Nextcloud, Pi-Hole und Spotify auf Ubuntu mit Intel NUC

Meteora RR

Lt. Commander
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Moin,
ich habe noch einen Intel NUC Kit NUC6CAYH bei mir rumfliegen, welchen ich gerne als Linux Server nutzen möchte. Verbaut sind 4GB RAM(evtl. Aufrüstung auf 8GB) sowie eine 240GB SSD.
Das heißt konkret: Nextcloud, Pi-Hole und Spotify.

Als Betriebssystem habe ich mir Ubuntu Server 20.04 ausgeguckt, aber da ich bisher noch keine Erfahrungen mit Linux gesammelt habe, könnt ihr mich gerne eines Besseren belehren.
Im Internet finden sich zig Tutorials zu den Diensten. Gibt es bei der Konstellation etwas besonderes zu beachten bzw. könnt ihr mir konkrete Tipps für eine sinnvolle Einrichtung geben?

Freue mich über eure Antworten :)
 
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Moin, leider kein Beitrag der dir weiterhelfen wird, eher hätte ich eine kleine Verständnisfrage.

Wie genau planst du denn Spotify auf dem Server zu nutzen?

Ich selber habe PiHole auf einem RPi Zero W und nutze Spotify ganz normal über PC und Smartphone...
 
Zeitwächter schrieb:
Wie genau planst du denn Spotify auf dem Server zu nutzen?

Ich vermute mal er will eine Anlage anschliessen und die dann am handy steuern können.
 
Nextcloud und Pi-hole gibt es für Docker. Zur einfacheren Verwaltung kann man Portainer installieren.
Alternativ sowas wie Proxmox installieren und andere Container oder VMs nutzen. Kann jedoch eng werden zusammen mit Ubuntu auf einem NUC.
 
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NJay schrieb:
Ich vermute mal er will eine Anlage anschliessen und die dann am handy steuern können.
Genau und möchte, wenn möglich alle drei Dienste parallel ausführen.

@Michael-Menten : Habe ich auch gesehen. Da ich gerne die Nextcloud gesichert als "Internet Cloud Storage" nutzen möchte, müsste dies via Linux m.I.n. besser abgesichert sein. Aber belehrt mich gerne eines Besseren ;)
 
Der Spotify Client für Linux funktioniert sehr gut, benutze ich seit langem.
Allerdings brauche ich dafür keinen Server.
 
Installiere doch einfach dein Ubuntu Server, dann hast du schon mal deinen Linux Server.
Dann noch docker und portainer und schon kannst du nextcloud und pihole im docker container laufen lassen.
Zu Spotify habe ich keine Ahnung. Entweder direkt auf dem Linux Server installieren oder evtl. auch als docker container laufen lassen (wenn es dazu ein image gibt).

Proxmox oder auch ESXi würde natürlich auch gut laufen. Dazu musst du dir die Struktur überlegen, also VM1 mit Linux Server, VM2 mit schlankem Linux inkl. docker und Spotify. Irgendwie in diese Richtung. Braucht natürlich auch mehr RAM und Speicherplatz.
Hier hast du den Vorteil, dass du z. B. den Linux Server einfach neu starten kannst, ohne dass die andere VM davon beeinflusst wird.
 
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wahli schrieb:
Installiere doch einfach dein Ubuntu Server, dann hast du schon mal deinen Linux Server.
Dann noch docker und portainer und schon kannst du nextcloud und pihole im docker container laufen lassen.
Zu Spotify habe ich keine Ahnung. Entweder direkt auf dem Linux Server installieren oder evtl. auch als docker container laufen lassen (wenn es dazu ein image gibt).

Proxmox oder auch ESXi würde natürlich auch gut laufen. Dazu musst du dir die Struktur überlegen, also VM1 mit Linux Server, VM2 mit schlankem Linux inkl. docker und Spotify. Irgendwie in diese Richtung. Braucht natürlich auch mehr RAM und Speicherplatz.
Hier hast du den Vorteil, dass du z. B. den Linux Server einfach neu starten kannst, ohne dass die andere VM davon beeinflusst wird.

Vielen Dank für die Erläuterung und möglichen Lösungen. Spotify gibt es auch als Docker Container: https://hub.docker.com/r/syncomm/spotify/
Da ich selbst ein Laie in Linux bin, stellt sich mir natürlich die Frage, was die einfachste der beiden Lösungen ist und zu welchem ich die meisten Informationen finde.

Sind die technischen Vorraussetzungen erfüllt?
  • Intel Celeron J3455
  • 4GB RAM
  • 240GB SSD
 
Bei dieser Hardware kein Proxmox, sondern gleich Linux
 
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Beid er Hardware direkt Linux und alles in Containern mit docker/podman loesen.
 
