Office-CPU

Dome87

Commodore
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Morgen,

Ich brauche eine zuverlässige CPU zum surfen, also vor allem flash games sollten ohne murren funktionieren. Auch Programme wie stellarium sollten mit der integrierten gpu reibungslos laufen. Nun schwanke ich zwischen dem i3 2100 und dem Pentium G850, welchen würdet ihr empfehlen? Gibt es überhaupt bei der arbeitsGeschwindigkeit Unterschiede?
 
Abgesehen davon, dass der A6 fast die dreifache TDP hat kann man ihn natürlich auch empfehlen :D
Wobei das doch eine sehr unnötige Empfehlung gewesen ist, da sie für den Anwendungsbereich des TE völlig überdimensioniert ist ;)
 
Für reinen Office-Betrieb würde ich keine 100Watt TDP CPU nehmen.
 
Ich würde den i3-2100 nehmen. Habe ich selber und man freut sich über die Mehrleistung gegenüber dem G850.
Kann die CPU nur weiterempfehlen. Sehr sparsam, schön kühl und Top Leistung.
 
Die TDP hat keinerlei Aussage bei geringer bzw. Teilauslastung. Somit ist dies absolut kein Bewertungsgrund. Bei diesen Anwendungsfeld werden sich die genannten Prozessoren kaum etwas schenken! Dazu gibt es durchaus auch Messwerte, die belegen, dass die Sandy-Bridge Prozessoren keinerlei Leistungsaufnahmevorteile haben, wenn die CPU nicht (voll) ausgelastet wird.

LG
 
Und wo ist da der Vergleich zwischen einem 2100 und einer A6 CPU von denen hier die Rede ist? :freak:
 
Ja, ich möchte auch mitmachen beim Erbsen zählen.
Fakt ist doch wohl, dass der A6-3650 mit seinen 4 Kernen absolut übertrieben ist, für das was der hier machen soll.
Fakt ist auch, dass der i3-2100 durch seine höhere Taktung immer dann klar im Vorteil ist, wenn nur 1 oder 2 Kerne gebraucht werden.
Somit macht der i3 den A6-3650 in Office/Internet platt und verbraucht auch noch weniger.
 
Im Prinzip kann ich es mir gut vorstellen, das die Leistungsaufnahme im Unteren Bereich nicht allzu weit auseinander liegt. Ist wie mit einem Porsche und einem Seat, die beide im Standgas die Straße runter rollen.

@MikelMolto: Ab einer bestimmten Leistungsklasse einer CPU kann man nicht mehr davon reden, das eine CPU die andere in einem Bereich plattmachen kann, wo eine weit schwächere CPU die Aufgaben ebenso noch bewältigen kann, ohne das der Anwender einen Unterschied feststellen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vieeelen Dank für Eure Antworten.

Habe mich nun für den i3 2105 entschieden, dann kann ich auch mal UT2004 oder Portal 1 in 1650er spielen. Von der CPU-Leistung selbst ist der ja eher überdimensioniert (liegt doch so auf Q9550-Niveau?)

Schönen Abend :)
 
MikelMolto schrieb:
Fakt ist doch wohl, dass der A6-3650 mit seinen 4 Kernen absolut übertrieben ist, für das was der hier machen soll.

Was interessiert einem "Überdimensioniertheit", wenn man die zwei CPUs den selben Anschaffungspreis haben (im Vergleich zum 2105 ist der A6 sogar günstiger...). Das Argument funktioniert so nicht.

MikelMolto schrieb:
Fakt ist auch, dass der i3-2100 durch seine höhere Taktung immer dann klar im Vorteil ist, wenn nur 1 oder 2 Kerne gebraucht werden.
Somit macht der i3 den A6-3650 in Office/Internet platt und verbraucht auch noch weniger.

Dann probiere ich es auch mal umgekehrt: Beweise mal, dass der i3 bei den genannten Szeanrien (Flashspielchen usw.) tatsächlich weniger braucht, als der A6.
Ich kann ebenfalls wie du genau so einfach behaupten, dass sie auf gleichem Niveau sind!

Ich will doch gar nicht sagen, dass der A6 hier nennenswerte Vorteile bietet, aber ich wollte die falsche Darstellung der angeblichen Leistungsaufnahmevorteile korrigieren. Noch ein weiteres mal: Man kann aus der TDP nicht ableiten, wieviel ein Prozessor braucht, wenn dieser nur teilweise ausgelastet ist.
Das Thema "platt macht" wurde ja schon behandelt - davon kann man ebenfalls nicht reden, wenn beide Prozessoren völlig reichen. Weiters halte ich das "höhere Singlethreadleistung"-Argument ebenfalls schon länger für ein akademisches, denn alle aktuellen Prozessoren (auch schon vor mehreren Jahren) bieten im Prinzip genug Singlethreadleistung, um im Alltag nicht merklich auszubremsen.
Im Endeffekt ist man fast immer selbst schuld, wenn man nicht auf Software setzt, die gut bis hervorragend mit der Kernanzahl skaliert - denn entsprechende Software gibt es so gut wie in allen Bereichen, in denen hohe CPU-Leistung erforderlich ist. Und so kann man dann mit verhältnismäßig geringen zusätzlichen finanziellen Mehraufwand tatsächlich viel mehr Leistung erzielen.

CaTFaN! schrieb:

Bitte löst euch von den dämlichen Indizes.
Im Vorhinein - ja, der i3 ist alles andere als ein schlechter Prozessor und hat teils auch einen sehr brauchbaren Preis. Dennoch liegt er mit Bestimmtheit nicht deutlich über einem Q9550. Ein Wechsel wäre nur in absoluten Ausnahmefällen sinnvoll, denn richtige Vorteile gibt es nur in der Leistungsaufnahme und da müssen die Anschaffungskosten erst wieder einmal hereingespart werden. Hinsichtlich der Performance, wäre es lächerlich, einen ähnlichen Wechsel durchzuführen

LG
 
Da kann aber einer schlecht einsehen, dass er unrecht hat ;)
Ich weiß nicht was du in dem Test siehst, ich sehe, dass der 2100 den Q9550 überall überlegen ist...

Außerdem sagst du ja selbst, dass der A6 hier unangebracht ist, wozu also die Diskussion?
 
Ich finde, man muss sich gut informieren eh man sich eine Meinung bildet, von der man nicht mehr abrückt.
Diverse Tests im Internet helfen einem dabei. Wenn es an die TDP geht muss man sich auf einen guten Test verlassen und nicht darauf, was auf der Verpackung steht. Dazu habe ich diesen Test bei tomshardware.de gelesen und finde sehr interessant, dass der A6-3650 nicht auf 100 sondern nur 70 Watt kommt, gerade mal 4 Watt mehr als der i3.
Bei diversen Anwendungen ist der i3 schneller, bei anderen der A6. Da die Cpus das selbe kosten (90,- €) sind beide eine Überlegung wert. Meiner Meinung nach ist der A6 sogar das bessere Gesamtpaket, da er der igpu von Intel deutlich überlegen ist.
 
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