neuer leistungsstarker Allround-PC

janikb19

Cadet 3rd Year
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Feb. 2019
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Hallo zusammen,

nachdem ich mich jahrelang immer gerade so mit einem Laptop durchgeschlagen habe, will ich jetzt endlich mal richtig Geld in die Hand nehmen und mir einen leistungsstarken PC bauen. An folgender Zusammenstellung bin ich aktuell am Überlegen, auch wenn ich gefühlt täglich irgendwelche Komponenten ändere, weil ich einen neuen Artikel gelesen habe.

CPU: Ryzen 3900X
MB: Gigabyte X570 Aorus Pro
RAM: Trident Z Neo 32GB, 3600 CL16-19 (F4-3600C16D-32GTZNC) (2x16GB)
GPU: PowerColor 5700 XT Red Devil (vllt. auch 2060S, Productivity-Testergebnisse sind sehr unterschiedlich bei der 5700XT)
M.2 SSD: Samsung 970 EVO Plus 500GB (hauptsächlich für Media Cache)
SATA SSD: Samsung 860 EVO 1TB (System, Programme, ...) (schon gekauft)
HDD: WD Blue 6TB 2019 (WD60EZAZ) (lange an einer Toshiba X300 überlegt, aber die scheint ja unnötig heiß und laut zu werden)
NT: Corsair RM750x 2018
Kühler: Corsair H115i Pro 2018
Gehäuse: Fractal Design Meshify S2 (schon gekauft)
Monitor: BenQ PD2700Q 2016


1. Was ist der Verwendungszweck?
  • viele alltägliche Anwendungen: Office, Netflix, Browsing
  • Multimedia-Bearbeitung (Bild-, Video-, Audio-, ...), daran sind die Komponenten hauptsächlich orientiert
  • Gaming sekundär

1.1 Falls Spiele: Welche Spiele genau? Welche Auflösung? Hohe/mittlere/niedrige Qualität? Wie viele FPS? (Bitte alle vier Fragen beantworten!)

Ich bin aktuell definitiv kein Gamer, könnte mir aber vorstellen, dass sich das ändert, wenn ich dann mal die Möglichkeit habe. Trotzdem sollte Gaming bei der Zusammenstellung höchstens im Hinterkopf behalten werden. 1440p wäre mit dem Monitor schon cool, allerdings schafft er ja sowieso nur 60Hz.

1.2 Falls Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD: Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?

Ich arbeite viel mit der Adobe Creative Cloud (hauptsächlich Premiere Pro, After Effects, Audition, Lightroom, Photoshop), bin mich aber auch am Umsehen nach Alternativen wie Davinci Resolve oder Pro Tools. Das alles ist für mich aber eigentlich nur ein Hobby.

1.3 Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, …)?

Overclocking sollte möglich sein, ich habe aber nicht unbedingt vor, alle Komponenten direkt ans Limit zu treiben.
Es muss auch kein Silent PC werden, allerdings versuche ich schon, keine Komponenten zu verbauen, die unnötig störend sind, da ich oft am Schreibtisch in Stille arbeite, während der PC im Hintergrund arbeiten muss (dabei aber meistens eher im Idle).

1.4 Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt?

Ich habe aktuell einen alten Samsung SyncMaster 204B (1600x1200), welcher weiterhin als zweiter Monitor verwendet soll. Als Hauptmonitor soll ein eher an Bild-/Videobearbeitung orientierter Monitor her. Mindestens 1440p und 100% sRGB. Der ausgewählte BenQ scheint das für einen vergleichsweise niedrigen Preis zu schaffen.

2. Ist noch ein alter PC vorhanden?

nein

3. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?

Meine aktuelle Zusammenstellung liegt bei ca. 2500€ (inklusive der schon gekauften Teile), das ist eigentlich mehr als ich im Voraus überlegt hatte, aber noch geradeso verkraftbar.

4. In wie vielen Jahren möchtest du das System frühestens upgraden oder ersetzen müssen?

Ca. 5 Jahre sollte das System schon halten, vor allem von dem Prozessor erwarte ich, dass er gut altert (12 Kerne). Upgrades (z.B. noch eine NVMe SSD) sind schon denkbar, aber mindestens 5 Jahre für die Kernkomponenten wäre gut.

