News Oculus Go: VR-Headset mit „bisher bester Optik“ kostet 219 Euro

Blaexe

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Vielleicht ist VR damals untergegangen eben weil es noch nicht gut genug war? So als kleiner Denkanstoß...

Die aktuelle Auflösung ist unterste Grenze für gutes, massentaugliches VR.
 

marcus locos

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@joshy337:

Ich finde dein Denken wie du Dir das ganze vorstellst sehr seltsam. Du willst das die VR Brillen auf den Markt bringen mit einer Auflösung von 320x200? Damit es für jeden Bezahlbar wird? Wir wollen vorwärts kommen und uns nicht zurück entwickeln. Wir wollen die beste Auflösung, FOV am besten 210°. Wir sind doch nicht alles reiche VR Nerds? Trotzdem kaufen wir uns solche Brillen weil es unser Hobby ist. Und wenn es einer Schule oder sonst wem wichtig ist und die mit VR arbeiten wollen dann sollen die sich eine Rift oder Windows Mixed Reality kaufen die man schon sehr günstig bekommt. Daran sollte es doch nicht scheitern oder?
 
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joshy337

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Vielleicht ist VR damals untergegangen eben weil es noch nicht gut genug war? So als kleiner Denkanstoß...
Möglich. Allerdings haben sich Spieler damals an Pixelgrafiken auch nicht gestört.
Damals, ca. 94-96 waren einige Toptitel noch in 320x200 Auflösung.
Nicht das ich die Auflösung mochte (mir waren Adventures in 640x400 bzw. 800x600 lieber)..

Die aktuelle Auflösung ist unterste Grenze für gutes, massentaugliches VR.
Und so wird es auch bleiben. In 10 Jahren haben die Durchschnitts-PCs die Leistung heutiger VR-Workstations (1080p/2K).
Nur, die VR-Brillen sind dann bei UHD oder 8K angelangt und die Rechenleistung reicht wieder nicht aus.
Daher habe ich mir Gedanken gemacht, wie man aus dem Teufelskreis rauskommt.
Entweder, die Brillen werden smart (multiple Auflösungen) oder man setzt die Voraussetzung so an,
dass normale PCs damit klarkommen.

Seriously, ich erlebe dieses Phänomen seit bald 20 Jahren.
Kaum ist genug Rechenleistung da, schnellen die Ansprüche wieder in die Höhe.
Auf einer Seite hinkt immer etwas hinterher.

Ich finde dein Denken wie du Dir das ganze vorstellst sehr seltsam.
Danke, das sehe ich als Kompliment.
Du willst das die VR Brillen auf den Markt bringen mit einer Auflösung von 320x200? Damit es für jeden Bezahlbar wird?
Nein, ich nannte 320x200 (QVGA) nur als Beispiel da es bei der ersten Generation ausreichend war.
Für die heutige Zeit wäre NTSC/VGA (~640x480) bzw. SVGA (800x600) realistischer, da solche Low-End Displays gängig sind.

Wir wollen vorwärts kommen und uns nicht zurück entwickeln.
Fortschritt ist relativ. Rechenleistung/Aufflösung sind eine Sache. Die Umsetzung von Konzepten im Alltag ist eine andere.
Ich sehe den Fortschritt darin, dass der Zugang zu VR ein breiteres Publikum findet.
In 10 Jahren (spätestens) ist UHD Standard, und dann gibt es die VR-Brillen von heute nichtmehr.
Dann kommen die selbsten alten Argumente, dass das "HD damals zu wenig war und es deshalb keinen Erfolg hatte".
Und wieder braucht es dann die neuste Technik, um "vorwärts zukommen".

Wir wollen die beste Auflösung, FOV am besten 210°.
Sicher, wäre ja auch mal was Neues, wenn es auf ComputerspielBase um weltbewegendes gehen würde.
Der Hauptfokus auf CB sind flotte CPUs, mit Flüssigstickstoff gekühlte Grafikkarten, Spiele und W10. Abundzu mal ein paar News zu Linux und neuer Technologie. Ich bin seit über 10 Jahren hier und im Forum geht es zu 90% darum, dass Hersteller A
besser als B ist, um Fanboys die sich gegenseit beleidigen, etc, und dass die Leistung aktueller Grafikkarten nie ausreicht. ;)

