Es wird i.d.R spuren-/zylinderweise (Head -> Sektor -> Zylinder ist die Zählweise) vorgegangen, deswegen sind ja auch die Partitionen auf Zylindergrenze (ich habe zumindest noch nichts anderes gesehen und gelesen) begrenzt (man achte auf die auf- oder abrundung wenn man Partitionen erstellt).
Die Sektoren sind ja markiert, außer den Daten befindet sich ja noch die Verwaltungsinformation, ECC-Code, Servocode (war früher anders gelöst, separater Servohead oder spezielle Servospuren usw.) usw. in einem physikalischen Sektor (512 plus etwa 40 bis hundert Byte plus Gap). Diese Markierung wird bei diesen Platten einfach ab einem beliebigen (von IBM festgelegten) Zylinder an die innerste Spur verlegt und dann wieder hochgezählt. Den Grund konnte die c't nicht ermitteln (sie schreiben ja schon mal die Hersteller an

).
Es gibt noch eine weitere, noch exotischere Variante, hier werden die Sektoren pro Surface hochgezählt, dann die Heads geswitcht, kann sich jeder selber vorstellen, wie das dann aussieht (Sägeblatt

).
Unsere Firma hat früher auch Disks hergestellt, ab und an hatten wir das Glück auch mal mit einen aus dem Entwicklerteam direkt zu sprechen und es war schon sehr interessant zu erfahren welche Ideen (oder welcher Teufel den Designer geritten hat

) hinter einigen Umsetzungen steckten. Es gab auch ein hausinternes (einige Hochschulen bekamen sie aber auch) Technic-Magazin, in dem wirklich jedes Detail einer Entwichlung, selbst von einzelnen Bauteilen, Patenten usw. , beschrieben war (bis hin zu physikalischen Vorgängen). Früher wurde ja auf Component-Level repariert und da bekam man auch wesentlich tiefere Informationen zur Funktionsweise (ich habe noch einzelne Heads getauscht und die 'Box' hinterher wieder justieren dürfen

).