Neuer Silent-Mini-PC gesucht

Shrek2

Cadet 3rd Year
Registriert
Okt. 2015
Beiträge
63
Mein bisheriger Silent PC muckt immer mehr. Vor allem die USB-Verbindungen fallen immer mal wieder aus (Jetzt gerade wieder bei einem Crash des PCs beim Export eines bearbeiteten RAW-Files, da ging dann noch nicht mal das Booten ins BIOS, weil die Tastatur nicht mehr erkannt wurde!). Also doch ein neuer PC, am besten wie der Alte: Nanum-Gehäuse mit Gigabyte Z-170N Board mit i7-6700 CPU. Gekühlt mit Heatpipes uns seit dem letzten heißen Sommer zusätzlich mit einem 140mm-Lüfter statt dem Deckel.
Sowas gibt es immer noch:
Von Silentmaxx wohl auch ein Nanum-Gehäuse mit Gigabyte B560I Aorus Board, z.B. einem i5-11500 mit 16GB RAM für 911 Euro
oder Solo-entertainment auch mit Nanum, aber AsRock H570M Board mit i5-11600, 16GB RAM und 256 GB SSD für 100 Euro weniger.
Hat jemand Erfahrungen mit solchen PCs gemacht, kann jemand Alternativen vorschlagen?
 
Also mitten im Generationswechsel alte Technik zu kaufen ist nicht so smart... (gerade wo die gerade kommende 12. Generation zum ersten mal seit 4 Jahren wieder ein echter Sprung ist bei Intel...
 
Wenn für dich softwaretechnisch MacOS/ARM in Frage kommt, würde ich einen Mac Mini M1 empfehlen.
 
Nein, ein Mac kommt mir nicht mehr ins Haus. Hatte jahrelang einen Mac mini, den ich aber fast nur über Bootcamp mit Windows betrieben habe. Ich bin mit Windows alt geworden und werde wohl dabei bleiben.

Ich könnte in der Tat auch noch etwas warten mit einem Neukauf. Im Schrank steht eine 1:1-Kopie meines Silent-PCs (softwaremäßig), die nur leider wegen eines nervigen Lüfters alles andere als silent ist. Aber dafür noch kleiner.
 
Wie größ/klein darf es denn sein? Statt komplett passiv kann man über eine kleine APU + großen Luftkühler mit einem sehr langsamen 120/140mm Lüfter nachdenken.
 
Mein bisheriges Gehäuse hat Abmessungen von 240×215×80. Die Kiste hängt unter der Schreibtischplatte an der Seitenwand. Da würde auch ein größeres Gehäuse noch gehen. Mini-Tower?
 
itm schrieb:
gerade wo die gerade kommende 12. Generation zum ersten mal seit 4 Jahren wieder ein echter Sprung ist bei Intel...

Der enorme Leistungssprung in der IPC/IPS, der defintiv durch die kürzeren Signallaufzeiten der verkleinerten Lithographie zustande gekommen sein wird, 14FF hat Intel immerhin schon bis an die Effektivität (Gate-Länge etc.) von 10nm herangeführt gehabt, wie man anhand der einschlägigen Artikel der PCGH in Erfahrung bringen kann, ist zweifelsohne ein enormer Sprung, aber das Hybrid-Design passt so gar nicht in das Desktop-Segment, wo man viele Gamer und dergleichen anspreche.

Außerdem ist das Fehlen von Thread-Level Parallelism bei vielen anderen Cores auf der anderen Seite des nicht mehr monolithischen Aufbaus der CPUs ein großer Leistungsverlust. Das hybride Design passe besser in den mobilen Sektor, bei dem man so etwas schon seit Jahren antreffen kann. Aber wer profitiert davon auf einer Desktop-Plattform? Beim Gaming führt es zu einen Leistungsverlust und durchaus ist es mit so mancher Gaming-Engine in der Core-Skalierung auch hinderlich und Videoenkoder brauchen Power, keine Energieeinsparung.

Doch was ich mich schon von Anbeginn hinterfrage: Wieso ein hybrides Design auf der Basis einer voranegangenen Architektur, anstatt auf der aktuellen anzusetzen, womit die E-Cores effizienter sein würden? Ich hatte hier im Forum neulich einen Kommentar gelesen gehabt, wo ein User gemeint hat, Intel sei an seinem Vorhaben eines monolithischen Aufbaus mit mehr als 10 Cores gescheitert. Das klingt zwar polemisch und auch nach Häme, doch etwas Wahres wird dran sein.
 
Der Deskmini H470 ist aber fast überall ausverkauft, wohl wegen des Generationswechsels nehme ich an.
Die AMD Version des Deskmini gibt es noch aber da hat man Probleme an eine günstige CPU zu kommen.
 
Zurück
Oben