Wir sind doch nicht alles reiche VR Nerds? Trotzdem kaufen wir uns solche Brillen weil es unser Hobby ist. Und wenn es einer Schule oder sonst wem wichtig ist und die mit VR arbeiten wollen
dann sollen die sich eine Rift oder Windows Mixed Reality kaufen die man schon sehr günstig bekommt. Daran sollte es doch nicht scheitern oder?
Das habe ich auch so nicht gemeint. Ich finde die Entwicklung ja auch eher positib,
Was ich meinte, war, dass es zusätzlich auch ein paar Low-End Brillen
und eine offene API/Softwareplattform braucht (eine die in 10 Jahren noch existiert),
damit VR bei Schulen/(Ausbildungs-)Betrieben/Unis etc. Verwendung findet.

Darum schrieb ich das ja weiter oben mit der Wirtschaftlichkeit. Ich bin warlich kein Pfennigfuchser.
Persönlich finde ich den Preis von ~200-300€ okay (für mich). Aber Bildungseinrichtungen haben nicht genug Geld.
Als ich eingeschult wurde, konnte die Gemeinde/Schule nichtmal das Geld für die Schulbücher aufbringen. :rolleyes:

Klar, es gibt auch Schulen, die momentan eine bessere Ausstattung haben (keine Windows 2000 PCs mehr). Allerdings kann man dort bestenfalls einen PC erwarten, der von der Leistung her mit einem i3-Prozessor bzw. mit AMD E-450 vergleichbar ist. Oder es werden halt Notebooks eingesetzt.

Ein Gamer-PC bzw. eine Grafik-Workstation findet man dort nicht.
Im Glückfall stehen in Zulunft dort ein paar ausgewählte VR-taugliche PCs.
Allerdings nicht genug für den Technikunterricht einer ganze Klasse (20 bis 30 Stück), befürchte ich.

Und wenn es einer Schule oder sonst wem wichtig ist
Eben. Das ist der springende Punkt. Der Schule ist es nicht wichtig, die steckt noch im 20. Jahrhundert fest.
Dem Techniklehrer wäre es evtl. wichtig genug. Nur, wie soll er die Schulleitung überzeugen, dass VR kein Luxus ist ?
Es muss sich (preislich) noch einiges tun, damit VR als ein Standard-Eingabe/-Ausgabegerät akzeptiert wird.
So wie die PC-Maus in den 80ern nur widerwillig als "seriöses" Zubehör angesehen wurde.

--

Egal, ich will nicht weiter streiten. Alles was ich zu dem Thema sagen wollte, wurde gesagt.
Ich wünsche VR das Beste und hoffe, dass auch Kinder und junge Erwachsene Zugang dazu bekommen.
Denn VR ist ideal für den Unterricht, die Weiterbildung und für körperlich eingschränkte Menschen.
Wäre Schade, wenn es nur Niesche für Spielern/Enthusiasten, Labore und Start-up Unternehmen bleibt.
 
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Blaexe

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@joshy337:

Die Oculus Go kostet 219€. Zum Release. In einem Jahr sind es vielleicht noch 150€ und vorm Release der zweiten Generation wird es wahrscheinlich auch Angebote für 99€ geben. Die zweite Generation wird kommen, technisch deutlich weiter bei ähnlichem Preispunkt.

Warum sollte jetzt jemand einen technischen Rückschritt machen um günstigeres VR anzubieten? Das würde gar nichts bringen. Es ist schon gut so wie es ist.

Wer das unbedingt will holt sich eben Cardboard zu seinem Smartphone. Braucht sich aber über schlechtere Qualität nicht wundern oder beschweren. Die Möglichkeit gibt es aber.
 

kellerbach

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Ich denke es läuft. ASW, was Ähnliches bei microsoft, cardboard, jetzt die "go" bzw "sit down" :p, günstiges Full-VR dank Microsoft zumindest für US, Probiermöglichkeiten in jedem Assi-Abholmarkt nebst cardoard als Schnupperlösung......nur darf man nicht analysten- bzw marketingtypisch explosive Verbreitungsraten erwarten. Ich vermute es wird ab jetzt ein stetiges Wachstum geben, nicht sprunghaft, aber mit langsam steigender Tendenz. Wir stehn am Sockel einer guten Entwicklung.

