neue Festplatte aber welcher Anschluß?

BMB

Lieutenant
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Jan. 2003
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Hi,

ich habe zur Zeit eine 80 Gig IDE (7200 UpM) Hdd drinne und möchte mir demnächst eine neue zulegen bzw. dazu holen. Mein Mobo (Asus P4P800) kann ja Raid und SATA! was nun? muß ich für Raid jetzt noch eine 80 Gig. Platte holen (is mir bald zu wenig;)) kann ich IDE und SATA gleichzeitig nutzen? bring SATA überhaupt was bzw. soviel das es sich lohnt? (Preise liegen ja glaub ich ja nicht so weit auseinander?!)
habe sonst 512 MB ram (die nächsten 512 sind auf dem Weg) einen 2,66@3,2 GH und nutze XP! (habe viel Musik und Filme -> die auch bearbeitet werden!)
Wie sieht es eigentlich mit SCSI aus? gibts das noch bzw. ist das immer noch sowas für Profis die das nötige Kleingeld dafür locker machen können/wollen/müßen?

Viele Dank!

Nachtrag:

Sind ab irgendwelchen Größen Festplatten zu groß um schnell zu sein?
(Blöde Formulierung hoffe aber es wird verstanden was gemeint ist!?)
 
SATA bringt bei heutigen Festplatten gar nichts und ist zudem teurer, also schlecht! Du kannst aber SATA und E-IDE-Platten gleichzeitig benutzen.

SCSI gibt es natürlich immer noch. Wird aber hauptsächlich weiterhin im Server-Bereich benutzt. Für Privat-Anwender weniger interessant.

Also bei deinem Board sollte die Größe der Festplatten egal sein. Trotzdem gilt aber, je grösser sie ist, desto schneller ist sie auch, weil die Datendichte auf den einzelnen Festplattenscheiben sehr viel höher ist als bei den kleineren Platten.

Bestes Preis/Leistungsverhältnis haben zur Zeit die 120GB-Platten (7200rpm).
 
Original erstellt von BigGonzo
SATA bringt bei heutigen Festplatten gar nichts und ist zudem teurer, also schlecht!
Würde ich so nicht unterschreiben. Es kommt ganz auf den verwendeten SATA-Controller an. SIL hat einen guten Ruf wegen seiner Controller, die wirklich alle wichtigen Features von S-ATA unterstützen und nicht auf das P-ATA Protokoll aufsetzen, wie viele OnBoard und Promise-Controller. Als wichtigster Punkt wäre hier wohl "HotPlug" zu nennen, was gerade bei Wechselmedien nicht zu unterschätzen ist.
Die Transferraten liegen ggü. P-ATA Platten auch geringfügig darüber, aber es rechtfertigt zugegebenermaßen nicht den leicht höheren Preis (10-20 Euro) für eine sonst baugleiche S-ATA Platte. Da die S-ATA Schnittstelle maximal 150MB/s (P-ATA "nur" 133 MB/s) gibt es einen messbaren Vorteil beim Auslesen der Daten aus dem Platten-Cache, welcher bei fast allen S-ATA Platten mit 8MB zudem sehr großzügig ausfällt.

Ein nicht unerheblicher Vorteil ist das dünne Kabel, was endlich Schluss mit dem Kabelsalat im Gehäuse macht und gerade bei schnellen Festplatten die Kühlung deutlich erleichtert. Datenfehler, wie bei billigen Rundkabeln üblich, gibt es bei S-ATA nicht. Auch entfällt das nervige Jumpern der Festplatte auf Master/Slave.

Ausserdem führt an S-ATA eh kein Weg vorbei. Das Ende von P-ATA ist beschlossene Sache. Spätestens Ende des nächsten Jahres wollen die Hersteller ihr Sortiment nahezu vollständig umgestellt haben. Man rechnet bereits jetzt damit, das bereits im zweiten Quartal 2004 mehr S-ATA Platten verkauft werden als P-ATA. Daß damit auch die Preise fallen werden, leuchtet ein.
 
Ich kann mich nur Bombwurzel anschließen P-ATA ist am ende.Für mich gibt es keinen grund nochmal eine platte mit P-ATA zu kaufen.

Also ganz klar S-ATA was vieleicht noch wichtiger ist die nächsten Mainbards haben noch mehr S-ATA anschlüsse und es wäre schwachsin wenn man sie nicht nutz !
Über adapter kann man P-ATA an S-ATA anschließen aber davon halte ich nichts.
 
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