NAS - Server für Zuhause - wer hat Erfahrung mit dem ts109 bzw ts209?

Karamanga

Lt. Junior Grade
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Jan. 2007
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Hallo Leute,

ich habe mir gerade einen NAS-Server für zuhause gekauft -> den Qnap TS-209 pro.
Jetzt habe ich folgende Fragen:

1.) Geschwindigkeit
Der Datentransfer / Zugriff ist deutlich langsamer, als ich angenommen habe.
Konkret -> für den Transfer von 250GB von meiner internen Festplatte auf den Server habe ich fast 24 Stunden gebraucht.
Das ist langsamer als per USB auf meine USB-Platte.
Der/die (?) TS209 ist aktuell noch über meinen 100GB-Switch angeschlossen.
Hier muss ich wohl noch einen Gigabyte-Switch kaufen.
Zumindest hoffe ich, dass es dadurch etwas besser wird.
Als Festplatte habe ich in der TS209 eine 1.000GB Samsung (32MB / 7.200 u/min) verbaut.

Wie ist das bei Euch?
Wie habt Ihr die TS109 bzw. TS209 angeschlossen?
Was für eine Festplatte habt Ihr verbaut?




2.) Benutzerverwaltung:
Ich hatte vor, dass ich meine kompletten Daten inkl. aller Verzeichnusse (Office, Bilder, Filme und MP3's) komplett auf den Server kopiere. Dabei wollte ich die Verzeichnisstruktur, wie ich sie unter Windows verwende beibehalten.
Per Benutzerverwaltung wollte ich dann festlegen, wer auf welches dieser (Unter-) Verzeichnisse zugreifen darf.
Beispiel:
Meine Frau darf von Ihrem Laptop aus auf alle Bilder-Verzeichnisse und auf alle MP3-Verzeichnisse zugreifen.
Mein Bruder darf nur auf bestimmte Unter-Verzeichnisse im Ordner "Bilder" zugreifen usw...

Wie ich jedoch festgestellt habe, muss ich dafür unter "Netzwerksegment-Verwaltung" jedesmal ein neues eigenes Netzwerksegment mit dedizierten Zugriffsrechten einrichten.
Das finde ich ziemlich aufwendig.

Wie habt Ihr das gelöst?
Ist das bei allen NAS-Servern so, oder gibt es da bessere Lösungen?
Kann man da evtl. auch eine andere Software / Benutzerverwaltung installieren?




3.) Verzeichnusverwaltung:
Beim Einrichten der Benutzer ist mir aufgefallen, dass man Netzwerksegmente, die man einmal eingerichtet hat, dann aber wieder gelöscht hat, nicht wirklich verschwinden.
Konkret: Wenn man ein neues Netzwerksegment erstellt und dann über "Pfad manuell eingeben" die Verzeichnisse durchsucht, sind in der Auswahl auch die Netzwerk-Segmente vorhanden, die man ansich vorher gelöscht hat.
In der Haupmaske "Netzwerksegment-Verwaltung" tauchen diese nicht auf (dort habe ich sie ja auch gelöscht).
Und unter Windows sieht man das alles ja eh nicht, weil sich der Server hier mit seinen virtuellen Laufwerken ja wie eine Festplatte verhält (wo man Daten-Verzeichnisse auch wirklich löschen kann).
Da sich das mit den Netzwerk-Segmenten aber anscheinend anders verhält, kommt bei mir natürlich die Frage auf:
Kann man die Festplatte, die ich da in meinem Server habe überhaupt richtig löschen / formatieren / defragmentieren / auf Viren überwachen usw...?!?
Diese NAS-Geschichte ist für mich neu - bin erhlich zuerst davon ausgegangen, dass das so etwas wie eine externe USB-Festplatte mit Benutzerverwaltung sei.



Oder mache ich hier nur etwas falsch?
Wer hat Erfahrung mit den TS109 bzw. TS209-Geräten und kann mir zu den genannten Punkten etwas sagen?


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Habe seit heute einen Gigabit-Switch.
Die Upload-Geschwindigkeit ist aber leider nur von 8MB/s auf gerade einmal 10MB/s gestiegen. :(

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Habe an meinem Switch noch einen Laptop mit WinXP per Kabel angeschlossen und nun noch mal ein wenig getestet.
Die Ergebnisse:

Transferrate Vista-PC -> XP-Laptop = 20MB/s.
Transferrate XP-Laptop -> Vista-PC = 12MB/s.

Transferrate XP-Laptop -> NAS TS209 = 4-5MB/s.
Transferrate Vista-PC -> NAS TS209 = 4-5MB/s.


Somit dürfte klar sein, dass der "Flaschenhals" eindeutig beim NAS TS209 liegt.
Denn dass mit Vista 20MB/s möglich sind, ist nun bewiesen.
Und mit XP ist der Transfer zum NAS auch kein bischen schneller.

Was bleibt, ist die Frage, warum der NAS TS209 trotz einem Gigabit-Anschluss so langsam ist.



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UPDATE:
Der Fall wurde hier geklärt: http://turbostation.de//forum/viewtopic.php?p=1054#1054
 
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