Eine Besonderheit muss man noch berücksichtigen. VR läßt sich schlecht bewerben, weil sein Wesentliches über sämtliche Werbemedien abgeschnitten bleibt.
 
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john.veil

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Ich bin mir absolut sicher, das die Branche, die VHS, DVD, das Internet, Handys mit großem Display und Streamingdienste groß gemacht hat, VR ebenso groß machen wird :p
 

john.veil

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Mal wieder zurück zur Go: Irgendwelche Sachen/apps gefunden? Meine soll morgen ankommen, der UPS Fahrer hat angeblich am Freitag nachmittag meine Adresse nicht gefunden :p

zeitkapsel.wdr.de sieht nach einem interessanten Projekt aus.
 

Dod1977

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Sind sogar ein paar nette Spiele am Start. Drop Dead bringt (für einen Waveshooter) sehr viel Spaß! Bigscreen und Skybox sind Pflicht-Installtionen und eh gratis (Skybox spielt wirklich alles ab, 2D, 3D, 180 Grad, 360 Grad, vom NAS oder intern).

Die Bildqualität ist hervorragend! Man merkt, dass sie eine RGB-Matrix nutzen, es gibt so gut wie keinen Screendooreffekt. Die Vive und die Rift sind da vor allem bei Filmen und Schriften weit abgehängt. Bei Drop Dead sind die Texte extrem klar lesbar, mit der GearVR und dem S7 hingegen sind gerade Schriften kein Vergnügen.

Ich würde mir eine Rift 1.5 oder "lite" wünschen - mit dem RGB-LCD und den neuen Linsen der Go aber dem Tracking der Rift (und PC-Anschluss). Müsste doch für 199 Euro machbar sein oder? :p

Die Diskussionen um noch billigere VR für den Einsteiger finde ich auch eher unsinnig. Die Go kostet 219 Euro. 219.. Und braucht eben keinen teuren PC, da ist alles schon drin. Billiger als Cardboard mit nem Schülerhandy wird auch eine 320x200-Lösung nicht sein können. Warum also?

Ich habe den VR-Markt in den 90ern auch sterben sehen und war traurig. Und bin jetzt umso begeisterter von der Rückkehr der VR. Verdammt, es gibt Beat Saber :D . Und In Death. Onward, Gorn, Sprint Vector. Und auf der Go gibt es tolle Titel wie Virtual Virtual Reality, Drop Dead und Republiqua. Und Netflix.. Vor ein paar Wochen noch haben sich gut betuchte Menschen tatsächlich noch Videobrillen wie die 800-Euro-Brille von Royole Moon. Die kann nix, außer Videos in recht guter Qualität. Heute haben wie ne Go mit einer fast ebenso guten Bildqualität aber mit all dem fancy VR-Zeug drum herum. Trotz eingeschränkter Steuerung, das was sie können soll (Filme, Social-Zeug, Casualgames) ist sie perfekt geeignet. Und 219 Euro sind ein guter Preis um das Ding an Geburtstagen oder zu Weihnachten im Hinterkopf zu haben.
 

joshy337

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Die Diskussionen um noch billigere VR für den Einsteiger finde ich auch eher unsinnig.
Die Go kostet 219 Euro. 219.. Und braucht eben keinen teuren PC, da ist alles schon drin.
Billiger als Cardboard mit nem Schülerhandy wird auch eine 320x200-Lösung nicht sein können. Warum also?
Und noch einer der nachtritt, dankeschön! :rolleyes:
Ich möchte mal sehen, wie so ein Schülerhandy zur Kreierung von Inhalten genutzt werden kann.
Anschluss an den PC per Bluetooth, WLAN oder USB 2.0 ?
Bei der Datenrate, die da momentan nötig ist, eher unwarscheinlich.
VR zu Lehrzwecken/im Betrieb != Konsum von VR Apps aus dem Playstore

PS: Absehen, dass ich nicht vorschlug, wieder zurück zu 320x200 zu gehen..
(Nochmal: Es ging mir um eine offene VR-Plattform und eine Entry-Class VR Brille)
Der Stereoeffekt funktionierte damals bei 320x200 und 45° FOV.
Aber wozu gebe ich mir noch Mühe.. :(

Edit: Für alle die meinen, dass früher immer alles primitiver war,
anbei einen interessanter Link zum Lesen.: https://wiki.yoga-vidya.de/Rückständigkeit

Edit:
Ich habe den VR-Markt in den 90ern auch sterben sehen und war traurig.
Und bin jetzt umso begeisterter von der Rückkehr der VR..
Ich freue mich ja auch darüber und ich persönlich finde die Go schwer in Ordnung.
Hoffentlich ist sie in 5-10 Jahren noch unverändert auf dem Markt,
damit sie dann von den jetzt frisch angeschaften Büro-PCs angesteuert werden kann.
 
