News Nvidia-Karten von Jetway mit 2 GB VRAM

Speicheroverclocking hilft zur Steigerung der Bandbreite.

Zwei Gigabyte VRAM sichert die Option, dass man in zukünftigen Spielen zumindest den Texturregler immer auf High oder Ultra stellen kann, ohne Geschwindigkeitseinbrüche zu erleben.
Was daran überflüssig, oder ein marketing- Gag sein soll, kann ich nicht erkennen.

Siehe auch:http://www.yougamers.com/articles/13801_video_ram_-_how_much_do_you_really_need-page8/

Sobald die Speichernutzung eines Spiels über die Kapazität des internen VRAMs geht, wird auf den Hauptspeicher ausgelagert. Der verschiebt Dir die Daten (DDR-2 PC800 / Bank interleaving) lt. diverser Messungen in der Praxis mit maximal 8 Gigabyte/ Sekunde.
Dabei wird die Bandbreite noch von laufenden Prozessen und des Hauptprogramms belastet, so dass warscheinlich 4-5Gigabyte/Sekunde an Grafikdatentransfer stattfinden kann.

Demgegenüber steht der Speicherzugriff von 60-70 Gigabyte/Sekunde, wenn die Grafikkarte auf den internen VRAM via 256Bit Interface exklusiv zugreifen kann.

Was nützt einem die Power von 40-60 Textureinheiten, wenn die sich ihre Daten aus dem lahmen Arbeitsspeicher ziehen müssen?

Je mehr Speicher also über 512 MB genutzt wird, umso erheblicher fällt der Leistungsunterschied von 1024MB zur 512 Variante aus.

Und da heutzutage nicht nur die höhere Auflösung, AA, AF gewaltig an den Speichervorkommen zehrt, sondern vor allem Spiele mit hoch aufgelösten Texturen, gilt hier die gleiche Regel wie für Hauptspeicher: Mann kann nie genug davon haben!

Sobald die Hersteller erkennen, dass das VRAM Kontingent bei den Karten am Markt steigt, können diese auch Spiele mit hochaufgelösten Texturen, die bei Annäherung nicht sofort vermatschen, herausbringen.
Mehr Effekte wie Normal Maping, Occlusion Mapping, Reflection Mapping etc. in besserer Qualität wären ohne Geschwindigkeitseinbussen möglich.

Just my 2 cents
 
Dat is mal aufschlussreich. Joa, 512MB sind ja schon jetzt Standard für aktuelle Spiele und künftige vernünftige Karten werden hoffentlich gleich mit 1GB Speicher ausgestattet.

Viele beachten beim Anschauen der Benches auf nicht die Min-FPS sondern nur die avg-FPS. Sieht dann vllt. ab und zu mal flüssig aus (wenn avg-fps ~ 40 sind) aber kleine Ruckler sind immer noch drin wenn der Speicher mal zu klein wird ...

Oder lieg ich damit falsch?

MfG
Jens

Juhu ... Feieraaaaaabend!
 
was würde jetzt eigentlich bei einem sli system mit 4gb vram und 32bit betriebssystem passieren? gibts da irgendwie ne sperre wie groß der vram maximal sein darf oder ist dann arbeitsspeicher=0? dann hätten solche karten echt mal sinn^^
die sollten lieber 1gb und 512bit machen als 2gb und 256bit, würd mehr bringen. aber auch schon nvidia ist ja zu blöd mit ihrem speicher. warum hat die 9800gtx nur 512mb+256bit? und nicht einfach wie die 8800gtx 768mb + 384bit? dann wär die deutlich schneller als die alte und es würde weniger diskussionen dadrüber geben das diese karte sinnlos ist usw blabla
 
Ich habe mal gelesen dass es am G92-Chip liegt und daher es nicht so ohne weiteres möglich ist, also 384bit und 768MB. Schlagt mich nicht wenn's falsch ist.

MfG
Jens
 
Whoas?!

2 GB für die 8800GT und 8600GT...
Ein schlechter Scherz. Das ist definitiv zu viel.
Die von CB erwähnten SLI-Vorteile sind vll.
alles nur kein Kaufargument.
Fakt ist - als Einzelkarten sind sie bei der 265-Bit-Anbindung
und den mäßigen Taktraten absolut unbrauchbar.

Schauen wir außerdem mal noch wieviel die Karten dann
kosten werden. Wenn ich nämlich von den aktuellen Preisen
für 1 GB VRAM ausgehe, dann dürfte der Preis bei den neuen
Jetway-Karten abartig hoch sein.

Warum kommt keiner der Hersteller mal auf die Idee
eine 8800GTS (oder künftig 9800GTS) mit einem hochwertigen
& schnellen 1-GB VRAM zu bestücken?
Da wäre das weitaus sinnvoller!


