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Toll, wenn sich hier jeder aufregt , was geschrieben wurde, dann kann der TE doch gleich für sich entscheiden was zutun ist. Sollen wir jetzt JA oder NEIN schreiben ?
Nein, aber einfach mal auf dass eigentlich Anliegen des TE einzugehen und Dinge, die er ausdrücklich bereits weiß bzw. ausdrüklich nicht nochmals erklärt haben möchte nicht dennoch zehnmal rauf und runter zu kauen wäre doch ein guter Anfang.
Wie gesagt, viele scheinen einfach quer zu lesen und hauen dann ein Statement zu einem Schlagwort raus, zu dem gerade etwas einfällt . Beobachte mal diverse Threads, das ist leider ein sehr häufiges Phänomen und oft einfach nur störend.
"Das wiederum, finde ich jedenfalls, ist nicht gerade Verkaufsfördernd - wenn man sich rein mit Handelswaren beschäftigt."
Wieso ? das habe ich dargelegt, dass es keine Benachteiligung im engeren Sinne ist. Er kann sich doch UST pflichtig anmelden , dann hat er seine Seriösität. Das Fiamt ist aber mit der Klein-U-Regelung dem Unternehmer ein Stück entgegengekommen.
"Das ausweisen der Steuer stellt für mich irgendwie n Stück mehr Seriösität und attraktivität dar. "
Was soll da attraktiv sein , wenn ausgewiesen ? Für den Käufer ist eine Rechnung ohne UST auch zu 100% ansetzbar, nämlich als Kosten wo sie hingehören.
Bei Handelswaren würde ich die Variante MIT USt. vorziehen, da Du sonst bei den Waren, die Du einkaufst, nicht vorsteuerabzugsberechtigt bist. Hängt natürlich auch von Deinem sonstigen Steuersatz ab. Bei Dienstleistungen kann die Wahl auch gerne mal auf die Variante ohne USt. fallen, da der Warenaufwand da prozentual geringer ist.
Außerdem sofern du da irgendwann über die Kleinunternehmerregelung kommst, was je nach Handelsware sehr schnell passieren kann, musst du wieder alles umstellen, besonders deine gesamte Buchführung da würd ich lieber von Anfang an alles machen.
Es ist auch von Vorteil wenn du halt einiges von der Steuer absetzen kannst.
Also bin gelernter Industriekfm. und hab schon bissl Ahnung von der Materie - daher bei der geplanten Unternehmung auch keine Not zum Steuerberater zu gehen. Das nur mal am Rande.
Wie ich schon sagte werde ich wohl erstmal ohne die UST beginnen. Es soll wie gesagt nur ein Zubrot sein und ich werde sehen wie sich das entwickelt. Ich will sozusagen mal antesten wie gut sich meine Idee entwickeln kann. Abhängig bin ich davon nicht, und es werden auch keine massigen Summen erzielt werden. Ich denke wenn ich mit 400-500 EUR + aus einem Monat komme ist das schon recht viel - jedenfalls zu Beginn.
Ich kann hier gerne mal von meiner Arbeit etwas erzählen
Auf der einen Seite gibt es Kunden die in Kleinunternehmern (zu sehen am nicht ausweis) das Problemen sehen das sie evtl zu klein sind als Vergleichbare Konzerne. Also sagen wir mal du stellst Bauklötze her (Stück 2€), der Weltkonzern baut es für 1,80. da gibt es halt die einen die nur auf den Preis achten und beim billigeren Produkt kaufen und nicht bei dir, da ihnen deine Unternehmungsform evtl stört. Sie verstehen nicht warum du keine Steuer ausweist, oder warum du so komische § Texte schreiben musst. Wie gesagt selbst erlebt.
Auf der anderen Seite habe ich es schon erlebt, das gerade die Kleinunternehmer regen Zulauf haben weil sie selber noch produzieren bzw. mehr Bindung zum Kunden haben als die großen. Kleiner Haken, fast alle diese KU sind jetzt UG, Gmbh etc. . Der schönste Fall ist ein gerade mal 23J mit extrem guter Geschäftsidee und verdammt guten Gewinn.
Wie gesagt, es gibt sowohl als auch. Mir persönlich ist wichtig wie der Mensch hinter dem Geschäft zu seinen Sachen steht, will er nur das Geld haben oder ist es im wirklich wichtig das seine Kunden auch mehrmals zufrieden wieder zu ihm kommen. Und da haben KU bei mir schon mal die besseren Karten (Privatmenschsicht).