Ordnungsamut will 98 Euro weil mein hund gekackt hat.

cUicul schrieb:
Der Ersteller des Threads ist doch einsichtig, er weiß, daß sich das nicht gehört, er hätte den Haufen auch weggemacht, aber das Ordnungsamt würgt ihm eine Strafe ein, die mit 98€ mE viel zu hoch ist.

Er hat es auf Anweisung des Ordnungsamtes dann weg gemacht, ja. Und hätte das Ordnungsamt ihn nicht drauf hingewiesen? Genau, dann wär es wohl liegen geblieben...

Strafe muss sein und ist in diesem Fall wohl auch (trotz Einsicht) berechtigt. Über die Höhe kann man streiten... ich findes auch etwas übertrieben... 30-40€ hätte ich persönlich für angemessener erachtet~




cya
cr@zy
 
Ich persönlich finde 98 € für ein solches Vergehen für Maßlos übertrieben. Generell ist der "Strafen" Katalog des Odnungsamts eine Drangsalierung durch den Staat. Wofür bitte zahlen wir denn schon die höchsten Steuern seit es die BRD gibt?

Früher gab es auch kein Ordnungsamt, wer braucht das überhaupt!? Arbeitsplatz Beschäftigungsmaßnahmen damit die Arbeitslosenzahlen nicht so hoch sind!?
 
'Kontrolle und Strafe'.

Damit wird sich das Problem nicht lösen lassen.
Also ich möchte nicht, daß an jeder Ecke ein Hilfssheriff des Ordnungsamtes rumlungert.
Dann müßte ich auch für den Bundestrojaner, für Vorratsdatenspeicherung und Kameras im öffentlichen Raum sein.

Das ist wie mit der Todesstrafe, im dem Lande, wo es angewendet wird, gibt es mehr Morde als in jedem anderen westlichen Industrieland.
Und vermutlich wird sich jeder ertappte und zur Zahlung genötigter Hundebesitzer denken, daß er nun mindestens 10 Freischisse hat.

Dem Problem kann man nicht durch Kontrolle und Strafe von oben beikommen, dafür gibt es zu viele Hundebesitzer, v.a. in Städten.
Es kann wohl nur über soziale Kontrolle gehen, d.h. ein Hundebeitzer muß sich schlecht und schuldig fühlen, wenn sein Hund rumkotet.
 
cUicul schrieb:
[...]Es kann wohl nur über soziale Kontrolle gehen, d.h. ein Hundebeitzer muß sich schlecht und schuldig fühlen, wenn sein Hund rumkotet.

Dann erläutere doch mal (und wenn es nur ansatzweise ist), wie du genau das ohne Strafen erreichen willst? Darum ging es doch bei der Frage von FidelZastro.
 
Ich finde, da wird schon ein bisschen zu viel des guten reguliert. Wenn das der Hund wüsste :D
 
Zwecks sozialer Kontrolle und so, eröffne ich das Thema doch noch mal. Aber bitte die Diskussion nicht wieder auf ein Niveau absinken lassen, welches dem Corpus delicti ähnlich ist.
_______

Zum Thema würde ich auch gern was sagen: Soziale Kontrolle kann ja nur dann funktionieren, wenn dann auch gewisse Sanktionen folgen. Da wir aber nicht jeden an den Pranger stellen können, geht das wohl am ehesten über Geldstrafen. Es ist ja nun mal leider so, dass es oftmals darüber am meisten weh tut. Das verhindert eben auch die Vergesslichkeit z.b. erheblich. Die Ausrede nichts dabei zu haben zum wegmachen wird jedem entgegen schallen, der jetzt einen Verursacher darauf aufmerksam macht. Das nimmt ja den Sache schon Wind aus den Segeln, zumal der Bürger dann keine legalen Mittel mehr zur Hand hat. Deswegen ist es eben schon wichtig, dass das Ordnungsamt hier kontrolliert. Es erwischt zwar immer noch zu wenige, aber immerhin sorgt die Höhe dafür, dass die Strafe auch zumindest nach außen hin bekannt geben wird.

