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Netzwerkkonfiguration im Haus - WLAN AP + Repeater

Diablo87

Lieutenant
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Sep. 2007
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Hallo,

ich habe in unserem Haus (Keller + 2 Etagen) folgende Konstellation:

Im Keller laufen alle 15 CAT-7 LAN-Kabel (je Raum 2-4 Anschlüsse) zu einem Patchfeld zusammen. Von dort aus geht es in ein 16 Port 10/100/1000 Switch (unmanagement). An diesem Switch hängt auch der Router mittels LAN-Anschluss. Da das WLAN-Signal durch die Fußbodenheizung und dicken Kellerdecke gestört ist, habe ich im EG ein Netgear WAX605 AP installiert. Hier funkioniert die WLAN-Verteilung auch super (sogar raus bis in den Garten, der ca 980 m² umfasst). Irritierend ist jedoch, das ich im OG nur noch 1 Balken Empfang habe und es beim schauen von Filmen via Handy immer wieder zu Verbindungsabbrüchen kommt.

Kann ich an meinen bestehenden Netgear WAX605 Access Point eine WLAN Erweiterung / Repeater anschließen? Möglichst im Mesh? Ich möchte im OB ungern ein weiteres (separates) WLAN haben. Oder wie könnte ich das WLAN im Netzwerk allgemein besser aufbauen? Hinweis: Der Netgear AP ist zu testzwecken geliehen, ist demnach also nicht gesetzt.

Ich hatte zu testzwecken auch von der Telekom ein Mesh-Repeater installiert, der das WLAN vom Router aufgreift und dann weiterleiten soll, aber irgendwie lief das nicht so super. Zwar hatte ich gelesen, dass dieser Repeater auch über das LAN-Signal (ich hatte ihn damit auch verbunden) das WLAN Signal erzeugen soll, aber sobald ich beim Router das WLAN ausschalte, hatte auch der Repeater der Telekom kein Signal mehr gesendet (habe ich vielleicht etwas falsch gemacht?) Aber auch hier war im OG kaum bis kein Empfang, obwohl das Zimmer dierekt über dem Repeater liegt (und auch nur da habe ich kein Empfang oben, dabei steht der Repeater zu testzwecken sogar auf einem hohen Schrank).

Was würdet ihr empfehlen? Eine Lösung mit nur einem AP (der dann eventuell stärker sendet?) wäre mir natürlich am liebsten.

Vielen Dank schon mal für eure Unterstützung.
 
Du hast im EG einen AP. Dieser AP ist ja per Landose mit dem Switch verbunden (sonst wäre es ja kein AP).
Mein Tipp: das Konstrukt wiederholst du einfach nochmal im OG.

Wenn du an allen APs die identische SSID vergibst, musst du dich auch nicht mit mehreren WLANs herumärgern.

Dann hast du pro Etage einen AP und damit sollten WLAN Probleme der Vergangenheit angehören.
 
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Danke für die schnelle Antwort. Aber verbindet er sich dann nicht ständig neu zwischen den verschieden AP (WLAN)? Also was ich vermeiden möchte ist, dass er dann (warum auch immer) mitten drin umschaltet und es zu unterbrechungen kommt (z.B. wenn ich beim Downloaden einer Datei mit dem Laptop nach oben gehen muss um weiter zu arbeiten)
 
Wie das Handover funktioniert ist m.W.n stark Endgeräte abhängig.
Meiner Erfahrung nach (Achtung: gefährliches Halbwissen) wird nur bei einer SSID Änderung die Verbindung getrennt und neu aufgebaut.
 
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Wann ein Endgerät von einem AP zum anderen springt ist, bei 2 "unabhängig" voneinander, ansonsten identisch konfigurierten (SSID, Password), vom eben diesem Gerät, abhängig. Sollte das besser gesteuert werden, braucht es ein MESH (z.b. 2 APs von Unifi mit einem Cloudkey oder der Unifisoftware auf einem PC/rasperrypi ecc.) wo man dann Schwellwerte (Empfang/Geschwindigkeit usw.) einstellen kann wann das Endgerät von einem AP zum nächste weitergereicht wird. Aber meistens bekommt man so oder so den Wechsel eher nicht mit, es sei denn man macht etwas Echtzeitkritisches und wechselst mit diesem Gerät ständig die Position.
 
Der Netgear WAX605 ist überteuert mit über 130€. Der Preis wird bezahlt, nur weil er POE hat.
Das mit dem geringem Empfangssignal liegt hauptsächlich an der Beton-Decke und Fußbodenheizung.
Wobei Fußbodenheizung nicht unbedingt negativ für WLAN sein muss. Es kommt darauf an, ob Reflexionsbleche unter den Rohren liegen. Es gibt auch Systeme, wo die Kunststoffrohre der Fußbodenheizung in Styropor liegen. Da wirkt sich dann Fußbodenheizung nicht negativ aus. 2. Punkt ist, das der Zement-Estrich + Trittschalldämmung (Aufbau) bei Fußbodenheizung generell dicker ist. Normal ist ohne Fußbodenheizung 6 bis 8cm, mit 10 bis 15cm. Da kann es dann sein, das auf der 4-5cm Trittschalldämmung 10cm Zement-Estrich sind. Das kommt halt zur Deckenstärke (15-18cm) dazu.
Wenn Du keine POE brauchst würde ich Cudy WR3000S vorschlagen. Den kriegt man unter 50€ und er hat openWRT drauf. Somit VLAN fähig und 5 LAN Ports.
Von Unifi würde ich abraten, zu kompliziert zu konfigurieren. Außerdem nur mit Loging und Zugang beim Hersteller und separatem Server möglich. Die Dinger haben kein Webinterface. Der Hersteller möchte sich halt vorbehalten Accounts zu sperren.
Das mit Handy rumlaufen und Film schauen wird meistens nix, bzw. download an wechselnden Orten. Die Access Points müssen dann nicht nur zwischen 2,4Ghz und 5Ghz umschalten, sondern auch zwischen verschiedenen Access Points. Das klappt nicht mal mit AVM Mesh zuverlässig, weil der chipsatz das auch umsetzen muss.
 