5. Wann soll gekauft werden?

In den nächsten Wochen, je nach Lieferbarkeit, der neuen Teile.

6. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen?

Ich möchte den PC selbst zusammenbauen, gekauft wird wahrscheinlich bei Mindfactory und je nach Verfügbarkeit/Preis auch Amazon oder notebooksbilliger.


Schonmal vielen Dank für eure Hilfe. Falls ich eine wichtige Information vergessen habe, weißt mich bitte darauf hin.
 
In meinen Augen sehr vernünftige Konfiguration, kann man auf jeden Fall so machen.

Beim RAM muss es RGB sein? Ansonsten Crucial Ballistix Sport LT 3000MHz CL15 nehmen und selber auf 3600MHz CL16 takten.

Wenn du beim Board keine besonderen Anforderungen hast, könntest du auch noch ein wenig Geld sparen, wenn du ein Gigabyte X570 Aorus Elite nimmst.

Und ich persönlich würde von der AiO-Wasserkühlung Abstand nehmen. Gute Luftkühler sind günstiger, wartungsärmer und kühlen besser. Da würde ich zum Dark Rock 4 Pro raten oder zum Noctua NH-D15.
 
An sich eine gute Zusammenstellung!
Ich habe noch ein paar Änderungsvorschläge:
RAM: Wieso denn einen solche "teuren" RAM? Du könntest doch auch Crucial Ballistix Sport nehmen. schnellerer RAM bringt dir im besten Fall ein paar % mehr Leistung. Das ist meiner Meinung nach aber der letzte Schritt, wenn man mehr Leistung benötigt. Hierfür sollte man zuerst nach einer leistungsfähigeren CPU, GPU oder schnellerem SSD Speicher greifen.
M.2SSD: Ich kenne mich mit der Beschleunigung als cache nicht so richtig aus und weiss nicht wie viel das bringen kann. Eine Sata SSD könntest du aber für ~100€ mit 1TB Speicher bekommen
NT: Für dich langt auch ein Seasonic Focus Plus Gold 550W oder ein Be Quiet! Pure Power 11 600W
Kühlung: Overkill! Ich würde viel eher auf eine gute Luftkühlung setzen. Ich würde auf einen Scythe Fuma 2, Be Quiet Dark Rock Pro 4, Noctua NH D15 oder Noctua NH U12A setzen
Bei der Grafikkarte würde ich fast schon für die Nvidia RTX 2060 Super tippen, dass diese dir mehr bringen kann.
 
iXoDeZz schrieb:
In meinen Augen sehr vernünftige Konfiguration, kann man auf jeden Fall so machen.

Beim RAM muss es RGB sein? Ansonsten Crucial Ballistix Sport LT 3000MHz CL15 nehmen und selber auf 3600MHz CL16 takten.

Wenn du beim Board keine besonderen Anforderungen hast, könntest du auch noch ein wenig Geld sparen, wenn du ein Gigabyte X570 Aorus Elite nimmst.

Und ich persönlich würde von der AiO-Wasserkühlung Abstand nehmen. Gute Luftkühler sind günstiger, wartungsärmer und kühlen besser. Da würde ich zum Dark Rock 4 Pro raten oder zum Noctua NH-D15.


Vielen Dank für dein Feedback.
Der Trident Z Neo ist der einzige 2x16GB RAM, den ich gefunden habe, der nach Spezifikation 3600 MHz für einen bezahlbaren Preis schafft. Um RGB ging es mir dabei weniger. Da ich keine Erfahrung mit Übertakten habe, wollte ich sicher gehen, dass ich die 3600 MHz auch wirklich habe (für das Ryzen Infinity Fabric) ohne große Spielereien. Das werde ich mir aber nochmal anschauen.

Das Board brauche ich, wegen dem USB-C Front-Header. Preislich darunter gibt es den kaum und das Gehäuse ist ja schon gekauft.

