Nutzungsvereinbarung über betr. genutzte Rechner

Sir_Sascha

Admiral
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Mai 2002
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9.946
Hallo zusammen,

wir haben bei uns im Unternehmen einige Rechner die immer wieder mit so schönen Sachen wie Bildschirmschonern ( Trojaner sind da drinnen ), Tuningsoftware u. ä. voll gemüllt werden. Dann beschwert sich er User warum der Rechner nicht mehr so läuft wie er soll.

Wie wird das bei euch in den Betrieben gehandhabt? Wie kann ich das hier so fest schreiben, daß es dann auch Konsequenzen gibt wenn ein User so einen Schrott auf den Rechner installiert?

Die User-Rechte kann ich nicht weiter einschränken und will es auch nicht unbedingt.
 
Hi,

es gibt da eigentlich nur eine Möglichkeit! Der Chef der Firma muss es ganz offiziell verbieten, private Software und anderen Unsinn auf den Firmenrechnern zu installieren. Und bei Zuwiederhandlung mit einer Abmahnung drohen! Sonst hilft da gar nix! Die Meisten begreifen erst, wie gefährlich das ist, wenn der Erste wegen solcher Dinge aus der Firma geflogen ist!

TG
 
Die User-Rechte kann ich nicht weiter einschränken und will es auch nicht unbedingt.
Ist das einzige was hilft. Selbst wenn du keinen Domain Controlr hast kannst du es über die Lokalen richtlinen machen vorrausgesetzt ihr setze hoffentlich keine Home Edition oder ähnliches ein.


Ansonsten heißt es bei mir im Betrieb das man keinen Software installieren darf ok können sie meistens auch ned aber die die es können machen es trotzdem von ITune bis Games schon alles gefunden.


es gibt da eigentlich nur eine Möglichkeit! Der Chef der Firma muss es ganz offiziell verbieten, private Software und anderen Unsinn auf den Firmenrechnern zu installieren. Und bei Zuwiederhandlung mit einer Abmahnung drohen! Sonst hilft da gar nix! Die Meisten begreifen erst, wie gefährlich das ist, wenn der Erste wegen solcher Dinge aus der Firma geflogen ist!
Dann weis keiner wie das Zeug auf den Rechner kam und in Firmen ist es in der Regel auch oft so das sich mehr als eine Person den PC teilen.

Das drohen mit der Kündigung ist ne schlechte Idee so machst nur Stress in der Firma und bringen tut es eh nix.
 
Schon mal daran gedacht den Usern die Installation von Programmen mit Rechten zu verbieten?

Es erspart einiges an Zeit und Nerven. Bei uns war das auch voher, dann haben wir einfach gesagt so geht das nicht weiter. Sonst einfach wie schon mein Vorredner gesagt hat, abmahnen

MFG

darkblade08
 
da du rechte nicht weiter einschränken kannst/willst,
wird dir/euch nur die möglichkeit bleiben ...

--> anpassung der personalrichtlinien (die jeder mitarbeiter kennen muss).
darin müsst ihr ausdrücklich die benutzung des firmeninventars regeln.
bei verstoß gegen die richtlinien sollte man noch bezug auf die konsequenzen nehmen.
zb. abmahnung oder gar fritslose kündigung,
wenn zb. durch verwendung nicht freigebener software erhöhter supportaufwand
oder gar unternehmerische ausfallschäden die folge sind.
allerdings müssen die maßnahmen im einklang mit dem arbeitsrecht definiert werden..soweit ich
weiß. zu dem thema also am besten eure personalabteilung und ggf. betriebsrat sowie rechtsabteilung konsultieren.
 
x-sector: genau das suche ich. Wie kann ich das formulieren?

Momentan unterschreibt der Nutzer das hier:
============================
Die [peeep] bleibt alleiniger Eigentümer der oben aufgeführten Hard- und Software Artikel. Die Weitergabe und / oder der Verkauf an Dritte ist nicht gestattet. Eine Rückforderung der überlassenen Sachen behält sich die [peep] jederzeit vor. Bei Ausscheiden sind die überlassenen Gegenstände ohne weitere Aufforderung spätestens zum Tag des Austritts zurück zu geben. Veränderungen an der Hardware sind nur mit schriftlicher Zustimmung erlaubt.

Herr [peep] hat selbst für die Sicherung benötigter Daten zu sorgen und diese zweckmäßig abzulegen. Außerdem trägt er Sorge dafür, daß keine sensiblen Daten Dritten zugänglich werden. Es wird darauf hingewiesen, daß nur lizenzierte Software eingesetzt werden darf, dies gilt insbesondere auch bei erlaubter privater Nutzung. Zudem dürfen nur Dateien und Programme heruntergeladen und gespeichert werden, die nicht gegen das Urheberrecht verstoßen. Herr [peep] trägt dafür Sorge, daß die neuesten Signaturen für den Virenscanner, sowie die Sicherheitsupdates für das Betriebssystem installiert werden und die Sicherheitssysteme aktiviert bleiben. Zum Schutz vor unberechtigter Benutzung ist ein Passwort für den Benutzer zu setzen.

