ODBC-Treiber für Open Office Base gesucht

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ricardo1885

Gast
Ich suche einen ODBC-Treiber für Open Office Base, den ich über ADO in meine VB-Projekte einbinden kann. Kennt ihr das vielleicht was? Konnte bis jetzt noch nichts finden!
 

Zombie79

Ensign
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Wenn's noch aktuell ist...

OpenOffice Base verwendet HSQL als DB-Backend. Somit kannst du mit einem JDBC-Connector darauf zugreifen (dieser enthält nicht nur den JDBC-Treiber, sondern die komplette DB-Engine). Dann brauchst du noch eine JDBC/ODBC-Bridge, über die du den JDBC-Zugriff auf die HSQL-DB per ODBC realisieren kannst.

Ich würde jedoch anders vorgehen und eine MySQL oder PostgreSQL-DB verwenden. Dafür gibt's ODBC-Connectoren, die du mit VB verwenden kannst.
 
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ricardo1885

Gast
Das Problem ist aber das, dass ich eine flache Datenbank brauche. Access habe ich nicht und die anderen sind ja nur in Verbindung mit einer Server-Software zu bekommen. Gibt es vielleicht noch andere flache Datenbanken auf Open-Source Basis, wo das bereits so läuft, wie z.B. bei Access?
 

Zombie79

Ensign
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Was spricht denn dagegen, z.B. MySQL zu verwenden? Darauf kannst du von VB und auch von OOo aus per ODBC zugreifen. Du kannst also weiterhin deine Eingaben und Auswertungen mit OOo durchführen - kein Problem.

Die MySQL-Features die du nicht brauchst, musst du ja nicht verwenden. ;)

BTW: So flach ist HSQL auch nicht, denn dafür musst du eine JRE mitschleppen. Ich kenne keine flache DB, allerdings meine ich, MS Access DBs auch ohne MS Access verwenden zu können. Die JET-Engine gibt's auch ohne MS Access und mit ODBC-Zugriff. Damit habe ich aber keine Erfahrung, denn diese Engine ist eher ein Krampf, als eine vollwertige DB. ;)
 
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Keita

Lt. Commander
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Wenn du eine simple Database Engine suchst, die mit minimalem Overhead daherkommt, wäre evtl. SQLite das passende für dich.
 
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ricardo1885

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Es spricht dagegen, dass ich erst eine Server-Software dafür installieren muss, was bei der anderen Lösung nicht der Fall ist. Es soll lediglich eine Datei sein, in der Sachen konfiguriert werden. Ich denke, dass dafür eine Serversoftware übertrieben ist. Oder nicht?
 

Keita

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SQLite ist nur n kleiner Haufen Code in Form einer Bibliothek:
Zitat von SQLite.org:
SQLite is a small C library that implements a self-contained, embeddable, zero-configuration SQL database engine.
Für nahezu alle wichtigen Programmiersprachen gibt es Schnittstellen, ebenso kannst du bspw. von OOo Base auf SQLite zugreifen. Das Ding gibt es wahlweise auch fertig kompiliert für Windows und Linux und läßt sich out of the box einsetzen.

greetings, Keita
 
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ricardo1885

Gast
Dafür wiederum sind solche Dateien zu "klein" bzw. können nicht genug. Es soll eine Konfigurationsdatei mit ca. 20 Tabellen und insgesamt mehreren 100 Spalten werden. Gerne würde ich diese über ADO ansteuern können, sodass ich auf ODBC (was es ja ab Vista nicht mehr gibt) verzichten kann.
 
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