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Pizza-König

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Ich würde mir eine Rift 1.5 oder "lite" wünschen - mit dem RGB-LCD und den neuen Linsen der Go aber dem Tracking der Rift (und PC-Anschluss). Müsste doch für 199 Euro machbar sein oder? :p
Natürlich. Das haben sie mit der Go ja bewiesen.
Aber stell dich schon mal darauf ein, daß Gamer wieder im Bereich 600-800€ abgezockt werden sollen.
 
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@Joshy337
ich denke du hast keine eigene Erfahrung mit VR (die über 5min Probieren in einem Shoppingcenter hinausgeht)

ich selbst bin in meinen 40ern, das Thema Gaming seit 15 Jahren stark abgeflaut.. trotzdem hab ich mir vor 2 Jahren nochmal für ordentlich Geld einen Gaming-PC aufgebaut... aber erst der Kauf der Vive hat mich wieder näher ans Gaming rangeführt...
will sagen: ich bin niemand, der 4k fürs Gamen am Monitor braucht, der 4k fürs Netflixschauen im Wohnzimmer braucht..
da reichen auch FullHD vollkommen... selbst 720p ist noch ok für so manche Spiele
und am PC-Monitor fast am liebsten spiele ich noch uralte Spiele in der Dos-Box (Erinnerung an früher, in 320x200 oder 640x480)

TROTZDEM: am meisten stört mich an meiner Vive die geringe Auflösung.. 1080x1200 jeh Auge (neben Sweetspot, godrays, Fliegengitter)
das ist ganz was anderes als am Monitor... und kann man nicht vergleichen...
bei MOniotoren geht es darum ob das Bild nochmal einen Zacken schärfer rüberkommt..
bei VR geht es derzeit darum, ob man Text überhaupt lesen und erkennen kann oder nicht

wenn du vor einem Röhrenfernseher mit PAL-Auflösung im Wohnzimmer sitzt, hast du ein schärferes Bild (weil sich die PAL-Auflösung auf einen recht geringen GRad-Bereich aufteilt)
vor einem PAL-Fernseher mit 1,2m Diagonale und ca. 3m Sitzabstand wird von deinem ca. 200-210° Sichtfeld durch den Fernseher ca. 19° horizontal belegt
die 768 Pixel je Zeile bei Pal ergeben somit ca. 40 Pixel je Grad...

bei der VIVE mit ihren 1080 Pixel horizontal, aufgeteilt auf 110Grad - sind es nur ca. 10 Pixel pro Grad

also im ersten Moment klingt es so, als hätte die VIVE ja viel mehr Auflösung als ein uralter PAL-Fernseher (ca. 6mal soviele Pixel)
ABER: es ist nicht vergleichbar mit einem Monitor oder gar einen Fernseher mit dem noch größeren Sitzabstand

also das, was VR-Brillen heute (Vive, Rift, ....) an Auflösung bieten, ist nicht zuviel und unnötig.. es ist wirklich das unterste Limit...
tatsächlich ist es sogar viel zu wenig, da mit keiner der Brillen (die Vive-Pro hab ich noch nicht probiert) derzeit auch nur ansatzweise vernünftiges Arbeiten am virtuellen Desktop möglich ist...

dir ist anscheindend nicht klar:
die Schrift vor 30 Jahren auf einem 16 Farb VGA-Monitor mit 640x480px Auflösung war besser zu lesen, als es der Desktop heute in einer Rift oder Vive ist !

die von dir erwähnte PAL-Auflösung oder 640x480 - was soll den damit gemacht werden in VR?
du redest von Schulen etc. die damit Content erstellen sollen...
???
es ist mit den jetzigen high-end-Brillen Text kaum lesbar (ja, im Spiel, wo wir über 4-5 Menüzeilen reden die groß vor einem schweben.. das schon... aber les mal eine Internetseite mehr als 2-3 Zeilen lang !)

