Neugestaltung der Server- und Netzwerklandschaft -> Fragen

Der Replikationstraffic ist eigentlich vernachlässigbar. RODCs sollte man wirklich nur einsetzen, wenn die physikalische Sicherheit eines DCs nicht zu bewerkstelligen ist.
 
nur nicht Norton BackupExec für sowas nehmen. Das ist das Grauen dieses Ding

Es heißt Symantec BackupExec und ohne jetzt nen Flamewar starten zu wollen ist die Software alles andere als ein Grauen wenn man damit umgehen kann^^
 
naja, ichkam hierher und eingerichtet hab ichs nicht. Ich mach ab und zu wiederherstellungen..wenn ich kann:
Backup Exec-Meldung: Auftrag fehlgeschlagen (Server: "X") (Auftrag: "Prio 1 Server- VMware - Prio1-Tägliches Differenzial-Backup Band-Copy")

Ich bin durchaus gewillt das einer versauten Konfiguration in die Schuhe zu schieben.

Die Wiederherstellungs und Sicherungsmöglichkeiten ansich sind genial da geb ich dir Recht :D

Aber Genug OT.


@Simon. klar ist eine CX3 Overkill. War auc h nur ein beispiel. Die FC Hardware muss man aber so oder so kaufen. Alleine die G7er sind ja werksmäßig meistens mit 4 oder 8 Gbits FC Karten ausgestattet. Die über RJ45 dranzuhängen sollte auch nicht sinn der Sache sein^^
 
Wozu der Aufwand?

FC macht wenn überhaupt noch in Umgebungen Sinn, wo zwingend direkter Block-IO-Storage mit kürzesten Antwortszeiten oder Boot-von-SAN (geht mit iSCSI aber auch) benötigt wird und selbst da geht der Weg in Richtung FCoE.

Für alles andere ist iSCSI oder gerade im VMware Umfeld auch NFS der deutlich einfachere und kostengünstigere Weg. Von der Performance her reicht in den hier benannten Szenarien und ein Gigabit-Ethernet-Netzwerk (ggf. auch mit Link Aggregation) völlig aus.
 
Interessant, dann werd ich mich mit dem Thema mal noch näher befassen =) Hast du da zufällig ein paar Interessante Links zu Hand?
 
Alleine die G7er sind ja werksmäßig meistens mit 4 oder 8 Gbits FC Karten ausgestattet

Kabbes, kein Server von HP hat standardmäßig FC-Karten eingebaut. Die muss man immer dazu bestellen...

Ich muss aber den Vorrednern Recht geben, in den seltensten Fällen wird 8Gig FC wirklich benötigt und gerade in einer kleinen Umgebung reicht 1 Gig Ethernet locker aus. Im Zweifel nutzt man zwei Links und kommt dann beim Lesen mit Round-Robin Path Policy auf 200MB/s, viel mehr erreichen die meisten Einsteiger SAN Boxen eh nit....
Beim Storage gilt hier das gleiche wie bei ner SSD im PC: Entscheidend sind die I/O pro Sekunde und die Zugriffszeiten und nicht die sequenziellen Transferraten.

Wenn doch FC gewünscht oder sinnvoll ist kann ich das Simple SAN Connection Kit von HP empfehlen:
http://www8.hp.com/at/de/products/switches/product-detail.html?oid=3662823
Da gibts dann einen FC-Switch mit acht freigeschalteten Ports (bis 20 über zusätzliche Lizenzen möglich), vier FC-Karten, sechs FC-Kabel und alle nötigen Gbics (10 Stück) für knappe 5.000 EUR.
Für die Redundanz nimmt man das Pack einfach zwei mal und hat dann genug Karten und Kabel um vier Server und eine SAN anzuschließen.
 
Nun melde ich mich auch mal wieder zu Wort. ;)

Erst mal ein allgemeines Wort zum Thema SAN. Das SAN soll auf jeden Fall von Netapp sein, damit das unternehmensweit einheitlich ist. Geplant war das SAN dieses Jahr zu kaufen, aber aufgrund von kurzfristigen Budgetkürzungen wurde die Anschaffung auf kommendes Jahr verschoben. Die Lösung einen Server in ein SAN umzuwandeln (Nexetastor) habe ich vorgeschlagen, allerdings wurde das verworfen.


@JanR:

3 Server da die schon im Haus sind und ein G7 zu schade ist um im Lager zu veralten. Die Hardware war bereits vorhanden und wird in einem Fall mit einer weiteren CPU und mehr RAM und im zweiten Fall nur mit mehr RAM bestückt.


