Notebook fürs Studium! Selbstkonfiguration sinnvoll?

togepi

Lt. Junior Grade
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Nov. 2007
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Hallo,

da es bald ans Studium geht benötige ich auf jeden Fall ein Notebook.
Dieses sollte natürlich vorallem zum Arbeiten geeignet sein, sprich die Grafikleistung ist mir ziemlich egal.

Nun zu den besonderen Wünschen:

- Da ich noch ein OS habe, sollte es möglichst kein OS vorinstalliert haben (Diese Kosten kann ich sparen!)
- 4GB ram sind Pflicht, guter Prozessor sollte es auch sein
- SSD wäre oberster Wunsch, da eine SSD für einen Laptop imo optimal ist, mehr als 128GB Speicher brauche ich sowieso nicht

Da ich irgendwie kein Notebook finden konnte, was dem gerecht wird, habe ich auf Alternate das Angebot gefunden, dass man sich sein Notebook selbst zusammenstellen kann und es dann dort für 20€ zusammengebaut wird.

Das größte Problem dabei ist, dass man nur zwei Barebooks auswählen kann (Die bestehen sozusagen aus Akku, Gehäuse, Mainboard) und ich nicht weiß, ob diese was taugen. Ich habe sie mit den fertig Notebooks auf Alternate verglichen, Chipsatz, Anschlüsse, Akku und Display scheint weitesgehend gleich zu sein.

Wenn ich mir den Laptop individuell zusammenstellen würde käme ich auf unter 800€ mit folgenden Komponenten:

- Intel® Core™ i5-460M
- 4GB DDR3 1333
- Crucial RealSSD C300 2,5" SSD 128 GB (Hier bin ich mir nicht sicher, habe mich mit SSDs noch nicht so viel beschäftigt, könnt ihr eine empfehlen?)
- Alternate Barebook Silver 15,6" (http://www.alternate.de/html/notebo...hClass=barebook&artno=PM6J11&cn=1&tn=NOTEBOOK)

Die Frage wäre halt, ob dieses Barebone etwas taugt oder nicht (Zumal es imo ziemlich teuer ist), denn falls ja wäre das meiner Meinung nach eigentlich ein ganz gutes Angebot.
Gibt es noch andere Seiten, die Änliches evtl. billiger anbieten?
Oder ist eine Selbstzusammenstellung generell eher nicht zu empfehlen?

Was haltet ihr davon?

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
War selber mal bei einer großen Kette tätig und dort wurden solche Barebones bestückt und unter der Hausmarke verkauft. Die Teile sahen schön aus, aber Akkulaufzeit war schrecklich (eine gute Stunde) und auch einige Reklamationen.

Bei Dell, Sony und Schenker Notebooks kannst du Notebooks konfigurieren. Am besten einfach die kleine HDD wählen und eine SSD dazu kaufen.

Ansonsten würde ich mir noch Gedanken über die Größe deine Gerätes machen. Mir sind 15" zu groß bzw. zu schwer. Bedenke, dass du das Gerät evtl. jeden Tag schleppen musst. Vielleicht mal im Laden die Größen anschauen. Meine Empfehlung: 13"
Auch sollte Wert auf Akkulaufzeit gesetzt werden, da du in einer Vorlesung nicht immer einen Platz an einer Steckdose bekommst.
 
Ich mutmaße einfach mal in den Raum rein, dass der Barebone durchwachsene Verarbeitung, aber auf jeden Fall eine konservative (laute) Kühlung hat, da durch die Konfiguration eine ganze Reihe von Prozessoren abgedeckt werden müssen.

da es bald ans Studium geht benötige ich auf jeden Fall ein Notebook.
Noch mal: Bist du dir sicher dass du ein Notebook brauchst? Erfahrung zeigt größenteils das Gegenteil.
Wie stellst du dir den Einsatz eines Notebooks vor?
 
Da ich Informatik studieren werde halte ich ein Notebook auf jedenfall für sinnvoll. :D
 
Wenn du Informatik studierst nehme ich an dass du schon über eine Form von Rechner verfügst :D

Für mich wäre der Königsweg hier: ein supermobiles Netbook für die Uni und der Desktop für den heimischen Schreibtisch.

Mit Sugarsync, Dropbox und Co. ist das Synchronisieren der Daten kein Problem, und das kleine Gerät hat den Vorteil dass du nicht soviel schleppen musst. 15" sind echt riesig für den mobilen Einsatz. Muss ja nicht gleich 10" sein, 11,6" gibt es mittlerweile auch schöne Geräte.

