Neues Heimnetzwerk - Lösung gesucht

Break1980

Cadet 1st Year
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Dez. 2010
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Hallo zusammen,

wir modernisieren gerade ein Haus und haben einiges an neuen Kabeln gelegt (u.a. wegen der Automatisation via Loxone) und jetzt suche ich noch eine geeignete Lösung für mein Netzwerk.

In den Keller soll eine Fritzbox (ich hätte an eine FB7390 gedacht) an einen VoIP-Anschluss der Telekom. Hier kommt auch ein NAS ( Synology DS212j) hin.
Aktuell ist geplant, dass ein Cat7-Kabel von der Fritzbox ins EG gelegt wird. Hier ist ein Unterverteilerschrank. Von hier gehen über einen Switch 4 Netzwerkkabel weiter. 1x in die Küche, 1x an die TV Bank (hier wird wieder ein Switch hinkommen, damit AppleTV, ein netzwerkfähiger SAT Reciever (Kathrein UFS 913) und ein Sonos Connector angeschlossen werden können), 1x Garage, damit auch der später der Loxone Server für den Außenbereich erweitert werden kann und 1x ein Cat7 Kabel, damit das OG auch mit Ethernet versorgt wird.

1. Frage: Passt das mit den Switches (sowohl in der Unterverteilung als auch in der TV Bank) soweit oder gibt es da eine andere Lösung?
2. Frage: Um das OG zu versorgen wollte ich zuerst über den Switch im Unterverteiler gehen. Ist das OK oder soll ich ein direktes Kabel von der Fritzbox ins OK legen?

Denn im OG ist folgendes geplant:
Ich wollte einen weiteren Router (oder was anderes, was Sinn macht - sollte halt mit der FB 7390 kooperieren) auf den Speicher legen. Versorgt wird der Router entweder über den Switch aus der Unterverteilung im EG oder direkt mit einem Kabel aus der Fritzbox. Von diesem Router gehe ich dann in drei weitere Zimmer. Im Büro steht ein PC, der mit LAN versorgt werden soll, ins Kinderzimmer kommt eine Netzwerkdose und im Schlafzimmer ist ebenfalls ein netzwerkfähiger Reciever, auch ein UFS 913. Beide Reciever sollen aufnehmen können, auf das NAS und von dort kann man dann auch jederzeit wieder abspielen.

Ist da ein zweiter Router sinnvoll? Gleichzeitig könnte der Router ja auch das WLAN Signal repeaten, so dass auch im ganzen Haus WLAN verfügbar ist (Sonos Boxen und Iphones und Ipad als Visualisierung des SmartHomes)

Ich hoffe ich konnte euch einigermaßen ausdrücken, welches Problem ich habe und ihr habt eine gute Lösung für mich bzw. meine Überlegungen gehen vielleicht auch schon in die richtige Richtung.

Vielen Dank!
 
- 2. Router bringt nichts außer "Mehraufwand". Häng einen AP für WLAN in das OG und gut ist.
- Geh direkt von der FB in das 1. OG
- Bei den Switchen darauf achten das sie Gigabit Ethernet können, ansonst kommst du schnell ins straucheln wenn du von 2 Geräten aufnehmen willst.
 
Ganz schön viel Unterverteilung...
Also fangen wir an, wie ich es gemacht hätte.
1. Router im Keller wäre OK, aber brauchst du da das WLAN? Ansonsten hätte ich es auch in den Unterverteiler geschraubt/gelegt.
2. Die NAS sollte an einen Gigabitfähigen Switch. Idealerweise im Unterverteiler (ist das ein Systemschrank?). Daher wäre ich vom Keller mit dem Telefonsignal direkt in den Unterverteiler auf den Router, dann sofort auf einen Gigabitswitch. An den nun so viel wie möglich anschliessen.
Da wäre das WLAN vermutlich auch zentraler.
Man kann natürlich weitere Switche hintereinander anschließen, also auch an der TV-Bank. Aber immer nur einfach anbinden, sonst gibts Probleme.
3. Für das oben musst du fast schon einen Router nehmen, da du ja die anderen Ports und vermutlich auch das WLAN brauchst. Sonst würde es je nach Fokus auch ein Gerät tun, für WLAN ein AP, für Kabel ein Switch.
 
Hi,

ich sag nur mehr Kabel, das ist dein Haus? Dann leg mindestens ne Doppeldose in jeden der Räume wenn nicht sogar je 2 Doppeldosen, sonst biste nachher überall mit Desktop switchen dran.

Fritzbox im Keller? Wie gibts dann WLAN? Den Repeater oder einene weiteren AP würde ich mir sparen, stell die FB zentral auf.


