Netzteil Lüfter tausch - Später Probleme?

Lacs.

Lt. Commander
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Hallo liebes Forum,

Ich habe gerade den Lüfter meines Enermax Liberty ECO 2 400 W getauscht, weil er mir einfach zu laut war, also habe ich ihn gegen ein Enermax T.B.Silence getauscht.

Das Netzteil ist nun leise aber habe bedenken, dass das Netzteil nun überhitzen könnte, weil ich nicht weiß, mit wie viel RPM der alte lief und was er für eine Fördermenge hatte.

Der neue Lüfter läuft bei 6v leise nun denke ich mal das Er besser ist als der alte.

Könnte es nun zu Problem kommen?


Und jetzt bitte kein herum geflame und so. ;)
 
Hallöchen,

wenn der Lüfter direkt im Netzteil angeschlossen ist, sollte das keine Probleme geben, da die Temperaturregelung des Netzteils gegensteuern würde.
Doch die genannten "6V" lassen vermuten, dass der Lüfter außerhalb angeschlossen ist; je nach Temperatur der ins Netzteil angesaugten Luft und dem nötigen/erreichten Luftdurchfluß kann das natürlich die Lebenserwartung des Netzteiles verkürzen.

(Luftförderraten beider "Propeller" mal verglichen?)
 
Hi,

wenn der Lüfter vom NT Temperatur- oder Leistungsabhängig gesteuert wird könnte das auf Dauer klappen, vorausgesetzt der neue Lüfter schafft bei Vollansteuerung die gleiche Luftmenge wie der alte.

Ist der neue Lüfter "kleiner", dann könnte das bedeuten das bei 50% NT Last der Lüfter höher dreht als der originale Lüfter.

Wenn Du jetzt "nur" stumpf den alten gegen einen neuen mit fixer Drehzahl getauscht hast, solltest Du tunlichst Infos über die Fördermenge des originalen Lüfters besorgen. Hier kann es bei einer zu kleinen "Luftdurchflutung" schon passieren, das das NT zu warm wird.

Das ganze wird im Normalfall erstmal laufen und sich dann im Laufe der Zeit durch einen Bauteilfrühausfall bemerkbar machen.
 
Ne das mit dem Vergleiche geht ja nicht da Enermax davon nix bei dem Netzteil erwähnt.
Aber der Standard lüfter läuft zwischen 450 und 1200 rpm je nach auslastung.
Aber mit wie viel der neue bei 6v läuft weiß ich nicht so genau auf enermax steht 900 rpm (-+10%) bei 12V.

Den neuen Lüfter steuer ich über meine Lüftersteuerung und der alte über das Board des Netzteils also Temp. geregelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Unterschied ist sicherlich nicht unerheblich, das Netzteil wird jetzt wärmer als vorher.
 
Wieso schließt du den neuen Lüfter nicht auch ans Netzteil an?

Deine Lösung wär mir etwas zu riskant.
 
@GoofyGaston Weil das net gepasst hat und darum löten habe ich auch keine lust.


Also er läuft bisher.
 
Aber da kommst du nicht dran vorbei, entweder du lötest den Stecker um oder du gefährdest das NT weil du auf gut Glück einstellst, dazu haben die T.B. nicht so eine hohe Fördermenge wie viele andere, da die Drehzahl niedriger ist, deshalb sollte man das NT vermutlich auch nicht mit voller Last belasten ...

Übrigens das NT geht nicht gleich kaputt kann sein das es dir nach einem halben Jahr oder so verreckt, weil irgendwas zu warm wurde oder Kondensatoren verreckt sind, da diese sehr empfindlich sind wenn es um Hitze geht und Garantie hast du ja nicht mehr ...
 
Die überwiegende Mehrheit aller Netzteile besitzt eine sowohl von der Auslastung als auch von der Temperatur abhängige Lüftersteuerung. So kann es vorkommen, dass das Netzteil zu warm wird, ohne dass der Lüfter sich schneller dreht, da eine gewisse Lastschwelle nicht überschritten wurde.

Daher halte ich den externen Anschluss des Austauschlüfters für sinnvoll. Solange die Abluft des Netzteils im Leerlauf einen Temperaturunterschied zur Umgebungsluft von etwa 10 °C nicht überschreitet, sollte dies in Ordnung sein. Bei Last darf die Temperaturdifferenz höher ausfallen. Am besten hilft ein digitales Thermometer für diese Messungen.

Bei mir läuft mein Corsair schon seit anderthalb Jahren mit dieser Methode problemlos :).
 
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Also es läuft bisher sauber. Mein Rechner lief mal 2 Tage durch mit einer last von etwa 60%. Habe dann hinten am Netzteil mal gefühlt und es war jetzt nicht sonderlich wärmer als mit dem Alten lüfter sonder eher kälter.

Der alte lüfter hatte auch einen Lager schaden und lief sehr unrund.
 
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