Neue IP-Nummer bei Trennung auch bei Glasfaser?

KEIN IT'ler

Lieutenant
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Hallo

Bekommt man bei einem Glasfaser-Anschluss bzw. Glasfaser-Internet-Empfang auch immer eine neue IP-Nummer zugewiesen wie bei DSL,
wenn der Router vom Stromnetz oder Internet-Zugang-(Kabel zum Router) getrennt wird?

VG
 
Hi, das kommt auf den Anbieter und die "Güte" des Anschlusses an.
Hast du zb.: bei der Telekom einen Home Glas Anschluss, musst du dich in dem Online Portal mit deinen Zugangsdaten anmelden und da die IPv4 Adresse auf "fest" setzen. IVP6 ist schon fest.
 
Kommt, wie gesagt, auf den Anbieter an. Bei manchen bekommst du dank DS-Lite bzw. CG-Nat eh keine eigene IPv4 mehr. Und bei IPv6 bekommst du meist ein quasi statisches Subnetz.
Im Zweifel also nach dem Anbieter googlen, wie der das jeweils handhab.

So oder so, die viele Dienste können dich auch so ganz gut identifizieren, auch mit neuer IP. https://amiunique.org/
 
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Eine IPv6 kann sich also gar nicht mehr ändern?
Auch nicht wenn man z.B. zwischen 2 Routern immer wechseln würde?

Aber bitte nicht falsch verstehen, ich will nicht irgendwelchen Internet-Missbrauch begehen.

Es gibt eben z.B. kostenlose Download-Seiten die Stunden Pause verlangen bis man was neues Anschauen kann.
 
du kannst in der fritzbox zwangstrennung einstellen. aber so wie ich es verstehe mit der neuen vorratsdatenspeicherung kann man die IP auch über monate haben.
 
Können schon, aber IPv6 gibt es so viele, dass es kein (technischen) Grund mehr dafür gibt.

IPv6 funktioniert hier aber auch leicht anders. Bei IPv4 hast du eine öffentliche IP für deinen Anschluss/Router. Weshalb eben oft andere Merkmale als die IPv4 herangezogen wird, um dich zu identifizieren. Hinter einer öffentliche IPv4 Adresse können sich duzende, wenn nicht hunderte oder tausende Geräte befinden.

Bei IPv6 bekommt jedes Gerät seine eigene (öffentliche) IPv6 Adresse. Auf die hast du zwar auch Einfluss, aber nur auf die Geräte Kennung (der hintere Teil). Der vordere Teil wird vom Provider vergeben und ändert sich in der Regel nicht.
 
empower schrieb:
du kannst in der fritzbox zwangstrennung einstellen
Aber nur wenn der Provider den Befehl auch verarbeitet, 90% der Provider vergeben dir eine IP bis irgendwann mal dein Router 24 Stunden vom Netz getrennt ist. Da kannst du die Zwangstrennung Funktion in der FB nutzten bis die Maus glüht bringt nur nichts.

Der einzige Provider der mir aktuell einfällt und alle 24 Stunden eine neue IP vergibt ist o2.

Ich bin bei Vodafone und habe sowohl meine IPv4 als auch die IPv6 schon seit Wochen.
 
statische IP Adressen sind kostenpflichtige Zusatzdienste - die gibts logischerweise nicht gratis - einfach bei deinem Anbieter anfragen und beantragen, wenn es gebraucht wird
 
KEIN IT'ler schrieb:
Auch nicht wenn man z.B. zwischen 2 Routern immer wechseln würde?
Es dauert meist 30 min - 1h, dass die Gegenstelle einen neuen Router akzeptiert. Habe ich bei Frittenwechsel erleben dürfen.
Da kannst du schon fast die Zeit bis zum erneuten Download abwarten.
Außerdem bin ich mir nicht sicher wie lange der Provider den permanenten Routerwechsel mitmacht.

Simanova schrieb:
statische IP Adressen
der TE möchte es genau anders herum: alle paar Minuten eine neue IP-Adresse.
 
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Nilson schrieb:
Der vordere Teil wird vom Provider vergeben und ändert sich in der Regel nicht.
Ich hab Glasfaser DTAG, wenn ich in der Fritze auf neu Verbinden klicke, bekomme ich eine neue IPv4 und eine neue IPv6.
 
Komplett neu? Ansonsten hast du wohl die sprichwörtliche Ausnahme von der Regel gefunden.
 
empower schrieb:
Aber so wie ich es verstehe mit der neuen vorratsdatenspeicherung kann man die IP auch über monate haben.
Also - die neue "Vorratsdatenspeicherung" ist noch gar nicht in Kraft. Lediglich die Bundesregierung hat sich auf einen Gesetzentwurf geeinigt und vor diesen auf den Weg durch Bundestag und Bundesrat zu bringen. Ob das dort unverändert durchkommt wird man sehen - auch ob der Entwurf einer weiteren juristischen Prüfung oder eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht standhält ist zumindest fraglich.

