News Neuerlich 35.000 Telekom-Arbeitsplätze bedroht

klar am besten die gesamte Belegschaft abbauen, DA spart man Geld ein ... :rolleyes:

schon mal daran gedacht das Mitarbeiter nicht nur kosten, sondern die sind welche die Wertschöpfung im Unternehmen betreiben?
 
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Die geben dann bestimmt auch Geschäftsbereiche auf und machen weniger Umsatz und Profit.

Bleibt ja nicht aus, wenn die 50% Ihrer Kunden an Arcor etc. verlieren, Gelle marantz Du alter Telekomfluchtkunde! :D
 
also 1x komplett Telekom und 1x Telekom Grundgebühr + 1&1(was ja quasi Telekom ist, in dem Zusammenhang aber ja mit ziemlicher Sicherheit nicht)

--> ich bin der Telekom also ziemlich treu geblieben, aber nicht aus sozialen Gründen, sondern einzig und allein weil der Erfolg und Ulle ja bezahlt werden sollten und dafür nimmt man dann auch mal 10€ im Monat mehr in Kauf :p blöd nur das da nicht so richtig was draus geworden ist :freaky:

Grüße
 
Da kann man nur den kopf schütteln. Alles läuft bestens, trotzdem sind 35000 über. Man sollte wie im mittelalter den pranger wieder einführen und obermann und seine bande für ne woche oder zwei dem pöbel überlassen... Vivento an siemens? tolle idee, siemens ist schliesslich bekannt für saubere firmenführung, guten umgang mit den mitarbeitern und tolle produkte...
 
Hab ich letztens schon in der RP gelesen, ich frage mich bis wann die Mitarbeiter abgebaut werden und wie viele da alleine durch natürliche Fluktuation gehen. Ich schätze mal das bestenfalls 20000 wirklich entlassen werden.

@wazzup, bitte besuche mal einen Wirtschaftskurs, es werden immer Leute entlassen das ist ganz normal und die meisten davon finden auch wieder Arbeit, so ist das Leben halt. Ich würde als Unternehmer auch jede entlassen den ich nicht brauche und du auch, wenn du das nicht machen würdest dann wäre das zwar ein menschlich toller Schritt der dann aber viel mehr Leuten den Job koste wird.

@screemon: Ich finde es lustig, dass du von einer Nachricht das Arbeitsplätze abgebaut werden an einen Weltkrieg kommst :D Wir sind davon so weit weg wie noch nie zuvor in den letzten 60 Jahren.
 
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@19

Denkst du jeder kauft sich jetzt ein Handy, nur weil er kein bock hat erst zuhause zu Telefonnieren? Ja!

Mit Arbeitern ist es wie mit Technik, sie erfült nur ihren Zweck, aber örgentwann kommt was neueres und schnelleres und das Alte Zeug, ist dann halt wehrtlos und wird ersetzt.
 
Sonderfall schrieb:
@19
Mit Arbeitern ist es wie mit Technik, sie erfült nur ihren Zweck, aber örgentwann kommt was neueres und schnelleres und das Alte Zeug, ist dann halt wehrtlos und wird ersetzt.

gehts? "Zeug" + "wertlos" nix was man zum beschreiben von Menschen nutzen sollte
denkst du auch ab und an mal über das was du schreibst nach ? nicht zu fassen - mal ne Frage wie alt bist du?(kaum zu glauben das sowas ein reifer Mensch schreiben kann)
 
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Eigentlich schon. Soll ich jetzt was mitleideregendes und Herzzeresendes Schreiben, damit den Gutmenschen die Tränen kommen, wobei das etwas an der Realität vorbei zieht? Tut mir leid das Wahre Leben sieht nunmal anders als im Fernsehen, oder der Bildzeitung aus.

Denkst du alles hält ewig? Die meisten stellen sich das Leben echt einfach vor. Arbeit suchen -> finden und für sein restliches Leben 100% sicher sein das man auch den Job behält. Ich war schon auf 2 Berufsacademyen, da wird einem das echte Arbeitsleben gezeigt und man wird auf den Boden der Tatsachen geholt. Man kann jeden Chef von Großfirmen fragen, die meisten Bewerber wissen nichtmal warum sie gerade diesen Beruf gewählt haben. Meistens heißt es dann "Ja weil ich einen Job brauche" Kurz gesagt, die meisten machen sich selbst zu Gegenständen, die später ersetzt werden.

Gleich kommen die ganzen Kiddys mit ihrem Moralprädichten, mit ihren "Wie kannst du nur Menschen mit Maschinen vergleichen?"

Örgentwer hat mir mal gesagt.

(Der erliche Puscher wird von Bullen umzingelt, doch beim klugen Puscher stets die Kasse klingelt.)
 
1&1 ist nicht Telekom.

Seht es mal so, die 35k Arbeiter sind bei Arcor etc. die letzten Jahre eingestellt worden. :D
 
Sicher sind Arbeiter nur Mittel zum Zweck. Der Service bei der Telekom ist zur Zeit aber absoluter Dreck. Traurig eigentlich, dass die Telekom damit immer noch (angeblich) weit vor den anderen Unternehmen liegt.

