Netzwerkdose richtig auflegen

moeppi schrieb:
Aktuell gibt es aber kein Netzwerkkabel zwischen den Geschossen, nur das alte Kupferkabel.
Was ist das genau für ein Kabel? Wenn es ein 8-adriges J-Y(St)Y-Kabel ist, kannst du es mit guten Keystone-Modulen (z.B. Cat. 8) in der Regel für LAN weiternutzen. Ich habe das selbst so gemacht und bei mir läuft darüber sogar problemlos Gigabit-Geschwindigkeit, vielleicht noch mehr, habe es aber nur bis Gigabit getestet.
An den somit dazugewonnenen Gigabit-Dosen habe ich je Stockwerk einen WLAN-Repeater angeschlossen.

Ich hatte das Problem, dass die Kabel eingemauert sind, sodass ich sie nicht unterputz gegen Cat. 8-Verlegekabel tauschen konnte. Zum Glück haben sie damals 8-adrige Kabel eingemauert.

Also zusammenfassend muss es für LAN nicht unbedingt ein dafür spezifiziertes Kabel sein, sondern du kannst eigentlich jedes 8-adrige Kabel benutzen, wenn du bereit bist, es einfach auszuprobieren. Je kürzer die Strecke, um so wahrscheinlicher geht eine hohe Geschwindigkeit über unoptimale Kabel.

Update: Kleiner Tipp: Wenn die Kabelpaar-Enden zum Anschluss der Telefondose entdrillt wurden, einfach wieder sauber verdrillen und etwas Alufolie darum wickeln, bevor sie aufgepatcht werden, dann holt man das maximal mögliche aus den Kabeln heraus.
 
rollmoped schrieb:
und etwas Alufolie darum wickeln
Da die normalen Telefonkabel eh keinen Schirm haben, kann die Alufolie auf 10cm auch nicht viel bringen. Ich würde das nicht probieren, denn ein solcher Schrim kann nur arbeiten, wenn er auch irgendwo Masse/Erde bekommt.
 
Kommt auf das Telefonkabel an. In meinem Fall war es vom Typ J-Y(St)Y, somit hat es einen Schirm (=St). Den habe ich dann mit Alufolie weitergeführt bis zum Keystone-Modul.

J-YY Kabel, also ohne Schirm, sind auch teilweise anzutreffen. Einen Versuch ist es immer wert, über die Kabel Ethernet zu bekommen, aber je weniger Schirmung um so schwerer wird es natürlich mit der Geschwindigkeit am Ende.
 
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Incanus schrieb:
Hast Du auch das Auflegewerkzeug?
Ich habe selber bisher noch nicht mit Keystones gearbeitet, aber allgemein heißt es, dass es einfacher zu verarbeiten sei, vor allem für Unerfahrene. Also wenn Du sie noch tauschen kannst, warum nicht?
Nein, ich wollte so ein einfaches für ein paar Euros holen. Aber theoretisch kann ich das Geld auch in die Keystones packen, weil ich das Auflegewerkzeug danach wahrscheinlich eh nie wieder brauchen.

rollmoped schrieb:
Was ist das genau für ein Kabel? Wenn es ein 8-adriges J-Y(St)Y-Kabel ist, kannst du es mit guten Keystone-Modulen (z.B. Cat. 8) in der Regel für LAN weiternutzen.
Da muss ich erst nachschauen, kann gerne mal am Wochenende ein Bild davon posten.
 
rollmoped schrieb:
Was ist das genau für ein Kabel? Wenn es ein 8-adriges J-Y(St)Y-Kabel ist, kannst du es mit guten Keystone-Modulen (z.B. Cat. 8) in der Regel für LAN weiternutzen.
Dafür braucht man keine CAT8-Module. Das ist Verschwendung, wenn der Rest der Strecke auf CAT3 limitiert. Man kann auch irgendwelche Netzwerkdosen mit CAT5 nehmen und es wird genauso funktionieren, sofern die Strecke kurz genug ist und alles richtig gemacht wird.

rollmoped schrieb:
Kommt auf das Telefonkabel an. In meinem Fall war es vom Typ J-Y(St)Y, somit hat es einen Schirm (=St). Den habe ich dann mit Alufolie weitergeführt bis zum Keystone-Modul.
Der Schirm wird nahezu immer überbewertet. Im Gegenteil, bei J-Y(St)Y ist der Schirm sogar eher kontraproduktiv, da er die Impedanz verringert.
 
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Also ich lege immer links auf, wenn nur ein Kabel auf der Zwillingsdose aufgelegt wird. Also nicht im Keller links und OG rechts.
Beschriftung dann im Keller (EG -- ), EG (Keller OG), OG ( EG -- )
 
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