Pi-hole würde ich direkt laufen lassen, den Rest meinetwegen in Containern.
Code:
pihole -up
Ist deutlich kürzer als einen ganzen Container...
 
Grundinstallation - Ubuntu Server direkt auf die Hardware mit LAMP u. Nextcloud (incl. SAMBA).

PiHole verbraucht kaum Resourcen/Leistung u. kann deshalb locker in einem Container betrieben werden.
Ist evtl. einfacher, als das noch mit auf den Host zu nehmen.
Hier würde ich allerding auf LXC-Container setzen, anstatt auf Docker.
 
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GentooFuchs schrieb:
Pi-hole würde ich direkt laufen lassen, den Rest meinetwegen in Containern.
Code:
pihole -up
Ist deutlich kürzer als einen ganzen Container...

Was ist denn "kuerzer" heir fuer ein Vorteil? Ein docker-compose up -d hat mehr zeichen, ist aber eben vom rest des systems getrennt. :D
 
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Meteora RR schrieb:
Sind die technischen Vorraussetzungen erfüllt?
Ich hab Nextcloud auf einem Intel Celeron N3450 für ca. 1-2 Jahre gehostet. Die Ressourcen reichen für dein Vorhaben dicke. Die beiden CPUs nehmen sich nichts. Solange die Nextcloud nur für dich zur Verfügung stehen muss, sehe ich da kein Problem.
Meteora RR schrieb:
Im Internet finden sich zig Tutorials zu den Diensten. Gibt es bei der Konstellation etwas besonderes zu beachten bzw. könnt ihr mir konkrete Tipps für eine sinnvolle Einrichtung geben?
Als Betriebssystem würde ich dir auch direkt ein Linux empfehlen. Anderenfalls kann es schnell knapp werden beim Arbeitsspeicher. Ob du dich jetzt für einen Debian oder Ubuntu-Server entscheidest, macht am Ende nicht viel aus. Beide Distributionen ähneln sich, da Ubuntu auf Debian basiert. Das heißt die Paket-Verwaltung (apt) ist dieselbe. Ansonsten ist das "Feeling" bei den beiden Distros gleich.
Zudem findet man auch online viele Anleitungen eine Nextcloud auf einem Debian/Ubuntu-Server zu installieren.

Ich persönlich nehme für einen Linux-Server Debian. Aber da hat jeder seine eigenen Präferenzen und Meinungen. :D

Eventuell solltest du dir auch noch direkt Gedanken machen, wie du dein Server sichern willst. Das sollte man nicht außer Acht lassen.
 
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Vielen Dank für die vielen Beiträge. Ich glaube es sind sich alle einig, dass eine Linux Distribution mit Container die sinnvollste Variante ist.
Uneinigkeit herrscht jedoch bei der Verwendung der Dienste in Container. Herauskristallisiert hat sich Nextcloud und evtl. Pi-Hole direkt auf Linux. Im Container dann spotify (sowie evtl. Pi-Hole).

Muss ich über die Sicherung von Nextcloud Weiteres beachten, außerhalb dieses Tutorials?https://www.digitalocean.com/commun...ll-and-configure-nextcloud-on-ubuntu-20-04-de
 
Meteora RR schrieb:
Muss ich über die Sicherung von Nextcloud Weiteres beachten, außerhalb dieses Tutorials?
Ja, Nextcloud regulär installieren und nicht per Snap, auch wenn's erstmal verlockend klingt.

Pihole bringt normal eine eigene Webserverkonfig mit - nimmst Du das direkt mit auf deinen Server, hast Du einmal den Webserver der Nextcloud, aber auch den von Pihole zu managen - geht, ist aber evtl. nicht einsteigerfreundlich. Steckst Du Pihole in einen LXC (mit eigener IP) ist die Sache einfacher für dich.
 
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Somit Nextcloud auf Linux und pi-hole sowie Spotify in den Container wäre die beste Variante.
Jetzt stellt sich mir noch die Frage nach dem Speichermanagement. Ich habe eine 240Gb SSD eingebaut. Den größten Teil, 200gb möchte ich für die Nextcloud nutzen. Der Rest, wie es notwendig ist.
Wie konfiguriere ich dies am Besten?
 
Kommt darauf an, wie Du das einrichten möchtest - separate Partitionen für root, home u. evtl. swap oder eine ganze für alles (was auch ginge).

Bei separaten Partitionen würde ich root schon 20GB spendieren, den Rest dann für home (dort liegen dann ja auch deine NC-Daten (dafür musst Du sorgen beim einrichten!).
 
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