Neuaufbau privates Lab

crashbandicot

Captain
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Dez. 2013
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3.234
Hi,

der kommende Server 2016 und auch Citrix XenApp 7.9 veranlassen mich ein Lab aufzubauen. In der Vergangenheit habe ich das afaik immer mit VMware gemacht, also VMware Player oder wie das hieß und dann pro Server eine eigene VM und ab dafür. Kann man das immer noch so machen oder gibt es elegantere Methoden? Da ich leider nur Win10 Home habe, kann ich kein Hyper-V installieren. Eine Professional Lizenz hätte ich noch liegen, müsste aber dann mein OS neu installieren. Ansonsten war meine Überlegung wieder VMware Player, aber bekommt jeder Server dann wieder eine eigene VM? Oder installiere ich Server 2016 als Datacenter und lasse darauf dann die einzelnen Server laufen (Hyper-V), also VM in VM. Oder teste ich mal den kostenlosen XenServer (um im Hause Citrix zu bleiben)?

Gebt mal bitte ein paar Erfahrungswerte her, welches (performance)Technisch am besten ist. Danke. :)
 
Servus,

VM in VM würde ich mir nicht antun. Eine VM allein ist ja schon sehr ressourcenabhängig und würde dann auch nur die Ressourcen vom Host ziehen, auch wenn die üppig dimensioniert sind.

Würde es zu Testzwecken (nutze selber XenApp 7.5 in der Testumgebung) wieder mit den einzelnen VM's pro Server realisieren - genügend RAM vorrausgesetzt. Pro VM laufen hier zwischen 2-6GB RAM.

Storefront & die Worker würde ich in jedem Fall als einzelne VM's machen. In der Praxis wird es ja ähnlich gemacht. Saubere Maschinen können ja nach der Installation geklont werden für's GoldenImage.

AD, DNS,Storage,Print etc. habe ich dann verwerflicherweise alles auf einen 2012erR2 geklatscht.

Als Programm nutze ich Oracle VirtualBox wegen der Snapshots (kann das VMWare Player mittlerweile ?)

Fahre ganz gut damit.

Morduk
 
Zuletzt bearbeitet: (Typo)
@morduk
Ich hatte mit 4 VMs gerechnet, 1x AD/DNS, 1x Worker, 1x Storefront, 1x Client.

@0w1p
Mit KVMs habe ich bislang noch nichts zu tun gehabt.

@Topic
MS Azure wäre auch eine Möglichkeit, schlägt dann mit ~50ct/Stunde zu buche (grob überschlagen).
 
crashbandicot schrieb:
Eine Professional Lizenz hätte ich noch liegen, müsste aber dann mein OS neu installieren.
Musst du nicht: Rechtsklick den Start-Button -> System -> Produkt Key ändern. Geht alles ohne Neuinstallation.

Hyper-V ist ein solider Hypervisor und für ein Lab mit ein paar VMs völlig OK.
Ein paar Sachen sollte man aber beachten (im Vergleich zu z. B. VMware Workstation):
- USB-Passthrough funktioniert nur sehr eingeschränkt
- Netzwerk-Bridge auf WLAN ist nicht ganz einfach (unter Windows 10 aber zumindest automatisch)
- Kein integriertes NAT

Wenn du auf das verzichten kannst ist Hyper-V eine gute Option zumal du auf den VMs i. d. R. keine zusätzlichen Integrations-Tools installieren musst, da Windows und Linux diese mittlerweile integriert haben.
 
Oh, dass sich das Einspielverhalten neuer Keys geändert hat wusste ich nicht. Dann werde ich das wohl so machen.

/edit
Das funktioniert doch nicht.
unbenanntiduqq.png


Hatte mir das schon so gedacht, war bei Windows 8.1 auch schon so... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit der Anleitung ging es, danke. Wieder ein typisches MS Ding... Warum bietet man die Funktion an, wenn man erst den Umweg über eine eigene Serial gehen muss?
 
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