Natürlich möchte keiner einen Ordnungshüter an jeder Ecke, aber ohne Sanktionen scheint es eben auch nicht zu gehen. Sicherlich wäre es nett, wenn die Strafen je nach dem abgestuft würden, wo der Hund sein Häufchen setzt und der Besitzer dies nicht beseitigt. Wer es auf der Wiese neben den extra angebotenen Tüten nicht wegmacht oder den Sandkasten dazu missbraucht, darf gerne die mehrfache Strafe bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich mache zu 90% auch die haufen von meinem hund weg,
außer er macht irgendwo tief im gebüsch im park,
wo so wie so keiner herum läuft.

und wenn mal irgendwo ein haufen liegen bleibt wo er nicht im weg ist,
na und für was zahle ich 80 euro hundesteuer?

kfz steuer zahlt man ja auch nicht weil die karre 365 tage in der garage steht ;)
 
Naja, es ist ja schon ein Unterschied ob der Und irgendwo im Gebüsch oder auf ner Wiese hinkackt oder ob es auf nem Bürgersteig vor einem Geschäft ist. Im ersten Fall kann eher mal ein Auge zudrücken. Aber in dem vorliegenden Fall geht die Strafe absolut in Ordnung
 
@HappyMutant

Genauso funktioniert es ja eben nicht.
Mit der Methode denkt sich doch jeder, 'soll sich doch das Ordnungsamt drum kümmern', falls er sieht, wie in den Park geschissen wird, wofür zahlt man schließlich Steuern. Und derjenige, der seinen Hund walten läßt, der wird sich freuen, dem Ordnungsamt mal wieder entkommen zu sein.

Die Leute müssen ein Gefühl dafür kriegen, daß sie sich ihr eigenes Lebensumfeld zerstören, wenn sie ihre Köter nicht im Griff haben.

Es ist schwer, sowas zu errreichen, ich halte es aber nicht für ausgeschlossen.
Anstatt für Kontrolle zu bezahlen, sollte man beispielsweise mehr für Reinigung ausgeben, denn es ist ja bekannt, daß dort Müll entsteht, wo er sowieso schon liegt. D.d. Ein Hundebesitzer wird kaum ein Einsehen haben, wenn er zur Kasse gebeten wird, wenn die Wiese eh schon voller Hundehaufen liegt.

Die meisten Menschen fühlen sich in einem sauberen Umfeld wohler als im Dreck. Wenn nun auf Dauer die Menschen an Sauberkeit gewöhnt werden, dann sind sie sicher eher dazu bereit, ihren Beitrag dazu zu leisten, damit es nicht wieder umkippt, und werden diejenigen mit sanftem Druck möglicherweise dazu verleiten, sich dem anzupassen.

Das wird sicherlich nicht überall funktionieren und geht schon gar nicht von heute auf morgen, aber der stete Ruf nach Kontrolle und Strafe bringt ja nichts, wie man tagtäglich sehen kann.
 
Sicherlich ist es kein Fehler, die Gebühren, Strafen und Bußgelder für die Reinigung und alles was sonst noch anfällt, aufzuwenden. Das eben eine direkte Abhängigkeit entsteht zum verursachten Dreck. Wenn die Hundesteuer eben auch dafür verwendet würde, die Schäden zu beseitigen, warum nicht.

Ich gebe dir natürlich recht, dass Dreck mehr Dreck anzieht und deswegen es zu begrüßen wäre, wenn so etwas zeitnah beseitigt werden würde. Aber dafür bräuchte man ja auch Kontrolle, nicht nur um die Schäden schnell genug zu entdecken und die Verursacher zur Kasse zu bitten, wenn möglich. Wenn die Schäden gemeldet würden wärs auch okay, aber sind wir ehrlich, das passiert zu selten, weil viele gar nicht wissen, wohin sich wenden und selbst dann passiert zu oft nichts. Wenn dann tatsächlich eine schnelle Beseitigung angestrebt wird, benötigt das natürlich auch Personal und Material (für Sachbeschädigung). All das kostet Geld und entsprechend finde ich, die direkten Strafen bzw. Gebühren sollten das dann schon decken. Noch besser wärs, wenn man öffentlich Einnahmen und aufgewendete Arbeit direkt einsehen könnte.

