streaminggeschichte hat so ein NAS auch die nette Möglichkeit die Rolle des Datengrabs zu übernehmen. Ich habe seit 2 Jahren kaum noch Speicherplatz in meinen PCs, sondern alles auf den NAS ausgelagert.
 
Zuletzt bearbeitet:
1) Ja, sollte es, wenn der NAS DLNA unterstützt.
2) Einen mit DLNA, ich denke das sollten sie "alle" haben bzw. einfach via Plugin nachrüsten lassen (bin aber kein Synology/QNAP Experte)
3) Ja, machbar. Bitte den NAS regulär ausschalten (sofern möglich) und nicht nur vom Strom nehmen.
4) Was meinst du mit andere Varianten? Du brauchst eine Art NAS um die Musik abzulegen und ein Streaming Player. Du könntest nur eine HDD via USB an deine FritzBox anschließen. Das ist zwar langsam, für deinen Einsatzbereich aber wahrscheinlich schnell genug. Kommt auch drauf an, ob das System irgendwann "wachsen" soll.

Rückfrage an dich:
- Wie willst du an dem Media Player komfortabel durch tausende Musikdateien browsen?
- Der Bedarf von DLNA (wegen des Players) erzeugt Probleme, da du nicht weißt, was der Player kann. Das musst du unbedingt im Handbuch nachlesen, nicht dass er kein FLAC unterstützt bzw. kein FLAC übers Netzwerk.

@ mightysick
Warum soll ein "Linux" fünf Minuten zum booten brauchen? Dein Router fährt doch auch in <1 Minute hoch?
 
Zuletzt bearbeitet:
@andy: Das ist aber deutlich schlanker, als das des NAS, lädt einen Bruchteil der Komponenten und initialisiert deutlich weniger Hardware. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mein 710 (deutlich potenter) rund 3 Minuten braucht um zu booten. Das wäre mir zu lange.
 
Das liegt aber an deinem Gerät. Ein ausgewachsenes Linux ohne grafische Oberfläche benötigt in etwa 100 MB RAM - in etwa gleich viel muss vom Festspeicher geladen werden. Ein einfacher NAS muss aber nicht viel mehr können als ein einfacher Router (die haben teilweise nur 8 MB RAM).

[Nachtrag]
Mir fällt noch eine Möglichkeit ein, die so einfach ist, dass du vlt. noch nicht an sie gedacht hast. Wie wäre es mit einem Player, der USB Festplatten unterstützt? Damit kannst du die Musik direkt an den Player anschließen, das wäre die günstigste Lösung (-> kein NAS oder ähnliches).

Ich würde die Musik außerdem immer auf einen der PCs lasse. Der PC ist immer der aktuellste, die USB HDD tust du bei bedarf aktualisieren und hast damit immer eine Backup HDD für deine Musik.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte keine Grundsatzdiskussion führen, die irgendwie immer losgetreten wird, wenn man Linux nur erwähnt.
Mein NAS verbraucht aktuell übrigens 430 MB RAM. Allein die Audiostation (die man fürs Streaming über die Synology App braucht) frisst 70 MB.
Fakt ist: Es dauert um das Teil zu booten. Das ist keine USB Festplatte, die man mal eben anschaltet.
Kein Problem? ok. Doch eins? Dann ist ein NAS eher suboptimal bzw der Dauerbetrieb sinnvoll
 
Wow, vielen Dank für die schnellen Antworten :)

Auf der Produktpage vom Synology 213J steht: DLNA kompatibler Medienserver, sollte also passen. Beim Player ebenfalls: DLNA 1.5

2. Der Player kann folgende Formate wiedergeben:

MP3, WMA, AAC, WAV, FLAC, Apple Lossless

Bei WAV und FLAC eine Abtastfrequenz von 8-192kHz und 16/24Bit, gehe mal von Losless aus

3. Was ist mit regluär ausschalten gemeint? Wie einen PC, nur halt über die Oberfläche herunterfahren oder gibt es bei solchen NAS Servern andere Methoden zum ausschalten? Ok, 5min ist schon etwas heftig aber den ganzen Tag bin ich arbeiten und ob ich auch jeden Tag Lust habe dann noch Musik zu hören ist auch fraglich. Sagen wir so, ich könnte damit leben, kann aber auch gern bisschen schneller gehen ;)