Edit:
@ Hennimo
Nur mal nebenbei - die "optimale Speicheranbindung
hängt nicht allein vom SI ab...
Für 1 GB guten GDDR3/GDRR4 reichen die 256-Bit problemlos.
Bei 2 GB hingegen wäre das 512-Bit SI sicherlich empfehlenswerter.
;-)

NV und ATI sind übrigens alles andere als "blöd" mit ihrem Speicher.
Die machen das aus einem ganz bestimmten Grund so - den Kosten!
So ein 512- Bit Interface ist schlichtweg sehr teuer...
Du würdest solch eine Karte sicher nicht bezahlen.
Wie gesagt - die machen im Moment eigentlich (noch) alles richtig
in dem Punkt.

Wenn du wissen möchtest, wie effektiv die aktuelle Kompression
bei NV Grafikkarten ist, dann schau dir z. B. mal die PNY Quadro FX5600 an
-> 384-Bit + 1,5 GB VRAM ...
oder bei ATI die ATI FireGL V8650
-> 512 Bit + 2 GB VRAM ...

Allerdings verstehe ich das Geeiere mit den "krummen" Anbindungen
192-, 320- & 384-Bit nicht ganz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Seit wann kann die CPU auf den Grafikram zugreifen ?

Das wäre mir aber sehr neu.... demzufolge : der Grafikram nimmt nichts vom Adressraum der cpu weg.

Falls das doch geht sagt mir bitte mal wie ich da in einem beliebigen x86 assembler drauf zugreife, das würde viele Möglichkeiten eröffnen :)


@ topic : nette Karte, wenn auch nicht unbedingt für Standard-Spiele.

Schade das Ati keinen solch großen Speichermengen verbaut auf normalen Karten.

Bei Oblivion verbrauch ich jetzt schon über 700mb Grafik-Speicher und mehr wäre mit diversen texturpacks auch kein Thema.

Eine 1GB karte oder gar mehr gibts dort aber nicht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn das vermutlich wieder von nem Aushilfsmod gelöscht wird:

Bringt genau 0 .. Speicher -Größe ... Anbindung und GPU Leistung müssen in einem ordentlichen verhältniss stehen, 9600 und 8800GT erfüllen bis auf GPU Leistung und Anbindung keine Beziehung..

Jeder der eine aktuelle Karte mit 2 gig Vram für sinnvoll erachtet ... bei Multi karten entsprechen 2x2048 mb Vram, sollte sich vieleicht ein wenig belesen und nicht sinnfreie "freudenschreie" los lassen :p .

mfg
 
Da hat die GPU bald mehr Speicher als die CPU zur Verfügung :freak:
 
Wundert mich immer wieder, wie bei Low-End und Mid-Rage Karten solch sinnlosen Speichermengen verbaut werden. Ist echt ein Marketing-Trick überbezahlter Manager, das blöde ist: die mehrheit der Kunden scheint da mitzumachen. Mein Kumpel vor Kurzem: "Hey alter habe ne neue geile grafikkarte gekauft, 1024 mebagyte! Was hat deine 8800 GTS noch mal? Schlappe 512 MB? Hahaha alda, ich rocke jetzt alle weg? P.S. Weist warum bei mir Crysis schon bei 640x480 und alle Low abschmiert? Ist bestimmt ein Treiber bug oda? Was ich habe? Fx5200...."

Natürlich utriert, aber ich erlebs immer wieder.

Dann denke ich mir: "Warum kommt keine ansehnliche Firma auf die Idee einfach 1024 MB oder 2048 MB auf ne 8800 GTS 512 oder 9800 GX2 zu verbauen. Der Preis kann doch kein Thema sein oder? Wer 500 Mäuse für 9800 GX2 blättert wird sicherlich 100 extra blattern für doppelten (dann aber sinnvollen) speicher? Technisch ist es auch machbar. Aber das macht um himmels willen keiner. Eine 8800 GTS 512 mit 1024 MB RAM würde so ziemlich alles wegblasen und aufgrund des Preis/Leistungsverhältnises sogar die neue 9800GX2 tief in den keller weisen."...

Irgendwie seit ich das jahrelang beobachte, scheint mir so, dass die Grafikchiphersteller die Grafikkartenhersteller vertraglich verpflichten bei den High-End Modellen keine größere Speichermengen als "vorgesehen" zu verbauen. Denn dann werden die ans eigene Bein pinkeln, und ziemliche Schwierigkeiten haben mit der nächsten Grafikkartengeneration die vorherige High-End Reihe zu toppen. Alles schön kleingedruckt damit die News davon nichts mitbekommen, aber klar genug für die Herstellerfirmen, welche folgen es geben wird, falls sie die Klausel verletzen."

