Test OCZ Vector und Plextor M5 Pro 256 GB SSDs im Test

Staubwedel

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Wieso denk ich nur das Holt zum x-ten Mal dasselbe schreibt und die selben Anandtechtests aus dem Hut zaubert?
 

Jakxx

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Nie wieder OCZ, da könnten die mir ne zweite schenken und ich würd sie nicht nehmen :)

Meine Vertex 2 ist nach 2 monaten verreckt, alle daten auf nimmer wiedersehen verloren wegen hardware verschlüsselung.
 

ettan

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Selbst wenn die Qualität der OCZ SSDs mittlerweile besser geworden ist, würde ich keine SSD von OCZ kaufen. Meine Vertex 2 ist auch verreckt, brauchen wir nicht weiter diskutieren. Der Support war aber alles andere als gut und wenigstens der sollte doch bei einem verbuggten Produkt dann funktionieren. Keinen Ansprechpartner in Deutschland, die defekte SSD musste ich auf meine Kosten in die Niederlande schicken. Ewig lange Abwicklung, so dass ich mir dann halt eine neue Crucial M4 gekauft habe. Von der defekten Vertex habe ich dann einen lächerlichen Zeitwert erstattet bekommen. Nie wieder OCZ, egal wie gut die neue SSD auch sein mag.
 

Asimo

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Behalte Deine 830er und hole eine 840 Basic oder Crucial m4 (vor allem falls da ein NVidia Chipsatz drin ist) für das Notebook Deiner Freundin, die sind auch die sparsamste SSDs überhaupt, wie dieser Test zeigt:
Da ist in der Tat der Nvidia ION Chipsatz drin.:D Das mit dem Stromverbrauch hatte ich bisher außer Acht gelassen, da ich davon ausging, dass die SSD sich da alle nichts geben. Sind aber doch ein paar Unterschiede. Danke für den Tip!:schluck:
 

franeklevy

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OCZ hin oder her, meine Vertex 2 und der Austausch und auch eine 3er sind mir allesamt defekt gegangen. Nun mit meiner Crucial M4 und der Samsung 830 bin ich sehr zufrieden, die laufen. Von der Performance merkt man allerdings eh keinen Unterschied.

Grüße
franeklevy
 

taxishop

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10 Jahren kaufe ich keine OCZ Produkte, egal welche auf dem Markt kommen, nachdem der damaligen bekannten Geschichte.
 
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Plextor M5S wird mal wieder vergessen. Mit 25nm MLC NAND ist sie grundsolide. Wieso soll man da die Samsung SSD 840 mit TLC NAND nehmen, der nur 1/3 der Lebensdauer hat?
Wenn Du meinen Beitrag richtig gelesen hättest, wüßtest Du es. Ganz einfach, im Moment hat eine 840 Basic mit großem Abstand das beste P/L-Verhältnis. Das €/GB-Verhältnis ist das beste auf dem ganzen Markt (zugebenermaßen habe ich SSDs ab 240GB selektiert) und die Performance in der realen Praxis bewegt sich auf höchstem Niveau - sprich ein Laie wird keinen Unterschied spüren zu besseren SSDs.

Allerdings hast Du recht was die 128GB Version anbelangt. Sie bietet (im Moment) das bessere €/GB-Verhältnis als die 840 Basic. Allerdings würde ich die Größe sowieso nur noch in reinen Office-PCs oder HTPCs empfehlen. Wer wenigstens ein bißchen mehr mit seinem PC macht, gar vielleicht das eine oder andere Spiel darauf installieren will, sollte heutzutage mindestens zu 240/250/256 GB greifen.
 

fuyuhasugu

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Jedoch haben Plextor, OCZ und Corsair eines gemeinsam: Sie sind in einzelnen Disziplinen Spitze, brechen in anderen dagegen ein. Das macht die Samsung Pro nicht. Sie ist meistens in der Spitze, und wenn nicht dann wenigstens in unmittelbarer Nähe die normalerweise unterhalb der Meßtoleranz liegt. Sie bricht nirgerndwo ein, daher steht sie mMn zu recht allein an der Performancespitze.
Die brechen nicht mehr ein als Samsungs 840Pro beim 4k-Schreiben. :D Dass selbst dieser eigentlich recht wichtige Test kaum einen Unterschied ausmacht, sieht man an den Ergebnissen der Real-World-Tests. Darum spricht genauso wenig fuer die Samsung wie gegen sie.


Äußerst bedauerlich, dass man hier nicht seine eigene Meinung preis geben darf, ohne gleich als Fanboy bezichtigt zu werden...
Nachvollziehbare Argumente sind immer willkommen.


