News Nur 40 5G-Sendestationen: 1&1-Chef macht Vodafone für Rückstand verantwortlich

rezzler schrieb:
60€/Jahr vs. 20€/Monat. Die 15 GB von Aldi sind dann natürlich auch fürs gesamte Jahr.

Lustig find ich, das im Aldi-PIB noch das e+-Logo drin ist.
1,25gb für 5 Euro im Monat vs 50gb für 20 Euro im Monat.
Da kann man dann auch so einen 6-7 Euro Vertrag ohne Vertragslaufzeit und 5 fachem Datenvolumen nehmen.
 
Diablokiller999 schrieb:
Und wenn die Schuld tatsächlich bei Anderen liegt? Denke Antennen usw. kaufen die sicher nicht fürs Lager.

Wenn die ihr eigenes Netz haben wollen, müssen sie sich auch selber um den Aufbau kümmern. Hardware, Standorte, usw. Wenn sie das nicht hin bekommen, liegt es NICHT an den anderen. Da mit der Vergabe der Frequenzen ja auch Versorgungspflichten einher kommen, hoffe ich dass die Bundesnetzagentur nicht zögert 1&1 fette Strafen zu verteilen wenn sie es nicht hin bekommen.
Ergänzung ()

Diablokiller999 schrieb:
Außerdem würde National Roaming ziemlich viele unserer Probleme lösen, sehe da also auch kein Problem.

Ganz im Gegenteil, es würde nur noch mehr Probleme schaffen, da es den Wettbewerb komplett abschafft. Die Telekom ist der teuerste Anbieter und hat das beste Netz. Telefonica/O2 ist billig und hat das schlechteste Netz, baut zurzeit aber viel aus und investiert. Wenn es National Roaming geben würde, würden die Investitionen und der Ausbau schlagartig aufhören weil jeder Netzanbieter dann nur auf die anderen warten würden. Pfennigfuchser haben im besten Netz einfach nix verloren, weil sie nicht dafür zahlen. Basta.
 
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1&1 hat doch massiv abgebaut, da wundert es nicht das in diesem Laden nix mehr los is.Normal bei diesen völlig überteuerten Preisen und der Service ist auch unterirdisch.Dann lieber zu O2,Vodaphone,Telekom
 
Sebbi schrieb:
das muss aber vor 22 Uhr gewesen sein ... nach 22 hatten mehrere leute gekuckt, und da war nichts mehr gemeldet, obwohl die Störungen immernoch massiv waren, da was die gesammten karten in den schönen "keine Störung" grau gehalten
Das könnte gut möglich sein. Ich meine, ich hätte zwar nochmal nach 0 Uhr einen flüchtigen Blick auf die Karte geworfen und die Störung noch gesehen, aber ob ich da auch frisch geladen habe kann ich nicht mehr sagen.
 
LäuftBesser2000 schrieb:
Wenn in Deutschland nicht endlich jemand die Anbieter in die Mangel nimmt und zur Pflicht ruft, so lange werden wir weiter mit dieser Farce hier hingehalten. Sowohl Tarife als auch Leistung ist unterirdisch!
Die Lösung sind ganz klar weitere Anbieter, nur so kann der Markt total vernünftig regeln und wir erhalten das ultramodernste Netzwerk der Welt.
 
Fand ich recht interessant:
 
Dr. McCoy schrieb:
Das ist hier bei 1&1 einfach nur der Versuch des Abschiebens von Verantwortung auf andere. Das eigentliche Versagen liegt schlicht und einfach bei 1&1 selbst.

Das beginnt nämlich ganz einfach schon an dem Punkt der Vertragsschließung und Vereinbarung am Anfang. Hier können nämlich z.B. Vertragsstrafen vereinbart werden, wenn der Kooperationspartner nicht wie vereinbart ausbauen sollte.

1.
nd in diesem Kontext auch klären, inwieweit sich die Summe an die Partner weiterreichen lässt, die Zusagen nicht eingehalten haben.

2.
In allen möglichen Verträgen stehen Klauseln drin, die dich freisprechen, wenn das nicht an dir liegt.
D.h. VT könnte z.B. bei diversen Vorhaben auf zu langsame Antragsbearbeitung seitens der Behörden verweisen oder es gab Probleme beim Grunderwerb etc. pp.