Habe ich recht oder habe ich recht?
 
Realsmasher schrieb:
Seit wann kann die CPU auf den Grafikram zugreifen ?
Schon immer. Teilweise, jedenfalls. Der Framebuffer des Grafikspeichers wurde schon unter DOS an bestimmte Adressen eingeblendet. Wie sollen Programme sonst ihre Daten auf den Bildschirm bringen? Gut, DMA vom Hauptspeicher in den Grafikspeicher wäre eine Möglichkeit, ebenso wie ein paar andere Techniken. Aber am einfachsten ist es eben, wenn der Grafikspeicher linear in den Adressraum der CPU eingeblendet wird, dann muss man sich als Programmierer nicht mit Bank Switching und solchem Zeug herumschlagen.

Das wäre mir aber sehr neu.... demzufolge : der Grafikram nimmt nichts vom Adressraum der cpu weg.
Ich glaube das tut er doch. Ich bin zwar auf diesem Gebiet nicht mehr auf der Höhe der Zeit (wie oben angedeutet habe ich zuletzt zu DOS Zeiten Grafikprogrammierung betrieben), aber wenn ich bei mir im Windows Gerätemanager nachschaue, dann bekomme ich dort angezeigt, dass meine Grafikkarte einen fetten linearen Speicherbereich von 256 MB belegt (=Größe des VRAMs) plus ein paar weitere. Wenn man Ansicht -> Ressourcen nach Verbindung wählt, bekommt man eine schöne Übersicht, was so alles in den Adressraum der CPU eingeblendet wird.

Falls das doch geht sagt mir bitte mal wie ich da in einem beliebigen x86 assembler drauf zugreife, das würde viele Möglichkeiten eröffnen :)
Jeder Prozess, d.h. jedes ausgeführte Programm, bekommt ja im 32 bit Modus seinen eigenen 4 GB großen virtuellen Adressraum zugewiesen. Die virtuellen Adressen darf man nicht mit den physischen verwechseln. Wenn jetzt also z.B. der Geräte-Manager anzeigt, dass der Grafikspeicher in den Bereich D0000000-DFFFFFFF eingeblendet wird, dann ist das die physische Adresse und NICHT identisch mit dem Bereich D0000000-DFFFFFFF im virtuellen Adressraum meines/deines Programmes. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es die Möglichkeit, eine bestimmte physische Adresse auf einen Bereich des eigenen virtuellen Adressraums zu mappen - jedenfalls für Gerätetreiber, ein einfaches Usermode Programm wird das aus Sicherheitsgründen nicht machen dürfen. ;)
 
Naja ob es 2 GiByte sein müssen? :S Die 1024er Variante ist schon gut genug für Auflösungen bis 1920x1200. Für alles darüber ist sie eh zu langsam ^^
 
@SMO!

alles was du sagst ist richtig. seit DOS Zeiten wurde das Rad erwartungsgemäß nich noch einmal entwickelt. Zumindest bis DirectX9. Wie es unter Vista uznd DirectX10 aussieht, da bin ich nicht auf dem nesuten Stand. Aber ich vermute auch hier gilt: Die 2GB Grafikkarte macht einen fetten dicken Riss im VIrtuellen Speicherbereich.

P.S.: sind das eigentlichnicht 2 GB (nicht 4 wie du sagst) für Virtuellen Adressbreich für Programme. Soweit ich weiss, machen 32bit Programme bei 2 GB dicht (memory overflow, where is the guru etc...) Das eine Bit aus 32 Bit wird für irgendwas benutzt.

In diesem Sinne sind 64 Bit OS und Programme die einzige Lösung der heutigen Zeit. Ich benutze selbst "noch" 32 Bit und ich "spüre" die Grenzen schon. 64 Bit kommen genau richtig. Ich werde auch umsteigen, aber erst wenn auch der letzte Programmentwickler in sein Hirn reingehämmert bekommt adass 64 bit wichtig sind.

Stichwort: Aktuelle Highend Spiele mit nur 32 bit Programmpfad und dann memory overflows ohne ende, die Foren sind überfüllt davon. Alle denken das seien Bugs und ärgern sich darüber dass kein Patch kommt. Die Hersteller können natürlich nichs patchen ausser versuchen die Speichermengenintensität des Spiels zu zügeln. Hätten die doch gleich auf 64 bit gesetzt... aber dann gibts noch 32 bit "Loo"user (mich eingerechnet) die sich weigern umzusteigen, WEIL es an 64 bit support mangelt.... Teufelskreis....