Jetzt tendiere ich eher dazu, meine Samsung 830 SSD ihr zu geben und mir eine 840Pro, M5Pro oder Vector zu kaufen. ​Weiß jemand, ob mir das irgendeinen Mehrwert gibt oder merke ich keine Performanceunterschiede zwischen der 830 udn den anderen 3 Platten?
Wenn Du einen Mehrwert aus der Betrachtung von Unterschieden einzelner Benchmarkergebnisse ziehen kannst. ;)
Nein , im Ernst, kauf ihr eine guenstige aber gute SSD, falls von Crucial, dann jedoch eine m4 aber keine v4.

weil Samsung momentan der einzige Hersteller ist, der bei Consumer SSDs alles (Controller, Flashspeicher, Cache-RAM und Firmware) aus einer Hand liefert. ... bin ich der Meinung, dass man sich bei SSDs möglichst für ein Produkt eines Herstellers mit eigener Flashproduktion entscheiden sollte, denn im Gegensatz zu 3rd Party bzw. Pseudoherstellern, können die eine gleichbleibende Qualität beim verbauten Flashspeicher garantieren.
Na dann lasst uns auf Grund fehlender Alternativen alle Samsung kaufen, denn alle nicht Samsung-Kaeufer sind ja so gesehen sowieso schon doomed. Und dabei gehoeren weder Toshiba noch Micron zu den Noname-Lieferanten im (Flash)-Speichermarkt. Man koennte auch sagen, das verglichen mit denen Samsung noch ein absoluter Neuling in F&E und auch Produktion ist, bei dem Vorsicht angebracht waere.
 

tree-snake

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Woran könnte es liegen, dass bei einem Hersteller auffällig hohe Ausfallraten auftreten? Am Material kaum, entsprechende Speicher- und Controllerchips werden schließlich auch in anderen Marken verbaut - ohne diesbezügliche Qualitätsprobleme.
Naja OCZ hat mal mitten in ner Serie schlechtere Speicherchips verbaut als bei denen die vorher zu den Tests verteil wurden.

Und auch jetzt sinds wieder fremde Chips beim Speicher.

Ich kauf bei SSDs nur von Herstellern die auch selbst die Speicherchips herstellen und alles genau kontrollieren.
Da steht Samsung und Micron,Intel weit weit vor OCZ.
 

Staubwedel

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Eine gute SW ist dennoch ein Kostenfaktor.

OCZ scheint auf einen guten Weg zu sein, aber Vertex 4 und Vector sind oberhalb meiner Preisklasse
 

Darknesss

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Gibts auch Angaben zur Leistungsaufnahme?
Wäre mal interessant, ob die OCZ M5 an die Crucial M4 in Sachen verbrauch rankommt:D
Sonst eig. nur noch eine weitere nicht notwendige SSD ohne hervorragenden Verbesserungen
 

Staubwedel

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Wer auf Verbrauch achtet sollte sich die Sandisk SSD anschauen; von der Crucial M500 erwarte ich aber auch gute Werte.
 

Holt

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Welche Firmware hat die Vector? Ich find es nicht.
Das hätte in den Test gehört, aber die aktuelle 2.0er FW ist vom 20.03., also 4 Tage vor dem Test erschienen und damit ist davon auszugehen, dass noch die alten Version drauf war.
Wer die Vector hat, sollte die FW also updaten! Es zeigt auch mal wieder, dass plötzliche Stromausfälle die SSD killen können, einfach weil die FW im Flash korrupt wird. Ich hätte ja angenommen, man würde die immer an einer festen Adresse lassen und den Block nicht anderweitig verwenden, denn bei neuem NAND guter Qualität sollten die Daten 10 Jahre lange erhalten bleiben.

Da ist in der Tat der Nvidia ION Chipsatz drin.:D Das mit dem Stromverbrauch hatte ich bisher außer Acht gelassen, da ich davon ausging, dass die SSD sich da alle nichts geben. Sind aber doch ein paar Unterschiede. Danke für den Tip!
Gerne doch. Da wäre die m4 meine Wahl und man kann nur hoffen, dass die SATA Geschwindigkeit nicht im BIOS auf 1.5Gb/s limitiert ist um ein paar Milliwatt zu sparen.

Besitzt eine der beiden ssd, s eine AES Verschlüsselung ?
In den Spezifikationen der Vector steht: Data Encryption 256-bit AES-compliant, ATA Security Mode Features und in denen der "M5Pro supports full drive encryption with an Advanced Encryption Standard (AES) 256 bit algorithm using its US Government AES-validated Marvell controller."
Und genau das "US Government AES-validated" macht mir bei den HW Verschlüsselungen immer Sorgen, denn wer in die USA mit verschlüsselten Daten einreist und auf Aufforderung das Passwort nicht herausgibt, begeht eine Straftat. Da ist die Frage wohl weniger, ob es überhaupt eine Backdoor gibt als vielmehr ob es nur eine gibt oder jede der vielen Sicherheitsbehörden der USA ihre eigenen Backdoor hat. :evillol:

Die brechen nicht mehr ein als Samsungs 840Pro beim 4k-Schreiben. :D Dass selbst dieser eigentlich recht wichtige Test kaum einen Unterschied ausmacht, sieht man an den Ergebnissen der Real-World-Tests. Darum spricht genauso wenig fuer die Samsung wie gegen sie.
Die Real-World Tests sind ja auch nicht wirklich fordernd für eine moderne Spitzen SSD, weshalb die Unterschiede auch oft nur im Bereich der Messtoleranz liegen.