Aber du weißt das natürlich besser, weil du ja schon weißt, dass 1&1 das nur auf andere abschiebt und die einzig schuldige ist.
 
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AlNinjo schrieb:
Fand ich recht interessant:


Nichts neues, und ist im Ausland auch nichts anders, oder denkst Ihr in Italien lohnt sich ein Sender in der Pampa mehr als in Deutschland? NEIN!

Nur ist man als Deutscher im Ausland eben nie oder nur ganz selten wirklich in der Pampa sondern meist dort wo sich auch andere Touristen aufhalten, selbst wenn es ausschaut wie tiefstes Hinterland ist es das dann eben oft nicht.

Nicht umsonst gibt es zb Sender mitten im Schwarzwald , normal würde niemand dort einen Sender bauen, durch die vielen Wanderer lohnt es sich dann aber halt doch.

Einfach mal als Beispiel mitten im Schwarzwald auf dem Hohloh sendet die Telekom mit LTE Band 20 und Band 8 und zusätzlich 5G N28. Vodafone sendet vom selben Standort LTE mit Band 8. o2 sendet weiter westlich von einem Standort LTE mit Band 20 und 28.
Die Sender stehen Mitten im Wald und versorgen hauptsächlich auch nur Wald, diese Sender würden sich ohne Touristen niemals lohnen und niemand hätte die dort aufgebaut.
 
Zuletzt bearbeitet:
aid0nex schrieb:
Wenn die ihr eigenes Netz haben wollen, müssen sie sich auch selber um den Aufbau kümmern. Hardware, Standorte, usw. Wenn sie das nicht hin bekommen, liegt es NICHT an den anderen. Da mit der Vergabe der Frequenzen ja auch Versorgungspflichten einher kommen, hoffe ich dass die Bundesnetzagentur nicht zögert 1&1 fette Strafen zu verteilen wenn sie es nicht hin bekommen.
Moment, es gibt Anbieter die Türme für sowas zur Verfügung stellen, Tochterunternehmen die das als Dienstleistung anbieten - wenn von denen an genügend Standorten Masten zur Verfügung stehen, muss man keine eigenen Masten aufstellen (und die Landschaft mit den Dingern zu ballern). Warum auch, es gibt doch Anbieter die genau das machen - Masten vermieten! Wozu braucht es dann solche Anbieter, wenn die anscheinend nur arbeiten, wenn ihre Mutterkonzerne was haben wollen - sind die dann nur zum Steuern hinterziehen ausgelagert worden?
Absoluter Blödsinn...
aid0nex schrieb:
Ganz im Gegenteil, es würde nur noch mehr Probleme schaffen, da es den Wettbewerb komplett abschafft. Die Telekom ist der teuerste Anbieter und hat das beste Netz. Telefonica/O2 ist billig und hat das schlechteste Netz, baut zurzeit aber viel aus und investiert. Wenn es National Roaming geben würde, würden die Investitionen und der Ausbau schlagartig aufhören weil jeder Netzanbieter dann nur auf die anderen warten würden. Pfennigfuchser haben im besten Netz einfach nix verloren, weil sie nicht dafür zahlen. Basta.
Komisch, klappt in anderen Ländern wunderbar (Schweden, Frankreich, Spanien, Italien), weil man mit der Vermietung an die Konkurrenz auch Geld ein nimmt. Die gibt es nicht geschenkt, da kostet jedes Byte Geld. Die Leitungen wird kein Anbieter zum Selbstkostenpreis freigeben, selbst die Telekom hat sich mit der letzten Meile ein nettes Sümmchen hinzuverdient, weil sie die vom Staat geschenkt bekamen und so ziemlich jeder DSL Anbieter von den monatlichen Einnahmen (knappe 11€) was an die Telekom abdrücken muss.
Wer nicht selbst ausbaut, hat auf Dauer halt weniger von seinen Einnahmen und finanziert seinen Konkurrenten mit - kann sich jeder BWLer dann ausrechen, ab wann sich das lohnt.