4. Ich habe schon einen Stereo Receiver und weitere Player als Hifi Bausteine. Den CD Player würde ich gern ersetzen und da kam der Yamaha genau richtig, da er fast oder sogar der Einzige ist, der als Netzwerkplayer ein CD Laufwerk spendiert bekam. Apple Geräte habe ich keine. Mit dem Speicherplatz ist ne gute Sache, ich könnte eine zusätzliche Sicherung wichtiger Daten bzw. allgemeines Backup vom PC ganz gut gebrauchen. Die Frage ist dann ob es bei Raid 1 funktioniert, zusätzlich noch etwas auf der 2. Platte zu sichern. Ansonsten halt Raid 0 und alles manuell auf die 2. sichern.

Zu den Rückfragen,

In erster Linie über ein einzeiliges Display am Player :Freak und es soll eine App von Yamaha geben, welche sich mit dem Smartphone ganz gut steuern lassen soll. Ich würde mich da auf die guten und positiven Bewertungen verlassen, welche die Steuerung per Gerät oder App als ganz gut einstuften :)

FLAC und WAV kann er, welches wäre da besser? Höre so oft vom FLAC Format, dachte bisher WAV ist das ultimative Losless Format. Speicherplatz spielt keine Rolle, will nur die absolut bestmögliche Qualität haben.

Der Yamaha hat zumindest einen USB Eingang an der Front, das wäre auch noch eine Überlegung wert. Wobei hier dann die Optik eine Rolle spielt wenn da an der Front im Rack immer eine HDD angeklemmt sein muss. Den NAS mit seinen extrem kleinen Maßen könnt ich locker am Schreibtisch unterbringen und würde nicht sichtbar sein.

Danke erstmal für die Hilfe und Vorschläge :)

Evtl. soll irgendwann mal eine 2. Anlage auf den NAS zugreifen aber da ist ja dann eher die Fritzbox bzw. deren vorhandene LAN Ports der limitierende Faktor, oder? Gleichzeitig würde eigentlich immer nur 1 Anlage darauf zugreifen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du mehr LAN-Ports brauchst, kannst du ganz einfach ein Switch dranhängen zb von TP-Link für etwa 25-30Euro.

Falls dein Router kein Gigabit also 1000Mbit kann würde ich es dir sowieso empfehlen ein Switch zu kaufen. denn durch ne 100Mbit Leitung schaffst du etwa 10-12 MB/s und mit Gigabit etwa 100-120MB/s. Falls du das NAS aber nur für die Hifi-Anlage brauchst sollten die 10-12 MB/s nicht stören es dauert einfach alles ein bisschen länger, wenn du es auch am PC brauchst würde ich auf eine Gigabit-Leitung achten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieviel TB Platz werden denn überhaupt benötigt? Auf aktuelle Platten mit 3 oder 4 TB passt ja doch schon so einiges an Musik drauf, zumindest als MP3 oder ähnlichem.
Wenn 3 oder 4 TB genügen dann würde ich eine simple USB Platte an einen Mediaplayer anschließen.
Zwar stecke ich nicht im Detail aber ich halte ein 800€ NAS zum Musik abspielen schlicht für unnötig.
Mehrere Clients, da wäre das evtl. ok, aber so?
 
EvilsTwin schrieb:
Wieviel TB Platz werden denn überhaupt benötigt? Auf aktuelle Platten mit 3 oder 4 TB passt ja doch schon so einiges an Musik drauf, zumindest als MP3 oder ähnlichem.
Wenn 3 oder 4 TB genügen dann würde ich eine simple USB Platte an einen Mediaplayer anschließen.
Zwar stecke ich nicht im Detail aber ich halte ein 800€ NAS zum Musik abspielen schlicht für unnötig.
Mehrere Clients, da wäre das evtl. ok, aber so?

Er hat gesagt 800 Euro für NAS+Festpaltten+HiFi-Anlage zusammen.
 
Ich glaube du solltest noch einmal über Raid nachlesen. Mit Raid werden immer alle Festplatten im Raid Verbund verwendet. Bei Raid 1 hat man eine Redundanz d.h. der Ausfall einer HDD ist abgesichert (geht mit Festplattenanzahl die durch 2 teilbar ist). Ein Raid alleine ist jedoch kein Backup d.h. du müsstest die Daten einmal auf dem NAS/Backup HDD etc. haben (egal ob Raid oder nicht) und dann noch einmal wo anders (z.B. am PC).

