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NewsNvidia GeForce RTX 5000: Hotspot-Sensor per Tool auslesbar (vielleicht)
Der Hotspot-Sensor auf den GeForce-RTX-5000-Grafikkarten ist seit dem Launch ein Thema. Denn Nvidia hat die Auslesemöglichkeit bei der aktuellen Grafikkarten-Generation gestrichen, bei den RTX-4000-Karten ist diese nach wie vor gegeben. Bis jetzt gab es keine Lösung dafür, was sich nun jedoch geändert hat. Eventuell zumindest.
Ich verstehe immernoch nicht wieso Nvidia den Zugriff auf diesen Datenpunkt eingeschränkt hat. Er war essentiell wichtig um zu erkennen ob ein Kühler schlecht anliegt. Auf meiner alten INNO3D 4090 war der Hotspot nach etwa zwei Jahren beispielsweise katastrophal hoch, was zu extremem Lüfterdrehzahlen und einem Garantiefall geführt hat. Auch bei meiner aktuellen 5070 würde ich gerne wissen wie weit der Hotspot von der Edge Temperatur abweicht.
Ist doch ganz einfach. Damit die Leute nicht merken das die 10% Leistungsplus 4080->5080 nur durch höheren/längeren Boost erkauft wurde.
Ohne dieses „Feature“ läge der Zuwachs wahrscheinlich nur bei 4-5% und damit quasi nicht vorhanden….
Möglicherweise zu viele unberechtigte Retouren oder Reklamationen, weil die Karte "zu heiß" wird.
Die High End Karten werden ja viele von einer bestimmten Klientel User gekauft, die solche Werte ja dann direkt im Auge hat (ohne sie oft richtig einschätzen zu können).
Ich verstehe immernoch nicht wieso Nvidia den Zugriff auf diesen Datenpunkt eingeschränkt hat. Er war essentiell wichtig um zu erkennen ob ein Kühler schlecht anliegt. Auf meiner alten INNO3D 4090 war der Hotspot nach etwa zwei Jahren beispielsweise katastrophal hoch, was zu extremem Lüfterdrehzahlen und einem Garantiefall geführt hat. Auch bei meiner aktuellen 5070 würde ich gerne wissen wie weit der Hotspot von der Edge Temperatur abweicht.
Vielleicht haben die Partner kurz bei Nvidia angeklopft: "Hey du sag mal, könntest du vielleicht den Zugriff bei der neue Generation einschränken. Wir wollen die RMA Rate eingeschickter Karten wegen Hotspot Problemen senken."
Ich denke du hast es dir selbst beantwortet. Aus Sicht von Nvidia bzw. Boardpartner sparst du einen Haufen Geld bzgl. RMA, wenn der Kunde nicht einen komischen beunruhigend hohen Wert sieht. Die Karte selbst nimmt wenig bis kaum Schaden davon, lediglich die Leistung bricht unter Umständen ein, was vermutlich ein Großteil der Kunden gar nicht bemerkt. Falls dann wirklich jemand aufgrund der Symptome in RMA geht, kann man mit MODS trotzdem schnell eine Diagnose stellen und den Fehler beheben.
Die Funktion dürfte doch nur für ne verschwindend kleine Gruppe von Anwendern Interesse sein. Oder gibt es da größere Probleme?
Die Pc Spieler die ich kenne überwachen gar nix
Das man den HotSpot auslesen kann, ist nicht nur eine kleine Nebensächlichkeit, sondern was wichtiges um Fehlerquellen zu identifizieren.
Was hilft einem der niedrige 0815 Durchschnittswert den man laut Nvidia offiziell auslesen darf, wenn der HotSpot an die 100°C oder noch höher ist, was natürlich zu Leistungsverlust führt und die Lautstärke erhöht.
Mit dem HotSpot kann man auch eingetrocknete Paste oder einen PumpOut identifizieren - was mir bei meiner RTX4090 geholfen hat!
Artikel schrieb:
HWMonitor reagiert sehr erratisch bei der Hotspot-Temperatur, die Messreihe zeigt andauernde Schwankungen bei den Temperaturen
Ja das ist mir auch aufgefallen, auf einer RTX5080 eines Familienmitglieds, kam mir komisch sprunghaft vor.
Da scheint es bei allen Herstellern noch Optimierungsarbeit zu geben, um herauszufinden wie man das am besten in einem Programm interpretiert und anzeigt.
Artikel schrieb:
Am Ende bleibt nach wie vor alles unklar – selbst die Entwickler der Tools wissen nicht, was sie da wirklich auslesen.