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Ich muss da noch etwas korrigieren oder besser umschreiben, die Fußbodenheizung liegt nur im EG, daher ein AP im EG, der per LAN das Signal bekommt. Im OG ist keine Fußbodenheizung, sondern nur Heizkörper, der Boden besteht hier auch nur aus Holzbalken, Schüttung und einer OSB-Platte nebst Laminat und Trittschalldämmung.

Ich brauche kein POE (kann es aufgrund des Switches ohnehin nicht nutzen, da dieser kein POE unterstützt). Demnach bin ich gerne für Vorschläge für eine Alternative offen. Bisher hatte ich mit Netgear keine Probleme und kenne mich hier mit der Software und internen Konfiguration recht gut zurecht, gibt es einen guten AP ohne POE von Netgear und wäre dann Mesh (wie beschrieben) nicht besser statt 2 AP? Also 1x AP im EG und oben dann ein Mesh Repeater? Ich würde dann natürlich überall auf 2,4 Ghz gehen und auf 5 ghz verzichten (oder auch andersrum, sofern es von der Reichweite her funktioniert). Im WLAN-Bereich brauche ich nicht die volle Geschwindigkeit, da der Arbeits-Laptop sowie die Smartphones keinen großen Datentransfer haben, es geht hier hauptsächlich um die Stabilität. Große Daten werden am PC (per LAN angeschlossen) bewegt.

Ich hatte hier jetzt sowas vorgeschlagen bekommen in meinem Freundeskreis:
Asus Access Point (Amazon) + Asus Repeater (Amazon)

Preislich käme ich somit insgesamt auf das gleiche raus aber hätte beides abgedeckt.
 
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hildefeuer schrieb:
Von Unifi würde ich abraten, zu kompliziert zu konfigurieren. Außerdem nur mit Loging und Zugang beim Hersteller und separatem Server möglich. Die Dinger haben kein Webinterface. Der Hersteller möchte sich halt vorbehalten Accounts zu sperren.
Mit dem Cloudkey liegst du richtig. Man kann den UniFi Controller aber auch selbst hosten, z.B. auf einem Raspberry Pi. Dadurch sind die vollständig lokal verwaltbar.

Ich habe selbst zwei UniFi AP's zu Hause laufen, einen im EG und einen im DG. Der lokale Controller ist größtenteils offline und wird nur für die Verwaltung / FW Update eingeschaltet. Das Roaming funktioniert aber trotzdem tadellos. Ich kann im Erdgeschoss in einem Teams Call nach oben ins DG laufen und bis auf eine minimale Unterbrechung weitersprechen.
 
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Du kannst den zweiten ap auch anders benennen um ein automatisches umschalten des wlan zu verhindern.
 
Nein, ich denke der Ansatz des TE mit AP im EG und Repeater im OG ist falsch.
Separater AP im OG ist richtig. Weil es ja fast nix zum repeaten gibt.
Schon die Entscheidung Router im Keller ist nicht optimal. Je nach Zugangsart schaltet man wan oder xdsl ins eg und stellt dort den router hin. LAN in Keller zurück auf switch. Im og dann einen Access Point.
Wenn Du nun direkt über dem AP nur geringe Datenrate hast, sind Repeater sinnlos. Hast du ja selbst festgestellt.
Also 2. AP via Lan.
Du solltest mal den Router benennen.
Wenn das eine Fritzbox ist würde ich fritz repeater als AP nehmen und per Lan anschließen.
 
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Der Router ist ein Speedport Smart Home 4. Ich hatte den Router tatsächlich eine Zeit lang im EG aber dann war die Datenrate nur noch 100 mbits statt 1000... Ich habe alles versucht bis ich merkte, das ein Kabel in der Wand wohl Schuld ist und das ist genau dieses, welches vom Router zurück in den Keller zum Switch führte. Das war vorher nie aufgefallen, weil DSL 100 hatte und vor 1 Woche auf 300 gewechselt bin und die Geschwindigkeit nicht erreichbar war
 
Ja solch einen Fehler kann man beheben. Oder du nimmst den port für xdsl. Da brachts nur 2 Adern.
Router speedport 4 passt ja gut zu speedhome access point.
Also xdsl +Router ins eg, lan zurück zum switch. Vorhandenen speedhome als AP ins og via lan.
Dann testen. Der speedhome ist hoffentlich schwarz, dann macht der wifi6 und mesh.
Auf dem speedhome müssen dann andere kanäle für 2,4 +5ghz konfiguriert werden als auf Router.
"Ich würde dann natürlich überall auf 2,4 Ghz gehen und auf 5 ghz verzichten"
Nein beides einschalten und konfigurieren. Über 2,4 Ghz kommen maximal 180Mbit, über 5 Ghz 450Mbit mit wifi6 Clients bei 80Mhz Bandbreite.
 
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