Mit Runterfahren meine ich ausschalten über das Webinterface (wenn möglich). Es läuft eben ein reguläres OS drauf. Läuft es doof, ist der Partitionseintrag der Festplatte defekt und du hast ein Problem ;).

WAV ist natürlich "optimal", da es absolut nicht komprimiert ist und einfach gehalten. Für die permanente Aufbewahrung nimm FLAC, da das zwar komprimiert ist, aber nicht verlustbehaftet (d.h. man kann aus einer FLAC wieder die originale WAV erzeugen). Das gesagt, kannst du auch verlustbehaftete Komprimierung verwenden. Den Unterschied zwischen FLAC/WAV und einer guten MP3 (320 kbit/s CBR oder ~200 kbit/s VBR) hört ein normaler Mensch nicht.

Lossless ist ja erst einmal nur eine Bezeichnung, dass die Komprimierung keine Daten verwirft. Tatsächlich KANN ein digitale Audiodatei (d.h. schon auf der CD) niemals "Lossless" sein, da Ton eine (analoge) Schwingung (Frequenz) ist. Um diese zu speichern, wird sie digital umgewandelt (mit Abtastrate und Bitrate pro Abtastung, sehr gut zu sehen https://de.wikipedia.org/wiki/Pulse_Code_Modulation). Eine reguläre CD hat 44 kHz Abtastrate und 16 Bit, SACD kommt auf etwa (umgerechnet) maximal 174 kHz Abtastrate bei 24 Bit (sagt Wikipedia). Das gegenwärtige technische Maximum liegt bei 192 kHz und 24 Bit. Mehr erscheint nicht sinnvoll, vermutlich ist es schon deutlich eher nicht mehr relevant.

Das mit der Steuerung wollte ich nur mal anmerken, da ich das als ein Problem gesehen hätte ;).

ich würde dir empfehlen zu schauen, ob es Geräte mit rückwärtigen USB Anschluss gibt oder vorne einfach das Kabel anschließen. IMHO ist das die eleganteste Lösung, da du eigentlich kein NAS benötigst. HDDs gibt es auch in optisch ansprechenden Varianten (Plastik, Alu, ...). Abhängig von der Speichergröße würde vlt. sogar eine 2,5" HDD reichen, die ihren Strom über USB bezieht.
 
Ich denke auch, dass Dir eine Platte reichen würde. Trotzdem gibt es neben der Optik noch einen viel gravierenderen Nachteil, den Du bedenken musst. Nämlich den der Aktualität der Daten.
Mit dem NAS könntest Du einfach entweder jegliche neue Musik nur auf dem NAS speichern, oder Dir bestimmte Ordner auf dem Rechner direkt spiegeln lassen und hast sie dann automatisch auch am Rack. Die Platte hängt entweder am Rack oder am Rechner. Aktualisieren ist also jedes mal "Arbeit".
Ich kenns bei mir vom Auto. Da hab ich einen Stick drin, der einfach NIE auf dem aktuellen Stand ist. Am Anfang hab ich ihn einfach jeden Tag aktualisiert, doch das hab ich schon drei Monate nicht mehr getan. Jetzt hab ich halt einfach nicht die aktuellste Musik dabei. Mittlweile ist es schon so weit, dass ich aus Bequemlichkeit von unterwegs per VPN auf den NAS zugreife und dann übers Handy auf die Anlage ins Auto streame.

EDIT:
Man kann die Synology-Server über die Weboberfläche runterfahren. Solltest Du beim Einsatz von Raid auch unbedingt tun, da Du sonst riskierst, dass der Stand auf beiden Platten nicht mehr synchron ist.
Raid0 macht bei einem Server wenig Sinn, da man den Performancegewinn nicht braucht und es eine Menge Sicherheit kostet (stirbt Dir eine Platte, kannst Du auch mit den Daten der anderen nichts mehr anfangen)
Ich habe mehr WAV als FLAC, aber das ist geschmackssache und frisst für große Sammlungen viel zu viel Platz. Der Großteil ist 320kbit mp3. Klanglich gefällt mir sowieso die gute alte Schallplatte am besten :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Shilzarion schrieb:
Er hat gesagt 800 Euro für NAS+Festpaltten+HiFi-Anlage zusammen.
Richtig, für das NAS + Festplatten wären es dann ca. 400€. Wobei die Idee mit einer Festpatte auch ganz gut klingt. Problem hier halt, wie myghtysick es ansprach, die Aktualität der Sammlung. So ein automatisches spiegeln hat schon etwas.