Wir leben leider in unruhigen Welcselzeiten 32->64 bit. Wenn das einmal (vermutlich in den nächsten 2-3- Jahren) vollbracht ist, WIRD ALLES GUT ;)
 
Habe gerade nochmals ein paar Passagen meines Vorposts
fett gemacht, da ich das Gefühl habe, dass sich hier
alles ständig wiederholt. Dass die Karten nicht bringen wissen
wir jetzt.

Was die 32-Bit/64-Bit Frage angeht ist es so,
dass die 4 GB-Grenze für alle 32-Bit Betriebbsysteme
und Programme. Auch der virtuelle Speicher
ist von dieser Grenze betroffen.

Das normale XP kann z. B. max. bis zu 4 GB virtuellen Speicher nutzen.
XP x64 kann das bereits bis 16 Terabyte...

Bis wir allerdings erste Grafikkarten mit 4 GB VRAM und mehr
sehen werden, wird's warscheinlich mindestens bis 2010 dauern.
Da steht dann auch hoffentlich "Windows 7" als "x64 only" bereit. ;-)
Und bis dahin sollte es bei normalen Systemkonfigurationen
auch zu keinen Adressierungsproblemen kommen.
 
@yurij
Ja, unter Windows ist es so, dass Programme normalerweise nur die unteren 2 GB ihres virtuellen 4 GB Adressraumes nutzen können. In die oberen 2 GB blendet sich Windows ein (wird so gemacht damit die Programme schnell Systemfunktionen von Windows aufrufen können). Allerdings kann man das ja über den /3GB Parameter in der boot.ini anpassen, dann hat ein Prozess 3 GB seines Adressraumes zur Verfügung und Windows belegt nur noch die obersten 1 GB.
Ein einzelnes 32 bit Programm unter Windows kann also maximal 3 GB frei nutzen, weil der virtuelle Adressraum und Windows eben nicht mehr hergeben. Die CPU selbst kann im 32 bit Modus theoretisch mehr als 4 GB physisch adressieren, dank PAE (Physical Address Extension, siehe Wikipedia). Praktisch unterstützen das Windows XP und Vista in ihren 32 bit Versionen aber nur beschränkt. Statt 3 GB wären maximal 4 GB pro Prozess ansprechbar und auch nur mit windowing / bank switching (d.h. kein lineares, flaches Speichermodell mehr).

Werde demnächst auch endlich auf 64 bit umsteigen. Die 32 bit Grenze spürt man wirklich schon - besonders mit solchen Grafikkarten, um zurück aufs Thema zu kommen. ;)

Nach wie vor besteht die Frage, ob es unter Windows 32 bit zu Nebenwirkungen kommt, wenn Größe des RAMs plus Größe des Grafikkartenspeichers an der 4 GB Grenze kratzen. Ich denke schon, aber falls ich hier Unsinn erzähle und es jemand besser weiß, bitte erklären!
 
Die Speicher anbindung ist der Flaschen Hals beim G92 Chip ! Klar sind 2GB GK Ram besser aber der Flaschenhals mit der Speicheranbindung bleibt..
Denke mal 2 x 8800 GTX (G80) Übertaken und schon hat man mehr Leitung in hohen Auflösungen.
 
@ SMO! :

das ich auf den Framebuffer zugreifen kann ist mir schon klar, ansonsten wärs recht schwierig überhaupt irgentwas auszugeben ;)

Aber wie könnte ich z.b. auf Texturen zugreifen die im vram liegen bzw selbst welche reinspeichern?

Soweit ich mich da bisher belesen konnte geht das eben nicht, aber so viel Ahnung hab ich davon auch noch nicht :)


Warum hier viele wegen der Anbindung unhermeckern kann ich nicht nachvollziehen. Ist doch nicht so das in jedem Frame alles aus dem Speicher genutzt werden muss.

Und selbst wenn : mit den 58gb/s einer 8800gt könnte man bei 2gb Daten pro Frame immernoch rund 30fps erreichen.

Klar ist das ne kleine Milchmädchenrechnung die schon aufgrund der Latenzen nicht aufgeht, aber sooo sehr limitiert die Anbindung wirklich nicht wie viele glauben.

Gerade in alten Spielen wo die Geometrie und Shader die Graka nicht schon vorher abwürgen kann man mit 4096er Texturen dort noch eine ganz passable Grafik zaubern.
 
Naja, für Riesenauflösungen fehlt die Performance, auch bei SLI, und ansonsten braucht man diese Menge an VRAM nicht. Also reines Marketing. 1GB mag OK sein, aber für mehr reicht die power der GPU(s) eh nicht aus...
 
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