News Neue LGA2011-Mainboards von Asus und EVGA

MichaG

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#1
Vor wenigen Tagen hat Intel die neuen High-End-Desktop-Prozessoren „Ivy Bridge-E“ eingeführt. Die Plattform bleibt mit Sockel LGA2011 und X79-Chipsatz dieselbe, ältere Mainboards sind per BIOS-Update kompatibel. Asus und EVGA bringen auf dieser Basis neue Hauptplatinen heraus, um der alten Plattform neuen Wind zu verschaffen.

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#3
"Alte Plattform" finde ich etwas sehr unglücklich ausgedrückt, wenn man überlegt, das der Sockel 2011 für die Topriege in Sachen Kernen und Leistung von Intel ausgelegt ist...und ein Haswell-E gar nicht terminlich angekündigt wurde.

Wäre dies jetzt ein Aufguss für den Sockel 1366 könnte ich das nachvollziehen...
 

r4yn3

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#4
Find ich sehr schade das der Chipsatz selbst keine neuere Revision bekommt, um ihn sparsamer zu machen.
 
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#5
@r4yn3

Als ob das der Sinn von diesem Monster ist... Der rechnet so schnell das es effektiv günstiger ist mehr verbrauch zu haben als weniger, und damit weniger Leistung.
 
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#6
@Cool Master:
Ich glaube es ging r4yn3 eher darum sein Bedauern kund zu tun, dass man mit einem PCH in 65nm Vorlieb nehmen muss, der kein USB 3.0 unterstützt und nur 2xSATA 6Gbps mitbringt. Haswell-Boards haben PCHs in 32nm und mit viel mehr Features, sodass es wünscheswert gewesen wäre diese Eigenschaften auch auf die High-end-Plattform zu übertragen. Mit Leistungsverlust hat das überhaupt nichts zu tun.
 
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#7
Besser als Ltcrusher kann man es nicht sagen:

"Alte Platform" so ist es nun mal. Zudem Sockel 2011 bietet so viel PCIe, dass man ohne Probleme eine USB 3 Karte und ein RAID Controller einbauen kann.
 

Lars_SHG

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#9
Glückwunsch zu der News!
Leider fehlt jede wichtige Information!
WAS DENN FÜR SATA Slots?
 
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#10
Ich finde ja die Anordnung der Slots eher ungünstig.
Ich hab, SOLLTE ich in nächster Zeit aufrüsten, eher sowas wie das Asus Sabertooth X79 im Auge.
Da bekäme ein SLI-System wenigstens genug Luft.
Aber naja, da kommt bestimmt noch was nach.
Und ich denke ich rüste bestimmt eh auf nen Haswell-E oder so auf.
Abwarten^^
 

r4yn3

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#11
Ja genau, es ging mir um den Chipsatz, welcher nun fast 2 Jahre alt ist. Nur weil die Platform Enthusiasten anspricht muss das Bereich rund um den Prozessor nicht ineffizient sein.
Von Sandy auf Ivy wurde der Chipsatz auch überarbeitet, wenn auch aus anderen Gründen, es ist dennoch schade, das man hier drauf pfeift.
 