@Andy_0, richtig... :) hatte das verwechselt. Wenn dann würde wohl nur Raid 1 oder gar keines Sinn machen und die 2 Platten ohne Raid nutzen und manuelles sichern, wo ich dann auch noch andere Dateien bzw. Backups aufspielen kann.

Ok, also ganz normal wie jedes OS halt runterfahren nur halt übers Web Interface. Danke auch für den Link bzgl. PCM :)
Bisher rippe ich meine CDs mit dem Windows Media Player. Sollte ich auf ein anderes Programm umsteigen? Erstmal würde mir WAV reichen aber FLAC klingt überaus interessant. Gibt es denn bessere Programme oder ist es egal mit welchen Programm ich eine WAV erstelle? Wie gesagt, möchte die beste Qualität haben und der Media Player kopiert immer mit max. Geschwindigkeit, weiß nicht ob hierbei eher Fehler auftreten können beim rippen?!

Gibt es bei der Steuerung evtl. noch Alternativen? Ein weiterer Punkt der für das NAS spricht, wäre der Zugriff vom Smartphone per WLAN. Somit könnte ich im ganzen Haus mit dem Smartphone auf die komplette Musik zugreifen.

mightysick schrieb:
EDIT:
Man kann die Synology-Server über die Weboberfläche runterfahren. Solltest Du beim Einsatz von Raid auch unbedingt tun, da Du sonst riskierst, dass der Stand auf beiden Platten nicht mehr synchron ist.
Raid0 macht bei einem Server wenig Sinn, da man den Performancegewinn nicht braucht und es eine Menge Sicherheit kostet (stirbt Dir eine Platte, kannst Du auch mit den Daten der anderen nichts mehr anfangen)
Ich habe mehr WAV als FLAC, aber das ist geschmackssache und frisst für große Sammlungen viel zu viel Platz. Der Großteil ist 320kbit mp3. Klanglich gefällt mir sowieso die gute alte Schallplatte am besten :)
Werd ich :) Den PC schaltet man ja auch nicht einfach per Taste aus :)

Bisher hab ich auch alles in 320kbit auf dem Rechner, für das 0815 Logitech System auch kein Problem aber bei der Hifi Anlage soll dann einfach verlustfrei eingespeist werden. Auch wenn ich den Unterschied sicherlich nicht oder fast nicht höre, das Gewissen ist dennoch beruhigt :D

Ein Problem mit der USB Platte könnte sein, dass ich dann nicht per APP auf den Player zugreifen kann, das geht wohl nur wenn beide über DLNA verfügen :/

Würde denn dieser Synology DiskStation DS213J NAS-Server (2-Bay, 1.2GHz, 512MB DDR3, 1x LAN, 2x USB 2.0) überhaupt ausreichen oder sollte man etwas mehr investieren. Nicht dass ich am Ende beim navigieren verzweifel weil alles hängt und stockt. Von Synology gibt es soviele Systeme, dass man gar nicht weiß was für den geplanten Einsatz und halt etwas Reserve überhaupt ausreichend ist. Möchte ja auch nicht sinnlos Geld investieren für Power die ich am Ende gar nicht nutze.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei einem Logitech System hörst du sehr wahrscheinlich keinen Unterschied zwischen 192 oder 320 kbit. Man benötigt schon gute Lautsprecher (oder ein brauchbaren Kopfhörer) um Unterschiede ab 192 kbit zu hören. Blindtests ergeben, dass nach 256 kbit keine Differenzierung mehr möglich ist. Wir sprechen von MP3 Komprimierung.

Für deinen Einsatz ist der NAS ziemlich egal. Sonderlich schnell sind die kleinen Systeme nicht, aber das betrifft nur die Leute, die permanent große Mengen an Daten auf dem oder vom NAS bewegen.

Ich weiß nicht ob es Unterschiede bei WAV Auslesung gibt - es sollte keine geben (https://de.wikipedia.org/wiki/RIFF_WAVE). Die klassische WAV speichert die PCM Daten, die direkt auf der CD gespeichert sind. Hier (https://www.computerbase.de/forum/threads/cd-in-flac-auf-festplatte-kopieren.904144/) hat mal jemand gefragt, wie man eine FLAC Datei am besten erzeugt.