Deswegen finde ich das Beispiel aus der Eröffnung nicht so schlimm. Denn da wurde schnell gehandelt und beseitigt, also die Nachlässigkeit des Besitzers auch entsprechend durch die Öffentlichkeit und die Behörden gewürdigt. Das mag für den Einzelnen ärgerlich sein, speziell wenn es nur Vergesslichkeit war, verstehe ich, aber als Baustein in dem von dir beschriebene Idealzustand halte ich das notwendig. Zumindest solange bis sich das entsprechend verselbstständigt und alle Bürger weitestgehend selber auf ihre Umwelt achten. Das Ordnungsamt ist ja letztendlich nur eine Institutionalisierung der öffentlichen gegenseitigen Kontrolle. Nur das es eben nicht flexibel genug ist, um auch wirkungsvoll gegenzusteuern.

Als Instanz selber ist es okay, die Methoden müssen sich halt an die Gegebenheiten anpassen, da gehe ich mit dir durchaus auch konform.
 
Zuletzt bearbeitet:
fxdev schrieb:
... Früher gab es auch kein Ordnungsamt, wer braucht das überhaupt!? Arbeitsplatz Beschäftigungsmaßnahmen damit die Arbeitslosenzahlen nicht so hoch sind!?
So? Wann war denn dieses "früher"? Eine Kontrolle der öffentlichen Ordnung gab es schon immer - "früher" allerdings durch die uniformierte Polizei, die erst später durch die zivile Ordnungsverwaltung abgelöst wurde. Allein die Tatsache, dass unsere Städte noch immer achtlos zugemüllt und mit Häufchen versehen werden rechtfertigt doch die Existenz eines manchmal schmerzhaften Korrektivs. Wären alle Menschen einsichtig, bräuchte man überhaupt niemanden der das bekacken des Gehwegs ahndet. Man lässt sein Hundchen ja auch nicht ins eigene Treppenhaus machen.

Im konkreten Fall mag es sicher sehr ärgerlich sein, aber die objektiven Tatsachen sind numal gegeben: Hund macht auf die Straße und der Haufen wird nicht entfernt. Bedauerlich, aber der Tatbestand ist erfüllt. :/ Irgendwann hat auch das Augenzudrücken eines Ordnungsamtsmitarbeiters ein Ende, zumal er damit im Grunde ja auch eine Dienstpflichtverletzung begeht.

Interessant wäre die Frage, ob ein Hundehalter mit vergessener Tüte später zurückkehrt und den Haufen beseitigt - und zwar freiwillig, ohne weitere Aufforderung. Hand aufs Herz, wieviele Hundehalter würden das tun?

Zur sozialen Kontrolle: Ich habe Zeit meines Lebens auf dem Dorf gewohnt und bin dann in die Stadt gezogen. Auf dem Dorf hat *jeder* regelmäßig die Straße und den Gehweg vor seinem Haus gekehrt und ganz selbstverständlich auf das öffentliche Stück Wiese neben sienem Grundstück gemährt. Wenn ich heute durch die Stadt nach Hause laufe, dann seh ich noch immer überall die Reste der Silvesterknallerei liegen, die in 10 Minuten beseitigt werden. Soziale Kontrolle funktioniert, wenn zum einen Gruppe mit sozialem Zusammenhalt besteht (Dorfgemeinschaft) und es anerkannte Regeln sowie ein bei jedem vorhandenes Problembewusstsein gibt. In der Stadt gibt es meistens überhaupt keine soziale Gruppe, viel schwerwiegender ist aber der Punkt, dass es nur noch sehr wenige allseits akzeptierte Regeln gibt. Auch in einer freien Gesellschaft muss es Regeln für ein geordnetes (und in dem Falle sauberes) Zusammenleben geben.

Hundesteuer: Steuern sind ein Mittel des Staates, um Einnahmen zu generieren. Die haben nichts, aber auch garnichts mit dem besteuerten Gegenstand zu tun. Weder wird mit der Branntweinsteuer die Suchtaufklärung und Entzugskliniken finanziert noch dient die Mineralölsteuer dazu, in Deutschland nach Öl zu bohren. Der Staat ist schlicht der Meinung, dass man ein Luxusgut wie die Hundehaltung besteuern kann, um davon beispielsweise die Bundeswehr oder den Straßenbau zu finanzieren. Städte erheben die Hundesteuer ja nicht, um Häufchen zu beseitigen.


- Harold
 
Zuletzt bearbeitet: (Hundesteuer ergänzt)
@cUicul:

Ich sehe es sowohl auf der Arbeit, als auch im privaten/öffentlichen Umfeld völlig anders.