Anstatt die eigenen Mitarbeiter richtig zu schulen, sich einheitliche Systeme aufzubauen und jedem Mitarbeiter verbindliche Arbeitsanweisungen zu geben, die nicht einfach nur billig im Sinne von "ich kann eine Person sparen und lass dafür den Servicetechniker ständig quer durch seinen Bezirk fahren" sind, sondern auch Sinn und Verstand haben.

Es ist schon erstaunlich, was man als Mitarbeiter so alles erleiden muss. Dem Kunden immerwieder zu erzählen, dass der falsch gebuchte DSL-Anschluss erstmal über den Vertrieb laufen muss, damit wir im Außendienst den Auftrag wieder bearbeiten können. Oder aber dem Kunden nicht verbindlich sagen zu können, wann ein defektes Erdkabel vom "firmeneigenen" Tiefbau repariert wird.
Das sind alles zwar kleine Sachen, die sich aber ständig so durchs Unternehmen ziehen.

Die Bürokratie merkt man als dummer Außendienstmitarbeiter eigentlich ständig - gerade wenn man selber als Techniker in der Warteschleife der Technikerhotline hängt... Da versteh ich dann Kunden, wenn sie nach 2x45 Minuten Hotline irgendwann auch mal den Außendienstmitarbeiter anschnauzen. Mir bleibt dann auch nichts anderes übrig, als den Kunden zu bitten ein Schreiben an die Niederlassung aufzusetzen.


Die Telekom wurde in den letzten Jahren so dermaßen in den Sand gesetzt und Obermann probiert durch aussortieren von Mitarbeitern positive Zahlen zu erlangen. Klar werden die positiv - nur rächt sich das auch wieder, wenn die Kunden nach den 2 Jahren Vertragsbindung wieder abspringen. Wenn die Telekom sich in den 2 Jahren nicht fängt, gehts rapide bergab - das lässt sich dann auch nicht mehr durch Werbemaßnahmen regeln.

Die Telekom braucht eine neue innere Struktur. Nur wer innen einig ist, kann dem Kunden auch nach außen EIN Bild geben.
 
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@marantz

"@ unter mir: der AG zahlt 20% und der AN 40% --> 4000(brutto) - 1600(AN-Anteil) -800(AG-Anteil) = 1600(Netto)"

Diese Rechnung stimmt in der Systematik nicht. Der Arbeitgeberanteil wird nicht vom Bruttolohn abgezogen. Wenn du 4.000 € Belastung für den Arbeitgeber ausdrücken willst, wären das an deinem Beispiel:
800 € AG Anteil + 3.200 € Bruttolohn = 4.000 € Belastung für den Arbeitgeber (Telekom). Vom Bruttolohn wird nur der AN Anteil abgezogen und nicht der AG Anteil. Das würde sonst ja dem Begriff des ArbeiGEBERanteils widersprechen.

Ein treffenderes Beispiel wäre:
Bruttolohn des Arbeitnehmers: 5.000 €.
Nettolohn " " : 3.128,51 €
Davon durch den Arbeitgeber einbehalten:
Lohnsteuer: 820,50 €
Soli: 45,12 €
Kirchensteuer: 73,84 €
AN-Beitrag SV: 932,03 €

Erst hierzu käme jetzt der AG - Beitrag, woraus sich eine höhere Gesamtbelastung für den Arbeitgeber als der Bruttolohn (5.000 € ) ergibt.

Für dein Beispiel würde das eine Belastung des Arbeitgebers, also der Telekom von 4.800 € pro Arbeitnehmer bedeuten.
 
@ sonderfall: 1.) nö nix herzerweichendes, aber was menschliches wäre schon toll - ich mein bisschen Einsicht, 35.000 sind immerhin 1/4 der Telekom Belegschaft, nachdem dieses Jahr schon 50.000 ausgekliedert worden, das sind schon enorme Zahlen
§14 II GG: "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."
2.) IRGENDWANN :D

@mr5: ist 1&1 ist Tochterfirma von t-online, die jetzt doch wieder vollständig eingegliedert worden ist(also t-online jetzt)?
und arcor hat ca 4k mitarbeiter ... man sollte sich schon mal bewußt werden das hier wirklich Arbeitsplätze verloren gehen!


will jetzt hier jetzt nicht so als "Sozi" abgestemmpelt werden, Umstruckturierungen müssen sein und Arbeiter müssen manchmal "dran glauben", das sagt auh der Prof. in der BWL Vorlesung ... - aber es geht hier um Existenzen und nicht um Schrauben und Zahnrädchen, ist einfach so und da gebietet sich auch in der Diskussion ein wenig Anstand

@ übermir: schon klar mir ging es hier jetzt rein um die Belastung des Arbeitgebers, war falsch formuliert(war so aber einfacher und auch verständlich) , was bei uns beiden zum Ausdruck kommt ein Arbeiter ist teuer, den guten Lohnnebenkosten sei dank
 
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So oder so, die Arbeiter werden entlassen. Das Unternehmen umstrukturiert bis der neue Chef kommt (wer weiß wie lange es Obermann auf dem Posten aushält) und der wird von neuem umstrukturieren. Im Moment kommt mir die Telekom vor, wie ein Schiff das unter Volldampf fährt, aber nicht so recht weiß wohin. Diese ständig hohen Zahlen an Entlassungen sind nicht gut für das Image der Firma und für das Betriebsklima ohnehin nicht. Ich hoffe nur, die Telekom weiß was sie tut.
 