Ich habe auch lange an einem Dark Rock 4 Pro überlegt und hauptsächlich zur AiO geschwankt, da es dann keine Platzprobleme (z.B. RAM) gibt. Das war eine aufwändige Entscheidung, kann ich aber auch nochmal überlegen.
 
für video bild und audio bearbeitung, also deren programme, ist die samsung 970 ideal.
 
yoshi0597 schrieb:
An sich eine gute Zusammenstellung!
Ich habe noch ein paar Änderungsvorschläge:
RAM: Wieso denn einen solche "teuren" RAM? Du könntest doch auch Crucial Ballistix Sport nehmen. schnellerer RAM bringt dir im besten Fall ein paar % mehr Leistung. Das ist meiner Meinung nach aber der letzte Schritt, wenn man mehr Leistung benötigt. Hierfür sollte man zuerst nach einer leistungsfähigeren CPU, GPU oder schnellerem SSD Speicher greifen.
M.2SSD: Ich kenne mich mit der Beschleunigung als cache nicht so richtig aus und weiss nicht wie viel das bringen kann. Eine Sata SSD könntest du aber für ~100€ mit 1TB Speicher bekommen
NT: Für dich langt auch ein Seasonic Focus Plus Gold 550W oder ein Be Quiet! Pure Power 11 600W
Kühlung: Overkill! Ich würde viel eher auf eine gute Luftkühlung setzen. Ich würde auf einen Scythe Fuma 2, Be Quiet Dark Rock Pro 4, Noctua NH D15 oder Noctua NH U12A setzen
Bei der Grafikkarte würde ich fast schon für die Nvidia RTX 2060 Super tippen, dass diese dir mehr bringen kann.


Gerade Ryzen scheint ja bei einigen Anwendungen schon von schnellem RAM zu profitieren, außerdem hängt ja auch das Infinity Fabric von der RAM Frequenz ab (bis 1800MHz eben). Ist aber eine Überlegung wert.

Bei Videobearbeitung ist ein schneller Media-Cache teilweise durchaus hilfreich. Als Hauptplatte habe ich ansonten ja aber eine SATA SSD eingeplant.

Unter 650W würde ich wahrscheinlich nicht gehen, um Platz für Upgrades/Übertakten zu lassen und im leisen/effizienten Leistungsbereich des NT zu bleiben. Die kleinen Netzteile haben oft ja nur einen 8 Pin CPU Power Anschluss. Das reicht im Regelfall zwar aus, aber es wäre schon schön die 8+4 auf dem Mainboard auszunutzen für etwas mehr Stabilität.

Kühlung siehe oben
Ergänzung ()

Graf von Zahl schrieb:
für video bild und audio bearbeitung, also deren programme, ist die samsung 970 ideal.

Danke für die Bestätigung, das war auch mein Gedanke. Auf diese sollte dann Media Cache, Scratch Files, und je nachdem die Dateien eines aktuellen Projekts, an dem ich arbeite. Würde es Sinn machen die 970 auch als Auslagerungsdatei zu nutzen oder würde das beim Rendern eher ausbremsen, da es sich die Bandbreite mit den Medien teilen muss?
Ergänzung ()

Crucial Ballistix Sport würde ja selbst mit 3000 MHz immer noch mindestens 150€ kosten. Der Trident Z Neo kostet mit 3600 "nur" 230€. Da ist wirklich die Frage wie groß der Unterschied in der Performance ist. Das scheint sehr von der Anwendung abzuhängen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@janikb19 Man kann ja auch den RAM übertakten und die verbauten Micron E-Die sollen sich auch gut übertakten lassen.
Zur SSD hast du mich überzeugt, das scheint echt viel sinn zu machen.
zum Netzteil: Einen Ryzen Prozessor kann man theoretisch übertakten, allerdings verliert man ggbf. Leistung! Du kannst beim Ryzen nur den "All-Core" Takt festlegen, dieser ist selbstverständlich niedriger als der für eine geringere Kernzahl. Undervolting funktioniert bei Ryzen 3000 auch nicht mehr, weshalb nur noch PBO (Precision Boost Overdrive) übrig bliebe, doch auch das bringt dir kaum Mhz mehr (evtl. 25-200Mhz). Ryzen Prozessoren laufen schon vom Werk aus sehr gut und ziemlich genau am Optimum (Leistung / Leistungsaufnahme). Dementsprechend wäre der einzige Kaufgrund für ein großes Netzteil mMn der Verbau einer RTX 2080Ti, RX Vega 64 o.ä., welche eine hohe Leistungsaufnahme aufweisen. Da du in deinem Preisbereich auf eine 2060S oder 5700XT setzen wirst und Technik an sich immer effizienter wird, bzw. mehr Leistung bei ungefähr gleichbleibender Leistungsaufnahme, sehe ich nicht den Sinn eines 750W Netzteils.
Zu den "8+4" Pins.... Der8auer hatte letztens ein Video zu den GPU Steckern gemacht und konnte, wenn ich mich richtig erinnere, eine Radeon VII (welche >250W TDP aufweist) mit 4Pins + PCIe Slot befeuern, obwohl eigentlich 2x8Pins vorgesehen waren! Man benötigt nur so viele Stecker, wenn man in Richtung "extrem" Overclocking gehen möchte, schließlich verlöten diese ja auch noch ne extra Platine an die GPU und schließen ein Netzteil nur für die Grafikkarte an. Ja, du "verlierst" etwas an Stabilität, da du bei starker Belastung auf der 12V Schiene marginal tiefer fällst als mit mehr Pins, aber das kann man vernachlässigen.
 