Beschädigungen, die während der Überlassung auftreten, sind umgehend an die IT-Abteilung zu melden.

Abweichende Regelungen bedürfen generell der schriftlichen Form.
==============

Da wir wir auch auf diese Notebooks viel Firmensoftware installieren müssen bzw. der User muß um damit zu arbeiten muß auch dieser die Admin-Rechte auf dem Rechner haben. Nur wie schreibt man das jetzt fest? Schließlich ist ja die private Nutzung ausdrücklich erlaubt.
 
Sir_Sascha schrieb:
Die User-Rechte kann ich nicht weiter einschränken und will es auch nicht unbedingt.



Das ist aber das Einzige, was hilft.
Ein normaler User darf keine Software installieren dürfen, da das Unternehmen bestimmt, was für die Arbeit benötigt wird und insofern auf einen Rechner drauf darf und muss.

Jeder User bekommt einen, was die Utilities angeht, identisch ausgestatteten Rechner und die notwendigen Softwareupdates (Virendefinitionen, Flash, Office etcpp) werden halt automatisch remote installiert, sobald von der internen IT freigegeben.

Verbote helfen nicht weiter, da die User es trotzdem machen.
Man muss dann eben ständig neue Kollegen einarbeiten ;)

Die private Nutzung solltet Ihr verbieten.
Denn so seid Ihr dann ja jetzt für die User im Prinzip der Ersatz für die PC Werkstatt um die Ecke, wenn sich einer sein System zerschießt.
Er darf es ja

Noch ein Nachtrag...
Auch in Sachen Datenschutz ist es extrem kritisch, wenn Rechner, auf denen sich betriebliche Daten befinden, privat genutzt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
=) keine ahnung wie du das alles am besten "wasserdicht" verpackst.
<-- bin ITler .. kein personaler oder anwalt ^^

allerdings redest du hier auch gerade von einem dokument, was explizit die nutzung der ausgehändigen hw regelt.
das ist aber schon mal gut und ein anfang. androhung hilft beim ein oder anderen auch schon.
<-- erfahrungsgemäß sagen muss, bei vielen aber nicht ^^

ich meinte hingegen übergreifend das personalhandbuch.
den dort könnt ihr immer aktualisieren und nach veröffentlich direkt umsetzen.

such mal .. vllt findest du gängige vorlagen. final aber .. würde ich das mit der personalabteilung noch absprechen.
denn immerhin geht es hier um konsequenzen (abmahnung, kündigung, kostenübernahme, usw usw).

edit# zum entziehen der rechte. klar ist das die beste lösung.
aber nicht in jedem unternehm geht das so einfach. bei uns leider auch nicht.
und bei jedem user wäre es auch schwierig. viele die unterwegs sind, oder in anderen lokationen ohne it support vor ort sind,
müssen gelegentlich ausführende rechte besitzen. denn man kann nicht immer alles mit remote support lösen.

und wie gesagt .. solange es von der unternehmensführung eben erlaubt sein soll,
muss er eben die verbleibenden optionen nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@hamju63: Wir sind ein freier Makler, der von verschiedenen Gesellschaften Software bekommt. Diese muss aber auf den Rechnern installiert werden bzw. auch geupdatet werden. Leider ist die Software von den Gesellschaften so mies geschrieben, dass die unbedingt Admin Rechte braucht um installiert bzw. gestartet werden zu können. Das ist ja schon an sich ein sehr grosses Problem.

/edit: tja gut dann werde ich mich mal in der Personalabt. wandern.
 
Zuletzt bearbeitet: (edit)
Aua...

Dann bleibt Euch im Prinzip nichts anderes übrig, als schriftlich festzulegen, was auf den Rechnern drauf sein darf und was nicht.
Mit der entsprechenden Sanktionierung bei Zuwiderhandlung.
 
Bei uns darf nur der Admin installieren. War früher mal anders.

Wir hatten mal einen Mitarbeiter der so blöd war, in den Pausen oder wenn Überstunden angesagt waren, auf Pornoseiten zu surfen und sich einen Player installierte. Obwohl er wusste das es nicht gestattet ist.
Als das auffiel durfte er sofort seinen Schreibtisch verlassen, seine Privaten Sachen nehmen und Tschüß.
Sofortige fristlose Entlassung.
Der Rechner wurde zum IT-Service gebracht und analysiert. Dabei kam heraus das da noch soviel Scheiße auf dem Rechner war, das ohne weiteres das ganze Netzwerk verseucht sein könnte. Der Temp Ordner war ohne Ende voll mit Müll.
Von da an war damit Schluß.
 
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