Netzwerkvirus Verständnisfrage

T

Tobey97

Gast
Hallo Leute,
ich hätte mal eine kleine Verständnisfrage bezüglich Netzwerkviren. Ist es theorethisch möglich, wenn ein Computer bzw. Handy infiziert ist und ein Datenaustausch mit dem jeweils anderem Gerät stattfindet, dass im Hintergrund Schadcode heruntergeladen wird? Zwei unterschiedliche Architekturen ist logisch, aber ich meine dass halt die Architektur erkannt wird und je nachdem der dem entsprechende Schadcode heruntergeladen wird.
P.S. Meine die Theorie, in der Praxis spielen andere Faktoren noch eine Rolle.
MfG
 
Theoretisch ist alles möglich. Die Architektur ist vollkommen egal. Wenn ein Programm auf eine bestimmte Sicherheitslücke abzielt, dann ist das Zielsystem nicht das Ausgangssystem entscheidend.
Aber deine Frage ist so vage, dass das eigentlich alles keinen Sinn hat, solange du nicht konkreter wirst, um was es geht.
 
Naja sagen wir mal ein Computer mit einem Windows OS wird durch ein Zero-Exploit mit Malware infiziert. Es findet ein Datenaustausch zwischen einem Android-Gerät und dem Computer innerhalb des WLANs statt. Meine Frage ist nun kann die Malware bzw. allgemein der Schadcode das Android-Gerät durch einen nachgeladenen Schadcode infizieren?
 
Sofern der Entwickler das vorgesehen und implementiert hat, ist das kein Problem.
 
Klar, wenn das die Intention der Software ist, dann macht sie das auch. Why not?
 
Man sollte Malware nicht als Eier legende Wollmilchsau ansehen.
Wenn eine Malware Windows befällt, dann sicher nicht auch noch ein Android-Gerät.
Und Datenaustausch? Hast du die Malware auf dein Android-Gerät geladen?
Wenn nicht, dann keine Sorge.
Für Android-Gerät gibts doch auch Virenscanner, ohne würde ich das SM nicht mal anfassen :D .

Wenn mir einer nur ein Beispiel für ein "Multivirus" nennt, bin ich zufrieden.
 
@engine: Seine Frage war, ob es möglich ist und da ist die Antwort schlicht: Ja. Ob das nun nur von Geheimdiensten oder auch von normalen Malware-Schleußern gemacht wird ist bei der Fragestellung nebensächlich.
 
Da mein extremes Beispiel gelöscht wurde nochmal:
eine Sachverständigenmeinung lebt nicht von:
- 100%ige Sicherheit gibts nicht
- bei einer Malware ist ALLES möglich

sondern eher
- es ist nur eine angenähert 100%ige Sicherheit möglich
- eine Malware hat ein Ziel und nutzt eine Sicherheitslücke aus, System oder Benutzer

Es gibt hin und wieder ganz clevere und ja, sogar geniale Malware wie Adwind, aber ist der Fragesteller so wichtig?
Zudem ist die Fragestellung sehr ungünstig und ich würde nicht allgemein darauf ein gehen mit "Alles ist möglich".
 
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