Solange dort nichts erzwungen wird, solange ändert sich auch nichts. Wenn das Geld mehr für die Reinigung ausgegeben wird, um Leute an die Sauberkeit zu gewöhnen läuft das meiner Erfahrung nach auf folgendes hinaus:

Jeder lässt seinen Müll dort liegen, wo er gerade ist. Schließlich zahlt man ja Steuern und dann soll das auch bitte die Stadt säubern. Zudem macht sie das ja eh, also warum sollte man dann noch darauf achten, wo man seinen Müll hinwirft? Ist doch egal. Morgen ist es wieder weg.

Was bringt es also? Richtig, nichts. Anhand des ganzen Mülls der eh schon in der Gegend liegt, sieht man ja, dass ein Großteil eben genau so denkt und das auch weiterhin so gehandhabt wird, solange es nicht zu einer Strafe kommt. Daher bin auch ich der Meinung, dass so eine Strafe sein muss.

Lässt man sich nichts zu Schulden kommen, hat man keine Strafe zu befürchten und die Straßen, Wege, Wiesen und Innenstädte bleiben von Vorneherein sauber.

Wie heißt es so schön: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Solange sich nichts ändert, ändert er sich auch nicht und solange die Änderungen nicht auf irgendeine Art und Weise erzwungen werden, bleibt auch alles beim Alten.

Ein Beispiel aus meiner Firma:

Kaffee-Küche. Wer hat sie nicht. Kurz mal in die Küche um sich einen Kaffee zu holen und wenn man ihn getrunken hat, kommt die Tasse zurück in die Küche. Wenn nun 20 Leute Zugang zur Küche haben, kann man sich vorstellen, wie diese am Abend ausschaut. Warum kann man die Tasse nicht sofort in die Spülmaschine stellen? Hinweise darauf, dies doch bitte zu machen wurde durch die Mitarbeiter ignoriert. Schließlich kommen nach Feierabend ja die Putzfrauen und machen den Dreck weg. Dennoch wurde es durch die Geschäftsführung nicht gern gesehen, dass die Küche zum Feierabend aussah wie ein Handgranatenwurfstand. Also wurde es zum Zwang und jeder Mitarbeiter der dem nicht nachkam musste 5 Euro in die Kaffeekasse einzahlen. Wie sauber doch plötzlich die Küche wurde, Wahnsinn!

Natürlich hat es auch immer mal jemand vergessen und sich dann darüber geärgert das Geld zu zahlen, aber letztendlich funktionierte es.

Es bedarf also einer Art des Zwangs, dass die Leute ihren Pflichten nachkommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Harold Valorum schrieb:
Hundesteuer: Steuern sind ein Mittel des Staates, um Einnahmen zu generieren.

Das ist mir schon klar, wollte das auch gar nicht in Frage stellen. Allerdings hat der Staat schließlich auch Kosten durch die Hundebesitzer und entsprechend wäre die "Erziehung" sicherlich besser, wenn Kosten und Einnahmen dort zumindest gegengerechnet würden und eben bei Besserung auch angepasst. Das ist eine rein theoretische Annahme gewesen und sollte jetzt keine Diskussion um verwaltungsrechtliche Dinge anstoßen. Sorry, falls das falsch rüberkam. ;)
 
ja kontrolle kontrolle und nochmal kontrolle,
wir müssen einfach viel viel mehr kontrolliert werden :D

wir brauchen mehr gesetze , pflichten und zwänge,
rauchen,hunde,alkohol,verkehr,computerspiele,internet,bücher,filme,arbeit usw.....
am besten man kontrolliert uns komplett 24std durch,
dann wird alles gut sauber,gerecht,ordenlich usw......

wie war das mit der lebensqualität,
also ich möchte in 50 jahren nicht nochmal 16 jahre alt sein,
denn bis dahin darfste möglicherweise gar nichts mehr ;)

am besten alles mit kameras und geruchssensoren ausstatten,
wenn man dann auf der strasse einen fahren lässt,
werden einem gleich 50 euro vom nächsten gehalt abgezogen!


war nur ein kleiner ironischer gedankengang :)


durch die unvernuft der menschen muss immer mehr gesetzlich geregelt werden,
um so mehr gesetzlich geregelt wird um so unvernünftiger und gesetzwidriger werden die menschen.
das ist ein paradoxum.
 