Ich weiß nicht ob es Alternativen zur Steuerung gibt. Man könnte z.B. ein PC bauen, der auf USB bzw. den NAS zugreift. Am PC könnte man dann Software nach belieben verwenden. Damit hätte man natürlich den flexibelsten Media Player, wenn man den TV als "Monitor" verwendet.
 
Wenn Du nicht vor hast einen Minecraft-Server oder sonstiges anspruchsvolles auf dem NAS laufen zu lassen, reichts. Nur durch die Ordner browsen ist absolut kein Problem.
Die ARM-Basis ist ein potentielles Hindernis für Fremdsoftware, da es die in vielen Fällen nur für die x86-Basis gibt. Deshalb mag ich die Atom Modelle lieber. Da Du aber keine Pläne in die Richtung hast, passt der 213j.

Hör Dir den Unterschied zwischen mp3/Flac(Wav) mal an. Zwischen Losless und MP3 hör ich kaum einen Unterschied. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass oft einfach Lossless draufsteht und dann eine MP3 aufgeblasen wurde. Ich hab für mich entschieden, dass mir 320kbit MP3s ausreichen. Wobei man hier auch wieder probehören muss, obs nicht aufgeblasene 128kbit sind...

Als Programm: Ich nutze CD Grab, das bei dBPoweramp dabei ist. Find ich ziemlich flexibel und fix. Einen Unterschied in der Qualität wirst Du nicht feststellen, da wahrscheinlich beide Programme den selben Codec nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
An der Hifi Anlage hängen 2 Ergo 609 Standlautsprecher + ein Sub. Sind jetzt keine High End LS aber als gut würde ich sie schon einstufen. Deswegen möchte ich da die Titel auch so gut wie möglich wiedergeben., sonst bräucht ich nicht jedesmal ordentlich Geld in die Hand nehmen um mir CDs zu kaufen sondern könnte gleich bei Amazon & Co mir die MP3 holen. Die ganze Sammlung soll jetzt einmal richtig digital gesichert werden, möchte da in paar Jahren nicht nochmal anfangen. Hätte ich das damals gewusst, hätte ich gleich alles als WAV abgespeichert aber zu der damaligen Zeit gab es noch keine TB Platten :D

Zukunftssicher wäre ja die DS213+ mit USB 3.0 aber auch gleich mal fast doppelt so teuer :/ Das muss ich mir nochmal genau überlegen. Schwanke da nur noch grob zwischen der 213j und der 213+. Bzgl. Fremdsoftware, ich bin froh wenn der NAS schon alles mitbringt und ich nicht erst noch was installieren oder komplizierte Einstellungen treffen muss. Beim normalen PC kein Problem aber mit NAS, dessen OS und Software hab ich wie gesagt keine Ahnung. Das soll, wenn es geht, direkt funktionieren :)

Beim auslesen meinte ich eher die Fehleranfälligkeit des Laufwerks. Die Programme sollten alle eine ordentliche WAV erstellen können aber so wie ich das gelesen hab, erzeugen manche LW Fehler beim auslesen, welche dann natürlich so auch mit in die WAV kommen. Immer wieder les ich was von EAC, soll wohl mit zu den besten Programmen gehören um Musik fehlerfrei zu rippen.

Die Steuerung sollte ohne zusätzliche TV, Monitore oder sonstiges funktionieren. Denke da werde ich erstmal die APP und halt Fernbedienung nutzen. Zur Not kann ich mir dann immernoch einen Kopf machen :D

Nochmal Danke für die super Unterstützung :)
 
Tut mir leid, aber du hast es fast erkannt. Du benötigst keine CDs. Schau mal nach Audioblindtests. Die Tester können keinen Unterschied ab 256 kbit MP3 zu 320 kbit, FLAC (-> lossless) oder einer CD feststellen. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen. Bei einem Test war mal ein Halbtauber, der durch seine Gehörschädigung Teile der MP3 Kodierung hören konnte. Bei Blindtests schneiden die "schlechteren" MP3 Kodierungen außerdem tendenziell besser ab, da die originale entweder zu ungewohnt oder zu "wild" klingen.
 
