Neue Kamera - altes Zubehör benutzen

iceview

Lieutenant
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Jan. 2008
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Hallo zusammen,

ich habe mir meine neue DSLR gegönnt. Es ist eine D5100 geworden.

Aus alten analog Spiegelreflexzeiten habe ich tatsächlich noch Zubehör gefunden.
Es war auf einer Nikon F75 im Einsatz. Ich frage mich was hier Sinn macht und noch nutzbar ist.

Ich habe noch einen:

UV (0) Filter mit gleichem Gewinde
Polfilter mit gleichem Gewinde


UV Filter als Outdoor-Objektivschutz denke ich kann ja nicht schaden, der Polfilter wird ja bei allen Kameras ähnlich funktionieren.

Was mir mehr Gedanken macht:

Blitzgerät

Metz 32ct3

Kann ich das einfach auf TTL Modus stellen und sorgenfrei verwenden?

Objektiv Simgma 28-300

Wird nur manuell fokussieren, da es ja keinen AF Motor hat... aber macht sowas Sinn?

Danke für Eure Tipps.
 
Skylight-Filter ohen Probleme verwendbar, ich finde macht Bilder mit viel Licht auch immer ein wenig "weicher".

Blitz sollte auch gehen...

Zum Objektiv, müsste mir jetzt die Daten zur 5100er noch mal angucken, aber kann die mit älteren Objektiven umgehen? Dann kannst du es natürlich verwenden, ob manuell fokussieren Spaß macht sei mal dahin gestellt, aber hat ja immerhin ne gute Brennweite.

MFG Tim
 
Also vom Bajonett her passt es... ich nutz momentan das 18-105mm was sich als recht passabel erweist, auch wenn es nicht wirklich lichtstark ist merke ich gerade...

Das Sigma wäre dann nur für den langen Telebereich, aber wahrscheinlich wäre hier ein neues 70-300 mm eh besser...
 
UV-Filter funktioniert an und für sich, ist jedoch für DSLR nicht zwingend notwendig (bei analoger Fotografie war der noch wichtig). Normalerweise geht die Empfehlung dahingehend, den nur bei extremen Umweltbedingungen (z.B. Strand / Wüste...) zu verwenden.

Der Polfilter funktioniert auch noch. Bei Objektiven mit AF kann es jedoch sein, dass der dann nicht mehr funktioniert, man bräuchte hier einen zirkular polarisierenden Polfilter.

Das Sigma halte ich eigentlich nur bedingt für sinnvoll. Objektive mit hohem Zoomfaktor gelten normalerweise als Reiseobjektiv, und da hält sich normalerweise die Lust auf manuellen Fokus in Grenzen. Außerdem hat das Objektiv an APS-C keinen Weitwinkelbereich. Ich würde es sicher mal ausprobieren, aber ich glaube, eine Dauerlösung ist das Objektiv nicht.

Zum Blitz kann ich nichts sagen.
 
Vorsicht mit dem Blitz!!

Der Metz 32 CT-3 hat laut diesen Angaben eine Synchronspannung von 22 Volt!
Das kann dir deine moderne Kamera zerlegen!
Unbedingt vorher genau informieren, ob die Kamera das verträgt, und wenn nicht, was man dagegen tun könnte!


iceview schrieb:
UV Filter als Outdoor-Objektivschutz denke ich kann ja nicht schaden

Naja, kann schon schaden. Je nach Qualität des UV Filters geht dir mehr oder weniger viel Kontrast verloren, und du handelst dir ungewollte Reflexionen und Flares ein. Bei billigen UV Filtern kann das ganz krass sein! Wenn, dann würde ich nur echt hochwertige Filter verwenden, also B+W, Tiffen, Hoya etc.

Ausserdem braucht man in den meisten Situationen keinen Objektivschutz - ich würde einen Schutzfilter wirklich nur drauf machen, wenn ich die Kamera auf Reifenhöhe aus dem fahrenden Auto halte oder ähnliches.

Ich lächele immer nur, wenn ich wieder mal einen Touristen mit einer DSLR sehe, der auf sein 150 Euro Kitobjektiv einen UV Schutzfilter aufgeschraubt hat, dafür aber auf die Streulichtblende verzichtet. Doppelt verschlechterte Bildqualität zum selben Preis, dabei noch völlig ohne Nutzen! :lol:
 
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