Um den Verursacher solcher Verschmutzung am Besten zu erziehen, würde es sich anbieten den Haufen einfach vor die Wohnungstür des Hundebesitzers zu platzieren. Das wäre in meinen Augen genau die richtige Strafe, die den Verursacher auch am schnellsten umlernen lässt. Da das Ordnungsamt, oder wer auch immer, aber wohl kaum jeden Haufen per Gentest dem jeweiligen Hund zuordnen kann, finde ich eine Geldstrafe mehr als angemessen. Auch wenn diese sicherlich nicht die gerechteste Lösung darstellt und der Beratungserfolg sich wohl auch eher selten einstellen wird.
 
Zuletzt bearbeitet: (e vergessen)
Oder wie es viele (leider) bei der Hunderziehung machen: Einfach die Nase des Hundebesitzers in den Haufen seines Hundes stecken. Danach wird er die Plastiktüte auch nicht mehr vergessen. ;)
 
Ich halte die Einrichtung der Ordnungsämter für organisierte Verantwortungslosigkeit, denn mir wird von der Stadt oder dem Land das Versprechen gemacht, ich müsse mich um nichts mehr kümmern, es wird alles geregelt werden. Dem ist aber nicht so und schnell ertönt es, wir brauchen mehr Personal. Das wird es aber nicht geben, die Menschen, die Bürger haben sich aber daran gewöhnt. Ein Zurück ist schwer bis unmöglich.

Ein Arbeitsplatz ist kein öffentlicher Raum, weswegen ich hier zögern würde, einen Vergleich zu machen. Und, um am Beispiel zu bleiben, nachdem gewissermaßen ein Anfangsreiz gesetzt wurde, der eine Abschreckung beinhaltete, scheint ja nun eine Art soziale Kontrolle zu funktionieren. Es wäre halt nun zu überprüfen, was passierte, wenn denn die 5€ wieder wegfielen.

Daß sich die Menschen an die Sauberkeit gewöhnen und dann davon ausgehen, man könne ja nun alles dreckig machen, es wird schon jemand beheben, ist ein Problem, daß ich tatsächlich nicht auflösen kann.
Da kann ich einfach nur an die Lernfähigkeit jedes Einzelnen appellieren.

Auf jeden Fall, ich wohne auch in Berlin, und trotz Ordnungsamt liegt hier überall Scheiße. Irgendwie kann es das ja nicht sein.
 
;)

Sind 98 Tacken zuviel für einen Haufen Kot? Würde es sich vielleicht für 45 Euro schon lohnen, die Haufen liegen zu lassen, wenn man sie bewusst platzieren könnte? Ich kenne eine ganze Menge Orte, wo ich gern mal 'nen Haufen direkt vor die Haustüre setzen würde. Das wäre sogar für 98 Euro ein Riesenspaß, was mich zu dem Schluss kommen lässt, dass es viel zu billig sein muss... ich wundere mich, dass es nicht mehr Leute nutzen.

Ich habe allerdings das Problem, keinen Hund zu haben - und müsste folglich selbst die Tret-Mine legen. Mir ist allerdings zu Ohren gekommen, dass es noch sehr viel teurer wird, wenn man es selbst macht, obwohl ich mir anmaße zu behaupten, dass meine Haufen kleiner sind als so mancher Epic-Mountain, der mir auf städtischen Bürgersteigen schon begegnet sind.

;)
 
Das mit den 98 Euro ist nicht übertrieben. Wenn ich überlege, was ich vor einigen Jahren für einen simplen Hinweis mit Edding an einem defekten Fahrkartenautomat gezahlt habe... über 250 Euro, weil der Verkehrsbetrieb ne Reinigungskraft kommen ließ und das Gericht auch noch Geld sehen wollte...

Und das alles, weil kein Post-It zur hand war.

Ganz ehrlich, mich regts auf, wenn die Hundebesitzer sehen, das Bello mitten aufn Gehweg scheißt und sie netmal das Würstchen mit dem Schuh in Richtung Seite schieben... ansonsten: Es ist halt wie beim Mensch ne Notdurft und im Gegensatz zu uns kennen Hunde halt kein Klo. Irgendwohin müssen die Tiere ja machen. Wobei es ja auch Menschen gibt, die Kindergartengeschrei aufregt...
 
Ich hab die Lösung:
zizu4.jpg

(Quelle www.hundehilfe-ibiza.de/ - Vielleicht gehen ja ein paar Euros davon dahin)
Nur hat man dann ein Problem mit dem Tierschutz.
 
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