Netzwerkverkabelung Zuhause

goldjunge

Lt. Junior Grade
Registriert
Nov. 2008
Beiträge
265
Hallo Leute,

mein Arbeitskollege möchte bei sich im Wohnzimmer seinen Satreceiver per Netzwerkkabel ans Internet anschließen wegen Onlineinhalten wie Youtube etc...

Jetzt stellt sich das Problem, dass die Telefondose samt Router in der Diele steht und man müsste 15 Meter Kabel verlegen, was sich aber nicht versteckt verlegen lässt, daher scheidet das aus.

Das einzige was mir jetzt auf Anhieb einfällt wäre Power LAN, somit müssten wir nur ein ganz kurzes Kabel von der Steckdose zum Satreceiver verbinden.

Gibt es noch andere ggf. günstigere Möglichkeiten? Bzw muss man was besonderes bei Power LAN beachten?

Danke schon mal.
 
Eine WLAN-Brücke wäre noch eine Möglichkeit. Je nach verwendeten Geräten stellenweise deutlich günstiger, je nach Situation gleiche/bessere Bandbreiten als PowerLAN - möglicherweise auch weniger. "Es kommt darauf an."
Nachteil: Kniffliger einzurichten.
 
Kommt aufs Haus an und die Leitungen, ich persönlich halte von PowerLAN gar nichts. Günstige Alternative wär nen WLAN Rangeextender der gleichzeitig nen paar Lanports bietet ins Wohnzimmer zu stellen. Ansonsten sollte er sich doch mal Flachband Ethernetkabel anschauen, die kann man in der Regel einfach hinter ner Fußleiste oder so verstecken
 
Ich kann dir D-LAN empfehlen.
Rein in die Steckdose, Knöpfchen drücken um zu verbinden zwischen den beiden Geräten und fertig.

Habe TP-LINK TL-PA251 Starter Kit und es funzt super.


Oder WLAN-Repeater + Switch mit integr. WLAN, wäre aber mehr Kabelsalat & mehr Steckdosen wären belegt
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat er überall Leerrohre in den Wänden laufen?

Dann könnte an nämlich parallel zum TV-Kabel hoch zum Dach und parallel zum Telefonkabel wieder runter in die Diele.

Sind ein paar Meter, aber wäre recht elegant und vor allem zuverlässig im Vergleich zu Powerlan usw.
 
Hat der Router auf der Diele WLAN? Wenn ja könnte man eine Bridge beim Receiver postieren. Eine Bridge funktioniert wie ein umgekehrter Router/Accesspoint. Sie empfängt WLAN und stellt an den LAN-Buchsen wieder drahtgebundenes Netz her für Geräte, die kein WLAN können.

z.B.: http://geizhals.de/630231

PS: Repeater/Extender halbieren die Bandbreite, eine Bridge nicht.
 
Ja der hat WLAN zuhause. Soweit ist alles vorhanden.

@Wilhelm14: Das was du gepostet hast ist ein normaler Router oder? Ist es kompliziert den richtig einzurichten als Bridge?
 
Kommt drauf an. Man sollte gewillt sein etwas zu tüfteln. Wenn man es kann, ist es schnell gemacht. Vor allem weiß man gleich, was wo haken kann und wo man gucken muss, wenn etwas nicht klappt. http://www.tp-link.com.de/products/details/?categoryid=1246&model=TL-WR743ND#down
Dort im PDF kannst du ja mal stöbern. Seite 48/116 (-41-). Drückt man dort auf Search, werden die WLANs der Umgebung angezeigt. Dort wählt man sein eigenes und gibt die Verschlüsselung ein, z.B. WPA2 AES. Wenn alles passt, muss auf der Kabelseite nur gestöpselt werden, fertig.
Vermutlich muss vorher noch im TP-Link die IP neu manuell vergeben werden, damit die TP-Link-Kiste sich in der Nähe vom WLAN-Router befindet, z.B. hat der Router 192.168.2.1, vergibt man dem TP-Link 192.168.2.2. Zusätzlich stellt man DHCP im TP-Link aus. Die Adressvergabe für sämtliche Geräte übernimmt dann wie gehabt der Hauptrouter.

PS: Das ist wie immer ein Vorschlag. PowerLAN ist einfacher einzurichten, allerdings teurer. Beim TP-Link können allerdings gleich vier LAN-Geräte angeschlossen werden. Bei Power-LAN meist nur eins, seltener auch zwei oder drei.
 
Zuletzt bearbeitet:
bei powerline oä würd ich darauf achten feste ips zu vergeben. hab schon davon gehört, dass alle geräte plötzlich ips vom nachbar dhcp gezogen haben, weil er auch powerline hatte und im selben stromnetz hing.
 
Danke für die Vorschläge. Habe jetzt etwas rum gestöbert und rausgefunden, dass man für den Satreceiver ein USB Wifi Dongle anschließen kann. Werden das jetzt mal versuchen ob es stabil läuft. Wenn es damit Probleme gibt, dann werden wir auf die Bridge zurückgreifen.
 
Das wäre natürlich am einfachsten. Vermutlich laufen nur bestimmte Sticks. Der Stick-Hersteller muss Treiber liefern. Bei Windows-PCs ist das kein Problem. Für fast jeden Stick wird es einen Windows-Treiber geben. Bei Linux wird es schon schwieriger. Und bei Sat-Receivern nochmal. Falls auf dem Receiver ein bestimmtes Linux läuft, werden Sticks mit bestimmten Chipsätzen laufen. Da du das selbst herausgefunden hast, wirst du eine Liste mit kompatiblen Sticks haben. Viel Erfolg! :)
 
Jo, es laufen nur Sticks mit einem bestimmten Chipsatz. Es gibt welche von TP-Link und auch zwei anderen Herstellern. Schlagen nur mit 5€ zu Buche, von daher kein großer Aufwand zum ausprobieren.

Danke für die Hilfe.
 
Zurück
Oben