9t3ndo schrieb:
Apple geht hier den völlig falschen Weg. Sie entwickeln eine Umgehung für ein selbst entworfenes Problem anstatt das Problem ansich zu lösen. Die Lösung für zu schwer, sollte nicht lauten: noch schwerer.
Nein! Bei einer VR-Brille wird immer Gewicht in der Front liegen, das lässt sich nur umgehen wenn man einen Halo-Ring oder etwas vergleichbares verwendet. Das sieht aber deutlich schlechter aus und ist auch viel voluminöser, so dass ein Transport schwieriger wird.
Ein Headset mit einem Stoffband (siehe Quest 3) ist immer erstmal scheiße ausbalanciert, weshalb da ja schon sehr schnell nach Einführung der Quest-Reihe irgendwelche Hacks kamen bei denen die Leute eine Powerbank an den Hinterkopf geschnallt haben oder einfach 1-2 Rollen mit Münzen!
Wichtig ist die Balance - das kann dann zwar bei schnellen Bewegungen immer noch manchmal problematisch werden (Trägheit und so), aber beim Sitzen und z.B. Filme schauen ist ein gut ausbalanciertes Headset absolut problemlos, nahezu unabhängig vom Gewicht.
Ein Motorradhelm wiegt anderthalb Kilogramm, trotzdem fahren die Leute mit dem Motorrad von Berlin nach Südfrankreich. Auch zierliche Frauen! So ein großes Problem kann das Gewicht also nicht sein.
9t3ndo schrieb:
Eine bessere Balance hätten sie alleine durch andere Materialien
Nö, hinten wäre halt weiterhin nur Stoff. Vorne würde es zwar leichter, hinten bleibt es aber weiterhin "zu leicht". Ich hab die Quest 1-2-3, die sind vorne immer leichter bzw. bei der Hebelwirkung geringer geworden, aber das Stoffband ist trotzdem nur so lange dran bis ein Band mit Powerbank geliefert wird. Und nicht zwingend für die längere Akkulaufzeit sondern für die bessere Balance
9t3ndo schrieb:
und entfernen des, für den Anwender, sinnlosen Außendisplays erreichen können. Das sowieso alles andere als Pro schreit, sondern lustiges Gimmick.
Du hast den Sinn dahinter nicht verstanden...
Eine VR-Brille reißt den Nutzer automatisch immer aus der Welt und für Umstehende kann das sehr distanziert und unpersönlich wirken. Das Außendisplay zeigt nach außen hin an, ob man gerade gesehen werden kann oder nicht und das ist in den Frühtagen der VR sehr sinnvoll um Stigmata aus dem Konzept rauszunehmen.
@Kraeuterbutter Apple ist halt einfach keine Spielefirma, die haben da nur relativ begrenzte Expertise, weil die Chefabteilung halt einfach nicht selbst spielt.
(Anders sieht es bei Uhren und Autos aus, da haben eigene Interessen die Entwicklung entsprechender Produkte vorangetrieben)
Dementsprechend nutzt man dann Controller der einen Firma die froh ist, wenn überhaupt jemand Interesse wenigstens an seinen VR-Controllern hat
