Notebookgrafik + AutoCAD, Revit o.ä.?

Bender86

Lieutenant
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Jan. 2007
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Hallo miteinander!

Meine Mutter arbeitet beruflich mit AutoCAD, Revit und solchen Programmen und überlegt sich ein Notebook zu kaufen. Sie kennt sich zwar mit den Programmen aus, ich aber nicht. Ich kenne mich (so halbwegs) mit Hardware aus, sie aber nicht. Da sie mich da um Beratung gebeten hat, müsste ich mal wissen, was für Anforderungen solche Programme an die Grafikkarte stellen. Reichen da integrierte Lösungen wie eine Radeon Xpress 1150 / Intel GMA950 oder sollte man sich nach einem ordentlichen Grafikbeschleuniger umsehen?

Abgesehen von den CAD-Programmen würde damit nur Office-Arbeit betrieben, also es geht wirklich nur um die. Kennt sich jemand damit aus und kann mir was dazu sagen?

Vielen Dank schonmal im vorraus,

mfg Bender
 
Das klingt ja schonmal gut (denn das haben ja die meisten aktuellen Notebooks sowieso ;) ). Ich würde mich aber freuen wenn das noch jemand bestätigen/dementieren könnte, der diese Programme selber (idealerweise auf einem Laptop) nutzt. :)
 
mhh nicht aufm laptop aber aufm std. rechner... von dualcore + viel speicher profetierense sehr! bei der grafikkarte musses nix besonderes sein zumindest hab ich da keine unterschiede festgestellt
 
Kommt drauf an, wie groß und professionell sie das ganze einsetzt.
Wenn sie mit ein paar tausend Teilen arbeitet, wird sie um ne richtige CAD-Grafikkarte kaum herumkommen.

Nicht umsonst gibt es eine eigene Grafikkartenserien für CAD:
http://www.nvidia.de/page/workstation.html --> http://www.nvidia.de/page/pg_20040505152428.html
http://ati.amd.com/de/products/workstation.html
Diese haben optimierte OpenGL-Treiber, die auf jedes Programm extra zugeschnitten und getestet sind.
http://www.nvidia.de/page/ws_partner_certified_drivers.html
Im Grafikkartentreiber wählt man einfach die Software ein, die man einsetzt und man hat die optimalen Einstellungen in Sachen Performance, Bildqualität und Treiberstabilität.

Wichtig ist ein mattes, hochaugelöstes Display.
Als Betriebssystem solltest du eines mit XP aussuchen, da ich nicht glaube, dass sie von allen Programmen die neueste Version einsetzt. Und ältere haben gerne Probleme mit Vista und benötigen mehr Speicher, welcher aber eigentlich kaum groß genug sein kann und bei Notebooks max. 4 GB beträgt.
Auch deshlab würde ich keine onBoard-Grafik nehmen, denn diese zwack wieder etwas Speicher vom Hauptspeicher ab.

Die Systemanforderungen sollte man eher der HP des Herstellers entnehmen:

http://www.autodesk.de/adsk/servlet/index?siteID=403786&id=10565420
http://www.inventor-certified.com/graphics/

Und wichtig wäre, was sie maximal bereit ist auszugeben und die Größe des Notebooks, dann könnte man evtl auch eines vorschlagen.

Da sie es aber beruflich einsetzt, denke ich, sie sollte evtl etwas mehr ausgeben, ab 1000 € gibt es ganz nette Books, wenn sie aber größere Projekte daheim bearbeiten möchte, wird sie 1500 € ausgeben müssen.

EDIT: Für Revit scheinen die Anforderungen aber nicth allzu hoch zu sein:
http://www.autodesk.de/adsk/servlet/index?siteID=403786&id=9015661
Ne 8400 oder so wäre aber wohl auch nicht verkehrt... schon alleine wg empfohlener 4 GB RAM
 
Zuletzt bearbeitet:
Nutze Solid Works, ähnlich AutoCad. Wie bereits erwähnt ist vor allem der Umfang interessant.
Eine CAD Graka ist nicht zwingend notwendig, sofern es nur Kontruktionszeichnungen sind. CPU und Arbeitsspeicher sollten da schon deutlich besser sein.
Ich arbeite immoment mit 2GB und einem Athlon 64x2 (2x2,2ghz) und bin noch zufrieden. Bei aufwendigeren Sachen wirds aber langsam Eng, wesshalb ich 4GB dringend empfehle!
 
Ok, dann werde ich das mal mit ihr Besprechen, danke an alle für die hilfreichen Hinweise!
 
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