Gruß X23
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für die aufschlussreichen Antworten.
Leider fallen einige von euch genannten Vorschläge aus "Platzgründen" einfach aus.
In der neuen Unterverteilung (Hager Schrank ca. 75x35cm mit 4 Hutschienen) ist fast vollständige mit den Hausautomatisations-Komponenten belegt. Ein 8fach Switch wird dort untergebracht, mehr leider nicht.

Ich hänge euch jetzt mal einen Plan an, wie ich es machen würde.
FB im Keller, hier direkt das NAS dran und mit 2 Cat7 kabeln weg. 1x in die UV und einmal nach oben. Unters Dach kommt ein 8fach Switch, der dann die 3 Zimmer oben versorgt, je mit einer "Doppel-Dose". Im EG arbeite ich mit einem Switch in der UV und einem Switch in der TV-Bank. Um das WLAN Signal im gesamten Haus unterbringen zu können, hätte ich noch ins EG und das OG einen WLAN Repeater gesetzt.

Vielleicht ist es nicht die "optimale" Lösung, aber es gibt nun mal Gegebenheiten im Haus, die wir nicht mehr ändern können oder wollen!

Kann ich das so wie im Plan gezeigt machen?
 

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Können ja.
Ich würde es allerdings davon abhängig machen, ob die Fritzbox Gigabit Ports hat.
Sonst sollte die NAS (vor allem die) an einen Gigabit Switch. Damit die Kommunikation nicht über den Fast Ethernet in der Fritzbox läuft.
Zudem solltest du dir das mit dem 2 Mal WLAN repeaten überlegen. Wenn, dann würde ich eigene APs mit eigener Anbindung aufbauen, da ein Repeater auch immer Kapazität des WLANs veranschlagt. (Das wolltest du doch auch per Router machen, nicht per Repeater, oder??)
Nimm doch, wie du am anfang wolltest, Router oder Accesspoints dazu.

Ansonsten: Ja, das geht. Es gibt auch kein technisches Limit für kaskadieren von Switches (also hintereinanderschalten). Allerdings, wie gesagt, Gigabit nehmen, damit vor allem deine Uplinks nicht so limitieren.
 
OK, das NAS hänge ich dann einen Gigabit Switch, dass ist ja kein Problem!
Die WLAN Repeater sind kein Muss, war nur so eine Idee!

Wo würdest du dann Router oder Accesspoints (was ist eigentlich der Unterschied) in meinem Fall platzieren?

Hier meine "neue" Idee. im OG ein WLAN Router und dafür die WLAN Repeater raus!
 

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Zuletzt bearbeitet:
Ein AP bietet 1 Port, keinen integrierten Switch (üblicherweise).
Das ist hier der einzige Unterschied, der für dich relevant ist.
Ein Router kann halt auch noch NAT (dahinter ein eigenes Netz), Routen (falls man Netze kaskadiert) und einige andere Dinge.

Einen guten, starken (wie den deiner Wahl) im ersten OG mittig. Eventuell Antennen austauschen.
Wichtig ist die Ausrichtung der Antennen.
Ca. so in deinem Fall
\___|___/
|Router|
 
Ok, wenn ich das Richtig verstanden hast bist du dein eigenes Haus am renovieren und es werden eh überall Kabel gelegt und die Wände sind auf? Warum legst du dann nicht in alle Räume Leitungen die gemeinsam irgendwo (Dachboden, Keller oder Arbeitszimmer) zusammenlaufen?

Wir haben letztes Jahr unser Haus komplett auf den Kopf gestellt und unter anderem 26 Netzwerkdosen aufgelegt. Teilweise in manchen Räumen bis zu 4 Stück. Vorteil ist das jede Leitung direkt an den Switch geht und du somit die volle Bandbreite nutzen kannst. Wenn du eine GB Leitung in einen Raum legst und dann da nen kleinen Switch dran hängst wird die Bandbreite ja aufgeteilt wenn mehrere Geräte gleichzeitig drauf zu greifen. Wenn du aber alle an einem Punkt zusammen ziehst, hat jede Leitung die volle Bandbreite.
So bist du erstmal auf der sicheren Seite... wer weiß wie schnell sich die Netzwerktechnik in den nächsten Jahren weiter entwickelt bzw. wieviel Bandbreite die Geräte benötigen werden.

Mein Vorschlag wäre alle Leitungen im Keller zusammen laufen zu lassen auf nen Patchpanel und dann jede Leitung an den Switch.
Zum WLan. Ein AcessPoint wird direkt an eine Leitung gepackt und strahlt dann das WLAN Signal aus. Ein Repeater verstärkt nur das (unter umständen schon schlechte) Signal und gibt es weiter. Dabei wird leider die Bandbreite fast halbiert.
 