Das stimmt schon, den Test hatte ich auch mal irgendwo aufgeschnappt aber so eine CD ist halt ne CD :D Den Unterschied höre ich auch nicht heraus zwischen 320 MP3 und der CD aber wenn ich jetzt einmal alles digital sichere, dann gleich richtig. Was mir noch aufgefallen ist, WAV Dateien lassen sich nicht taggen... :rolleyes: Jetzt werde ich wohl doch alles in FLAC abspeichern, wobei ich hier immernoch nicht verstehe wie ein Format losless sein kann, wenn dennoch die Datei zum Teil deutlich kleiner ist. Irgendwas muss doch da fehlen :confused_alt:

Beim NAS bin ich immernoch am hin- und herüberlegen ob es der 213+ oder 213j wird... Vorteil der 213+ wäre USB 3.0 aber ob ich dies oder die etwas bessere Leistung irgendwann überhaupt mal brauchen werde weiß ich ja selbst noch nicht einmal. Ich kann mir das noch gar nicht richtig ausmalen was mir so ein NAS evtl. alles für Möglichkeiten öffnet wo ich jetzt vllt. noch gar nicht daran denke... Außerdem frag ich mich gerade welche Festplatten ich da nutzen kann. Bei Synology steht SATA II aber es gibt fast nur noch SATA III Platten. Funktioniert das trotzdem? Sollte man spezielle Festplatten verwenden oder reichen die Standard 7200RPM Desktop Platten?

Man man man, da ist es ja deutlich einfacher nen gesamten PC zusammenzustellen :(

Edit: Bzgl. der Festplatten hab ich auf der Synology Seite eine Kompatibilitätsliste gefunden und beide Typen die ich mir grob ausgesucht habe, werden wohl unterstützt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sieh es mal so: Wie kannst du eine (oder mehrere) Datei, sagen wir eine Textdatei, mit einem Programm, sagen wir WinRar und das RAR Format, verkleinern, es dann aber wieder entpacken und alles ist wieder vorhanden? Der Trick liegt an Erkennungsmethoden, die man eben nicht einzeln Speichern muss, sondern abstrahieren kann. Folgt z.B. 10000x die Zahl 0 hintereinander, muss man nicht 10000x einen Eintrag 0 speichern, sondern es reicht zu speichern "es folgt 10000x 0).

Du kannst auch SATA I oder SATA III Festplatten an einem SATA II Anschluss anschließen, die Standards sind zueinander kompatibel. Was für Festplatten du einsetzen möchtest, liegt an dir. Eine Heimfestplatte geht genauso wie eine RAID oder Server HDD, sie sind nur teurer und eben auf 24/7 ausgelegt. Auf der anderen Seite: es muss nicht heißen, dass die normalen HDDs im Dauerbetrieb kaputt gehen. Damit ich es dir leichter mache: kauf dir die Western Digital Red, die sind für den NAS Einsatz gebaut d.h. haben eine 24/7 "Laufgarantie".

Beim NAS kann ich dir leider nicht helfen. Natürlich kann man jetzt nicht absehen, ob man in Zukunft das mehr an Leistung benötigt, da man eben gar nicht absehen kann, wofür man ein NAS alles gebrauchen könnte. Du könntest z.B. im Wohnzimmer ein Streaming Client (ala HTPC) oder ähnliches installieren und damit zunehmend deine Filme etc. vom NAS über den Streaming Client am PC ansehen.
 
Ah alles klar, das ergibt Sinn :) Danke :)

Hatte bisher immer nur Seagate Platten aber wollte diesmal eh eine WD nehmen und Danke für den Tipp mit der RED Serie, die macht einen guten Eindruck in Sachen Ruhe und Stromverbrauch. Ich denke der Unterschied zu einer 7200RPM Platte ist zu vernachlässigen?

So wie ich das bisher gelesen habe, sollen beide wohl über ausreichend Leistung für das gröbste im Heimbereich verfügen. Jetzt überleg ich sogar evtl. auf ein 1 Bay NAS umzusteigen, da bei RAID 1 die 2. Platte nicht wirklich als ein Backup dient (habe dies nur so gelesen?!). Da wäre es vllt. sogar klüger auf das 1er umzusteigen und die Daten dann regelmäßig auf eine externe zu sichern, welche ich mir eh anschaffen wollte da meine alte mittlerweile zu klein und zu langsam ist...
 
Zurück
Oben