yoshi0597 schrieb:
@janikb19 Man kann ja auch den RAM übertakten und die verbauten Micron E-Die sollen sich auch gut übertakten lassen.
Zur SSD hast du mich überzeugt, das scheint echt viel sinn zu machen.
zum Netzteil: Einen Ryzen Prozessor kann man theoretisch übertakten, allerdings verliert man ggbf. Leistung! Du kannst beim Ryzen nur den "All-Core" Takt festlegen, dieser ist selbstverständlich niedriger als der für eine geringere Kernzahl. Undervolting funktioniert bei Ryzen 3000 auch nicht mehr, weshalb nur noch PBO (Precision Boost Overdrive) übrig bliebe, doch auch das bringt dir kaum Mhz mehr (evtl. 25-200Mhz). Ryzen Prozessoren laufen schon vom Werk aus sehr gut und ziemlich genau am Optimum (Leistung / Leistungsaufnahme). Dementsprechend wäre der einzige Kaufgrund für ein großes Netzteil mMn der Verbau einer RTX 2080Ti, RX Vega 64 o.ä., welche eine hohe Leistungsaufnahme aufweisen. Da du in deinem Preisbereich auf eine 2060S oder 5700XT setzen wirst und Technik an sich immer effizienter wird, bzw. mehr Leistung bei ungefähr gleichbleibender Leistungsaufnahme, sehe ich nicht den Sinn eines 750W Netzteils.
Zu den "8+4" Pins.... Der8auer hatte letztens ein Video zu den GPU Steckern gemacht und konnte, wenn ich mich richtig erinnere, eine Radeon VII (welche >250W TDP aufweist) mit 4Pins + PCIe Slot befeuern, obwohl eigentlich 2x8Pins vorgesehen waren! Man benötigt nur so viele Stecker, wenn man in Richtung "extrem" Overclocking gehen möchte, schließlich verlöten diese ja auch noch ne extra Platine an die GPU und schließen ein Netzteil nur für die Grafikkarte an. Ja, du "verlierst" etwas an Stabilität, da du bei starker Belastung auf der 12V Schiene marginal tiefer fällst als mit mehr Pins, aber das kann man vernachlässigen.


Was die Leistung und die Pins angeht, hast du mich überzeugt. Ich würde dann aber wahrscheinlich trotzdem eher zu einem RM650x tendieren. Spart fast 20€ im Vergleich zum RM750x. Ein Netzteil aus der Einsteigerserie (z.B. BeQuiet Pure) möchte ich aus Gründen der Effizienz, Lautstärke und Zuverlässigkeit eher nicht.
 
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Der 3900X ist praktisch nicht zu bekommen, ich warte schon 1,5 Monate und habe heute gesehen, dass die nächste Lieferung am 20.9 erwartet wird aber ich mache mir keine Hoffnungen dabei zu sein wenn sie wieder 5 Stück geliefert bekommen.
 
nicK-- schrieb:
Der 3900X ist praktisch nicht zu bekommen, ich warte schon 1,5 Monate und habe heute gesehen, dass die nächste Lieferung am 20.9 erwartet wird aber ich mache mir keine Hoffnungen dabei zu sein wenn sie wieder 5 Stück geliefert bekommen.