Ja klar sollte das so sein. Aber er sagte ja, dass das baulich nicht möglich ist.
Alles was dann bleibt, ist auf Gigabit zu setzen, damit die Uplinks wenigstens immer voll Gigabit sind.
 
Super! Danke für die Kommentare und Anmerkungen!

@mobzn: leider nicht ganz! Wir stellen Teile des Hauses auf den Kopf, aber aus diversen Gründen nicht alles! Daher ist dein guter Vorschlag bei uns nicht umsetzbar!

Daher bin ich ja auf der Suche nach einer Alternative mit Switches und weiteren Routern, damit ich möglichst eine gute Bandbreite im Haus bekomme!

Dann werde ich jetzt erstmal so verkabeln und dann hoffen, das ich irgendwann auch alles zum Laufen bekomme! :-)
 
@ Break: Hatte ich wohl überlesen. ;) Wenn du aber noch am Kabelverlegen dran bist, versuch ein paar Leerrohre mit zu verlegen, damit du später mal wenn du den Rest des Hauses renovierst direkt ein paar Kabel durch ziehen kannst. Erspart dir dann eine menge Arbeit. Ansonsten würd ich auch sagen das es unter den Umständen die beste Wahl ist es so zu machen. Evtl. würd ich die Fritzbox noch aus'm Keller hoch hohlen. Ob du jetzt vom Keller ins Erdgeschoss ein Lan Kabel oder ein Telefonkabel ziehst macht keinen Unterschied und du könntest das WLAN der Fritzbox besser nutzen und hättest noch 3 Ports im EG.

Das NAS könntest du noch an den Switch hängen von dem aus (wahrscheinlich) am meisten drauf zugegriffen wird. Wenn es ein reines Datengrab wird, dann an das Switch mit den meisten Rechnern, ansonsten wenn es eine Multimedia Lösung wird, dann da wo auch der TV mit dran hängt.
 
Die FritzBox passt auch nicht ins EG, da der Schrank voll ist mit dem embedded-gedöns :p
War auch mein Vorschlag... :)
Aber die NAS wird bei der Vernetzung vermutlich vom TV/Receiver und den Clients benötigt, daher hängt die gerade am "Distribution"-Switch schon gut...
Unter den Bedingungen ist das das optimalste.
 
Die FritzBox kann man ja auch irgendwo an die Wand dübeln... so als Idee.. Ansonsten gut.
 
Hi,

versteht jemand wieso um alles in der Welt die Fritzbox der WLAN AP ausgerechnet im Keller sein soll?
Für mich unverständlich und sinnlos.


Gruß X23
 
Das Argument waren Platzgründe, da der Systemschrank im EG schon voll ist. Ich würds auch alles om EG unterbringen ausser die Kaskadierungen und den zweiten AP.
Auf der anderen Seite ist der zweite AP ein anständiger mit afaik externen Antennen. Der sollte dann eh den Rest abdecken, im Notfall mit anderen Antennen (je nach Hausgröße). So gesehen ist es Wayne.
 
So, guten Morgen zusammen!

Habe mir eure Ideen und Anregungen zu Herzen genommen und gestern im Haus noch nach weiteren Möglichkeiten gesucht. Die Fritzbox ist im Keller ja "suboptimal"!
Zum Glück gibt es ein Telefonkabel vom Hausanschlussraum im Keller ins Büro im OG. Also kann ich die Firtzbox direkt im OG im Büro unterbringen. Passt bestens, da hier dann auch das NAS platziert werden soll und die Telefonanlage! Um die WLAN Abdeckung zu verbessern, habe ich mir überlegt, ob es nicht sinnvoll wäre, den zweiten Router in der TV Bank unterzubringen und den hier vorgesehenen Switch direkt durch einen Router zu ersetzen? Ich hänge euch den neuen Plan mal an!

Ich habe noch eine kurze Frage zu der "Verkabelung" im OG. Hier sollen ja über den Switch auf dem Dachboden drei Zimmer mit Netzwerkdosen ausgestattet werden. Die Dosen bekommen je zwei Stecker. Ist es dann sinnvoll mit je zwei Kabeln vom Switch in eine Dose zu gehen oder reicht ein Kabel aus?

Vielen Dank!
 

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Break1980 schrieb:
Ich habe noch eine kurze Frage zu der "Verkabelung" im OG. Hier sollen ja über den Switch auf dem Dachboden drei Zimmer mit Netzwerkdosen ausgestattet werden. Die Dosen bekommen je zwei Stecker. Ist es dann sinnvoll mit je zwei Kabeln vom Switch in eine Dose zu gehen oder reicht ein Kabel aus?

Vielen Dank!

Theoretisch reicht ein Kabel aus. Da du mit einem Kabel 2 Dosen belegen kannst. Um die volle Geschwindigkeit nutzen zu können brauchst du dann aber 2 Kabel ;)
 
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