Was nun die IP angeht, die ein Nutzer für seinen Zugang vom ISP zugewiesen bekommt und deren Persistenz im Zusammenhang mit der IP-Vorratsdatenspeicherung, ist allein Dein Geheimnis. Meines Erachtens haben beide Themen genau nichts miteinander zu tun.
 
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Nilson schrieb:
Ja, komplette Adresse (vorderer teil) neu. Hinterer Teil würfelt die Fritze erneut (NATv6).

DTAG, ist leider der einzige Anbieter, der diesen ganzen Luxus realisiert. Die neue IPv4 gehört mir alleine (offene Ports) und IPv4/IPv6 sind bei der Neuvergabe 100%ig 24h nicht in Benutzung gewesen.

Wenn ich mal umziehe, nur noch CGNAT hätte und meine IPs nicht mehr kontrollieren kann, wäre ich super traurig :)
 
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BTW: Bist du dir sicher, dass eine neue IP-Adresse hilft und nicht noch Hardware-IDs (z.B. MAC-Adressen) getrackt werden?
 
Nilson schrieb:
Ansonsten hast du wohl die sprichwörtliche Ausnahme von der Regel gefunden.
Neee, deine Darstellung ist die absolute Ausnahme. ;) Jeder der selbst Dienste anbietet wäre froh darüber wenn dem so wäre.

Außerhalb der Business Anschlüsse gibt es keinen dauerhaften IPv6 Präfix oder IPv4 Adresse. Die ändern sich bei so gut wie jedem Anbieter, nur die Dauer und ob das immer nach einer Zwangstrennung geschieht ist unterschiedlich. Bei manchen passiert das schon nach kurzer Trennung des Anschlusses, bei anderen nach ein paar Monaten.
 
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00Julius schrieb:
BTW: Bist du dir sicher, dass eine neue IP-Adresse hilft und nicht noch Hardware-IDs (z.B. MAC-Adressen) getrackt werden?
MAC-Adressen werden nur für den Transport von Daten innerhalb desselben physischen Netzwerks genutzt. Telekom sieht die MAC der Fritze, sonst sieht die niemand.
 
Helge01 schrieb:
Neee, deine Darstellung ist die absolute Ausnahme. ;) Jeder der selbst Dienste anbietet wäre froh darüber wenn dem so wäre.

Außerhalb der Business Anschlüsse gibt es keinen dauerhaften IPv6 Präfix oder IPv4 Adresse. Die ändern sich bei so gut wie jedem Anbieter, nur die Dauer und ob das immer nach einer Zwangstrennung geschieht ist unterschiedlich. Bei manchen passiert das schon nach kurzer Trennung des Anschlusses, bei anderen nach ein paar Monaten.
Unglücklicherweise kann ich das bei meinem Telekom Glasfaser-Anschluss bestätigen. Ich bekomme ständig eine neue IPv4 Adresse und IPv6 Prefix zugewiesen. Ich kann nicht 100% sagen ob es wirklich bei jedem neu verbinden ist, aber ich nehme es mal an. Für den TE wäre das gut, ich persönliche finde es furchtbar. Besonders die sich ändernden IPv6 Prefixe sind ärgerlich, so war IPv6 nicht gedacht. Da das quasi in dein lokales Netz durchschlägt kann man den Block meiner Meinung nach eigentlich zu nichts gebrauchen und muss ULAs für seine VLANs konfigurieren.

Das aus der ersten Antwort (dass sich da was statisch konfigurieren ließe) wäre mir völlig neu, mein Stand ist immer noch dass das nur bei Business Anschlüssen der Telekom möglich ist.
 
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@Tenthar Ich weiß nicht wie viele Scripte ich in den letzten Jahren geschrieben habe nur um mit dem sich ändernden IPv6 Präfix umgehen zu können. Das ist Firewall-technisch eine Katastrophe und ist, wie du schon geschrieben hast, so im IPv6 Standard nie vorgesehen gewesen.

Ich habe deswegen DHCPv6 und IPv6 NAT (ULA -> GUA) im Einsatz, alles was man eigentlich nicht mehr unter IPv6 haben will.

Da kann man bei der Telekom noch froh sein da sich der Präfix "nur" alle 180 Tage ändert, bei anderen Anbieter wie 1&1 und O2 ist das alle 24 Stunden.
 
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