In den Ländern mit National Roaming hat man seltsamerweise durch die Bank echt guten Empfang und die Preise sind sogar stellenweise niedriger als hier - wie kann das sein, wenn nach deiner Aussage niemand mehr ausbaut :confused_alt:
 
Diablokiller999 schrieb:
In den Ländern mit National Roaming hat man seltsamerweise durch die Bank echt guten Empfang und die Preise sind sogar stellenweise niedriger als hier - wie kann das sein, wenn nach deiner Aussage niemand mehr ausbaut :confused_alt:

Dann nenn mir bitte 1 Land in Europa wo es unter allen Anbietern Roaming gibt!
Es gibt keines, was es gibt sind kleine und neue Anbieter die sich bei einem anderen Anbieter einmieten, wie es damals Viag bei der Telekom gemacht hat oder 1&1 jetzt bei o2 machen will.
In Frankreich gab es mal den Versuch das der Staat alle 3 Anbietern unversorgte Orte zuteilt, diese müssen dann von diesem Anbieter ausgebaut werden und die anderen 2 Anbieter dürfen an diesem Ort Roaming nutzten. Das war aber auf diese wenigen Orte beschränkt, hat nur für GSM gegolten und wurde für LTE oder 5G nicht weiter verfolgt.

Aber das alle Anbieter bei allen anderen Anbietern im ganzen Land rein können gibt es nicht.

Außerdem hatten wir das Thema schon, Deutschland ist eines der wenigen Großflächigen Ländern mit Mobilfunkbetreibern die am Ende des Jahres mehr oder weniger Gewinn machen.

In allen anderen Ländern, Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien machen die Betreiber Jahr für Jahr Verluste und das nicht zu knapp. Orange, Telefonica sind hoch verschuldet, Vodafone verbrennt Milliarden in Italien und Spanien. 3/Tree mal mit einem großen Knall in Österreich, Dänemark, Irland, Italien, Schweden sowie England gestartet und was genau ist davon noch übrig?

Entweder ist man bereits fusioniert oder man sucht einen Partner zur Fusion weil man es alleine nicht schafft, genug Kunden zu gewinnen und Netzausbau zu finanzieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
AlNinjo schrieb:
Fand ich recht interessant:
Ich habe mir die im Clip gebrachten Beispiele Kühlungsborn und Darß gerade mal in Cellmapper angeschaut. Alle drei Netzbetreiber haben da ausgebaut und es müsste mobiles Breitbandinternet verfügbar sein. Ich kann das nicht nachvollziehen ehrlich gesagt.

@Diablokiller999
Abgesehen davon, dass Vantage Towers / Vodafone einen Mitbewerber möglicherweise benachteiligt, müsste 1&1 doch auch selber ausbauen. Die anderen drei Netzbetreiber mussten das auch ohne auf fremde Infrastruktur zurückgreifen zu können. Selbst wenn an den Vorwürfen was dran ist, klingt das für mich nach fauler Ausrede.
 
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AlNinjo schrieb:
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Ich nicht so wirklich ... denn die Probleme, welche die Bevölkerung verursachen ... werden nicht angesprochen.
Wenn niemand einen Masten stehen haben will, kann man auch weder ein Funkloch schließen o. die Kapazitäten dort erhöhen.

Zudem wird gegen jeden Scheiß geklagt.
Das die Behörden mindestens 1 Jahr .. eher 2 brauchen um eine Genehmigung zu erteilen ist noch die andere Sache. Und danach kommen dann die Klagen von Anwohnern, die zu viel an der Alufolie genuckelt haben.


Zurück zum eigentlichen Thema ... das gejammer von 1&1 ist wirklich lächerlich.
Wie blöde kann eine Geschäftsführung denn sein, wenn sie derartige Verträge abschließt, dass sie am Ende heulend da stehen muss? Sollen se einfach zugeben, dass sie am Ausbau nie interessiert waren und nur aufs Roaming abgezielt haben.

