Samurai76 schrieb:
Auch kurz würde ich mich an dieses Limit halten, ab 10A auf der SchuKo Steckdose wird diese Überlastet und stellt eine Brandgefahr dar.
Ich hätte es ja selbst nicht geglaubt, aber zumindest findet man ziemlich schnell im Netz, dass die Hersteller sich zieren eine Dauerbelastung anzugeben. Andere behaupten Nennstrom = Dauerstrom. So wie ich Deutschland kenne, sind da sicherlich 2 Ampere Puffer, aber warm wird es trotzdem.
Nicht zu vergessen, dass die Problematik, die am Grafikkartenstecker besteht, auch in der mangelhaft angeschlossenen Steckdose sitzen kann. Dann schmort es da halt weg.
Spannendes Thema jedenfalls. Die Steckdosenleiste würde ich mich jedenfalls sparen.
Wuchtiges Teil jedenfalls. Wer darüber nachdenkt, einen Rechner damit zu bauen und zu bestücken, wird sicherlich auch das nötige Kleingeld haben, seine Elektroinstallation für sein Heimlabor entsprechend vorzubereiten.
Jenseits der 1000W sehe ich ohnehin fast nur noch Overclocker, für ein paar Prozent mehr Leistung eine ordentliche Menge an extra Energie in ihre Chips jagen. Keine Ahnung, welche Rechnung die Leute anstellen, die sich 1200+ W in den Rechner packen. GPU mit bis zu 600W und CPU bis zu 200W (außer man nimmt jetzt so einen verrückten Intel Brute Force Prozessor mit 250W). Restliche Komponenten großzügig mit 100W bemessen und man ist immer noch unter 1000 W. Passt. Das Netzteil würde einer 100% Auslastung standhalten.
Aber noch mal blöde gefragt: Kein ordinäres Desktop Mainboard unterstützt 4 GPUs. Da läuft man in den Workstationbereich. Also noch teurer. Interessiert man sich da noch für Gimmicks wie ein Display? Aus dem Stand hätte ich jetzt 600 Euro für so ein Netzteil gesehen. Aber ob es diese Veredelung da wirklich noch braucht? Vermutlich eher ein Prestige-Produkt mit sehr kleiner Stückzahl.