Die Funktion dürfte doch nur für ne verschwindend kleine Gruppe von Anwendern Interesse sein. Oder gibt es da größere Probleme?
Die Pc Spieler die ich kenne überwachen gar nix
Jopp so ist es vermutlich auch - ich überwache nur Zeugs auf Arbeit für Tests, persönlich absolut Null - warum auch. Das machen nur die, die Angst vor dem 5090-Kabelbrand haben. Aber da hilft die Temperatur ja auch nicht^^
Es ist aber interessant zu sehen wie Temperatur doch immer mal wieder ein Thema ist und wie Hersteller damit umgehen. Ich erinner mich an den 20-Grad-Offset bei AMD-CPUs - das war ja auch so ein unnützes Drama damals, obwohl ja in der anderen Richtung und auch gut gemeint. Seitdem erklärt AMD bei jedem CPU-Launch "diese Temperaturen auch von 80, 85 und 90 Grad sind ganz normal und die sind dafür ausgelegt und können das problemlos ab". Stören sich halt alte Pentium-Mobile-Nutzer mit max 37 Grad CPU-Temperatur anno 2008 immer noch dran
Was hilft einem der niedrige 0815 Durchschnittswert den man laut Nvidia offiziell auslesen darf, wenn der HotSpot an die 100°C oder noch höher ist, was natürlich zu Leistungsverlust führt und die Lautstärke erhöht.
Das wird auch schätze ich der Hauptgrund sein.
Denn wenn Silizium dazu ausgelegt ist mit 100 Grad zu arbeiten, ist das gar kein Problem. Das macht es dann jahrelang ohne Probleme. Die Nutzer bekommen bei 100 Grad aber schnell die Panik, basteln dann rum oder schicken die Karte gleich zur RMA.
Wenn Blackwell dafür ausgelegt ist auf Teilen der GPU mit rund 100 Grad zu operieren, ist das absolut problemlos und ohne jegliche Nachteile möglich.
Um einen Durchschnitt zu ermitteln, muss es doch Einzelwerte geben. Also kann man diese Abgreifen. Die Frage ist nur wie? Kann man das SDK von Nvidia oder wer auch immer die Einzelwerte misst, nicht einfach Reverse-Engineeren?
Jopp so ist es vermutlich auch - ich überwache nur Zeugs auf Arbeit für Tests, persönlich absolut Null - warum auch. Das machen nur die, die Angst vor dem 5090-Kabelbrand haben. Aber da hilft die Temperatur ja auch nicht^^
Naja, die Werte sind ja auch nicht nur dafür da, dass du die dauerhaft kontrollierst, sondern sind sie vor allem nützlich, falls Probleme auftreten. Ist ja das gleiche mit den Fehlercode Anzeigen auf Mainboards. Da gucke ich auch nicht ständig drauf. Wenn dann aber mal ein Problem auftritt, können sie nützlich sein.
Wenn Igor (und sicher auch weitere) Zugriff auf MODS haben, müsste es doch relativ einfach sein herauszufinden welche der Tools näher an der Realität liegt.
Zwar ist MODS ne Linux-Distro und man kann vlt. nicht die identischen Workloads fahren wie mit HWInfo etc. unter Windows, aber eine Richtung sollte doch erkennbar sein.
Es scheint sich aktuell zumindest zu Gunsten von HWInfo statt HWMonitor zu bewegen (siehe Beitrag Igor).
Das wird auch schätze ich der Hauptgrund sein.
Denn wenn Silizium dazu ausgelegt ist mit 100 Grad zu arbeiten, ist das gar kein Problem. Das macht es dann jahrelang ohne Probleme. Die Nutzer bekommen bei 100 Grad aber schnell die Panik, basteln dann rum oder schicken die Karte gleich zur RMA.
Hab das mal bei mir getestet mit HWMonitor der hier im Test ja höhere Werte als HWInfo liefert. Hab nach 20 Minuten Stresstest mit meiner MSI 5090 Suprim SOC einen maximalen Hotspot Wert von 78.8°C bei einer maximalen GPU Temperatur von 64.3°C.
Es ist doch wie überall, wenn heute technische Angaben fehlen:
Man kann getrost vom letzten Scheiß ausgehen, so schlimm das sich selbst der Hersteller dafür schämt.
In diesem Fall tut nVidia sogar alles dafür, um zu verhindern, daß der Hotspot-Wert ausgelesen werden kann. (wäre ein wichtiger Indikator, um zu sehen wie gut die WLP noch performt)