Ja, ich verfolge das jetzt auch schon seit Juli. Da ich aber an diesem PC schon seit Februar plane, habe ich kein Probleme damit auch noch einige Wochen zu warten. Irgendwann müsste ich natürlich mal bestellen, damit ich mich auch in die Kette einreihe. Ich habe nur Angst davor, dass ich dann plötzlich alle Teile außer dem Prozessor rumliegen habe und bis dieser kommt, nichts mehr zurück schicken kann, was nicht zufrieden stellend ist.
 
janikb19 schrieb:
Gerade Ryzen scheint ja bei einigen Anwendungen schon von schnellem RAM zu profitieren, außerdem hängt ja auch das Infinity Fabric von der RAM Frequenz ab (bis 1800MHz eben). Ist aber eine Überlegung wert.

Bei Videobearbeitung ist ein schneller Media-Cache teilweise durchaus hilfreich. Als Hauptplatte habe ich ansonten ja aber eine SATA SSD eingeplant.

Unter 650W würde ich wahrscheinlich nicht gehen, um Platz für Upgrades/Übertakten zu lassen und im leisen/effizienten Leistungsbereich des NT zu bleiben. Die kleinen Netzteile haben oft ja nur einen 8 Pin CPU Power Anschluss. Das reicht im Regelfall zwar aus, aber es wäre schon schön die 8+4 auf dem Mainboard auszunutzen für etwas mehr Stabilität.

Kühlung siehe oben
Ergänzung ()



Danke für die Bestätigung, das war auch mein Gedanke. Auf diese sollte dann Media Cache, Scratch Files, und je nachdem die Dateien eines aktuellen Projekts, an dem ich arbeite. Würde es Sinn machen die 970 auch als Auslagerungsdatei zu nutzen oder würde das beim Rendern eher ausbremsen, da es sich die Bandbreite mit den Medien teilen muss?
Ergänzung ()

Crucial Ballistix Sport würde ja selbst mit 3000 MHz immer noch mindestens 150€ kosten. Der Trident Z Neo kostet mit 3600 "nur" 230€. Da ist wirklich die Frage wie groß der Unterschied in der Performance ist. Das scheint sehr von der Anwendung abzuhängen.
ein paar profis sprechen von 2000 MB/s oder 400.000 iops lesen schreiben für die adobe programme und intel gab für HD multi monitoring bei 1000 MB/s oder 800.000 iops damals an. auch meinten die adobe spezialisten mit betriebssystem auf einer ssd und programme auf einer weiteren und fonts auf wieder einer anderen ssd einen besseren workflow zu haben. diese infos sind für profis wichtig, allerdings auch schon 2. generationen der hardware alt. sollten also gut sein für hobby editer.
 
@janikb19 Du könntest dir doch evtl. eine "Übergangslösung" als CPU holen.
z.B. einen 2600, 2700, 2700X als gebrauchte CPU oder in einem Angebot holen. Der Wertverlust ist jetzt nur noch geringfügig. Danach kannst du ruhig auf den 3900X oder gar den 3950X warten und wenn dieser Daheim ist, die alte CPU auf Ebay weiter verkaufen :D
 
Graf von Zahl schrieb:
ein paar profis sprechen von 2000 MB/s oder 400.000 iops lesen schreiben für die adobe programme und intel gab für HD multi monitoring bei 1000 MB/s oder 800.000 iops damals an. auch meinten die adobe spezialisten mit betriebssystem auf einer ssd und programme auf einer weiteren und fonts auf wieder einer anderen ssd einen besseren workflow zu haben. diese infos sind für profis wichtig, allerdings auch schon 2. generationen der hardware alt. sollten also gut sein für hobby editer.