Ein weiterer Vorteil wäre natürlich dass es eine sehr kostengünstige Lösung wäre, mit 300Euro bist du dabei, mit 450 bekommst du schon Luxus-Modelle.
 
also ein netbook wollte ich eigentlich nicht, ich stehe nicht so auf diese minibildschirme, wenn ich da mal was programmieren will oder so in der uni (kann ja mal sein in den pausen oder was auch immer^^) hätte ich schon gerne nen einigermaßenen bildschirm.

also 15 zoll ist bereits zu groß für den uni gebrauch? kann mir das irgendwie garnicht so vorstellen, aber habe natürlich auch keine erfahrung was das angeht :)

was wäre denn das nächst kleinere? 13 zoll?
 
was haltet ihr von diesem angebot?

http://www.notebooksbilliger.de/lenovo+z360+m359fge+core+i5+512mb+nvidia

wenn ich das auf 4GB ram aufstocke (kann man ja auswählen dort) und noch eine gute SSD dazukaufe und dann anstatt der festplatte einbaue?
das schöne ist, dass dort ebenfalls kein OS vorinstalliert ist, was kosten sparen würde.

PS: ich habe hier schon mehrmals gelesen, dass bald neue prozessoren für notebooks auf den markt kommen sollen und man besser warten sollte? das studium beginnt erst in ein paar monaten also wäre das kein problem.
 
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Hi,
Ich bin auch Informatikstudent und kann nur sagen Notebook>>>Netbook.
Öfter trifft man sich auch mal woanders zum Arbeiten/Proggen.
Zum Programmieren ist ein Netbook vollkommen daneben. Neben der IDE musst du auch mal ein Fenster mit Dokumentation / Tutorial oder Folien offen haben. Damit wirst du nicht glücklich.
Auch für andere Fächer braucht man durchauch notebook zum arbeiten. Mathe Aufgaben von Wolfram Alpha überprüfen lassen zb, wiki durchsuchen nach spezialthemen (manchmal besser als vorlesungsfolien...).

Was die Größe deines Notebooks angeht hängt das auch mit deiner eigenen Körpergröße zusammen.
Ich bin zb 1.89 groß und für mich ist ein 15.6 Zoll Lappi mit 2,8 kg noch bequem. Kommolitonen die eher 1.75~ cm groß sind haben lieber 14.6 Zoll.
17 Zoll ist für ein notebook das du jeden Tag mitschleppen willst definitiv überdimensioniert.

Bedenke, dass 15.6 Zoll an einem Lappi mehr ist als 17 Zoll an einem Desktop weil du dichter dran bist.

Zum Notebook an sich:

-Cpu der alten generation. Die neuen Sandys kommen zurzeit nach und nach in die notebooks. Ich würde jetzt keine alten CPUS zum gleichen Preis mehr kaufen. Der Leistungssprung zwischen den generationen ist der größte seid einführung der core2duos.

-Display
Mit 13.3 Zoll ist es zum Proggen wohl zu klein. Gerne hat man da mal 2 Fenster auf. Außerdem haben viele IDEs an der Seite Leisten und Oben und unten. Da bleibt in der mitte zum proggen dann nur noch wenig platz...
Ich hab 12. Zoll 14.6 19 und 24 Zoll mal ausprobiert. Unter 14.6 ist für mich persönlich unproduktiv, aber das ist auch ein bisschen subjektiv. Ein kommolitone mit netbook ist jedoch ziemlich am fluchen über den mini monitor (13 Zoll glaub ich).

-Display glänzend
Das Display ist leider glänzend. Das sorgt dafür, dass bei leichte gestörten Lichtverhältnissen du nicht mehr alzu viel erkennen kannst. Für ein Arbeitsgerät was du auch auswärts einsetzt eher unpraktisch.

-Grafikkarte
DX 10.1 Einsteiger Graka der letzten Generation. Okay wenn du NUR Office/ Proggen machst.
Wenn du dann doch mal ein aktuelles Spiel zocken willst hast du Pech.
Der Vorteil ist, dass die Kühlung weniger aufwendig, also tendenziel leiser ist.

Fazit: Finger weg von dem Teil. Viel zu wenig leistung und veraltete Hardware für den preis.

Zu der SSD. Das würde ich nachrüsten wenn es günstiger geworden ist. Wenn du eine große haben willlst (256 gb) wird das schnell mal sehr teuer. Mehrere Festplatten im Notebook sind auch suboptimal für akku, wenn sie bautechnisch überhaupt möglich sind.

Warte noch 2-3 Wochen dann gibts mehr Notebooks mit dem neuen CPU.

Hilfreich wäre vllt noch eine Preisvorstellung von dir.


Wenn du nicht warten willst.. Dell selbstkonfigurieren, die XPS haben glaub ich gerade rabatt und neue grakas/CPUs.

gruß
yogi
 
Meiner Meinung nach ist für Programmierung ein 4:3-Bildschirm eigentlich das Beste, einfach platztechnisch. Das ein Unterschied zwischen Core-i-Serie und den neuen Sandy-Bridge-Geräten besteht ist ebenfalls nicht zu leugnen, aber ob dieses bisschen Mehrleistung notwendig ist?

Ich glaube, dass du mit einem echten Arbeitstier, wie einem T60 (dieses z.B.) wesentlich besser kommst.
Neuer Akku dazu, wenn gebraucht 'ne Größere Festplatte rein und den Arbeitsspeicher aufrüsten lassen (oder zu Hause selber machen).

Bei der entsprechenden Konfiguration (4 GiB RAM, 250 GiB HDD, neuer 9-Zellen-Akku) komme ich auf 412€.
 
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