@Simon:

Alles unter eine Domäne laufen zu lassen kommt definitiv nicht in Frage. Erstens geht mein Praxissemester dafür nicht lange genug und zweitens sind die NAFTA Standorte zu autark.


@Zensai:

Doch, hier geht was... :D

Der Exchange 2010 läuft in den USA schon seit einer Weile ohne Probleme mit einem Quad und 6 GB RAM.



Für Mexiko ist es im Grunde ein VMware Server der alles übernehmen kann, der zweite wird lediglich gekauft da wir davon ausgehen das wir dort unten länger auf Support warten müssen (die Server werden sogar über die USA gekauft) und daher sollte ein zweiter Server im Ernstfall alles übernehmen können.

Das die Backuplösung alles andere als optimal ist weiß ich auch, mal schauen was ich hier noch an Überzeugungsarbeit leisten kann.

Ihr seht, der Wille ist da, aber der kann recht wenig ausrichten wenn das Geld/die Freigabe dafür fehlt.

In den USA gibt es etwa 40 Anwender, in Mexiko maximal 22 (mehr Clients gibt es nicht).

Mir ist klar das die CPUs überdimensioniert sind, aber wie auch schon geschrieben, die Server waren in den USA so schon vorhanden und bei denen für Mexiko hätten wir kaum Sparpotential (200$ wenn es hochkommt). Der RAM reicht aktuell wirklich aus (ist mehr als es aktuell gibt) und RAM kaufen ist kein Problem wenn mehr benötigt wird.

Also nochmal eine kurze Zusammenfassung:

- SAN kommt in 2013
- keine gemeinsame Domäne
- Hardware in den USA schon vorhanden (war sie schon bevor ich mein Prax angefangen habe)
- VMware Server gibt es in Mexiko aus Gründen der Ausfallsicherheit 2, ein SAN ist dort ebenfalls für 2013/2014 geplant (aktuell ist es hier das Hauptziel die alte Hardware rauszuziehen und den Servern einen virtuellen Unterbau zu verpassen).

Ich hoffe ich habe nichts vergessen... ;)
 
Hi,

ich bleibe bei meinem Urteil: Unsinniges Konzept. Sorge dafuer, dass du nicht derjenige bist, der verantwortlich ist, wenn das alles dann mal fuer x Stunden nicht mehr funktioniert und wenn ploetzlich klar wird, dass der Reserveserver fuer Mexiko eben nicht einfach mal so in Betrieb genommen werden kann, wie es bei einem Shared Storage gehen wuerde.

Die Lösung einen Server in ein SAN umzuwandeln (Nexetastor) habe ich vorgeschlagen, allerdings wurde das verworfen.

Lass mich raten: Es gab keine nachvollziehbare Begruendung.

Weise auch darauf hin, dass der Umbau von Frickelmist auf die Variante mit SAN naechstes Jahr laengere Downzeiten und jede Menge Aufwand mit sich bringt. Von Nexentastor jetzt auf ein echtes SAN umzubauen waere wesentlich einfacher, weil man beide Storages dann parallel betreiben und nach und nach migrieren kann.

Viele Gruesse,

Jan
 
Wenn etwas hier für ein paar Stunden (wobei es wohl eher 1h oder weniger braucht um ein Backup einzuspielen, habe ich schon ausprobiert) nicht funktioniert macht das (fast) nichts, ist wirklich eine andere Welt. Das ist aber auch allen Beteiligten soweit klar und ich bin nur derjenige der Vorschläge macht und das was es dann werden soll umsetzt.

Lass mich raten: Es gab keine nachvollziehbare Begruendung.

"Nächstes Jahr kommt doch das SAN..." ;)

Ich habe darauf hingewiesen das es mit externem Speicher einfacher wäre, aber da die Systeme hier noch recht überschaubar sind wird es wohl beim nein zu Nexetastor und Co. bleiben.

Einiges habe ich auf jeden Fall schon gelernt und ich möchte mich an dieser Stelle für die guten Tipps und Ratschläge bedanken. Für eventuelle künftige Projekte ist das auf jeden Fall sehr hilfreich. :)
 
sei froh, das bei euch auf dem niveau diskutiert wird...in vielen betrieben kommen einwürfe alá "aber bei saturn kosten externe festplatten doch nur 100€, und bei dir kriegt man grad mal die kabel dafür!" ^^
 
Zurück
Oben