Also Leute, wo lebt ihr denn?

Ich arbeite in diesem schönen Lande als Leiharbeiter und bekommen 1/3 weniger als die Festangestellten für die gleiche! Arbeit. Und dank unserer lieben Regierung ja auch unbefristet.

Und wenn ich höre, dass die bei der Telekom ein Einstiegsgehalt von 35k € bekommen und ich auf meinen Lohnzettel schaue, da schläft mir die Fresse ein!!!!!

Nein, da sollen die mal auch schön auslagern!! Für die Hälte arbeiten ist die Devise!!! :-)
 
@enceladus

Einstiegsgehalt von 35k? Wovon träumst du Nachts? Ich krieg 20k ab 1.1. als Angestellter und 18k momentan über Manpower (VIS).

Momentan krieg ich über die VIS ca. 1000€ ausbezahlt und 2 Tage Urlaub pro Monat. Bei der Telekom werden es dann rund 1300€ ausbezahlt sein, bei angeblich einem Tag mehr Urlaub im Jahr...
 
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da hilft wohl nur nochmal streiken für ne 28h-woche bei 10% lohnerhöhung
sowas passiert bei misswirtschaft der arbeitgeber und zeitgleichem egoismus der gewerkschaften. nichts neues, aber immer wieder traurig...

... und lustig, weil sich jedesmal aufs neue drüber aufgeregt wird, obwohls seit jahrzehnten überall so läuft :lol:
 
Herlich, ihr redet hier von Ausgaben was ein Mitarbeiter kostet, aber von Einnahmen keine Spur! Natürlich müssen mehr als 40.000 Tausend bezahlt werden, natürlich wird das nicht aus der Luftkasse bezahlt, natürlich nimmt die Telekom, Milliarden von Euro ein, natürlich verdienen TopManager immer soviel und warum ist das so?
Ein Manager sollte nach Leistung bezahlt werden, vom Vorstand sehe ich keine Leistung.
Das ist völlig egal was man dort verdient, fakt ist, sie bekommen genug Kohle in die Kassen, doch sie wirtschaften damit grauenhaft. Schaut euch doch mal die Werbung an, sie Verpulvern viel zu viel für die Werbung.

Achja, was das Unternehmen steuerlich absetzen tut, redet auch keiner davon, das die Telekom noch Aktien in anderen Firmen hat, davon wird auch nicht geredet usw. und sofort...jo arme Telekom...

Ganz ehrlich, mir tun die Angestellten leid, sie arbeiten und arbeiten und dann wird es vom Vorstand in den Bach gewirtschaftet. Jo, sie verdienen wirklich zu wenig, scheinen /ironie
 
Die Telekom schrumpft sich gerade gesund.
Wenn die Zahlen dann einigen wieder passen wird wieder eingeliedert bzw. das Outsourcing wird rückgängig gemacht.
Aber dann nicht mit der gleichen Angestelltenzahl.
 
Schon tragisch die Preissenkungen. O2 baut auch 700 von 4500 Stellen in Deutschland ab, bei der Telekom werden es wohl sogar noch mehr werden. Der Apparat ist ja auch zu fett - deswegen kann er auch im Preiskampf nicht mit machen. Den größten Gewinn fahren sie soweit ich meine ohnehin im Ausland ein.

(D)obermann sehe ich nicht als idealen Manager an. Allerdings paßt er ins Shareholder Value- Prinzip. Es reicht, wenn man liest, wie er als Student über Bafög dachte und welche Arroganz er an den Tag legt. Sorry,... auch wenn Ron Sommer das schwere Schiff nicht auf Kurs bringen konnte (Kosten vs. Preiskampf etc.) ist er und bleibt er für mich der sympathischere Manager. Das ist wichtig in heutiger Zeit, anstatt eine neue Generation von Menschen, die nicht mehr wissen, was es bedeutet Mensch (und Familie) zu sein (zu haben).

Schlimmer finde ich noch die Regierung, die entweder selbst oder feige die EU vorschiebt. Einerseits werden Unternehmen beschenkt mit Senkung von Steuern etc., anderseits stellt man daran keine Bedingungen oder verhindert eine Unterwanderung von Billigarbeitern und Outsourcing. Politiker sind wohl auch keine Menschen. Geld macht eben unsensibel für menschliche Züge.

Der alte Mc-Kinsey / Roland Berger - Effekt ist eben auch die neue Strategie eines jeden Jungunternehmens.
 
Ist nicht gerade Aufschwung? Irgendjemand hat das doch noch gepredigt letztens? Aber okay, um der lieben Stimmung wegen....Jawohl, ich seh ihn jetzt auch.
 
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