Schau Dir mal den Artikel "Exploring the Relationship Between Spare Area and Performance Consistency in Modern SSDs" von Anand an, dann siehst Du, dass da keine SSD frei davon ist. Aber da wird die SSD auch voll geschrieben und dann immer weiter mit Random 4k Writes überschrieben. Da alle LBAs voller gültiger Daten sind, bleibt bei einer Consumer nur wenig Platz wohin der Controller die neuen Daten schnell schrieben kann und dann muss er eben immer erst Blöcke auswählen, noch gültige Daten kopieren und dann die Blöcke löschen. Das geht mächtig auf die Performance, ist aber für Heimanwender irrelevant (allenfalls ein klein wenig, wenn sein System kein TRIM unterstützt) und lässt sich auch deutlich abmildern, wenn man es wie bei den Enterprise SSDs macht und einiges an Platz frei lässt.

Und dabei gehoeren weder Toshiba noch Micron zu den Noname-Lieferanten im (Flash)-Speichermarkt. Man koennte auch sagen, das verglichen mit denen Samsung noch ein absoluter Neuling in F&E und auch Produktion ist, bei dem Vorsicht angebracht waere.
Porsche, Ferrari, Volkswagen, die können ja alle keine Autos bauen, Mercedes hat die längste Tradition, nur die verstehen was davon :freak:

Es gibt nur 6 Firmen die NANDs fertigen bzw. über Joint-Venture daran beteiligt sind: Samsung, Toshiba mit SanDisk im Joint Ventrue Flash Forward, Micron mit Intel im J-V IMFT und Hynix.

Naja OCZ hat mal mitten in ner Serie schlechtere Speicherchips verbaut als bei denen die vorher zu den Tests verteil wurden.
Das hatte ja wohl Methode und kommt davon, wenn man über den Preis verkaufen will. Da gibt es vermutlich noch mehr Kandidaten.

Und auch jetzt sinds wieder fremde Chips beim Speicher.
Eine eigenen NAND Fertigung hat OCZ ja nicht und muss daher zukaufen, aber dass die ganzen Wafer gekauft werden und man somit alleine auf OCZs Qualitätsbeurteilung der NANDs angewiesen ist, macht die Sache nicht besser. Die garantierten 3000 P/E Zyklen gelten ja eben nicht für alles was auf dem Wafer ist, nur wenn Micron die NAND getestet und als entsprechend gut befunden wurden. Diese werden dann entsprechend beschriftet, in die eigenen SSDs verbaut oder teuer verkauft, den Micron hat zuletzt regelmäßig ganz schön hohe Verluste eingefahren und daher nichts zu verschenken.

Ich kauf bei SSDs nur von Herstellern die auch selbst die Speicherchips herstellen und alles genau kontrollieren.
So mache ich es auch, denn nur bei denen kann man sicher sein woher die verbauten NANDs stammen und welche Qualität die haben.

Gibts auch Angaben zur Leistungsaufnahme? Schau mal
in Post #40
Wieso denk ich nur das Holt zum x-ten Mal dasselbe schreibt und die selben Anandtechtests aus dem Hut zaubert?
Deswegen! Wenn Du das alles schon kennst, ist doch gut.
 

fuyuhasugu

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Porsche, Ferrari, Volkswagen, die können ja alle keine Autos bauen, Mercedes hat die längste Tradition, nur die verstehen was davon
Zahlen, Größenordnungen? Irgendjemand? :rolleyes:

Schau Dir einfach an, wer die wichtigen Technologien für heutige SSDs im speziellen und solche für Flash- und viele andere Speichertechnologien im allgemeinen entwickelt hat. Und wirf dabei auch einen Blick auf die Jahreszahlen, auch die aus dem letzten Jahrhundert. :D


Ich kauf bei SSDs nur von Herstellern die auch selbst die Speicherchips herstellen und alles genau kontrollieren.
So mache ich es auch, denn nur bei denen kann man sicher sein woher die verbauten NANDs stammen und welche Qualität die haben.
Stimmt, bei Samsung kann man zumindest sicher sein, das sie für ihre nicht-Enterprise-SSDs die weniger hochwertigen bis minderwertigen Chips verbauen, aber die dann wenigstens auch aus eigener Produktion. :freak:
 
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Dr. MaRV

Vice Admiral
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Ich finde es immer wieder lustig, wie die Hersteller hier mit ihren IOPS umher werfen, warum sind sie nicht ehrlich und geben realistische Werte an? Mit diesen ganzen synthetischen Laborergebnissen ist das einfach nur Verdummung.
 
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