Ich denke mit einer NVMe und einer SATA SSD bin ich erstmal für einen ordentlichen Workflow gerüstet. Was ich genau wofür verwende, kann ich ja auch beliebig anpassen. Sollte ich wirklich irgendwann Probleme kriegen oder sollten die SSD Preise weiter so fallen wie in den letzten Jahren (kann ich mir nicht vorstellen), dann kann man irgendwann ja auch mal noch über eine zweite NVMe nachdenken.
Ergänzung ()

yoshi0597 schrieb:
@janikb19 Du könntest dir doch evtl. eine "Übergangslösung" als CPU holen.
z.B. einen 2600, 2700, 2700X als gebrauchte CPU oder in einem Angebot holen. Der Wertverlust ist jetzt nur noch geringfügig. Danach kannst du ruhig auf den 3900X oder gar den 3950X warten und wenn dieser Daheim ist, die alte CPU auf Ebay weiter verkaufen :D


Ist sicherlich eine Überlegung wert, ich weiß nur nicht, ob es mir das Risiko wert ist. So lange wie ich jetzt schon plane und warte, werde ich das schon aushalten. Irgendwann wird der schon mal lieferbar sein.
 
janikb19 schrieb:
Ich denke mit einer NVMe und einer SATA SSD bin ich erstmal für einen ordentlichen Workflow gerüstet. Was ich genau wofür verwende, kann ich ja auch beliebig anpassen. Sollte ich wirklich irgendwann Probleme kriegen oder sollten die SSD Preise weiter so fallen wie in den letzten Jahren (kann ich mir nicht vorstellen), dann kann man irgendwann ja auch mal noch über eine zweite NVMe nachdenken.
die teile hast du, wie du sie einsetzt findest du dann schon raus.
wie gesagt:
einen upgrade spürt man kaum und das gefühl ist nach ein paar tagen weg
und an ein downgrade gewöhnt man sich nie.
 
janikb19 schrieb:
Ich habe auch lange an einem Dark Rock 4 Pro überlegt und hauptsächlich zur AiO geschwankt, da es dann keine Platzprobleme (z.B. RAM) gibt. Das war eine aufwändige Entscheidung, kann ich aber auch nochmal überlegen.
ekl alpenföhn brocken 3...keine Probleme beim RAM.
Hab meinen letzte Woche erst eingebaut und bin sehr zufrieden.
 
Graf von Zahl schrieb:
die teile hast du, wie du sie einsetzt findest du dann schon raus.
wie gesagt:
einen upgrade spürt man kaum und das gefühl ist nach ein paar tagen weg
und an ein downgrade gewöhnt man sich nie.


Also wenn ich das Upgrade von meinem 4 Jahre alten Mittelklasse-Laptop zu diesem PC nicht spüre, wäre ich schon etwas enttäuscht:D

Ansonsten hast du wohl Recht, das sind dann nur noch ganz feine Unterschiede. Ich bin mal gespannt wie sich mein Workflow letztendlich entwickelt. Bei drei Festplatten muss man schon etwas Disziplin halten, damit das auch alles einen Sinn hat.
Ergänzung ()

Krulewi schrieb:
ekl alpenföhn brocken 3...keine Probleme beim RAM.
Hab meinen letzte Woche erst eingebaut und bin sehr zufrieden.


Alpenföhn habe ich jetzt nicht als sehr hochwertigen Hersteller auf dem Schirm. Das könnte aber auch einfach an den relativ niedrigen Preisen liegen. Der Kühler sieht auf den ersten Blick gar nicht mal schlecht aus und ist durch die Form wahrscheinlich wirklich viel angenehmer für den RAM. Ich muss echt nochmal schauen. Der Dark Rock Pro 4 war lange mein Favorit als Luftkühlung, auch wenn ich damals noch zu Corsair Vengeance LPX RAM tendiert habe, welcher sehr niedrig ist. Bei Trident Z wird das echt kritisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Betreffend CPU Kühler BeQuiet Pro4 ist der vordere Kühler ein 120mm Kühler um höhere Ramprofile zu ermöglichen.
Die G.Skill Vengeance Reihe passt auch ohne Probleme drunter. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher ob bis 42mm kein Thema ist, deshalb die Ram Angabe die sicher drunter passt.
 
@janikb19 Mit dem RAM steht und fällt das System.... tiefer RAM = so ziemlich jeder Kühler Kompatibel.... hoher RAM = "kurze" Modelle, welche nicht über die RAM-Slots überragen oder Wasserkühlung.
 
Vielleicht würde wirklich der Noctua NH-D15S Sinn machen. Der scheint ja genau dafür optimiert zu sein. Auch wenn mir der Dark Rock optisch viel besser gefällt
 
Die Frage ist ja, ist optisch wichtig, oder steht der PC eh nur unter dem Schreibtisch? :)
 
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