Wenn das nicht die Wahrheit und der Plan dahinter war, ist die andere Ursache doch nicht viel besser :D
 
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Von der Frage, ob Vodafone hier 1&1 so gut wie es geht ausgebremst hat mal abgesehen, wird der Chef von 1&1 kaum sagen "war alles alleine unsere Schuld, kann sonst keiner was dafür". Und wenn Vantage als Vodafone Tochter hier ohne Konsequenzen den großen Bremsklotz macht, hat die Rechtsabteilung von 1&1 das aber auch schwer vergeigt. Bei derartig betriebswichtigen Aufträgen sind gesalzene Vertragsstrafen bei Nichteinhaltung von Fristen die Norm. Alles andere ist doch schon grob fahrlässig. Wobei ich es interessant fand, daß der 1&1 Chef nichts dazu gesagt hat, ob und wieviel Vantage/Vodafone denn an 1&1 als Vertragsstrafe bezahlt hat oder zahlen wird. @CB: Vielleicht könnt Ihr da noch nachhaken?
 
Hacj ja, wie alles und wie immer im besten Land der Welt.
Währenddessen habe ich hier zwei Dörfer weiter halt einfach gar keinen Empfang, nicht mal E.
Jobmäßig wird bei uns alles mit iPads erledigt, arbeiten tun wir desöfteren auch in Pflegeheimen. Auf die Nachfrage, dort wegen Dokumentation WLAN zu erhalten kam nur "Wie? WLAN? Sowas haben wir hier gar nicht". Joa.
 
Diablokiller999 schrieb:
Warum auch, es gibt doch Anbieter die genau das machen - Masten vermieten! Wozu braucht es dann solche Anbieter, wenn die anscheinend nur arbeiten, wenn ihre Mutterkonzerne was haben wollen

Wenn 1&1 einen gültigen Vertrag mit Vantage Towers hat und VT diesem nicht nachkommt, kann 1&1 ja vor Gericht ziehen, mögliche im Vertrag verankerte Pönalen aussprechen o.ä. Da sie hier einen anderen Weg gehen (den medialen), ist davon auszugehen dass nichts der gleichen vorhanden ist. Am Ende ist nur 1&1 dazu verpflichtet ihren persönlichen mit der Lizenz aufkommenden Auflagen nachzukommen und sonst niemand. Punkt.
Ergänzung ()

Diablokiller999 schrieb:
Komisch, klappt in anderen Ländern wunderbar (Schweden, Frankreich, Spanien, Italien), weil man mit der Vermietung an die Konkurrenz auch Geld ein nimmt. Die gibt es nicht geschenkt, da kostet jedes Byte Geld. Die Leitungen wird kein Anbieter zum Selbstkostenpreis freigeben, selbst die Telekom hat sich mit der letzten Meile ein nettes Sümmchen hinzuverdient, weil sie die vom Staat geschenkt bekamen und so ziemlich jeder DSL Anbieter von den monatlichen Einnahmen (knappe 11€) was an die Telekom abdrücken muss.
Wer nicht selbst ausbaut, hat auf Dauer halt weniger von seinen Einnahmen und finanziert seinen Konkurrenten mit - kann sich jeder BWLer dann ausrechen, ab wann sich das lohnt.

Das ist leider falsch. Die Telekom ist gezwungen das "geschenkte" Netz zu vermieten (übrigens hat die Telekom bei der Privatisierung auch jede Menge Schulden "geschenkt" bekommen), die dafür festgelegten Preise sind mittlerweile aber ein Verlustgeschäft. Vermietung von Infrastruktur gibt es hierzulande genauso, was glaubst du warum es sonst hunderte virtuelle Provider gibt? Eine staatliche Verpflichtung dazu ist aber anders als du schreibst kontraproduktiv, eine Stellungnahme der Telekom dazu findest du hier: https://www.telekom.com/de/blog/kon...ional-roaming-ein-weg-in-die-sackgasse-551748
 
ToflixGamer schrieb:
Währenddessen habe ich hier zwei Dörfer weiter halt einfach gar keinen Empfang, nicht mal E.
Joar gibts und wirds immer geben.
Wenn sich Gemeinden/Landkreise nicht kümmern .. und jeder der mit nem Bauantrag für nen Mobilfunkmast mit Mistgabeln davon gejagt wird. Bloß kein Funkmast!
 
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