J

-jerico-

Gast
#15
Warum sollte Intel für ein augestorbenen Sockel ( 2011 ) einen neuen Chipsatz rausbringen mit den Features vom 1150 ? Die würden sich leistungstechnisch ins eigene Fleisch schneiden. Jetzt ist es doch so das brachiale CPU Power und viel RAM nur mit Sockel 2011 möglich ist. Wer aber viele native USB 3.0 bzw SATA III Ports usw. braucht oder will muss "ohne" zusätzliche Komponenten kaufen zu müssen auf den Sockel 1150 springen. Genau so sieht es aus und nicht anders. Fakt ist das nächstes Jahr ein neuer Sockel den 2011 ablösen wird. Ich würde mich auch nicht wundern wenn es dann "Explizit" auf DDR4 setzen wird um ein neues Argument zu haben. Der Nachfolger des Haswell ( Refresh ) auf Sockel 1150 wird dies wohl nicht bekommen. Ich persönliche finde dieses "hinterher laufen" des Sockel 2011 was die CPU Generationen angeht auch mehr als dumm. Warum nicht wie früher i3 und i5 auf zb Sockel 1150 und die i7 auf Sockel 2011 mit der gleichen Generation ( war bei der ersten Generation ( 1156 zu 1366 ) auch so. Das ist zzt. einfach eine sinnlose interne Konkurrenz , weil AMD dem nicht wirklich nach kommt und es auch wohl nicht mehr wird. Selbst wenn AMD mal wieder einen guten Prozessor auf dem Markt bringen wird der an die jetzigen Intels dran kommt, wird Intel bereits schon was in der Tüte haben um sofort nach legen zu können. Dafür hat AMD einfach die letzten Jahre verpennt. So und meiner Meinung nach war es genau der Zeitpunkt wo man ATI übernommen hat und sich selber wahrscheinlich dadurch auch. Gelder sind danach wohl nicht mehr so flüssig gewesen um am Ball zu bleiben bzw. in neue Technologien zu investieren. Ich meine mal eben ATI übernehmen und gleichzeitig aber die eigene Entwicklung stabil zu halten ist dann doch schon ne Hausnummer.
 
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#16
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#17
wird gigabyte auch nachlegen im x79 segment? oder ist bei up5 feierabend?
 

Rock Lee

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#18
wird gigabyte auch nachlegen im x79 segment? oder ist bei up5 feierabend?
das wird dir wohl keiner sagen können. Hatte zum Beispiel mal bei MSI nachgefragt. Deren aktuelles Topmodell für den Sockel 2011; das Big-Bang Power ist schon 2 Jahe alt. Die Big-Bang Power-Serie wurde auf allen anderen Sockeln bereits durch Die MPower-Serie abgelöst. Nur auf dem Sockel 2011 nicht. Der Sockel 2011 wird uns aber dank Ivy-E MINDESTENS noch ein ganzes Jahr begleiten, wobei ich davon ausgehe, dass Haswell-E eventuell noch später kommt.

Daher bin ich mir eigentlich Sicher, dass MSI die neue Serie, die durch die ganzen Awards und Testsiege ja auch ein sehr gutes Image hat, auch für den Sockel 2011 bringt. Eventuell sogar ein 2 Varianten. Für den Haswell Sockel gibt es ein Mpower,Mpower MAX und Xpower.
Kann mir vorstellen, dass der Sockel 2011 nen Mpower Max im Bereich ~300 EUR und ein XPower für ~400 EUR spendiert bekommt.

MSI wäre blöd, wenn sie es nicht tun würden. Leider wollte man mir "NOCH" keine Informationen zukommen lassen.
Wie gesagt, ich würde aber meinen Arsch drauf verwetten, dass da noch was kommt.

EDIT:
Auf der Computex 2012 wurde übrigens ein X79 Mpower gezeigt:
http://cdn.teamhardwarevzla.com/wp-content/uploads/2012/06/x79-mpower.jpg
welches meines erachtens nie erschienen ist!?
Eventuell hat man sich damals entschlossen das damals noch "junge" Big-Bang-Board einfach noch weiter laufen zu lassen und jetzt zu IVY-E eine überarbeitete Version zu bringen!?
 
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Herdware

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#19
Warum sollte Intel für ein augestorbenen Sockel ( 2011 ) einen neuen Chipsatz rausbringen mit den Features vom 1150 ?
Es ist gerade erst eine neue CPU-Generation für diesen "ausgestorbenen" Sockel rausgekommen. ;)

Leute, die sich jetzt ein neues S2011-System kaufen, werden es wahrscheinlich wesentlich länger nutzen, als z.B. ein S1150-System.
Aber Intel sieht es wohl einfach so, dass ein S2011-System dem klassischen PC-Konzept folgt, und man (über die zahlreichen PCIe-Lanes) einfach selbst die Komponenten nachrüstet, die gebraucht werden, statt alles mögliche direkt auf dem Mainboard zu verlöten.

Dass sich noch Leute finden, die sich ein neues AM3+-System bauen, das wundert mich, aber nicht bei S2011.
 
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