zum Preis, die gute alte Zeit...
in der guten alten Zeit kostete der C64 als er rauskam - umgerechnet auf heutige Kaufkraft - zw. 1500 und 2000 Euro
mein erster Computer, ein 286er + Drucker, kostete 40.000 Schilling (was ca. 2-3 Monatsgehälter waren)

mit der Oculus Go haben wir jetzt eine VR-Brille die sensationell günstig ist für das gebotene, 200-300 Euro

trotzdem frag ich mich, was Schulen mit dem VR-Zeugs anfangen sollen.. wozu?
(und wenns nur 50 Euro kosten würde)

und ansonsten... als Apple damals mit dem Iphone1 rauskam für 499 Dollar wurden sie von Steve Balmer (Microsoft-Chef) ausgelacht...
wer wird soviel für ein Phone ausgeben, lächerlich...
und was kosten heute die Iphone-Dinger - wo es mittlerweile genug günstige Alternativen gibt - teils über 1000 Euro
sind die teuersten Phones am Markt, und Apple damit (Derzeit) immernoch am erfolgreichsten am Smartphonemarkt...

ne VR-Brille für 100 Euro... vielleicht machbar... aber wo bleibt da die Marge für den Hersteller ?
10 Euro ?

da is es für die Hersteller natürlich besser eine VR-Brille für 500 Euro rauszubringen, die in der PRoduktion das doppelte kostet, aber eine marge von 100Euro+ abwirft
Ergänzung ()

EDIT:

was du redest von 45° FOV und 640x480 Auflösung:

wer unbedingt maximal günstig VR haben will:
heute lauft ein Großteil der Leute mit Smartphone rum...

für 10 Euro gibts ein Cardboard...
jeh nach Smartphone bietet das auf jedenfall mehr FOV als deine 45°
und höhere Auflösung..

tatsächlich ist das Bild mit dem 10 Euro Cardboard + 100 Euro gebraucht gekauftem LG G4 (2560x1440px Auflösung) sogar schärfer mit deutlich weniger Fliegengitter und größerem Sweetspot als bei meiner für 1000 Euro gekauften Vive...

(trotzdem: ist das mittendrinn-gefühl durch höheres FOV, geringere Latenz bei der Vive ungleich höher... 6-Achs-Tracking vs. 3-Achs-Tracking kommt noch dazu)

jedenfalls: da mit bereits günstigen Smartphones (die die Leute bereits sowieso schon haben) + 10 Euro Cardboard (oder 20 Euro in Plastik) VR-Erfahrungen möglich sind, bei Auflösungen jenseits von Full-HD,
ist Diskussion über 640x480 einfach 20 Jahre zu spät ;)
Ergänzung ()

wer heute noch kein Smartphone hat, und mit ner NOkia-Gurke von vor 5 Jahren rumläuft... ok... der wird aber sowieso nicht die Zielgruppe für VR sein
Ergänzung ()

und wegen der so teuren Preise nochmal...

niemand regt sich auf, dass ein Porsch zu teuer ist...
aber Gamer jammern, dass ein GTX1080Ti zu teuer ist ?
das ist das schnellste was man derzeit im Gamer-Bereich kriegen kann.. das kostet halt...

für eine VR-Erfahrung am PC reicht bereits eine GTX 960/970 aus (z.b. mit der rift)
klar: man kann dann nicht jedes Game in maximaler Auflösung spielen..

aber man kann damit schon ganz weit kommen...
und wenn man mal schaut: ne GTX 960 gibts bereits ab 40 Euro
ne GTX 970 mittlerweile für nur 50-60 Euro

man kann nicht immer das beste vom Besten haben wollen, und dann über den Preis lamitieren..

nen Rift-Set ist mittlerweile auch sehr günstig, inklusive der derzeit besten Controller am Markt

und PC: auch hier muss es keiner der aktuellesten i7 sein
man kann heute Rift-VR-Erlebnis haben für deutlich unter 1000 Euro, inkl. des PCs...
Ergänzung ()

mit den Windows MIxed-Reality-Brillen kommt man wahrscheinlich mit bissal schauen sogar auf unter 600 Euro inkl. PC
 
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